Freitag, Dezember 31, 2010

Frohes neues Jahr 2011 - Jahr des Ehrenamts

Ein frohes neues Jahr 2011

Da wird es viele Veranstaltungen zum Jahr des Ehrenamts geben. Für Baden Würtemberg findet man einige auf der Seite:


Ein anderer Ort, bei dem man gut nach Veranstaltungen schauen kann, ist die Seite "Engagiert in Deutschland", wo man, wenn man in der Suche die Worte "Ehrenamt 2011" eingibt und dann unter der Rubrik "Suche einschränken" auf Projekte klickt, viele Informationen zu Veranstaltungen im Jahr 2011 bekommen kann.


Das BBE macht es einem nicht leicht. Gibt man in die angebotene Suche die Worte "Ehrenamt 2011" ein, passiert gar nichts. Der BBE-Kalender endet am 2.12.2010 und die anderen Kategorien, wie Europa-Nachrichten oder Nationales Forum geben nicht viel her. Hat man aber Geduld und schaft es unter Aktuelles zu "Weiteren Veranstaltungen", dann findet man ca. 200 Veranstaltungen zum Ehrenamt in 2011.


Eine besondere Veranstaltung des Jahres 2011 findet man aber nicht im Internet. Am 8. April 2011 werden die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Verein und der PARITÄTISCHE ihre gemeinsame Veranstaltung zum Jahr des Ehrenamts durchführen. Unterstützt von Onlineforen, die unter anderem hier auf dem Blog bekannt gegeben werden, wird in einem World Cafe über die gemeinsame Organisation sozialer Arbeit durch ehrenamtliche und hauptamtliche Fachkräfte gesprochen werden und an neuen Konzepten gedacht und gearbeitet werden. Nach einer die Sommermonate umfassenden internetgestützten Diskussion findet die auf die Entwicklung modrener Strukturen der sozialen Arbeit ausgerichtet Abschlußveranstaltung im Herbst statt!

Es wird ein interessantes neues Jahr 2011 werden. Allen Ehrenamtlichen und an ehrenamtlicher Arbeit Interessierten wünschen wir

ein gesundes, fröhliches und erfolgreiches neues Jahr!



Das Team des Ehrenamtsblogs


Freitag, Dezember 24, 2010

Ehrenamt - Warum tun sie sich das bloss an?

Unter diesem Motto haben die Voluntäre der Deutschen Welle eine Seite gestartet:

http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/ehrenamt/

Sie schreiben über ihre Aktion:

"Arbeiten ohne Geld. Die Frage haben wir uns gestellt. Wir, das sind die Volontäre der Deutschen Welle. Zusammen mit Ihnen möchten wir gerne Antworten finden. Schreiben Sie und schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Ehrenamt. Wir veröffentlichen alle Einsendungen in unserer Rubrik Mitmachen.

Übrigens: Die beste Antwort gewinnt. Wir porträtieren Sie und stellen Ihr Ehrenamt oder Projekt vor!"

Die Seite zu dieser Aktion ist toll und vielfältig. Man kann sich unter folgender URL zum twittern registrieren:

http://twitter.com/dw_ehrenamt/lists/ehrenamt

und dann ganz aktuelle jederzeit kurze Nachrichten senden, oder sich einen Beitrag von Basak Özay, der Voluntärin in der türkichen Redation der deutschen Welle zum Ehrenamt in Deutschland und der Türkei ansehen. Oder man hört sich einen Wortbeitrag von Werner Lauterbach an, der seit 15 Jahren mit Obdachlosen in Dortmund ehrenamtlich arbeitet.

Neben einer Reihe von Artikel und Erfahrungsdberichten zum Ehrenmat ist besonders die Rubrick "Mitmachen" klasse. Hier beschreiben Ehrenamtliche was sie machen und warum sie das machen. Das ganze ist enorm interaktiv und lädt zum mitmachen ein. Und wie schon oben erwähnt, die besten Beiträge werden im Februar 2011 premiert.

Eine tolle Seite und eine gute Idee zu Weihnachten.

Viel Spaß beim ansehen der Seite der Deutschen Welle und


Frohe Weihnachten vom Team des Ehrenamtsblogs

Donnerstag, Dezember 16, 2010

When the snow falls wunderbar


Durch das "zur Verfügung stellen" von Sprichworten, Gedichten zu jedem Anlass im www kann man Freude bereiten und Freude bereiten ist nicht nur in der Weihnachtszeit eine der schönsten Form des ehrenamtlichen Engagements.

Wir sind im Netz auf dieses Gedicht gestoßen und wollen es Ihnen - passend zum Wetter und dem nahenden Fest - nicht vorenthalten.

When the snow falls wunderbar

(Unbekannter Autor)

When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit

Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt

All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein

And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr

With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...

Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...



In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr

Das Team vom Ehrenamtsblog

Freitag, Dezember 10, 2010

Ehrenamtlich gemeinsam Kultur erleben?

Mal in´s Theater oder in`s Musical? Eine Ausstellung besuchen? Oder „einfach mal“ ins Kino…. eben Kultur erleben und ausgehen? Da müssen Arme, Einsame oder Beeinträchtigte oft sagen: Ich kann doch nicht und allein macht es auch mir keinen Spaß….
Damit wollte dies Hamburger Projekt aufräumen: der „Hamburger Kulturschlüssel“. Die Projektleitung sammelt „Kulturspender“, also z.B. Karten von Institutionen oder Veranstaltern und vermittelt diese an „Kulturgenießer“ - Menschen, die sich einen solchen Abend nicht leisten oder organisieren können. Dazu gibt es dann noch die Vermittlung von „Kulturbegleitern“ – Ehrenamtliche, die andere zu solchen Abenden als Gesellschaft zur Verfügung stehen. Sie holen die Genießer ab und bringen auch wieder nach hause, wenn das so gewünscht wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre sind großartig! Lauter glückliche Menschen, die zusammen Kultur als Schlüssel erleben. Wir finden das wunderbar!!
Schaut mal rein – eine gut organisierte Homepage bringt weitere Infos: http://www.hamburger-kulturschluessel.de/


Freitag, Dezember 03, 2010

Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009

Bundesfamilienministerium stellt Dritten Freiwilligensurvey vor


Der Dritte Freiwilligensurvey des Bundesfamilienministeriums bestätigt: Rund ein
Drittel der Menschen in Deutschland über 14 Jahren (36 Prozent der
Gesamtbevölkerung) ist freiwillig oder ehrenamtlich aktiv. Dieses und weitere
Ergebnisse des Freiwilligensurveys wurden auf der Tagung "Engagement -
Arbeit - Zeit. Engagement und Erwerbsarbeit" erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Durch den Dritten Freiwilligensurvey kann jetzt erstmals über einen Zeitraum von
10 Jahren die Entwicklung des freiwilligen Engagements in Deutschland fundiert beschrieben werden. Dabei wird deutlich, dass Jugendliche eine der
zivilgesellschaftlich aktivsten Gruppen sind und das größte Engagementpotenzial
der Gesamtbevölkerung haben. Gleichzeitig ist jedoch ein leichter Rückgang ihres
Engagements (1999: 37 Prozent; 2004: 36 Prozent; 2009: 35 Prozent) zu
verzeichnen.


Ältere Menschen sind dagegen in den vergangenen Jahren ehrenamtlich immer aktiver
geworden. Von den 60- bis 69-Jährigen waren 2009 bei 37 Prozent freiwillig
engagiert, bei den über 70-Jährigen hat sich dieser Anteil sogar um 5
Prozentpunkte auf 25 Prozent erhöht. Auffallend ist, dass ältere Menschen
zunehmend für die Gesellschaft wichtige Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Pflege und Betreuung übernehmen.

Betrachtet man das geschlechtsspezifische Engagement, so wird deutlich, dass
immer noch mehr Männer freiwillig aktiv sind als Frauen (2009: 40 bzw. 32
Prozent). Dies betrifft insbesondere die jüngeren Jahrgänge. Der Grund ist in
vielen Fällen, dass Frauen gerade in dieser Lebensphase Ausbildung oder Beruf und
Familiengründung miteinander vereinbaren müssen und keine Zeit für weitere
Aktivitäten bleibt.
Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft
und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Seit 1999 stellt er alle fünf
Jahre umfangreiche und detaillierte Informationen zur Verfügung.

Lesen Sie selbst!
Unter folgendem Link finden Sie den Gesamtbericht als PDF:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aktuelles,did=165020.html

Donnerstag, November 25, 2010

AdventsPotcast 2010


Auch in diesem Jahr starte zum 1. Dezember der AdventPodcast 2010 wieder.


Was ist der AdventsPotcast?


Hier können Sie ehrenamtlich für ein Soziales Projekt werben, das nicht unbedingt so bekannt, aber unterstützenswert ist.
Schauen Sie mal rein:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html

Auf der HP wird die Aktion so beschrieben:
"Dies ist eine ehrenamtliche PR-Aktion für den wohltätigen Zweck:
An 24 Adventstagen werden jeweils ein Podcast zum freien Download zur Verfügung gestellt und damit Non-Profit-Organisationen beworben, die kaum bzw. keine Werbemittel zur Verfügung haben."

Wie bereits erwähnt geht der Podcast nun schon in die Dritte Runde und einen Kurzüberblick über den Adventspodcast 2009 gibt es bei Youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=xxW_qW2iUo4&feature=player_embedded!

Hier finden die die Zusammenstellung aller 24 Beiträge von 2009:

http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html

Hoffentlich findet diese Aktion auch in diesem Jahr viele Mitmacher und auch Hörer bzw. Seher.

Wir werden bestimmt regelmäßig reinschauen und wünschen viel Ihr Erfolg.

Donnerstag, November 18, 2010

Stiften gehen?!

Am vergangenen Freitag fand der 4. Berliner Stiftungstag statt. Insgesamt 2.500 Besucher/innen wurden gezählt, es gab Fachvorträge, ein Bühnenprogramm und Informationsstände – zahlreiche Möglichkeiten also, Stiftungen und ihre Arbeit kennen zu lernen.

Einen guten Überblick über Stiftungen in Deutschland, ihre Konzepte und Projekte der Engagementförderung und Vieles mehr bietet die Homepage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: http://www.stiftungen.org/
Dort findet sich auch ein Verweis auf die Besonderheit der Bürgerstiftungen, deren Anzahl in den letzten Jahren gestiegen ist und die vielerorts Erstaunliches vollbringen. Sehr informativ zum Thema Bürgerstiftungen ist auch die Homepage der Aktiven Bürgerschaft e.V., des Kompetenzzentrums für Bürgerengagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken:
http://www.aktive-buergerschaft.de/aktive_buergerschaft
Weitere Infos z.B. über die Initiative Bürgerstiftungen finden Sie unter:
http://www.die-deutschen-buergerstiftungen.de/

Anstelle also stiften zu gehen im Sinne von „sich heimlich aus dem Staub machen“ wird vielleicht der eine oder andere gut Informierte stiften gehen in dem Sinne, finanzielle Mittel wohlüberlegt einem der Gesellschaft zugute kommenden Zweck zuzuführen.

Samstag, November 13, 2010

Du bist nicht allein. Hungrig-Online: Kommunikation bei Essstörungen

Die Seiten sind aus der Selbsthilfe entstanden und bieten intensiven Austausch für Menschen, die Probleme mit Essstörungen haben und deren Umfeld.
Kurz näheres:
„Menschen mit Anorexie, Bulimie, Binge-Eating oder Adipositas haben eines gemeinsam: Ihre Scham ist oft so groß, dass sie sich niemandem anvertrauen. Die Betroffenen verheimlichen ihre Probleme und ziehen sich von Freunden und Familie zurück.
Wir bieten Betroffenen und Angehörigen eine Alternative zum einsamen Schweigen. Bei uns kann man sich anonym, kostenlos und unverbindlich über Essstörungen informieren, sich mit Leidensgenossen austauschen und nach Hilfe bei Essstörungen suchen. Dazu bieten wir neben vielen Informationen auch moderierte Mailinglisten, einen Chat und ein Diskussionsforum an.“
Die Angebote reichen von Infos natürlich für Betroffene und Angehörige aber auch für Fachleute und speziell für Lehrer.
Hut ab für solch professionelle Arbeit, die rein ehrenamtlich organisiert ist!
Wer Lust hat, sich anzusehen, wie moderne Arbeit wunderbar online Hilfe anbietet, der kann gern weiterschauen unter:
http://www.hungrig-online.de/cms/

Donnerstag, November 04, 2010

Jugendleiter/In -Card


Unter der web-Adresse http://www.juleica.de/ finden Sie ausführliche Informationen über die Jugendleiter/In-Card (Juleica).


Sie ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaberinnen und Inhaber.

Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.



Auf der informativen Seite können Sie nachlesen welche Qualifikationen frau/man mitbringen und welche Standards erfüllt sein müssen sie zu erhalten. Erfüllen Sie diese können Sie sie auch sofort online beantragen.
Ein Forum bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und es werden Informationen zur Verfügung gestellt wo und welche Vergünstigungen deutschlandweit Inhaberinnen und Inhaber der Karte nutzten können.



Weiterführende Informationen zur Juleica findet Sie auch bei Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendleitercard

Sonntag, Oktober 24, 2010

Ehrung der Berliner Helden

Am Samstag den 23.10.2010 ehrte der Landesverband des Paritätischen in Berlin die BZ und ihr Team für die Entwicklung der Seite "Berliner Helden" und die damit verbundene Internetpräsenz der BZ.


Beim jährlichen Dankeschön-Brunch des Landesverbandes Berlin des Paritätischen für verdiente Ehrenamtliche im Sylter Hof begrüßte die Landesveorsitzende Frau Prof. John das BZ-Team. Nach einem Grußwort von Staatssekreterin Monika Helbig, der Beauftragten für bürgerschaftlichen Engagement des Landes Berlins hielt der Geschäftsführer des DPW Berlin, Oswald Menninger die Laudatio. Mit folgenden Worten begründete er die Auszeichnung des BZ Teams mit der silbernen Ehrenamtsnadel des Paritätiaschen Berlins:

"Wolfgang Saurin entwickelte mit seinem Team im Frühjahr 2009 die Konzeption zu einer beispiellosen Engagementserie, die im Oktober 2009 in der B.Z. unter dem Titel „Berliner Helden“ startete. Den Engagierten und Projekten in der Freiwilligenarbeit sollte eine langfristige mediale Plattform geboten werden, um das soziale Engagement in der Stadt zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.
Die anfangs für drei Monate geplante Aktion konnte inzwischen bereits ihr einjähriges Jubiläum feiern. Dem Berliner Helden Team ist es in dieser Zeit eindrucksvoll gelungen, eine interessante und ausgewogene Mischung der vielen Aspekte des Ehrenamtes abzubilden.
Täglich werden in ganz- und doppelseitigen Berichten Engagementprojekte vorgestellt, Einsatzmöglichkeiten und Aufrufe veröffentlicht und stets eine Heldin oder ein Held des Tages portraitiert. Die Leserinnen und Leser werden über Projekte, Kontaktdaten und Ansprechpartner informiert und dazu ermuntert, selbst aktiv zu werden.
Insgesamt konnten über die B.Z. 400 Engagementprojekte von der Redaktion vorgestellt werden und mehr als 1.800 Helden mobilisiert werden, die über 12.000 Heldenstunden geleistet haben. Mehrmals wurden auch die Mitarbeiter der B.Z.-Redaktion aktiv.
Als Besonderheit für ein Medienprojekt dieser Größe ist hervorzuheben, dass das Team der B.Z. von Anfang an Experten aus dem Berliner Engagementbereich partnerschaftlich in die Redaktionsarbeit miteinbezogen hat. Mit dieser kooperativen Herangehensweise konnten auf positive und vertrauensvolle Art und Weise direkte Kontakte in den sozialen Bereich vermittelt und aufgebaut werden.
Ebenso herausragend ist die eigens entwickelte Internetseite der „Berliner Helden“ mit einer Datenbank zur Suche ehrenamtlicher Einsatzmöglichkeiten und der stolzen Bilanz von über 60.000 Besuchern. Mit dem Berliner Heldenbüro und Franziska Hartmann als Mitarbeiterin und verlässlicher Ansprechpartnerin für Leserinnen und Leser und Fragen aller Art hat die B.Z. ebenfalls eine Säule geschaffen, die das Projekt qualitativ untermauert.
Die Berliner Helden Aktion trägt dazu bei, dass eine breite Leserschaft für das Thema freiwilliges soziales Engagement sensibilisiert und begeistert werden kann. Vielen ehrenamtlich aktiven Menschen dieser Stadt wird mit den Heldenportraits eine besondere Aufmerksamkeit zuteil, mit der auch ein tiefer Dank verbunden ist. Den zahlreichen Engagementträgern dieser Stadt wird eine mediale Plattform geboten, die es in dieser Kontinuität bisher noch nicht gab.
Der Paritätische dankt der B.Z. und den leitenden Redakteuren Peter Huth und Michael Pagel, die als Boulevardzeitung diesem Thema seit einem Jahr täglich so viel Platz und langfristig so viele Ressourcen zur Verfügung stellt. Der Dank gilt auch den Redakteuren der Berliner Helden Serie, Daniel Schalz und Björn Trautwein, die sich mit viel Einfühlungsvermögen und Respekt den sozialen Projekten und Protagonisten genähert und sich auch schwierigen Themenbereichen sensibel gewidmet haben. Es ist ihnen gelungen, über den langen Zeitraum der Berichterstattung, das Vertrauen der Beteiligten zu gewinnen und verbindliche und zuverlässige Kontakte aufzubauen.
Zu danken ist auch Bettina Suckert-John und Anne Liedtke der Marketingabteilung der B.Z, die mit dem Berliner Heldenbär ein ansprechendes Markenzeichen mit Wiedererkennungswert geschaffen hat und durch großflächige Plakataktionen sowie Radio- und TV-Werbung öffentlichkeitswirksam für die Berliner Helden Aktion geworben hat. Nicht zu vergessen, eine fast 30-seitige Dokumentation, die dieses besondere und bisher einmalige Medienprojekt im Ehrenamtsbereich anschaulich widerspiegelt und präsentiert."

Diesem hier ausgesprochenen Dank können wir, das Team des Ehrenmtsblogs, uns aus vollem Herzen anschließen. Die "Berliener Helden" sind eine tolle Aktion.

Freitag, Oktober 15, 2010

Berliner Hospizwoche vom 23.-29. Oktober

Der aus dem Lateinischen stammende Begriff („hospitium“ – Herberge) steht heute für eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Hospize machen es sich zur Aufgabe, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu unterstützen und zu pflegen. Der Tod soll als Bestandteil des Lebens bewusst wahrgenommen werden anstatt ihn immer weiter aus der Gesellschaft zu verdrängen – so das Ziel der Hospizbewegung.

Im Jahr 2007 gab es in Deutschland etwa 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 170 stationäre Hospize sowie etwa 80.000 Menschen, die sich ehrenamtlich in der Hospizbewegung engagieren und sie unterstützen. (Quelle: Studie des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V., abrufbar unter
http://www.hospiz.net/stamhole/pdf/stellung_neu_39a-sgb5.pdf).
Beeindruckende Zahlen, denen man entnehmen kann, wie wichtig ein Sterben in Würde vielen Menschen in diesem Land ist. Jede/r Ehrenamtliche engagiert sich pro Begleitung eines Erwachsenen (durchschnittliche Begleitdauer 3,2 Monate) im /Umfang von ca. 30 Stunden (ebenfalls im Detail in der genannten Studie nachlesbar).

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), 1992 als bundesweiter Interessenverband der deutschen Hospizbewegung gegründet, ist auch Veranstalter der Berliner Hospizwoche, die in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Im Editorial heißt es:
„Die letzten Wochen, Tage und Stunden eines Menschen zu begleiten, ist die Aufgabe der HospizmitarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen unserer 27 Mitgliedsorganisationen. Sie sind auch diejenigen, die unter dem Dach des Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. ein lebensbejahendes Programm für Sie zusammengestellt haben. Es wird freudig, weltoffen, anregend, still, musikalisch, interaktiv, besinnlich und poetisch – eben lebendig.“
Das vollständige Programm ist zu finden unter:
http://www.hospizwoche.de/index.php?id=78
Weitere Informationen zum DHPV unter
http://www.hospiz.net/index.html.

Donnerstag, Oktober 07, 2010

Mitreden? weltweites Online-Brainstorming (Jam) vom 10-12.Oktober

IBM veranstaltet in der Zeit vom 10. bis zum 12. Oktober den „Service Jam“, ein weltweites Online-Brainstorming mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Thema des Jams ist die Zukunft von "Service" - im weiten, englischen Sinn von Dienstleistungen bis hin zu bürgerschaftlichem Engagement. Wie lässt sich der ‚Social Impact‘ des eigenen Engagements ermitteln und maximieren? Wie kann die Zusammenarbeit in sektorenübergreifenden Partnerschaften optimiert werden? Wie begegnet man dem scheinbaren Widerspruch von globaler Herausforderung und lokaler Aktion? Diese Themen werden u.a. diskutiert.
Was ist ein Jam?
Ein Jam ist eine online geführte Echtzeit-Diskussion zwischen Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die – wie bei einem riesigen Brainstorming – über einen Zeitraum von mehreren Tagen ihre Ideen „posten“, miteinander diskutieren und gemeinsam bestehende Konzepte und Ideen auf den Prüfstand stellen. Dabei wird durch Technologie einerseits (semantische Analysen) und Moderation andererseits (sog. ‚facilitators’ begleiten, heben Ideenstränge, die sich in den Foren bilden, heraus und erlauben so schon während des Jams auch erste Verdichtungen) nicht nur Ideen gesammelt, sondern auch analyisiert, gruppiert, kategorisiert.
Und was genau ist nun ein Service Jam?
Der Service Jam holt Non-Profit-Organisationen, Unternehmen sowie wissenschaftliche und politische Institutionen an einen virtuellen Tisch und stößt eine fokussierte und moderierte Diskussion darüber an, wie soziale Innovationen zur Lösung der größten globalen Herausforderungen beitragen können.
Wie läuft so ein Jam ab?
Normalerweise dauert ein Jam zwei bis drei Tage, in deren Verlauf sich die Diskutanten zu jeder Zeit einloggen und mitdiskutieren können. Zeit-Zonen spielen keine Rolle - während man in Deutschland schläft, diskutiert man in Australien, Indien oder China munter weiter. Man muss also nicht ständig eingeloggt sein. Durch die Strukturierung des Jams in mehrere Foren mit unterschiedlichen Schwerpunkten können sich alle Teilnehmer dort einbringen, wo ihre Expertise und Interessen liegen. Die Foren werden von Fachleuten begleitet, die Diskussionen anstoßen und moderieren. „Konferenzsprache“ ist Englisch, um den Austausch von Ideen über Landes- /Sprachgrenzen hinweg zu transportieren.
Empfehlenswert ist, sich für die „Jam-Days“ (10.-12. Oktober 2010) Zeitscheiben im Kalender zu blocken. Eine Stunde ist eine gute Richtgröße. Man kann natürlich ganz flexibel zu jeder Zeit dazu stoßen oder sich wieder ausblenden, aber man wird – wie in einer richtigen Konferenz – zunächst Beiträge aufnehmen und nachvollziehen/’verdauen’ wollen, bevor man selbst aktiv wird. Gleichzeitig lebt der Jam davon, dass man sich einbringt. Eine gute Idee will geäußert werden – selbst wenn sie schon an anderer Stelle von anderen Teilnehmern eingebracht wurde. So erkennt man auch Tendenzen und Schwerpunkt. Zudem ist der Vorteil die große Parallelität – man kann jederzeit ‚loslegen’, denn man unterbricht ja keinen Redner, wie bei einer normalen Konferenz der Fall wäre. Jamming erlaubt also erheblich mehr Beiträge der Teilnehmer, als klassische Methoden.
Scheuen Sie sich also nicht, aktiv mit zu diskutieren – und auch wenn das Englische manchmal schwerer fällt: sprachlicher Feinschliff ist nicht oberstes Gebot. Nur wenige der Teilnehmer haben tatsächlich Englisch als Muttersprache, der Gedanke ist, was zählt.
Neugierig geworden? Dann hier klicken:
http://www.ibm.com/ibm/responsibility/minijam/overview.html

Freitag, Oktober 01, 2010

"Berliner Helden" - seit einem Jahr Non Stop

Genau vor einem Jahr, am 3.10.2009 berichteten wir über den Start der „Berliner Helden“-Aktion in der BZ und waren sehr gespannt darauf, was diese Aktion mit sich bringen und bewirken wird.

Alle waren gespannt, viele skeptisch und vermutlich haben die wenigsten angenommen, dass es möglich ist, täglich in einer Zeitung Berichte und Aufrufe zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin zu veröffentlichen.

Die BZ hat gezeigt, es ist möglich und es vor allem, dass es gut ist. Tägtäglich werden Berliner Helden vorgestellt, die sich ehrenamtlich in dieser Stadt engagieren und das sind bei weitem immer noch nicht alle. Zahlreiche Aktionen und Ehrenamtsprojekte wurden vorgestellt und haben gezeitig, wir bunt und vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und wo man sich überall engagieren kann. Die vielen Helden machen fast ein schlechtes Gewissen, wenn man selbst noch nicht aktiv geworden ist. Aber mit Sicherheit haben die „Berliner Helden“ den einen oder anderen Berliner dazu bewegt, sich an einer Hilfsaktion beteiligen oder sogar länger ehrenamtlich aktiv zu werden. Wer noch nicht wusste, wo und wie das geht, konnte sich an das Berliner Heldenbüro wenden oder direkte Ansprechpartner in den täglichen Berichten und Aufrufen finden.

Wir gratulieren den „Berliner Helden“ zu einem Jahr gelungener und sensibler Berichterstattung zu diesem Thema und wünschen uns noch viele weitere Berliner Helden Seiten

Alle erscheinenden Artikel finden Sie unter der Adresse
http://www.bz-berlin.de/suche/
wenn Sie als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
http://www.bz-berlin.de/suche/

Schauen Sie mal rein, was die „Berliner Helden“ alles zu bieten haben unter www.berliner-helden.com – und wenn Sie´s nicht schon sind, werden Sie vielleicht jetzt noch heldenhaft aktiv.

Donnerstag, September 23, 2010

Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements 2010

Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) - wie auch schon in den vergangen Jahren - vom 17. bis 26. September 2010 die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Im Rahmen der Aktionswoche wird die öffentliche Aufmerksamkeit für die zahlreichen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen gesteigert und gleichzeitig das Engagement der 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland gewürdigt.

Informieren können Sie sich, über die Woche, die Projekte und Aktionen unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/


Bei den deutschlandweiten Aktivitäten gibt es viele unbekannt und auch bekannt Unterstützer. Dieses Jahr sind die Botschafter Ute Folkerts und Peter Maffay.

Mehr Eindrücke und Bilder der Auftaktveranstaltung in Berlin finden Sie hier.
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=607&Itemid=370



Für Fotobegeisterte gibt es auch einen Fotowettbewerb während der Aktionswoche:
Die Bedingungen dafür erfahren Sie unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=604&Itemid=367

Freitag, September 17, 2010

Eine ganze Region engagiert sich ...


...wenn am 18. September 2010 der Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar in seine zweite Auflage geht. An diesem Datum sind alle Menschen im Schnittpunkt der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, sich einen Tag lang ehrenamtlich zu engagieren. Unter dem Motto "wir-schaffen-was" stehen dafür in rund 60 Kommunen rund 250 Projekte zur Auswahl. Die Bandbreite reicht von Spiel- und Vorlesenachmittagen in Altenhilfeeinrichtungen über Verschönerungen von Schulgebäuden und Kindergärten bis hin zu Gärtner- und Säuberungseinsätzen im Grünen. Ziele des Freiwilligentags sind einerseits das bereits bestehende umfangreichen und vielfältige ehrenamtlichen Engagement in der Region darzustellen und andererseits Chancen zum „Reinschnuppern" zu bieten und Anstöße für weiteres Engagement zu geben. Viele der Projekte finden unter der Überschrift „Engagement fördert Bildung" statt. Der Freiwilligentag im siebtgrößten Ballungsraum Deutschlands ist eingebunden in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und dürfte die größte derartige überregionale Aktivität sein. Weitere Informationen unter www.wir-schaffen-was.de.

Montag, September 13, 2010

Mit moderner Internettechnik noch rascher zum passenden Ehrenamt

Neustart eines erweiterten Engagement-Portals
Die eine Seite braucht dringend Helferinnen und Helfer, die andere Seite sucht eine passende Ehrenamtliche Tätigkeit. Damit beide künftig noch besser zusammenfinden, setzt Berlin auf moderne Internet-Kommunikation.
Am Freitag wurde das neu überarbeitete Engagement-Portal „bürgeraktiv Berlin“ vorgestellt.
Was ist neu? Neben schon bekannten Wegen für die Nutzung - also Einsatzmöglichkeiten suchen, die wiederum verschiedenst sortiert werden können - wurden auch neue Ideen eingebaut! So können nun auch Ehrenamtsorganisationen geeignete Helferinnen und Helfer kennen lernen und direkt ansprechen. Unterstützt wird die Suche nach einer geeigneten Engagementmöglichkeit durch den neuen Ehrenamtsatlas, der die Standorte der Projekte und Veranstaltungen auf einem Stadtplan abbildet – so werden Wahlmöglichkeiten und lokale Übersicht geboten!
Und hier finden Sie das Berliner Engagementportal im Netz:
http://www.berlin.de/buergeraktiv/engagement/ehrenamtsnetz/
Hier der Link zur Pressemeldung des Senats in Berlin:
http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/09/08/309614/index.html

Freitag, September 03, 2010

Wettbewerb „Berliner Umweltpreis“

Der Berliner Umweltpreis 2010 des BUND ist ausgeschrieben. Bis zum 15.09. können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Initiativen und Unternehmen bewerben oder vorgeschlagen werden. Unter der Schirmherrschaft von Tita von Hardenberg wird – bereits zum sechsten Mal – besonderes Engagement für Umwelt und Natur(-schutz) gewürdigt. In den Kategorien „Umweltengagement“ und „Kinder und Jugend“ winken Preisgelder, in der Rubrik „Wirtschaft und Innovation“ wird eine ideelle Auszeichnung (Urkunde und Signet) vorgenommen.
Folgende Kriterien sollten die Bewerber/innen erfüllen:
  • Ehrenamtliche Arbeit
  • Nachahmbarkeit (Vorbildcharakter)
  • Dauerhaft ökologische Wirkung
  • Innovativer/moderner Ansatz (z.B. neue Ideen für die Stadt / Großstadt)
Die Preisverleihung findet Ende November 2010 im Roten Rathaus statt. Weitere Informationen über bisherige Preisträger, über das Bewerbungsverfahren oder die Jury sind unter www.berliner-umweltpreis.de zu finden.

Mittwoch, August 18, 2010

Ehrenamt ist mehr als ein Null-Euro-Job!

Gerade ist uns ein hochinteressantes Positionspapier vom DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V.) zu Ehrenamt und Supervision in die Hände gekommen. Auch sie warnt vor der Instrumentalisierung des Ehrenamts – auch wenn in Zeiten enger Haushaltsvorgaben und steigenden Sparzwängen traditionell der Ruf nach ‚mehr Ehrenamt‘ laut wird. „Vor der einfachen Lösung, mehr ehrenamtliches Engagement zu fordern, um Sozialkürzungen auszugleichen, können wir nur warnen.“, sagt Prof. Dr. Berhard Lemaire, Erster Vorsitzender der DGSv.
Die Hauptaussagen des Papiers sind im Wesentlichen:
• Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit sind nicht gegenseitig ersetzbar.
• Höhere Motivation und stärkeres Engagement sind der einzigartige Wert des Ehrenamtes.
• Tendenzen zu einer schleichenden Professionalisierung ohne finanziellen Ausgleich müssen kritisch hinterfragt werden.
Wer mehr wissen will, findet das gesamte Dokument (12 Seiten) mit weiteren Informationen und guter Übersicht über das Feld und letzte Entwicklungen unter:
http://213.168.113.48/pdf/Ehrenamt.pdf

Samstag, August 14, 2010

Von wegen Sommerloch – Sommercamp für junges Engagement ist angesagt

Die Ferien der anderen Art: „Urlaub vom Ego und voller Einsatz für andere!“ – das ist das Motto des PULS-Sommercamps für junges Freiwilligengagement, das zum ersten Mal in Berlin statt findet.
Vom 16.- 21. August 2010 werden 30 Jugendliche auf der Wiese des Jugendtreffs Anna Landsberger in Marzahn-Hellersdorf ihre Zelte aufschlagen, ein bisschen Urlaub machen und sich in einer von über 20 Einrichtungen engagieren. Die 14- bis 26-Jährigen können vom Jugendclub, über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zur Frühstückszubereitung im Seniorenheim in sämtlichen Bereichen aktiv werden.
Die Nachwuchs-Helden werden sich eigene T-Shirts drucken, können an Workshops und Sportturnieren teilnehmen und Konzerte besuchen, abends wird beim Lagerfeuer entspannt. Es sind ja schließlich Ferien!
Die Idee dahinter: „Wir wollen Jugendlichen zeigen, was man in seiner Freizeit alles Gutes tun kann und so für freiwilliges Engagement begeistern“, sagt Tina Uhlemann, Mitorganisatorin des Sommercamps. Die „Berliner Helden“ -Redaktion der BZ berichtete bereits am 2. Juli 2010 darüber. Zur Nachlese geht’s unter www.berliner-helden.com
Am Ende des Camps, bei dem Sarah Kuttner als Schirmherrin fungiert, gibt’s ein Freiwilligenzertifikat von der Bezirksbürgermeisterin und nicht zuletzt bei der Abschlussveranstaltung am 21. August die Gelegenheit, vor Presse und Politik das Wort zu ergreifen.
Also dann sind wir gespannt, ob die Teilnehmer des Sommercamps tatsächlich den „Puls zum Schlagen“ bringen.

Donnerstag, Juli 22, 2010

Nach der WM…

…ist vor der WM – jedenfalls frei nach Sepp Herberger.
Dreißig Tage Fußballfieber sind vorüber und es ist viel diskutiert worden über Schiedsrichterentscheidungen, Favoriten, Außenseiter, ein zweites Wembley-Tor, … Man hat dagegen kaum etwas gehört über 15.000 Menschen, die für das Turnier sehr wichtig waren, weshalb sie an dieser Stelle einmal Erwähnung finden sollen: etwa 15.000 Freiwillige waren während der Weltmeisterschaft im Einsatz. Sie haben Besucher betreut, den Einlass geregelt, auf Sauberkeit in den Stadien geachtet, für die reibungslose Logistik gesorgt und Vieles mehr. Menschen aus der ganzen Welt hatten sich beworben und wurden ausgewählt. Weitere Informationen zum Freiwilligen-Programm der Fifa unter:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/volunteers/index.html

Ebenfalls lesenswert sind die Informationen zur Fifa-Kampagne „20 Zentren für 2010“. Der Bau von 20 Gesundheits-, Bildungs- und Fußballzentren soll positive soziale Veränderungen herbeiführen. Die Zentren widmen sich lokalen sozialen Problemen und bieten Jugendlichen (neben der Möglichkeit des Fußballspielens) eine motivierende Lernumgebung und bessere medizinische Versorgung. Siehe auch:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/footballforhope/index.html
http://de.fifa.com/aboutfifa/worldwideprograms/footballforhope/index.html

Mittwoch, Juli 14, 2010

Ambrosia


Ambrosia ist bekannt dafür im hohen Maße Allergie auslösend zu sein und besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene.

Aus diesem Grund ist wie jedes Jahr ist die Bevölkerung in Berlin aufgerufen Standorte von Ambrosia bekanntzugeben.

Auf der Web-Seite der Freien Universität Berlin:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/index.php ist alles Wissenswerte über die Pflanze, deren Aussehen, die Verbreitung und auch die aktuell bekannten Standorte zusammengetragen.

In den einzelnen Bezirken Berlins sind sog. Ambrosia-Scouts unterwegs, um die von der Bevölkerung angegeben Fundorte aufzusuchen, um die Pflanzen zu beseitigen.

Dafür ist aber die freiwillige Mitarbeit der Berliner notwendig, die Standorte wenn möglich, auch schon mit einem Foto, unter http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/fund_melden_info.php einzustellen oder im eigen Umfeld selbstständig die Pflanzen zu entfernen.

Die Pflanzen müssen vor der Blüte ausgerissen werden um eine Verbreitung der Pollen zu verhindern. Da aber schon der Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann, sollten beim Präparieren Handschuhe getragen werden.
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/bestimmung.php

Am 8.07. hat eine Pressekonferenz im Botanischen Garten zum Thema stattgefunden:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/pressekonferenz.php . Hier sind alle Fachvorträge zu finden.

Freitag, Juli 09, 2010

Berliner Senat beschließt Ehrenamtskarte

Der Ehrungen für Ehrenamtliche gibt es in Berlin bereits einige. Ab Januar 2011 wird es eine weitere Neuerung geben. Der Berliner Senat hat die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen. Diese Karte wird an überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger vergeben und ist mit Vergünstigungen in kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen Berlins verbunden. Bisher gab es Vergünstigungen für Ehrenamtliche in Berlin „nur“ über Einzelaktionen für bestimmte Veranstaltungen. Das wird mit der Ehrenamtskarte institutionell und schon allein durch die Gültigkeitsdauer erheblich erweitert
Folgende Partnerorganisationen konnten bereits gewonnen werden:
• die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin,
• das Konzerthaus am Gendarmenmarkt,
• das Staatsballett Berlin,
• der Zoologische Garten und der Tierpark Berlin,
• der Berliner Dom,
• Hertha BSC.
Weitere Partner sollen geworben werden.
Insgesamt sollen pro Jahr 4500 Karten mit einer Gültigkeit von zwei Jahren vergeben werden. Die Vergabe erfolgt über die Trägerorganisationen, die widerum ihre Kontingente bei der Senatskanzlei erhalten.
Die Vergabekriterien und alle sonstigen Infos werden zukünftig auf dem Engagementportal des Landes Berlin unter http://www.berlin.de./buergeraktiv zu finden sein Aktuelle Infos sind bereits in der Pressemitteilung des Landes Berlin zu finden unter: http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/07/06/302020/index.html
Möge die Ehrenamtskarte den aktiven engagierten Bürgerinnen und Bürgern Berlins ein willkommenes Dankeschön sein. das Engagement in Berlin beflügeln.

Freitag, Juli 02, 2010

"Frei+willig" das Magazin

Engagement schlägt Brücken! Es bewegt sich viel in Berlin. Ausbau, Weiterentwicklung und Vernetzung freiwilligen Engagements schreiten voran. Dazu gehören Ehrenamt, Selbsthilfe, Freiwilligenarbeit Freiwilligenagenturen, Stadtteilzentren. Nachbarschaftszentren ... und viele Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich einsetzen.

Das neue Magazin „Frei+willig“ ist da! Es ist im Rahmen des Programms “Freiwilligendienste aller Generationen” entstanden. In der ersten Ausgabe lesen Sie Details über das Projekt, zum Beispiel

  • Experten im Gespräch
  • Das eigene Umfeld mitgestalten
  • Wo engagieren, bewegen, Gemeinschaft erfahren?

Herzliche Einladung zur Information, zur Inspiration, zur Verteilung

und – vielleicht - zur Gewinnung weiterer Freiwilliger.


Hier finden Sie das Magazin:

http://www.paritaet-berlin.de/freiwillig/index.php?thema=000070000400003

Das Infomagazin wird nun halbjährig erscheinen und ist kostenlos erhältlich. Weitere Exemplare sind in der Geschäftstelle Bezirke des Paritätischen Landesverbandes Berlin e.V. zu beziehen.


Weitere Infos zum Bundesprogramm finden Sie unter:

www.paritaet-berlin.de/freiwillige/freiwilligendienste.php

www.freiwilligendienste-aller-generationen.de

„Geben gibt“ – Wettbewerb läuft!


Sie kennen engagierte Menschen oder ein interessantes und engagiertes Projekt oder aber auch ein ganzes Unternehmen, dass sich im besonderen Maße für soziale Belange und Bürgerschaftliches Engagement einsetzt…? Nutzen Sie doch die Gelegenheit und schlagen sie/ ihn oder „es“ für den Deutschen Engagementpreis vor. Noch bis zum 31. Juli 2010 läuft die Bewerbungsfrist für diese Auszeichnung, für die man sich nicht selbst bewerben kann, sondern nur per Vorschlag in den Genuss einer Ehrung kommen kann.

Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben. Die fünfte Kategorie bildet der Publikumspreis per Online-Voting.
1. Politik und Verwaltung: Nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements
2. Wirtschaft: Förderung von innovativem Engagement im Umfeld des
Unternehmens
3. Gemeinnütziger dritter Sektor & Einzelperson: Vorbildliches Engagement unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedarfe
4. Jugendengagement: Vorbildlicher Einsatz junger Menschen bis 25 Jahre in
verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen
5. Publikumspreis für die Gewinnerin bzw. den Gewinner des Online-Votings (Gespeist aus den besten 20 Einreichungen der ersten vier Kategorien.)
Neu ist die Kategorie „Jugendengagement“, die auch in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt bildet.

Bis Anfang Dezember müssen sich alle Beteiligten gedulden. Dann findet die feierliche Preisvergabe statt. Die ersten vier Kategorien sind undotiert. Den Sieger des Publikumspreises erwarten 10.000 Euro.
Wir drücken allen Beteiligten die Daumen!

Donnerstag, Juni 17, 2010

Sozialer Tag 2010

Heute ist es wieder soweit: Bundesweit tauschen Schülerinnen und Schüler für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn für Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Initiator des Sozialen Tags ist der Verein „Schüler Helfen Leben e.V.“, der 1998 zum ersten Mal eine solche Aktion durchführte und sich seither wachsender Beteiligung erfreut. Hervorgegangen ist der Verein aus einem von Bad Kreuznacher Schüler/innen organisierten Hilfstransport nach Kroatien im Jahr 1992.
In diesem Jahr beteiligen sich bundesweit 890 Schulen, die Unterstützung kommt dem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in Tirana zugute. Wer mehr erfahren möchte, dem sei die Homepage http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html wärmstens empfohlen. Schulen erfahren, wie sie sich beteiligen können, es gibt eine kleine Jobbörse für diejenigen, die noch nichts Passendes gefunden haben und jede Menge weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins (dessen Vorstand übrigens aus Studierenden Anfang Zwanzig besteht).
Ebenfalls lesenswert und informativ ist der Eintrag bei Wikipeda, wo der Weg vom Hilfstransport Anfang der Neunziger bis zum Sozialen Tag 2009 mit einem gespendeten Lohn von 1,6 Mio. Euro nachvollzogen werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben

Donnerstag, Juni 10, 2010

„Aspirin ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen“


Die Bayer AG und die Bayer Cares Foundation haben in diesem Jahr erstmalig den Aspirin Sozialpreis 2010 verliehen. Er honoriert das Engagement innovativer gemeinnütziger Projekte und Initiativen, die durch ihre Arbeit wirksame Hilfe für Menschen leisten, nach dem Motto: Hilfe, die wirkt.
Zur Preisverleihung am 7. Juni 2010 in der Berliner Humboldt Universität waren aus ca. 150 Bewerbungen zehn nominierte Projekte ausgewählt und eingeladen worden.
Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis.
Erster Preisträger wurde das Projekt „Trauerland“ aus Bremen. Hier werden Kinder, die einen wichtigen Menschen in Ihrem Leben verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.
Das Charlottenburger Patenschaftsprojekt „Amsoc“ www.patenschaftsprojekt.de , das sich mit der Unterstützung ehrenamtlicher Paten um Kinder von psychisch kranken Eltern kümmert, gewann den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Der dritte Preis ging ebenfalls an ein Berliner Engagementprojekt. Der Verein „Junge Helden“ bekam 5000 Euro für seine Aufklärungsarbeit über das Thema Organspende. Hier besuchen Jugendliche andere Jugendliche an Schulen und auf Partys, um über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Infos unter http://www.junge-helden.org
Die Preisträger waren hoch erfreut über den Geldsegen und erhoffen sich auch weiterhin vermehrte Aufmerksamkeit für die engagierten Projekte.
Die Bayer AG selbst hat keine spezielle Programme im Sachen Engagement. Aber wenn das Unternehmen sich weiterhin für gemeinnützige und engagierte Projekte einsetzen möchte, nimmt Thema sicher auch im eigenen Haus bald konkretere Formen an.

Donnerstag, Juni 03, 2010

Die Berlin Wette


Für Alle, die es noch nicht gehört haben am 5. Juni 2010 findet das Bundestafeltreffen in Berlin statt. Schaffen es die Berliner bis dahin 50 Tonnen Lebensmittel zu spenden? Unser regierender Bürgermeister Herr Wowereit, der zugleich Schirmherr des Bundestafeltreffens ist, hat mit Herrn Gerd Häuser, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. und Frau Sabine Werth, Vorsitzende des Berliner Tafel e.V. gewettet, dass die Berliner es schaffen, bis zum Bundestafeltreffen 50 Tonnen Lebensmittel für die Berliner Tafel e.V. zu spenden.
Zwei Tage vor dem Treffen sieht es so aus als ob Wowereit und Berlin die Wette verlieren und unser Bürgermeister muss einen Tag für die Tafel arbeiten. Das Ergebnis wird diesen Samstag um 11 auf dem Alexanderplatz im Rahmen einer langen Tafel präsentiert. Werden wir es noch schaffen die restlichen Tonnen zu spenden? Eine Liste der Sammelpunkte findet ihr hier.
http://berliner-tafel.de/archive.php?article=323&PHPSESSID=f88dc760fdbe3115c9c6af497b453486

Montag, Mai 31, 2010

Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey

Heute möchte Sie auf diesem Weg gern auf eine neue Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufmerksam machen. Vor wenigen Tagen ist der Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey online erschienen. Der Freiwilligensurvey ist die größte Untersuchung in Deutschland zur Zivilgesellschaft und zum ehrenamtlichen, freiwilligen sowie bürgerschaftlichen Engagement. Der Freiwilligensurvey wird seit 1999 alle fünf Jahre erhoben (1999/2004/2009) und bietet nun erstmals einen Überblick über Trends und Entwicklungen der letzten Dekade.
Sie können den Kurzbericht unter folgendem Link finden:
In wenigen Wochen wird auch eine gedruckte Version verfügbar sein, die Sie ebenfalls auf der Homepage des BMFSFJ bestellen können.

Freitag, Mai 21, 2010

Die Gesichter Berlins

Seit gestern ist ein neues Vorhaben der Kampagne „be Berlin“ am Start, um das Engagement von 200 Berliner/innen zu würdigen. Ihre Gesichter werden ab Mitte August auf einem überlebensgroßen Foto am Baugerüst der Siegessäule zu sehen sein. Nähere Informationen gibt es unter http://www.berlin-dein-gesicht.de; engagierte Berliner/innen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.
Aber auch für die (noch) Nicht-Engagierten und die Nicht-Berliner lohnt sich ein Blick auf die Seite: Als Begleit-Aktion ist eine Foto-Ausstellung im Berliner Hauptbahnhof zu sehen sowie im Netz unter http://www.sei.berlin.de/index.php?id=1729. Insgesamt 29 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur haben für „Berlin, dein Gesicht“ engagierte Berliner/innen aus ihrem direkten Umfeld portraitiert. So stellt zum Beispiel der Union-Stürmer Karim Benyamina seinen Schulfreund Timo Szumnarski vor, einen Berliner Polizisten – und Christoph Markschies, scheidender Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, warum er die Hausmeisterin Christiane Kießig porträtiert hat.

Freitag, Mai 14, 2010

Bildungspatenschaften verbessern Startchancen junger Migranten - Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ am 9. Juni

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das gleiche Recht auf Bildung. Doch in Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch zu stark von der ethnischen und sozialen Herkunft ab.

Hier setzt die Idee von Bildungspatenschaften an: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, oder beraten und begleiten sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Dafür engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ehrenamtlich und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie stellen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Zeit als Bildungspatinnen und Bildungspaten zur Verfügung.

Mehr als 500 solcher Patenschaftsprojekte hat die „Aktion zusammen wachsen“ bislang bundesweit identifizieren können.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat einen bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ ausgerufen, bei dem sich am 9. Juni erstmals zahlreiche lokale und regionale Patenschaftsprojekte aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Der Aktionstag rückt damit den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz der Patinnen und Paten in den Blick. „Wer beim Aktionstag mitmacht, setzt ein wichtiges Zeichen für die Integration. Die Förderung von jungen Migranten sichert den Zusammenhalt in unserem Land“, betonte Staatsministerin Böhmer. „Zudem möchte ich weitere Freiwillige für ein Engagement als Bildungspate gewinnen.“

Als Partner für den Aktionstag wurden für Patenschaften wichtige Organisationen gewonnen. Unter ihnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie zahlreiche Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Bildungspaten unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de.

Freitag, Mai 07, 2010

Alle Vögel…..


...sind bald weg

Schon seit längerem sinken die Zahlen der heimischen Sing- und Gartenvögel zum Teil dramatisch.
Gesucht werden Freiwillige, die durch ihre Beobachtungen zur genaueren Bestandsaufnahme beitragen.
Der NABU startet vom 7. bis 9. Mai 2010, wie schon in den Jahren vorher, die Aktion: „Die Stunde der Gartenvögel“.

Auf der übersichtlichen und umfangreichen HP können Freiwillige sich informieren und wenn sie Lust haben ihre Beobachtungen der heimischen Vogelwelt eingeben und so zur besseren Übersicht beitrage.

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/

Hier ein Auszug der Seite:
"Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

Wann und wo Sie mitmachen können
Mitmachen können Sie in jedem Garten, auf jedem Balkon oder auch im Park. Wenn Sie die heimische Vogelwelt nicht allein, sondern in einer Gruppe von Vogelliebhabern und unter fachkundiger Führung eines NABU-Experten kennen lernen möchten, können Sie an einer der zahlreichen Gartenvogelführung teilnehmen. Wir haben für Sie die Termine aller Gartenvogelführungen aufgelistet."


Neben diesen Informationen finden sich dort viele weitere Hinweise und interesante Aktionen z.B. für Kinder.

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt.

Donnerstag, April 29, 2010

Geld im Ehrenamt - Studie zur Monetarisierung des Ehrenamtes

Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung ZZE hat im Auftrag des Baden-Württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales eine Studie zur Monetarisierung des Freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements erstellt. Die Studie ist die erste empirische Untersuchung des Monetarisierungsphänomens dieser Reichweite in Deutschland. Sie will einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Förderung von Ehrenamt und Bürgerschaftlichen Engagements leisten, der sowohl Anregungen für die Praxis, als auch für den wissenschaftlichen Diskurs gibt. Das ebenfalls beiliegende Wissensmagazin stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde und Schlussfolgerungen dar, die in ansprechender Form für ein breiteres Fachpublikum aufbereitet wurden.
Kontakt: Philipp Stemmer, Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (ZZE)
Bugginger Str. 38 - D-79114 Freiburg

Den Link zu den Thesen finden Sie hier:
http://www.sozialministerium-bw.de/fm7/1442/Wissensmag02_1102_fin.522993.pdf

Den Link zur Studie finden Sie hier:
http://www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Abschlussbericht_Monetarisierung_100226.pdf

Donnerstag, April 22, 2010

Husten, Schnoddernase und Durchfall. Ein typischer Fall für einen Gang zur Apotheke. Doch für viele sozialschwache Menschen sind die Preise in der Apotheke zu hoch, sodass sie auf notwendige Medikamente verzichten müssen.
In der kleinen Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist das anders. Hier erhalten Hartz IV Empfänger von der Dülmener Tafel in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten und Apotheken 50 % Rabatt auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Patient lässt sich vom Arzt ein grünes Rezept ausstellen mit dem er dann zur Tafel geht und dort nachweist, dass er Sozialhilfe bezieht. Die Tafel stempelt das Rezept und der Patient kann das benötigte Medikament für die Hälfte kaufen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Tafel Gabrielle Herzogin von Croy.
Das Projekt ist jedoch keine Dülmener Erfindung. In Stuttgart hat sich dieses Projekt bereits bewährt. Dort erhalten nachweislich sozialschwache Menschen 25% Rabatt auf alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.
Die Mitarbeiter der Tafel sind alles ehrenamtliche Kräfte, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können, ob durch Spenden oder Arbeitskraft. Jeder kann den Tafeln helfen zu helfen in ganz Deutschland


http://www.duelmener-tafel.de/files/Hilfe_beim_Kauf_von_Medikamenten.pdf

http://www.tafel.de


http://www.duelmener-tafel.de

Donnerstag, April 15, 2010

Help Music Award – Denn Musik schafft Brücken

Unsere Gesellschaft wird immer älter! Im Jahr 2050 werden 50% der Deutschen älter als 50 sein. 30% sogar älter als 60 Jahre. Altersarmut ist kein Phänomen bei Wenigen, sondern Realität bei vielen Senioren, denen es fiskalisch nicht möglich ist ihren Lebensabend mit Lebensfreude zu verbringen. Oftmals sitzen Sie einsam und allein im Altersheim, wo Tristes und Langeweile die Stunden wie Tage vergehen lassen.
Schlecht ausgestattete Altersheime, überlastetes, teilweise unzureichend ausgebildetes, Personal und keine Aussicht auf eine ordentliche Freizeitgestaltung, und davon haben Senioren mehr als genug, verwandeln das Leben in eine graue Symphonie der Langeweile.
Der ,,Help Music Award‘‘ möchte auf dieses Problem hinweisen und helfen! In Zusammenarbeit mit den Wohngemeinschaften der Human e.V. und Sozialstation Brücke, die demenzkranken Menschen ermöglichen ein Leben in ,,normalen’’ Wohnumständen mit angepasster Pflege zu führen.
Zu diesem Zweck findet am 14. August der ,,Help Music Award’’ in Berlin, auf dem Gelände des historischen Flughafens Tempelhof, statt. Auf dem Platz der Luftbrücke wird es sieben Themenbereiche geben, die alle Musikgeschmäcker befriedigen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des ,,Help Music Awards’’ an jeweils einen etablierten Künstler und einen Newcomer. Nicht allein das musikalische Schaffen, sondern auch das soziale Engagement eines Künstlers wird bewertet. Der Preis wird in Zusammenhang mit einer Spende, die aus dem Erlös der Veranstaltung stammt, vergeben. Dieser Beitrag wird dann dem sozialen Projekt zu Gute kommen für das sich der Künstler einsetzt. Auch der zweite und dritte Platz werden Spenden für ihre sozialen Projekte erhalten.
Ein Fest für Jeden und die ganze Familie - ein Besuch wird sich lohnen!
Ihr wollt live beim Help Music Award 2010 auftreten?
Dann bewerbt euch als Solo-Künstler, Band oder DJ bis zum 1. Mai per eMail an bewerbung@help-musicaward.com
Alle weiteren Infos unter:
http://www.help-musicaward.com/

Donnerstag, April 08, 2010

30 Jahre und noch lange kein „Altes Eisen“

Eine besondere Einrichtung feiert in diesen Tagen ihren dreißigsten Geburtstag: Das Berliner „Theater der Erfahrungen“ in Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Schöneberg. In ganz Deutschland gibt es zahlreiche „Seniorentheater“ – was also ist das Besondere an diesem? Alle auf die Bühne gebrachten Stücke entstehen aus dem, was die Spielerinnen und Spieler an Erfahrungen und eigenen Erlebnissen einbringen. Mittels Improvisationen werden Szenen erarbeitet, die sich Stück für Stück zu eben dem zusammenfügen: einem neuen Stück. Die Themen sind breit gestreut und lassen den kritischen (manchmal auch bissigen) Blick auf das Hier und Jetzt nicht vermissen. Sie heißen zum Beispiel „Hartz IX“ oder „Feierabendrebellen“ und werden auf die Bühne gebracht von den Gruppen „Bunte Zellen“, „Ostschwung“ und „Spätzünder“.
Und was ist an der Tatsache, dass man gern Theater spielt, bürgerschaftliches Engagement? – Dieses Wandertheater ist ständig unterwegs, bringt seine Stücke in Pflegeheimen und Schulen auf die Bühne, diskutiert sie mit dem Publikum, veranstaltet mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Themen wie Fremdsein, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit.
Die neueste Produktion ist das Musical „Altes Eisen“, das vor zwei Wochen in der Berliner ufa-Fabrik aufgeführt wurde und das – aus Anlass des Jubiläums in diesem Jahr – Spieler/innen aller Gruppen auf der Bühne vereinte.
Mehr über die Arbeit des Theaters der Erfahrungen und aktuelle Auftrittstermine in Berlin und anderswo über diese Homepage: http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de/

Donnerstag, April 01, 2010

Ein Spiel mit dem (Oster-)Feuer


Endlich stellt sich ein bisschen Frühling ein und das Osterwochenende wartet auf uns. Und um das zu bekräftigen, werden traditionell in den Nächten vom Ostersamsat bis zum Ostermontag zahlreiche Osterfeuer entzündet, mit denen der Winter auch tatsächlich und endgültig vertrieben werden soll.

Was sich so schön und gemütlich anhört, muss dennoch rechtlich gut abgesichert sein. Dass die Bräuche rund um Osterfeuer und Fackelzug auch Gefahren mit sich bringen, bedenken viele ehrenamtlich Engagierte nicht. Aus diesem Grund warnt der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. http://www.deutsches-ehrenamt.com die ehrenamtlich engagierten Veranstalter: "Vereinsvorstände müssen bestimmte Vorschriften bei einem Osterfeuer einhalten. Sie müssen die Teilnehmer und sich selbst vor Risiken schützen."

Hier warnt der Verein ganz eindringlich: "Dient die Veranstaltung nicht dem Vereinszweck, ist eine zusätzliche Absicherung nötig. Fehlt ein Schutz vor dem persönlichen Haftungsrisiko, haftet der Vorstand im Ernstfall mit seinem Privatvermögen."
Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. steht seinen Mitgliedern beratend zur Verfügung und hilft dabei, eine Veranstaltung wie das Osterfeuer richtig vorzubereiten und sich rechtlich abzusichern. Er sorgt dafür, dass das Ehrenamt nicht zum persönlichen Risiko wird.

Sieben Praxis-Tipps zum Osterfeuer werden hier allen ans Herz gelegt.
Damit die Freude am Osterfeuer ungetrübt bleibt, rät der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. den Verantwortlichen die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:

1. Verwenden Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, das frei von Blättern ist.
2. Erstellen Sie einen Plan, damit die Feuerstelle bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigt wird.
3. Sichern Sie die Feuerstelle vorschriftsmäßig ab.
4. Melden Sie das Osterfeuer beim Ordnungsamt an und lassen Sie sich die Größe des Osterfeuers genehmigen.
5. Kontrollieren Sie, ob die Wege für den Fackelzug begehbar sind. Markieren Sie größere Hindernisse und Stolperstellen in der Dunkelheit.
6. Überprüfen Sie, ob die Veranstaltung des Osterfeuers laut Satzung Ihrem Vereinszweck entspricht.
7. Klären Sie, ob Sie und Ihre Gäste bei der Veranstaltung unfallversichert sind.

In diesem Sinne: Spielen Sie ruhig ein bisschen mit dem feuer, aber seien Sie vorsichtig dabei. Frohe Ostern!

Donnerstag, März 25, 2010

3. Berliner Freiwilligenbörse am 17. April 2010

Am

17. April 2010 von 11:00 bis 17:00 Uhr

findet zum dritten Mal die Berliner Freiwilligenbörse von der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ im Roten Rathaus statt.

www.berliner-freiwilligenboerse.de

Sie wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.
Der Eintritt ist frei.

Das Motto 2010 lautet

"Ehrenamt tut gut!"

Mehr als 90 Organisationen präsentieren sich von 11:00 bis 17:00 Uhr und alle die auf der Suche nach einer neuen ehrenamtlichen Herausforderung sind können hier ein auf sie zugeschnittenes Engagement finden.

Auch vor Ort kann Man oder Frau sich schon ehrenamtlich engagieren.
Für die 3. Berliner Freiwilligenbörse werden noch ehrenamtliche Lotsen gesucht. Sie sollen Besuchern im Börsentrubel mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Informationen finden Sie hier:
Börsen-Lotsen gesucht
Dauer des Einsatzes: ca. vier Stunden zwischen 10:00 und 17:00 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie hier:
mehr »
Flyer und Börsenblatt Online verfügbar

Ein bisschen "Werbung" in eigener Sache: Es gibt auch einen Informationsstand von Bürgeraktiv, hier arbeitet die Paritätische Akademie in einem Kooperationsprojekt mit der Senatskanzlei an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des Portals www.berlin.de/buergeraktiv.


Freitag, März 19, 2010

Lust auf eine Patenschaft?

Aktion Zusammenwachsen unterstützt Bildungspatenschaften mit dem Ziel bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund zu unterstützen und die Gründung neuer Projekte anzuregen.

Im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ wurden zahlreiche Unterstützungsangebote für Patenschaftsprojekte entwickelt. In fünf Regionen in Deutschland sind Servicestellen aufgebaut worden und stehen Projekten und Interessierten vor Ort als Anlaufstellen mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung. Workshops und Kongresse haben zudem den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten gefördert.

Informationen zu Patenschaften, die bunt und vielfältig sein können, erhalten sie über
www.aktion-zusammen-wachsen.de. Beispielweise bringt die Europa Universität Viadrina ausländische Studierende mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zusammen.

Erfahrungsberichte von sogenannten Tandems oder auch Patenschaftsprojekte können Lust auf eine Patenschaft machen.

Wenn Sie sich vorstellen können, eine Patenschaft zu übernehmen oder ein Projekt ins Leben rufen wollen, dann sind sie bei der Aktion Zusammenwachsen richtig.

Donnerstag, März 11, 2010

Band Aid und Waffen??

Wer sich engagiert, sollte trotz allem überlegen: wo und für was engagiere ich mich? Bzw. wofür wollen wir genau spenden?
Denn ist Geld im Spiel, erhöht sich die Gefahr größer, dass Menschen versuchen daran teilzuhaben, für die es nicht gedacht war.
Dies geschah nun sogar dem bekannten Projekt „Band Aid“, die bereits vor 20Jahren um die 100 Millionen Dollar für das damals von einer Dürre heimgesuchte Äthiopien über das legendäre Live-Aid-Konzert und verkaufte Platten einspielte.
Infos darüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Aid
Seit dem tritt Bob Geldof mit dem Projekt Band Aid immer wieder in Erscheinung und engagiert sich für Afrika, indem er auch andere Musiker zusammentrommelt. Ein Bericht der BBC über die Veruntreuung eines Teils des Geldes für Rebellen und deren Zwecke (ausgerechnet Waffen und Unterstützung anderer Rebellen) sorgten für Aufregung. Bisher ist unklar, was genau geschah.
Wie auch immer: es ist nach wie vor gut, vor Ort für Kontrollmechanismen Geld auszugeben, die über die Güter wachen, auch Spendensiegel bleiben wichtig!!
Infos aller Art dazu:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681906,00.html
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,682206,00.html
http://derstandard.at/1267743452831/Band-Aid-Gelder-fuer-Waffenkaeufe-abgezweigt
http://diepresse.com/home/leben/mensch/545555/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
http://www.sueddeutsche.de/politik/43/505245/text/
http://www.freitag.de/kultur/1009-ton-und-text-life-aid
http://www.n-tv.de/leute/Bob-Geldof-weist-Vorwuerfe-zurueck-article763880.html
http://www.wilsonsalmanac.com/images2/jul13_liveaid4.gif

Freitag, März 05, 2010

Der Norden macht mobil


Das neue Jahr ist noch frisch, im Norden ist es noch viel frischer, auch was das Ehrenamt angeht. Ob Kiel, Hamburg oder Pinneberg – im rauen Norden finden schon seit Jahresbeginn Ehrenamtsbörsen und Engagementveranstaltungen statt. Hier hat man sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um das ehrenamtliche Engagement in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und „möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Lust aufs Ehrenamt machen.“
Das ausgerufene „Mittel zum Zweck sind für das Jahr 2010 mehr als 30 Großveranstaltungen zum Ehrenamt in vier norddeutschen Ländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.“
Das heißt, es erwartet uns noch mehr. Die Termine sind aufgelistet unter: http://www.ehrenamtsmesse.de/index.php?id=termine_nord_2010
ZU den Initiatoren gehören die Freiwilligen-Agentur Bremen, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e.V./Aktivoli-Netzwerk Hamburg, Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern e.V., EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein
Der Rückblick auf vergangene Veranstaltungen liest sich denn auch für kommende Events vielversprechend: „Bei den Messen in Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern präsentierten sich rund 500 Vereine, Stiftungen und Organisationen auf den regionalen Veranstaltungen. Rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger strömten zu den Messen und Foren und informierten sich über die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement."

Der Norden engagiert sich - keine Frage.

Donnerstag, Februar 25, 2010

Die Erfindung der Nettigkeit

Wenn man bzw. frau monatlich einen Blog zum Thema „Ehrenamt“ und dessen „Auftreten“ im Netz schreiben will, fürchtet man manchmal, dass einem die Ideen ausgehen.

Doch das WorldWideWeb ist fast unerschöpflich, auch oder gerade beim Thema „Ehrenamt“.

Diesmal sind wir in der Schweiz fündig geworden.

Bei der Neuen Züricher Zeitung gibt es eine ganze Ausgabe zum Thema und ist unserer Meinung nach umfangreich und gut zusammengestellt.




http://www.nzzfolio.ch/www/61554707-6925-4a17-854b-b42244d0559d/showbooklet/18a66a67-895a-4fdc-912a-9f0f8211a97f.aspx


Ein Artikel hat diesem Blog den Titel gegeben und heißt: „Die Erfindung der Nettigkeit- Warum helfen Menschen einander, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel“, weiterlesen können Sie hier:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/86ebd08b-1907-47bd-9b60-44d94775bd93.aspx

Ebenso wird vom Revival des Ehrenamtes berichtet:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/6d119898-a15e-45f5-ba0f-861af92a6038.aspx

Wie in anderen Ländern sind Ehrenamtliche für Sportvereine auch in der Schweiz unerlässlich mehr zu diesem Thema unter:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/9bc57ac7-26d9-409b-a4d5-a421c111bccd.aspx


Die Schweizer schauen auch über die Grenzen ins Nachbarland und führen ein ehrenamtliches Projekt (Thema: Leihväter) aus Berlin als Beispiel für Mentoring an.
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a31f5893-eaa4-4dec-9051-ec9ef1dbb8e5.aspx

Ich hoffe, wir haben Ihnen Lust gemacht in diesen oder anderen Artikeln weiterzulesen.









Donnerstag, Februar 18, 2010

Freiwilligendienste aller Generationen


Unter dem Motto „Engagement schlägt Brücken“ haben Bürgerinnen und Bürger jeden Alters jetzt die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Freiwilligendienst, in dem Projekt „Freiwilligendienste aller Generationen“. Zur Ausgestaltung und Verbreitung des Freiwilligendienstes werden bereits bestehende Strukturen freiwilligen Engagements genutzt, ausgebaut und vernetzt. Die Freiwilligendienste beinhalten Mobile Kompetenzteams, die bei der Umsetzung des Programms beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg ist Mitglied des „Mobilen Kompetenzteam Baden-Württemberg“. Zu den Aufgaben zählen u.a. die Beratung von Kommunen, Einsatzstellen und Freiwilligen sowie die Unterstützung und Vernetzung lokaler Projekte und Akteure. Dem Team gehören je eine Fachkraft des Landkreis-, des Gemeinde- und des Städtenetzwerks an. Für die Wohlfahrtsverbände sind neben den PARITÄTISCHEN auch der Caritasverband der Erzdiözese Freiburg, das Diakonische Werk Württemberg und das DRK Baden vertreten.

Ein wichtiger Baustein dieses Projekts ist die Qualifizierungsmaßnahmen für Freiwillige und deren Anleiter/-innen. Sowohl die Koordinator/-innen von Freiwilligendiensten als auch die für den Dienst gewonnenen Freiwilligen werden für ihre Aufgaben qualifiziert. Die kontinuierliche Weiterbildung und Anerkennung ihres Engagements wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Der neue Freiwilligendienst ergänzt bisherige Engagementformen durch mehr Verbindlichkeit und Intensität im Rahmen von Vereinbarungen des Trägers mit den Engagierten.

Die Vorzüge im Einzelnen:
- Freiwillige Tätigkeit mit durchschnittlich 8 Stunden wöchentlich, mindestens 6 Monate
- Verbindlichkeit durch Vereinbarung zwischen Freiwilligen und Einsatzstellen/ Trägern
- Teilnahme an kostenlosen Qualifizierungsangeboten von mind. 30 Stunden pro Halbjahr
- Vielfältige Einsatzfelder für persönliches Engagement
- Definierte Rechte und Pflichten für die Freiwilligen
- Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz
- Bescheinigung der Tätigkeit (Zertifikat)
- Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von Projektideen
- Vernetzung mit anderen Projekten
- Ausbau neuer Kooperationen

Der innovative Ansatz des Projektes besteht in der Bündelung lokaler Vorhaben zur Etablierung der landesweiten "Freiwilligendienste aller Generationen“.

Weitere Informationen über die „Freiwilligendienste aller Generationen“, finden Sie unterwww.freiwilligendienste-aller-generationen.de