Mittwoch, Mai 22, 2013

Tagung zu Thema Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in der Denkmalpflege

16. Kölner Gespräch zu Architektur und Denkmalpflege:
„Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in der Denkmalpflege“ am 27. Mai 2013

Zahlreiche Denkmäler verdanken in unserem föderal strukturierten Bundesland ihren Erhalt und ihre Pflege dem Einsatz von Bürger- innen und Bürgern, die ein Ehrenamt übernommen haben. Ihre Initiativen bedeuten für diese Menschen eine Ehrensache. Dies verdient Anerkennung und regt zur Nachahmung an. Oft kommt den ehrenamtlich Aktiven darüber hinaus eine wichtige Schnittstellenfunktion innerhalb unserer Gesellschaft und des Kultursektors zu. Auch junge Menschen, die auf anderen Wegen nicht für kulturhistorische und denkmalpflegerische Belange zu gewinnen wären, finden Interesse an der aktiven Mitarbeit an nachhaltigen, in die Zukunft gerichteten denkmalpflegerischen Projekten.
Die nicht nur an Architektinnen und Architekten sowie Mitarbeiter von Denkmalbehörden, sondern auch an Vertreter denkmalpflegerischer Initiativen gerichtete Tagung lädt zu Erfahrungs- und Informationsaustausch ein. Welche privaten Möglichkeiten und Aktivitäten gibt es, um denkmalpflegerische Ziele erfolgreich umzusetzen? Welche Voraussetzungen müssen die Inhaber von Ehrenämtern mitbringen, um sinnvoll konservatorische Ziele umzusetzen und die behördliche Denkmalpflege effektiv zu unterstützen? Welcher Stellenwert kommt dem bürgerschaftlichen Engagement und dem Ehrenamt in der Gesellschaft, in der Politik, in der behördlichen Denkmalpflege zu? Im Rahmen der Tagung versuchen Vertreterinnen und Vertreter der Denkmalpflege, Politik, Verbände, Vereine und Initiativen Informationen und Antworten zu diesen Fragen zu liefern und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Kosten:
Die Tagungsgebühr beträgt 25,00 € (Für Studierende 20,00 €), inklusive Mittagsimbiss.
Flyer:
Programm:
Organisation:
Anfahrt:

Dienstag, Mai 14, 2013

Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit psychischen Erkrankungen

Am 24.September 2013 gibt es eine ganztägige Fachtagung in Berlin mit dem TitelTeilhabe und Sinngebung - Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit psychischen Erkrankungen“.
Die Veranstalter (Paritätischer Landesverband Berlin und Freiwilligenagentur STERNENFISCHER) wollen Bürgerschaftliches Engagement von Menschen mit psychischen Erkrankungen ins Licht rücken und gemeinsam diskutieren, wie eine solche Teilhabe möglich werden kann.
Für das Programm sind verschiedene Beiträge geplant, sowohl als Vorträge als auch in Workshop-Atmosphäre sollen Information und Austausch geboten sein, so wird u.a. Herrn Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner für einen Beitrag dabei sein.
Sie möchten Organisationen die mit Betroffenen arbeiten, vorhandene und mögliche Einsatzstellen, Freiwilligenagenturen, Betroffene, Angehörige und Interessierte herzlich einladen an diesem Tag dabei zu sein.
Anmeldung zur kostenlosen Fachtagung hier:



Montag, Mai 06, 2013

jetzt wird in der Aktiven Bürgerschaft „gezwitschert“

„Aktive Bürgerschaft @aktivebuerger
Wir twittern über Bürgerstiftungen und Service Learning, über gesellschaftliches Engagement von Volksbanken und Unternehmen, über Engagementpolitik und mehr ...“

Twittern heißt wenig Zeichen, eventuell aber viel Infos…
Und dann finden sich tatsächlich bunte Meldungen von kostenlosen Geschenken über Spendenmeldungen über bis hin zu Stellengesuchen…. Selbstverständlich auch den jeweils aktuellsten Newsletter der Aktiven Bürgerschaft mit Kommentaren zu aktuellen Themen.
Na, wenn das mal nix ist.
Neugierig?

Freitag, April 19, 2013

Im Auto schlafen muss nicht sein.


„Mein Papa wohnt am Bodensee. Er besucht mich jedes Wochenende. Aber das geht nur im Sommer, da kann er ja im Auto schlafen. Kannst Du da was ändern?“
Viele Kinder haben nach der Trennung der Eltern Mama und Papa in 2 Heimatorten. Besuche derer sind oft mit Übernachtungen verbunden und oft ist das nicht im Haus des Kindes möglich – verständlich. Die bundesweite Sozialinitiative "mein papa kommt" ist das Kernprojekt der FLECHTWERK2+1 gGmbH - Für Kinder mit zwei Elternhäusern.
Sie suchen und vermitteln ehrenamtliche Gastgeber für solche Situationen.
Hier können Menschen anderen, die Kinder in deren Heimatorten besuchen möchten, die Möglichkeit geben, kostenfrei zu übernachten:

 Klasseprojekt finden wir!

Hintergrund:
Bereits heute ist jede sechste Familie in Deutschland eine Familie mit zwei Elternhäusern - Tendenz steigend! Europaweit steigt die Rate von Scheidungen und Trennungen. In der Folge hat sich auch in Deutschland von 1996-2008 der Anteil der Alleinerziehenden an allen Familien von 13,8% auf 18,8% erhöht. Pro Jahr sind ca. 150.000 Kinder allein von Scheidungen betroffen. Trennungskinder nicht verheirateter Paare sind hier noch nicht berücksichtigt.  
Im Schnitt sind Alleinerziehende und deren Kinder in Deutschland fast doppelt so häufig von Armut betroffen wie Paarfamilien (BMFSFJ, Familienreport 2010). Das Leben von Alleinerziehenden und deren Kindern ist oft durch multiple Problemlagen gekennzeichnet. Diese belasten die Familien als Ganzes und zwar in beiden Elternhäuser, die - trotz Trennung - verbunden sind.

Donnerstag, April 04, 2013

Engagement fördert Teamgeist


Unternehmen und Mitarbeiter profitieren, wenn die Mitarbeiter sich in freiwilligen Tageseinsätzen für soziale Zwecke engagieren. Zu diesem Schluss kommt die Studie "Corporate Volunteering: Engagement in Bremer Unternehmen" der Universität Bremen, Arbeitsbereich Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung (AWaPP). Befragt wurden 200 Mitarbeiter aus Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die 2009 am dortigen "Day of Caring" teilgenommen hatten. Die Mitarbeiter bewerteten vor allem die Sinnstiftung und die Abwechslung vom Arbeitsalltag positiv. Außerdem habe sich die Stimmung im Team verbessert und die Bindung an das Unternehmen sei gewachsen. Ein weiterer Effekt: Durch den Tageseinsatz wurden Menschen erreicht, die sich vorher noch nicht engagiert hatten - 35 Prozent der teilnehmenden Mitarbeiter engagierten sich hier zum ersten Mal.
(Quelle: Nachrichtendienst Bürgergesellschaft März 2013)