Donnerstag, Oktober 07, 2010

Mitreden? weltweites Online-Brainstorming (Jam) vom 10-12.Oktober

IBM veranstaltet in der Zeit vom 10. bis zum 12. Oktober den „Service Jam“, ein weltweites Online-Brainstorming mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Thema des Jams ist die Zukunft von "Service" - im weiten, englischen Sinn von Dienstleistungen bis hin zu bürgerschaftlichem Engagement. Wie lässt sich der ‚Social Impact‘ des eigenen Engagements ermitteln und maximieren? Wie kann die Zusammenarbeit in sektorenübergreifenden Partnerschaften optimiert werden? Wie begegnet man dem scheinbaren Widerspruch von globaler Herausforderung und lokaler Aktion? Diese Themen werden u.a. diskutiert.
Was ist ein Jam?
Ein Jam ist eine online geführte Echtzeit-Diskussion zwischen Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die – wie bei einem riesigen Brainstorming – über einen Zeitraum von mehreren Tagen ihre Ideen „posten“, miteinander diskutieren und gemeinsam bestehende Konzepte und Ideen auf den Prüfstand stellen. Dabei wird durch Technologie einerseits (semantische Analysen) und Moderation andererseits (sog. ‚facilitators’ begleiten, heben Ideenstränge, die sich in den Foren bilden, heraus und erlauben so schon während des Jams auch erste Verdichtungen) nicht nur Ideen gesammelt, sondern auch analyisiert, gruppiert, kategorisiert.
Und was genau ist nun ein Service Jam?
Der Service Jam holt Non-Profit-Organisationen, Unternehmen sowie wissenschaftliche und politische Institutionen an einen virtuellen Tisch und stößt eine fokussierte und moderierte Diskussion darüber an, wie soziale Innovationen zur Lösung der größten globalen Herausforderungen beitragen können.
Wie läuft so ein Jam ab?
Normalerweise dauert ein Jam zwei bis drei Tage, in deren Verlauf sich die Diskutanten zu jeder Zeit einloggen und mitdiskutieren können. Zeit-Zonen spielen keine Rolle - während man in Deutschland schläft, diskutiert man in Australien, Indien oder China munter weiter. Man muss also nicht ständig eingeloggt sein. Durch die Strukturierung des Jams in mehrere Foren mit unterschiedlichen Schwerpunkten können sich alle Teilnehmer dort einbringen, wo ihre Expertise und Interessen liegen. Die Foren werden von Fachleuten begleitet, die Diskussionen anstoßen und moderieren. „Konferenzsprache“ ist Englisch, um den Austausch von Ideen über Landes- /Sprachgrenzen hinweg zu transportieren.
Empfehlenswert ist, sich für die „Jam-Days“ (10.-12. Oktober 2010) Zeitscheiben im Kalender zu blocken. Eine Stunde ist eine gute Richtgröße. Man kann natürlich ganz flexibel zu jeder Zeit dazu stoßen oder sich wieder ausblenden, aber man wird – wie in einer richtigen Konferenz – zunächst Beiträge aufnehmen und nachvollziehen/’verdauen’ wollen, bevor man selbst aktiv wird. Gleichzeitig lebt der Jam davon, dass man sich einbringt. Eine gute Idee will geäußert werden – selbst wenn sie schon an anderer Stelle von anderen Teilnehmern eingebracht wurde. So erkennt man auch Tendenzen und Schwerpunkt. Zudem ist der Vorteil die große Parallelität – man kann jederzeit ‚loslegen’, denn man unterbricht ja keinen Redner, wie bei einer normalen Konferenz der Fall wäre. Jamming erlaubt also erheblich mehr Beiträge der Teilnehmer, als klassische Methoden.
Scheuen Sie sich also nicht, aktiv mit zu diskutieren – und auch wenn das Englische manchmal schwerer fällt: sprachlicher Feinschliff ist nicht oberstes Gebot. Nur wenige der Teilnehmer haben tatsächlich Englisch als Muttersprache, der Gedanke ist, was zählt.
Neugierig geworden? Dann hier klicken:
http://www.ibm.com/ibm/responsibility/minijam/overview.html

Freitag, Oktober 01, 2010

"Berliner Helden" - seit einem Jahr Non Stop

Genau vor einem Jahr, am 3.10.2009 berichteten wir über den Start der „Berliner Helden“-Aktion in der BZ und waren sehr gespannt darauf, was diese Aktion mit sich bringen und bewirken wird.

Alle waren gespannt, viele skeptisch und vermutlich haben die wenigsten angenommen, dass es möglich ist, täglich in einer Zeitung Berichte und Aufrufe zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin zu veröffentlichen.

Die BZ hat gezeigt, es ist möglich und es vor allem, dass es gut ist. Tägtäglich werden Berliner Helden vorgestellt, die sich ehrenamtlich in dieser Stadt engagieren und das sind bei weitem immer noch nicht alle. Zahlreiche Aktionen und Ehrenamtsprojekte wurden vorgestellt und haben gezeitig, wir bunt und vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und wo man sich überall engagieren kann. Die vielen Helden machen fast ein schlechtes Gewissen, wenn man selbst noch nicht aktiv geworden ist. Aber mit Sicherheit haben die „Berliner Helden“ den einen oder anderen Berliner dazu bewegt, sich an einer Hilfsaktion beteiligen oder sogar länger ehrenamtlich aktiv zu werden. Wer noch nicht wusste, wo und wie das geht, konnte sich an das Berliner Heldenbüro wenden oder direkte Ansprechpartner in den täglichen Berichten und Aufrufen finden.

Wir gratulieren den „Berliner Helden“ zu einem Jahr gelungener und sensibler Berichterstattung zu diesem Thema und wünschen uns noch viele weitere Berliner Helden Seiten

Alle erscheinenden Artikel finden Sie unter der Adresse
http://www.bz-berlin.de/suche/
wenn Sie als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
http://www.bz-berlin.de/suche/

Schauen Sie mal rein, was die „Berliner Helden“ alles zu bieten haben unter www.berliner-helden.com – und wenn Sie´s nicht schon sind, werden Sie vielleicht jetzt noch heldenhaft aktiv.

Donnerstag, September 23, 2010

Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements 2010

Unter dem Motto „Engagement macht stark!“ organisiert das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) - wie auch schon in den vergangen Jahren - vom 17. bis 26. September 2010 die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Im Rahmen der Aktionswoche wird die öffentliche Aufmerksamkeit für die zahlreichen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen gesteigert und gleichzeitig das Engagement der 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland gewürdigt.

Informieren können Sie sich, über die Woche, die Projekte und Aktionen unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/


Bei den deutschlandweiten Aktivitäten gibt es viele unbekannt und auch bekannt Unterstützer. Dieses Jahr sind die Botschafter Ute Folkerts und Peter Maffay.

Mehr Eindrücke und Bilder der Auftaktveranstaltung in Berlin finden Sie hier.
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=607&Itemid=370



Für Fotobegeisterte gibt es auch einen Fotowettbewerb während der Aktionswoche:
Die Bedingungen dafür erfahren Sie unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=604&Itemid=367

Freitag, September 17, 2010

Eine ganze Region engagiert sich ...


...wenn am 18. September 2010 der Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar in seine zweite Auflage geht. An diesem Datum sind alle Menschen im Schnittpunkt der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, sich einen Tag lang ehrenamtlich zu engagieren. Unter dem Motto "wir-schaffen-was" stehen dafür in rund 60 Kommunen rund 250 Projekte zur Auswahl. Die Bandbreite reicht von Spiel- und Vorlesenachmittagen in Altenhilfeeinrichtungen über Verschönerungen von Schulgebäuden und Kindergärten bis hin zu Gärtner- und Säuberungseinsätzen im Grünen. Ziele des Freiwilligentags sind einerseits das bereits bestehende umfangreichen und vielfältige ehrenamtlichen Engagement in der Region darzustellen und andererseits Chancen zum „Reinschnuppern" zu bieten und Anstöße für weiteres Engagement zu geben. Viele der Projekte finden unter der Überschrift „Engagement fördert Bildung" statt. Der Freiwilligentag im siebtgrößten Ballungsraum Deutschlands ist eingebunden in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und dürfte die größte derartige überregionale Aktivität sein. Weitere Informationen unter www.wir-schaffen-was.de.

Montag, September 13, 2010

Mit moderner Internettechnik noch rascher zum passenden Ehrenamt

Neustart eines erweiterten Engagement-Portals
Die eine Seite braucht dringend Helferinnen und Helfer, die andere Seite sucht eine passende Ehrenamtliche Tätigkeit. Damit beide künftig noch besser zusammenfinden, setzt Berlin auf moderne Internet-Kommunikation.
Am Freitag wurde das neu überarbeitete Engagement-Portal „bürgeraktiv Berlin“ vorgestellt.
Was ist neu? Neben schon bekannten Wegen für die Nutzung - also Einsatzmöglichkeiten suchen, die wiederum verschiedenst sortiert werden können - wurden auch neue Ideen eingebaut! So können nun auch Ehrenamtsorganisationen geeignete Helferinnen und Helfer kennen lernen und direkt ansprechen. Unterstützt wird die Suche nach einer geeigneten Engagementmöglichkeit durch den neuen Ehrenamtsatlas, der die Standorte der Projekte und Veranstaltungen auf einem Stadtplan abbildet – so werden Wahlmöglichkeiten und lokale Übersicht geboten!
Und hier finden Sie das Berliner Engagementportal im Netz:
http://www.berlin.de/buergeraktiv/engagement/ehrenamtsnetz/
Hier der Link zur Pressemeldung des Senats in Berlin:
http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/09/08/309614/index.html

Freitag, September 03, 2010

Wettbewerb „Berliner Umweltpreis“

Der Berliner Umweltpreis 2010 des BUND ist ausgeschrieben. Bis zum 15.09. können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Initiativen und Unternehmen bewerben oder vorgeschlagen werden. Unter der Schirmherrschaft von Tita von Hardenberg wird – bereits zum sechsten Mal – besonderes Engagement für Umwelt und Natur(-schutz) gewürdigt. In den Kategorien „Umweltengagement“ und „Kinder und Jugend“ winken Preisgelder, in der Rubrik „Wirtschaft und Innovation“ wird eine ideelle Auszeichnung (Urkunde und Signet) vorgenommen.
Folgende Kriterien sollten die Bewerber/innen erfüllen:
  • Ehrenamtliche Arbeit
  • Nachahmbarkeit (Vorbildcharakter)
  • Dauerhaft ökologische Wirkung
  • Innovativer/moderner Ansatz (z.B. neue Ideen für die Stadt / Großstadt)
Die Preisverleihung findet Ende November 2010 im Roten Rathaus statt. Weitere Informationen über bisherige Preisträger, über das Bewerbungsverfahren oder die Jury sind unter www.berliner-umweltpreis.de zu finden.

Mittwoch, August 18, 2010

Ehrenamt ist mehr als ein Null-Euro-Job!

Gerade ist uns ein hochinteressantes Positionspapier vom DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision e.V.) zu Ehrenamt und Supervision in die Hände gekommen. Auch sie warnt vor der Instrumentalisierung des Ehrenamts – auch wenn in Zeiten enger Haushaltsvorgaben und steigenden Sparzwängen traditionell der Ruf nach ‚mehr Ehrenamt‘ laut wird. „Vor der einfachen Lösung, mehr ehrenamtliches Engagement zu fordern, um Sozialkürzungen auszugleichen, können wir nur warnen.“, sagt Prof. Dr. Berhard Lemaire, Erster Vorsitzender der DGSv.
Die Hauptaussagen des Papiers sind im Wesentlichen:
• Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit sind nicht gegenseitig ersetzbar.
• Höhere Motivation und stärkeres Engagement sind der einzigartige Wert des Ehrenamtes.
• Tendenzen zu einer schleichenden Professionalisierung ohne finanziellen Ausgleich müssen kritisch hinterfragt werden.
Wer mehr wissen will, findet das gesamte Dokument (12 Seiten) mit weiteren Informationen und guter Übersicht über das Feld und letzte Entwicklungen unter:
http://213.168.113.48/pdf/Ehrenamt.pdf

Samstag, August 14, 2010

Von wegen Sommerloch – Sommercamp für junges Engagement ist angesagt

Die Ferien der anderen Art: „Urlaub vom Ego und voller Einsatz für andere!“ – das ist das Motto des PULS-Sommercamps für junges Freiwilligengagement, das zum ersten Mal in Berlin statt findet.
Vom 16.- 21. August 2010 werden 30 Jugendliche auf der Wiese des Jugendtreffs Anna Landsberger in Marzahn-Hellersdorf ihre Zelte aufschlagen, ein bisschen Urlaub machen und sich in einer von über 20 Einrichtungen engagieren. Die 14- bis 26-Jährigen können vom Jugendclub, über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zur Frühstückszubereitung im Seniorenheim in sämtlichen Bereichen aktiv werden.
Die Nachwuchs-Helden werden sich eigene T-Shirts drucken, können an Workshops und Sportturnieren teilnehmen und Konzerte besuchen, abends wird beim Lagerfeuer entspannt. Es sind ja schließlich Ferien!
Die Idee dahinter: „Wir wollen Jugendlichen zeigen, was man in seiner Freizeit alles Gutes tun kann und so für freiwilliges Engagement begeistern“, sagt Tina Uhlemann, Mitorganisatorin des Sommercamps. Die „Berliner Helden“ -Redaktion der BZ berichtete bereits am 2. Juli 2010 darüber. Zur Nachlese geht’s unter www.berliner-helden.com
Am Ende des Camps, bei dem Sarah Kuttner als Schirmherrin fungiert, gibt’s ein Freiwilligenzertifikat von der Bezirksbürgermeisterin und nicht zuletzt bei der Abschlussveranstaltung am 21. August die Gelegenheit, vor Presse und Politik das Wort zu ergreifen.
Also dann sind wir gespannt, ob die Teilnehmer des Sommercamps tatsächlich den „Puls zum Schlagen“ bringen.

Donnerstag, Juli 22, 2010

Nach der WM…

…ist vor der WM – jedenfalls frei nach Sepp Herberger.
Dreißig Tage Fußballfieber sind vorüber und es ist viel diskutiert worden über Schiedsrichterentscheidungen, Favoriten, Außenseiter, ein zweites Wembley-Tor, … Man hat dagegen kaum etwas gehört über 15.000 Menschen, die für das Turnier sehr wichtig waren, weshalb sie an dieser Stelle einmal Erwähnung finden sollen: etwa 15.000 Freiwillige waren während der Weltmeisterschaft im Einsatz. Sie haben Besucher betreut, den Einlass geregelt, auf Sauberkeit in den Stadien geachtet, für die reibungslose Logistik gesorgt und Vieles mehr. Menschen aus der ganzen Welt hatten sich beworben und wurden ausgewählt. Weitere Informationen zum Freiwilligen-Programm der Fifa unter:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/volunteers/index.html

Ebenfalls lesenswert sind die Informationen zur Fifa-Kampagne „20 Zentren für 2010“. Der Bau von 20 Gesundheits-, Bildungs- und Fußballzentren soll positive soziale Veränderungen herbeiführen. Die Zentren widmen sich lokalen sozialen Problemen und bieten Jugendlichen (neben der Möglichkeit des Fußballspielens) eine motivierende Lernumgebung und bessere medizinische Versorgung. Siehe auch:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/footballforhope/index.html
http://de.fifa.com/aboutfifa/worldwideprograms/footballforhope/index.html

Mittwoch, Juli 14, 2010

Ambrosia


Ambrosia ist bekannt dafür im hohen Maße Allergie auslösend zu sein und besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene.

Aus diesem Grund ist wie jedes Jahr ist die Bevölkerung in Berlin aufgerufen Standorte von Ambrosia bekanntzugeben.

Auf der Web-Seite der Freien Universität Berlin:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/index.php ist alles Wissenswerte über die Pflanze, deren Aussehen, die Verbreitung und auch die aktuell bekannten Standorte zusammengetragen.

In den einzelnen Bezirken Berlins sind sog. Ambrosia-Scouts unterwegs, um die von der Bevölkerung angegeben Fundorte aufzusuchen, um die Pflanzen zu beseitigen.

Dafür ist aber die freiwillige Mitarbeit der Berliner notwendig, die Standorte wenn möglich, auch schon mit einem Foto, unter http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/fund_melden_info.php einzustellen oder im eigen Umfeld selbstständig die Pflanzen zu entfernen.

Die Pflanzen müssen vor der Blüte ausgerissen werden um eine Verbreitung der Pollen zu verhindern. Da aber schon der Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann, sollten beim Präparieren Handschuhe getragen werden.
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/bestimmung.php

Am 8.07. hat eine Pressekonferenz im Botanischen Garten zum Thema stattgefunden:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/pressekonferenz.php . Hier sind alle Fachvorträge zu finden.

Freitag, Juli 09, 2010

Berliner Senat beschließt Ehrenamtskarte

Der Ehrungen für Ehrenamtliche gibt es in Berlin bereits einige. Ab Januar 2011 wird es eine weitere Neuerung geben. Der Berliner Senat hat die Einführung der Ehrenamtskarte beschlossen. Diese Karte wird an überdurchschnittlich engagierte Bürgerinnen und Bürger vergeben und ist mit Vergünstigungen in kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen Berlins verbunden. Bisher gab es Vergünstigungen für Ehrenamtliche in Berlin „nur“ über Einzelaktionen für bestimmte Veranstaltungen. Das wird mit der Ehrenamtskarte institutionell und schon allein durch die Gültigkeitsdauer erheblich erweitert
Folgende Partnerorganisationen konnten bereits gewonnen werden:
• die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin,
• das Konzerthaus am Gendarmenmarkt,
• das Staatsballett Berlin,
• der Zoologische Garten und der Tierpark Berlin,
• der Berliner Dom,
• Hertha BSC.
Weitere Partner sollen geworben werden.
Insgesamt sollen pro Jahr 4500 Karten mit einer Gültigkeit von zwei Jahren vergeben werden. Die Vergabe erfolgt über die Trägerorganisationen, die widerum ihre Kontingente bei der Senatskanzlei erhalten.
Die Vergabekriterien und alle sonstigen Infos werden zukünftig auf dem Engagementportal des Landes Berlin unter http://www.berlin.de./buergeraktiv zu finden sein Aktuelle Infos sind bereits in der Pressemitteilung des Landes Berlin zu finden unter: http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/07/06/302020/index.html
Möge die Ehrenamtskarte den aktiven engagierten Bürgerinnen und Bürgern Berlins ein willkommenes Dankeschön sein. das Engagement in Berlin beflügeln.

Freitag, Juli 02, 2010

"Frei+willig" das Magazin

Engagement schlägt Brücken! Es bewegt sich viel in Berlin. Ausbau, Weiterentwicklung und Vernetzung freiwilligen Engagements schreiten voran. Dazu gehören Ehrenamt, Selbsthilfe, Freiwilligenarbeit Freiwilligenagenturen, Stadtteilzentren. Nachbarschaftszentren ... und viele Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich einsetzen.

Das neue Magazin „Frei+willig“ ist da! Es ist im Rahmen des Programms “Freiwilligendienste aller Generationen” entstanden. In der ersten Ausgabe lesen Sie Details über das Projekt, zum Beispiel

  • Experten im Gespräch
  • Das eigene Umfeld mitgestalten
  • Wo engagieren, bewegen, Gemeinschaft erfahren?

Herzliche Einladung zur Information, zur Inspiration, zur Verteilung

und – vielleicht - zur Gewinnung weiterer Freiwilliger.


Hier finden Sie das Magazin:

http://www.paritaet-berlin.de/freiwillig/index.php?thema=000070000400003

Das Infomagazin wird nun halbjährig erscheinen und ist kostenlos erhältlich. Weitere Exemplare sind in der Geschäftstelle Bezirke des Paritätischen Landesverbandes Berlin e.V. zu beziehen.


Weitere Infos zum Bundesprogramm finden Sie unter:

www.paritaet-berlin.de/freiwillige/freiwilligendienste.php

www.freiwilligendienste-aller-generationen.de

„Geben gibt“ – Wettbewerb läuft!


Sie kennen engagierte Menschen oder ein interessantes und engagiertes Projekt oder aber auch ein ganzes Unternehmen, dass sich im besonderen Maße für soziale Belange und Bürgerschaftliches Engagement einsetzt…? Nutzen Sie doch die Gelegenheit und schlagen sie/ ihn oder „es“ für den Deutschen Engagementpreis vor. Noch bis zum 31. Juli 2010 läuft die Bewerbungsfrist für diese Auszeichnung, für die man sich nicht selbst bewerben kann, sondern nur per Vorschlag in den Genuss einer Ehrung kommen kann.

Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben. Die fünfte Kategorie bildet der Publikumspreis per Online-Voting.
1. Politik und Verwaltung: Nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements
2. Wirtschaft: Förderung von innovativem Engagement im Umfeld des
Unternehmens
3. Gemeinnütziger dritter Sektor & Einzelperson: Vorbildliches Engagement unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedarfe
4. Jugendengagement: Vorbildlicher Einsatz junger Menschen bis 25 Jahre in
verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen
5. Publikumspreis für die Gewinnerin bzw. den Gewinner des Online-Votings (Gespeist aus den besten 20 Einreichungen der ersten vier Kategorien.)
Neu ist die Kategorie „Jugendengagement“, die auch in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt bildet.

Bis Anfang Dezember müssen sich alle Beteiligten gedulden. Dann findet die feierliche Preisvergabe statt. Die ersten vier Kategorien sind undotiert. Den Sieger des Publikumspreises erwarten 10.000 Euro.
Wir drücken allen Beteiligten die Daumen!

Donnerstag, Juni 17, 2010

Sozialer Tag 2010

Heute ist es wieder soweit: Bundesweit tauschen Schülerinnen und Schüler für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn für Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Initiator des Sozialen Tags ist der Verein „Schüler Helfen Leben e.V.“, der 1998 zum ersten Mal eine solche Aktion durchführte und sich seither wachsender Beteiligung erfreut. Hervorgegangen ist der Verein aus einem von Bad Kreuznacher Schüler/innen organisierten Hilfstransport nach Kroatien im Jahr 1992.
In diesem Jahr beteiligen sich bundesweit 890 Schulen, die Unterstützung kommt dem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in Tirana zugute. Wer mehr erfahren möchte, dem sei die Homepage http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html wärmstens empfohlen. Schulen erfahren, wie sie sich beteiligen können, es gibt eine kleine Jobbörse für diejenigen, die noch nichts Passendes gefunden haben und jede Menge weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins (dessen Vorstand übrigens aus Studierenden Anfang Zwanzig besteht).
Ebenfalls lesenswert und informativ ist der Eintrag bei Wikipeda, wo der Weg vom Hilfstransport Anfang der Neunziger bis zum Sozialen Tag 2009 mit einem gespendeten Lohn von 1,6 Mio. Euro nachvollzogen werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben

Donnerstag, Juni 10, 2010

„Aspirin ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen“


Die Bayer AG und die Bayer Cares Foundation haben in diesem Jahr erstmalig den Aspirin Sozialpreis 2010 verliehen. Er honoriert das Engagement innovativer gemeinnütziger Projekte und Initiativen, die durch ihre Arbeit wirksame Hilfe für Menschen leisten, nach dem Motto: Hilfe, die wirkt.
Zur Preisverleihung am 7. Juni 2010 in der Berliner Humboldt Universität waren aus ca. 150 Bewerbungen zehn nominierte Projekte ausgewählt und eingeladen worden.
Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis.
Erster Preisträger wurde das Projekt „Trauerland“ aus Bremen. Hier werden Kinder, die einen wichtigen Menschen in Ihrem Leben verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.
Das Charlottenburger Patenschaftsprojekt „Amsoc“ www.patenschaftsprojekt.de , das sich mit der Unterstützung ehrenamtlicher Paten um Kinder von psychisch kranken Eltern kümmert, gewann den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Der dritte Preis ging ebenfalls an ein Berliner Engagementprojekt. Der Verein „Junge Helden“ bekam 5000 Euro für seine Aufklärungsarbeit über das Thema Organspende. Hier besuchen Jugendliche andere Jugendliche an Schulen und auf Partys, um über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Infos unter http://www.junge-helden.org
Die Preisträger waren hoch erfreut über den Geldsegen und erhoffen sich auch weiterhin vermehrte Aufmerksamkeit für die engagierten Projekte.
Die Bayer AG selbst hat keine spezielle Programme im Sachen Engagement. Aber wenn das Unternehmen sich weiterhin für gemeinnützige und engagierte Projekte einsetzen möchte, nimmt Thema sicher auch im eigenen Haus bald konkretere Formen an.

Donnerstag, Juni 03, 2010

Die Berlin Wette


Für Alle, die es noch nicht gehört haben am 5. Juni 2010 findet das Bundestafeltreffen in Berlin statt. Schaffen es die Berliner bis dahin 50 Tonnen Lebensmittel zu spenden? Unser regierender Bürgermeister Herr Wowereit, der zugleich Schirmherr des Bundestafeltreffens ist, hat mit Herrn Gerd Häuser, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. und Frau Sabine Werth, Vorsitzende des Berliner Tafel e.V. gewettet, dass die Berliner es schaffen, bis zum Bundestafeltreffen 50 Tonnen Lebensmittel für die Berliner Tafel e.V. zu spenden.
Zwei Tage vor dem Treffen sieht es so aus als ob Wowereit und Berlin die Wette verlieren und unser Bürgermeister muss einen Tag für die Tafel arbeiten. Das Ergebnis wird diesen Samstag um 11 auf dem Alexanderplatz im Rahmen einer langen Tafel präsentiert. Werden wir es noch schaffen die restlichen Tonnen zu spenden? Eine Liste der Sammelpunkte findet ihr hier.
http://berliner-tafel.de/archive.php?article=323&PHPSESSID=f88dc760fdbe3115c9c6af497b453486

Montag, Mai 31, 2010

Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey

Heute möchte Sie auf diesem Weg gern auf eine neue Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufmerksam machen. Vor wenigen Tagen ist der Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey online erschienen. Der Freiwilligensurvey ist die größte Untersuchung in Deutschland zur Zivilgesellschaft und zum ehrenamtlichen, freiwilligen sowie bürgerschaftlichen Engagement. Der Freiwilligensurvey wird seit 1999 alle fünf Jahre erhoben (1999/2004/2009) und bietet nun erstmals einen Überblick über Trends und Entwicklungen der letzten Dekade.
Sie können den Kurzbericht unter folgendem Link finden:
In wenigen Wochen wird auch eine gedruckte Version verfügbar sein, die Sie ebenfalls auf der Homepage des BMFSFJ bestellen können.

Freitag, Mai 21, 2010

Die Gesichter Berlins

Seit gestern ist ein neues Vorhaben der Kampagne „be Berlin“ am Start, um das Engagement von 200 Berliner/innen zu würdigen. Ihre Gesichter werden ab Mitte August auf einem überlebensgroßen Foto am Baugerüst der Siegessäule zu sehen sein. Nähere Informationen gibt es unter http://www.berlin-dein-gesicht.de; engagierte Berliner/innen können sich selbst bewerben oder vorgeschlagen werden.
Aber auch für die (noch) Nicht-Engagierten und die Nicht-Berliner lohnt sich ein Blick auf die Seite: Als Begleit-Aktion ist eine Foto-Ausstellung im Berliner Hauptbahnhof zu sehen sowie im Netz unter http://www.sei.berlin.de/index.php?id=1729. Insgesamt 29 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur haben für „Berlin, dein Gesicht“ engagierte Berliner/innen aus ihrem direkten Umfeld portraitiert. So stellt zum Beispiel der Union-Stürmer Karim Benyamina seinen Schulfreund Timo Szumnarski vor, einen Berliner Polizisten – und Christoph Markschies, scheidender Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, warum er die Hausmeisterin Christiane Kießig porträtiert hat.

Freitag, Mai 14, 2010

Bildungspatenschaften verbessern Startchancen junger Migranten - Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ am 9. Juni

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat das gleiche Recht auf Bildung. Doch in Deutschland hängt der Bildungserfolg immer noch zu stark von der ethnischen und sozialen Herkunft ab.

Hier setzt die Idee von Bildungspatenschaften an: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, oder beraten und begleiten sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Dafür engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ehrenamtlich und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie stellen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Zeit als Bildungspatinnen und Bildungspaten zur Verfügung.

Mehr als 500 solcher Patenschaftsprojekte hat die „Aktion zusammen wachsen“ bislang bundesweit identifizieren können.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat einen bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ ausgerufen, bei dem sich am 9. Juni erstmals zahlreiche lokale und regionale Patenschaftsprojekte aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Der Aktionstag rückt damit den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz der Patinnen und Paten in den Blick. „Wer beim Aktionstag mitmacht, setzt ein wichtiges Zeichen für die Integration. Die Förderung von jungen Migranten sichert den Zusammenhalt in unserem Land“, betonte Staatsministerin Böhmer. „Zudem möchte ich weitere Freiwillige für ein Engagement als Bildungspate gewinnen.“

Als Partner für den Aktionstag wurden für Patenschaften wichtige Organisationen gewonnen. Unter ihnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie zahlreiche Wohlfahrtsverbände.

Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Bildungspaten unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de.

Freitag, Mai 07, 2010

Alle Vögel…..


...sind bald weg

Schon seit längerem sinken die Zahlen der heimischen Sing- und Gartenvögel zum Teil dramatisch.
Gesucht werden Freiwillige, die durch ihre Beobachtungen zur genaueren Bestandsaufnahme beitragen.
Der NABU startet vom 7. bis 9. Mai 2010, wie schon in den Jahren vorher, die Aktion: „Die Stunde der Gartenvögel“.

Auf der übersichtlichen und umfangreichen HP können Freiwillige sich informieren und wenn sie Lust haben ihre Beobachtungen der heimischen Vogelwelt eingeben und so zur besseren Übersicht beitrage.

http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/

Hier ein Auszug der Seite:
"Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.

Wann und wo Sie mitmachen können
Mitmachen können Sie in jedem Garten, auf jedem Balkon oder auch im Park. Wenn Sie die heimische Vogelwelt nicht allein, sondern in einer Gruppe von Vogelliebhabern und unter fachkundiger Führung eines NABU-Experten kennen lernen möchten, können Sie an einer der zahlreichen Gartenvogelführung teilnehmen. Wir haben für Sie die Termine aller Gartenvogelführungen aufgelistet."


Neben diesen Informationen finden sich dort viele weitere Hinweise und interesante Aktionen z.B. für Kinder.

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt.

Donnerstag, April 29, 2010

Geld im Ehrenamt - Studie zur Monetarisierung des Ehrenamtes

Das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung ZZE hat im Auftrag des Baden-Württembergischen Ministeriums für Arbeit und Soziales eine Studie zur Monetarisierung des Freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements erstellt. Die Studie ist die erste empirische Untersuchung des Monetarisierungsphänomens dieser Reichweite in Deutschland. Sie will einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Förderung von Ehrenamt und Bürgerschaftlichen Engagements leisten, der sowohl Anregungen für die Praxis, als auch für den wissenschaftlichen Diskurs gibt. Das ebenfalls beiliegende Wissensmagazin stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Befunde und Schlussfolgerungen dar, die in ansprechender Form für ein breiteres Fachpublikum aufbereitet wurden.
Kontakt: Philipp Stemmer, Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (ZZE)
Bugginger Str. 38 - D-79114 Freiburg

Den Link zu den Thesen finden Sie hier:
http://www.sozialministerium-bw.de/fm7/1442/Wissensmag02_1102_fin.522993.pdf

Den Link zur Studie finden Sie hier:
http://www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Abschlussbericht_Monetarisierung_100226.pdf

Donnerstag, April 22, 2010

Husten, Schnoddernase und Durchfall. Ein typischer Fall für einen Gang zur Apotheke. Doch für viele sozialschwache Menschen sind die Preise in der Apotheke zu hoch, sodass sie auf notwendige Medikamente verzichten müssen.
In der kleinen Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist das anders. Hier erhalten Hartz IV Empfänger von der Dülmener Tafel in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten und Apotheken 50 % Rabatt auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Patient lässt sich vom Arzt ein grünes Rezept ausstellen mit dem er dann zur Tafel geht und dort nachweist, dass er Sozialhilfe bezieht. Die Tafel stempelt das Rezept und der Patient kann das benötigte Medikament für die Hälfte kaufen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Tafel Gabrielle Herzogin von Croy.
Das Projekt ist jedoch keine Dülmener Erfindung. In Stuttgart hat sich dieses Projekt bereits bewährt. Dort erhalten nachweislich sozialschwache Menschen 25% Rabatt auf alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.
Die Mitarbeiter der Tafel sind alles ehrenamtliche Kräfte, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können, ob durch Spenden oder Arbeitskraft. Jeder kann den Tafeln helfen zu helfen in ganz Deutschland


http://www.duelmener-tafel.de/files/Hilfe_beim_Kauf_von_Medikamenten.pdf

http://www.tafel.de


http://www.duelmener-tafel.de

Donnerstag, April 15, 2010

Help Music Award – Denn Musik schafft Brücken

Unsere Gesellschaft wird immer älter! Im Jahr 2050 werden 50% der Deutschen älter als 50 sein. 30% sogar älter als 60 Jahre. Altersarmut ist kein Phänomen bei Wenigen, sondern Realität bei vielen Senioren, denen es fiskalisch nicht möglich ist ihren Lebensabend mit Lebensfreude zu verbringen. Oftmals sitzen Sie einsam und allein im Altersheim, wo Tristes und Langeweile die Stunden wie Tage vergehen lassen.
Schlecht ausgestattete Altersheime, überlastetes, teilweise unzureichend ausgebildetes, Personal und keine Aussicht auf eine ordentliche Freizeitgestaltung, und davon haben Senioren mehr als genug, verwandeln das Leben in eine graue Symphonie der Langeweile.
Der ,,Help Music Award‘‘ möchte auf dieses Problem hinweisen und helfen! In Zusammenarbeit mit den Wohngemeinschaften der Human e.V. und Sozialstation Brücke, die demenzkranken Menschen ermöglichen ein Leben in ,,normalen’’ Wohnumständen mit angepasster Pflege zu führen.
Zu diesem Zweck findet am 14. August der ,,Help Music Award’’ in Berlin, auf dem Gelände des historischen Flughafens Tempelhof, statt. Auf dem Platz der Luftbrücke wird es sieben Themenbereiche geben, die alle Musikgeschmäcker befriedigen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des ,,Help Music Awards’’ an jeweils einen etablierten Künstler und einen Newcomer. Nicht allein das musikalische Schaffen, sondern auch das soziale Engagement eines Künstlers wird bewertet. Der Preis wird in Zusammenhang mit einer Spende, die aus dem Erlös der Veranstaltung stammt, vergeben. Dieser Beitrag wird dann dem sozialen Projekt zu Gute kommen für das sich der Künstler einsetzt. Auch der zweite und dritte Platz werden Spenden für ihre sozialen Projekte erhalten.
Ein Fest für Jeden und die ganze Familie - ein Besuch wird sich lohnen!
Ihr wollt live beim Help Music Award 2010 auftreten?
Dann bewerbt euch als Solo-Künstler, Band oder DJ bis zum 1. Mai per eMail an bewerbung@help-musicaward.com
Alle weiteren Infos unter:
http://www.help-musicaward.com/

Donnerstag, April 08, 2010

30 Jahre und noch lange kein „Altes Eisen“

Eine besondere Einrichtung feiert in diesen Tagen ihren dreißigsten Geburtstag: Das Berliner „Theater der Erfahrungen“ in Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Schöneberg. In ganz Deutschland gibt es zahlreiche „Seniorentheater“ – was also ist das Besondere an diesem? Alle auf die Bühne gebrachten Stücke entstehen aus dem, was die Spielerinnen und Spieler an Erfahrungen und eigenen Erlebnissen einbringen. Mittels Improvisationen werden Szenen erarbeitet, die sich Stück für Stück zu eben dem zusammenfügen: einem neuen Stück. Die Themen sind breit gestreut und lassen den kritischen (manchmal auch bissigen) Blick auf das Hier und Jetzt nicht vermissen. Sie heißen zum Beispiel „Hartz IX“ oder „Feierabendrebellen“ und werden auf die Bühne gebracht von den Gruppen „Bunte Zellen“, „Ostschwung“ und „Spätzünder“.
Und was ist an der Tatsache, dass man gern Theater spielt, bürgerschaftliches Engagement? – Dieses Wandertheater ist ständig unterwegs, bringt seine Stücke in Pflegeheimen und Schulen auf die Bühne, diskutiert sie mit dem Publikum, veranstaltet mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Themen wie Fremdsein, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit.
Die neueste Produktion ist das Musical „Altes Eisen“, das vor zwei Wochen in der Berliner ufa-Fabrik aufgeführt wurde und das – aus Anlass des Jubiläums in diesem Jahr – Spieler/innen aller Gruppen auf der Bühne vereinte.
Mehr über die Arbeit des Theaters der Erfahrungen und aktuelle Auftrittstermine in Berlin und anderswo über diese Homepage: http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de/

Donnerstag, April 01, 2010

Ein Spiel mit dem (Oster-)Feuer


Endlich stellt sich ein bisschen Frühling ein und das Osterwochenende wartet auf uns. Und um das zu bekräftigen, werden traditionell in den Nächten vom Ostersamsat bis zum Ostermontag zahlreiche Osterfeuer entzündet, mit denen der Winter auch tatsächlich und endgültig vertrieben werden soll.

Was sich so schön und gemütlich anhört, muss dennoch rechtlich gut abgesichert sein. Dass die Bräuche rund um Osterfeuer und Fackelzug auch Gefahren mit sich bringen, bedenken viele ehrenamtlich Engagierte nicht. Aus diesem Grund warnt der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. http://www.deutsches-ehrenamt.com die ehrenamtlich engagierten Veranstalter: "Vereinsvorstände müssen bestimmte Vorschriften bei einem Osterfeuer einhalten. Sie müssen die Teilnehmer und sich selbst vor Risiken schützen."

Hier warnt der Verein ganz eindringlich: "Dient die Veranstaltung nicht dem Vereinszweck, ist eine zusätzliche Absicherung nötig. Fehlt ein Schutz vor dem persönlichen Haftungsrisiko, haftet der Vorstand im Ernstfall mit seinem Privatvermögen."
Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. steht seinen Mitgliedern beratend zur Verfügung und hilft dabei, eine Veranstaltung wie das Osterfeuer richtig vorzubereiten und sich rechtlich abzusichern. Er sorgt dafür, dass das Ehrenamt nicht zum persönlichen Risiko wird.

Sieben Praxis-Tipps zum Osterfeuer werden hier allen ans Herz gelegt.
Damit die Freude am Osterfeuer ungetrübt bleibt, rät der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. den Verantwortlichen die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:

1. Verwenden Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, das frei von Blättern ist.
2. Erstellen Sie einen Plan, damit die Feuerstelle bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigt wird.
3. Sichern Sie die Feuerstelle vorschriftsmäßig ab.
4. Melden Sie das Osterfeuer beim Ordnungsamt an und lassen Sie sich die Größe des Osterfeuers genehmigen.
5. Kontrollieren Sie, ob die Wege für den Fackelzug begehbar sind. Markieren Sie größere Hindernisse und Stolperstellen in der Dunkelheit.
6. Überprüfen Sie, ob die Veranstaltung des Osterfeuers laut Satzung Ihrem Vereinszweck entspricht.
7. Klären Sie, ob Sie und Ihre Gäste bei der Veranstaltung unfallversichert sind.

In diesem Sinne: Spielen Sie ruhig ein bisschen mit dem feuer, aber seien Sie vorsichtig dabei. Frohe Ostern!

Donnerstag, März 25, 2010

3. Berliner Freiwilligenbörse am 17. April 2010

Am

17. April 2010 von 11:00 bis 17:00 Uhr

findet zum dritten Mal die Berliner Freiwilligenbörse von der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ im Roten Rathaus statt.

www.berliner-freiwilligenboerse.de

Sie wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.
Der Eintritt ist frei.

Das Motto 2010 lautet

"Ehrenamt tut gut!"

Mehr als 90 Organisationen präsentieren sich von 11:00 bis 17:00 Uhr und alle die auf der Suche nach einer neuen ehrenamtlichen Herausforderung sind können hier ein auf sie zugeschnittenes Engagement finden.

Auch vor Ort kann Man oder Frau sich schon ehrenamtlich engagieren.
Für die 3. Berliner Freiwilligenbörse werden noch ehrenamtliche Lotsen gesucht. Sie sollen Besuchern im Börsentrubel mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Informationen finden Sie hier:
Börsen-Lotsen gesucht
Dauer des Einsatzes: ca. vier Stunden zwischen 10:00 und 17:00 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie hier:
mehr »
Flyer und Börsenblatt Online verfügbar

Ein bisschen "Werbung" in eigener Sache: Es gibt auch einen Informationsstand von Bürgeraktiv, hier arbeitet die Paritätische Akademie in einem Kooperationsprojekt mit der Senatskanzlei an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des Portals www.berlin.de/buergeraktiv.


Freitag, März 19, 2010

Lust auf eine Patenschaft?

Aktion Zusammenwachsen unterstützt Bildungspatenschaften mit dem Ziel bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund zu unterstützen und die Gründung neuer Projekte anzuregen.

Im Rahmen der „Aktion zusammen wachsen“ wurden zahlreiche Unterstützungsangebote für Patenschaftsprojekte entwickelt. In fünf Regionen in Deutschland sind Servicestellen aufgebaut worden und stehen Projekten und Interessierten vor Ort als Anlaufstellen mit kompetenten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern zur Verfügung. Workshops und Kongresse haben zudem den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten gefördert.

Informationen zu Patenschaften, die bunt und vielfältig sein können, erhalten sie über
www.aktion-zusammen-wachsen.de. Beispielweise bringt die Europa Universität Viadrina ausländische Studierende mit einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zusammen.

Erfahrungsberichte von sogenannten Tandems oder auch Patenschaftsprojekte können Lust auf eine Patenschaft machen.

Wenn Sie sich vorstellen können, eine Patenschaft zu übernehmen oder ein Projekt ins Leben rufen wollen, dann sind sie bei der Aktion Zusammenwachsen richtig.

Donnerstag, März 11, 2010

Band Aid und Waffen??

Wer sich engagiert, sollte trotz allem überlegen: wo und für was engagiere ich mich? Bzw. wofür wollen wir genau spenden?
Denn ist Geld im Spiel, erhöht sich die Gefahr größer, dass Menschen versuchen daran teilzuhaben, für die es nicht gedacht war.
Dies geschah nun sogar dem bekannten Projekt „Band Aid“, die bereits vor 20Jahren um die 100 Millionen Dollar für das damals von einer Dürre heimgesuchte Äthiopien über das legendäre Live-Aid-Konzert und verkaufte Platten einspielte.
Infos darüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Live_Aid
Seit dem tritt Bob Geldof mit dem Projekt Band Aid immer wieder in Erscheinung und engagiert sich für Afrika, indem er auch andere Musiker zusammentrommelt. Ein Bericht der BBC über die Veruntreuung eines Teils des Geldes für Rebellen und deren Zwecke (ausgerechnet Waffen und Unterstützung anderer Rebellen) sorgten für Aufregung. Bisher ist unklar, was genau geschah.
Wie auch immer: es ist nach wie vor gut, vor Ort für Kontrollmechanismen Geld auszugeben, die über die Güter wachen, auch Spendensiegel bleiben wichtig!!
Infos aller Art dazu:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,681906,00.html
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,682206,00.html
http://derstandard.at/1267743452831/Band-Aid-Gelder-fuer-Waffenkaeufe-abgezweigt
http://diepresse.com/home/leben/mensch/545555/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
http://www.sueddeutsche.de/politik/43/505245/text/
http://www.freitag.de/kultur/1009-ton-und-text-life-aid
http://www.n-tv.de/leute/Bob-Geldof-weist-Vorwuerfe-zurueck-article763880.html
http://www.wilsonsalmanac.com/images2/jul13_liveaid4.gif

Freitag, März 05, 2010

Der Norden macht mobil


Das neue Jahr ist noch frisch, im Norden ist es noch viel frischer, auch was das Ehrenamt angeht. Ob Kiel, Hamburg oder Pinneberg – im rauen Norden finden schon seit Jahresbeginn Ehrenamtsbörsen und Engagementveranstaltungen statt. Hier hat man sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um das ehrenamtliche Engagement in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und „möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Lust aufs Ehrenamt machen.“
Das ausgerufene „Mittel zum Zweck sind für das Jahr 2010 mehr als 30 Großveranstaltungen zum Ehrenamt in vier norddeutschen Ländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.“
Das heißt, es erwartet uns noch mehr. Die Termine sind aufgelistet unter: http://www.ehrenamtsmesse.de/index.php?id=termine_nord_2010
ZU den Initiatoren gehören die Freiwilligen-Agentur Bremen, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg e.V./Aktivoli-Netzwerk Hamburg, Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern e.V., EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein
Der Rückblick auf vergangene Veranstaltungen liest sich denn auch für kommende Events vielversprechend: „Bei den Messen in Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern präsentierten sich rund 500 Vereine, Stiftungen und Organisationen auf den regionalen Veranstaltungen. Rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger strömten zu den Messen und Foren und informierten sich über die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement."

Der Norden engagiert sich - keine Frage.

Donnerstag, Februar 25, 2010

Die Erfindung der Nettigkeit

Wenn man bzw. frau monatlich einen Blog zum Thema „Ehrenamt“ und dessen „Auftreten“ im Netz schreiben will, fürchtet man manchmal, dass einem die Ideen ausgehen.

Doch das WorldWideWeb ist fast unerschöpflich, auch oder gerade beim Thema „Ehrenamt“.

Diesmal sind wir in der Schweiz fündig geworden.

Bei der Neuen Züricher Zeitung gibt es eine ganze Ausgabe zum Thema und ist unserer Meinung nach umfangreich und gut zusammengestellt.




http://www.nzzfolio.ch/www/61554707-6925-4a17-854b-b42244d0559d/showbooklet/18a66a67-895a-4fdc-912a-9f0f8211a97f.aspx


Ein Artikel hat diesem Blog den Titel gegeben und heißt: „Die Erfindung der Nettigkeit- Warum helfen Menschen einander, ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Die Wissenschaft steht vor einem Rätsel“, weiterlesen können Sie hier:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/86ebd08b-1907-47bd-9b60-44d94775bd93.aspx

Ebenso wird vom Revival des Ehrenamtes berichtet:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/6d119898-a15e-45f5-ba0f-861af92a6038.aspx

Wie in anderen Ländern sind Ehrenamtliche für Sportvereine auch in der Schweiz unerlässlich mehr zu diesem Thema unter:
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/9bc57ac7-26d9-409b-a4d5-a421c111bccd.aspx


Die Schweizer schauen auch über die Grenzen ins Nachbarland und führen ein ehrenamtliches Projekt (Thema: Leihväter) aus Berlin als Beispiel für Mentoring an.
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/a31f5893-eaa4-4dec-9051-ec9ef1dbb8e5.aspx

Ich hoffe, wir haben Ihnen Lust gemacht in diesen oder anderen Artikeln weiterzulesen.









Donnerstag, Februar 18, 2010

Freiwilligendienste aller Generationen


Unter dem Motto „Engagement schlägt Brücken“ haben Bürgerinnen und Bürger jeden Alters jetzt die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Freiwilligendienst, in dem Projekt „Freiwilligendienste aller Generationen“. Zur Ausgestaltung und Verbreitung des Freiwilligendienstes werden bereits bestehende Strukturen freiwilligen Engagements genutzt, ausgebaut und vernetzt. Die Freiwilligendienste beinhalten Mobile Kompetenzteams, die bei der Umsetzung des Programms beratend und unterstützend zur Seite stehen.

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg ist Mitglied des „Mobilen Kompetenzteam Baden-Württemberg“. Zu den Aufgaben zählen u.a. die Beratung von Kommunen, Einsatzstellen und Freiwilligen sowie die Unterstützung und Vernetzung lokaler Projekte und Akteure. Dem Team gehören je eine Fachkraft des Landkreis-, des Gemeinde- und des Städtenetzwerks an. Für die Wohlfahrtsverbände sind neben den PARITÄTISCHEN auch der Caritasverband der Erzdiözese Freiburg, das Diakonische Werk Württemberg und das DRK Baden vertreten.

Ein wichtiger Baustein dieses Projekts ist die Qualifizierungsmaßnahmen für Freiwillige und deren Anleiter/-innen. Sowohl die Koordinator/-innen von Freiwilligendiensten als auch die für den Dienst gewonnenen Freiwilligen werden für ihre Aufgaben qualifiziert. Die kontinuierliche Weiterbildung und Anerkennung ihres Engagements wird durch Fördermittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Der neue Freiwilligendienst ergänzt bisherige Engagementformen durch mehr Verbindlichkeit und Intensität im Rahmen von Vereinbarungen des Trägers mit den Engagierten.

Die Vorzüge im Einzelnen:
- Freiwillige Tätigkeit mit durchschnittlich 8 Stunden wöchentlich, mindestens 6 Monate
- Verbindlichkeit durch Vereinbarung zwischen Freiwilligen und Einsatzstellen/ Trägern
- Teilnahme an kostenlosen Qualifizierungsangeboten von mind. 30 Stunden pro Halbjahr
- Vielfältige Einsatzfelder für persönliches Engagement
- Definierte Rechte und Pflichten für die Freiwilligen
- Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz
- Bescheinigung der Tätigkeit (Zertifikat)
- Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von Projektideen
- Vernetzung mit anderen Projekten
- Ausbau neuer Kooperationen

Der innovative Ansatz des Projektes besteht in der Bündelung lokaler Vorhaben zur Etablierung der landesweiten "Freiwilligendienste aller Generationen“.

Weitere Informationen über die „Freiwilligendienste aller Generationen“, finden Sie unterwww.freiwilligendienste-aller-generationen.de

Donnerstag, Februar 11, 2010

Ein besonderes Patenprojekt

Patenprojekte haben, so scheint es, Konjunktur. Lesepaten für Grundschüler, Vorlese-Paten in der Kita, Unterstützer/innen für Jugendliche im Übergang zwischen Schule und Beruf…
Die Recherche für diesen Blog förderte ein erstaunliches Patenschaftsmodell zutage: die Pflegebegleiter/innen, eine Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige.
Es handelt sich um ein fünfjähriges Modellprojekt des Forschungsinstituts Geragogik (FoGera) zur Verbesserung der Pflegeversicherung nach SGB XI. In der Beschreibung zur Projektidee heißt es:
„Das Projekt ‚Pflegebegleiter’ zielt auf die Stärkung pflegender Angehöriger und ihre Vernetzung mit Unterstützern vor Ort, und zwar durch speziell dazu qualifizierte Freiwillige. Unter dem Motto ‚Entlastung allein genügt nicht...’ wird davon ausgegangen, dass pflegende Angehörige nicht nur Freiräume zum Erholen und deshalb nicht nur Entlastungsangebote brauchen. Sie haben im Rahmen ihrer Sorgetätigkeit schon viele Kompetenzen erworben. Dennoch sind sie oftmals sehr daran interessiert, die Situation – auch im Hinblick auf das Zusammenleben der Gesamtfamilie – noch weiter zu verbessern und auftretende Schwierigkeiten ‚in den Griff zu bekommen’.“

Über 2.000 Freiwillige wurden in der Projektlaufzeit (2003-2008) zu Pflegebegleiter/innen qualifiziert und waren bundesweit aktiv. Das Konzept der Begleitung war es, alle Beteiligten (die Freiwilligen, die pflegenden Angehörigen und auch professionelle Kräfte) als Gebende und Nehmende agieren zu lassen. Jede/r brachte eigene Kompetenzen mit ein und so war ein vernetztes Zusammenwirken aller Beteiligten möglich. Die Entlastung der Angehörigen setzte auf die Beziehung zu den Freiwilligen anstatt auf eine (professionelle) Dienstleistung – ein neues Profil der Begleitung pflegender Angehöriger, wie der Abschlussbericht vermerkt. Nach Abschluss des Projekts wird die Arbeit im „Netzwerk Pflegebegleitung“ weitergeführt.

Weitere Informationen unter: http://www.pflegebegleiter.de
Ausgangslage und Kurzinformationen: http://www.pflegebegleiter.de/files/pdf/projektinformationen.pdf
Der hochinteressante Endbericht ist hier abrufbar: http://www.gkv-spitzenverband.de/upload/Endbericht_Pflegebegleiter_8512.pdf (Projektergebnisse speziell zum Engagement der Pflegebegleiter/innen und den nötigen Strukturen speziell unter den Punkten 6.5 und 6.6, S. 169-180)

Samstag, Februar 06, 2010

Wissenspeicher Freiwilligendienste in der Stadt

In Berlin entsteht ein neues Spezialwiki zum Thema Freiwilligendienste.Unter der URL

http://www.engagementwerkstatt.de/wissen/index.php/Startseite

finden sich zur Zeit ca. 1200 Einträge zu verschiednen Begriffen. Weitere 157 sind aktuell in Bearbeitung. Hier ist ein imposanter Wissenspeicher für den Bereich der Freiwilligendienste im werden, den es so bisher nicht gegeben hat. Dieser Wissenspeicher wird von der Engagementwerkstatt Berlin, die ein Projekt des Vereins Die Hilfsbereitschaft e.V ist, erstellt..

Ziel dieses Projekts ist es, in den nächsten Jahren einen sich nach und nach füllenden Informationspeicher mit fachlichen und aktuellen Informationen zum Bürgerschaftlichen Engagement im zivilgesellschaftlichem Handlungsfeld Freiwilligendienste zu schaffen. Das besondere Augenmerk dieses Projekt liegt auf Berlin und seinem Umland.

Diese Projekt wird mit großem Engagement von Jo Rodejohann vorangetrieben, der der spiritus rector des Wissenspeicher ist.





Donnerstag, Januar 28, 2010

Haiti – es gibt noch viel zu tun

Ein Land braucht eine neue Zukunft und ist komplett auf Hilfe von außen angewiesen.
Und da kommen sie, in Strömen aus aller Herren Länder! Das sind teilweise hauptamtliche aber auch sehr viele ehrenamtliche Helfer.
Im www gibt es neben den alltäglichen Schreckensmeldungen über Leid und Elend auch reichlich Informationen über die engagierte Arbeit der Organisationen. Hier deshalb heute ein paar ausgewählte Tipps für die, die sich für Informationen über Aktionen oder Tätigkeiten in und aus Deutschland interessieren:

HaitiCare e.V. hilft vor Ort schon seit Jahren und war deshalb schnell im Einsatz:
http://www.haiticare.de/aktuell/index.php

Für Kinder gut erklärt: die Kindernachrichten-Sendung „logo“ zeigt, warum es so schwer ist, den Menschen in Haiti zu helfen:
http://www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/31517/index.html

Die Malteser unternehmen bundesweit sehr vielfältige Tätigkeiten um Geld für den guten Zweck zu sammeln. Unter anderem werden bei Spendenaktionen an der Alster heiße Getränke ausgegeben oder in Würzburg Live-Demos veranstaltet. Man kann natürlich auch direkt spenden.
http://www.haiti-helfen.de/

Die Diakonie unterstützt u.a. die Kinderklinik in Port-au-Prince:
http://www.diakonie-portal.de/Members/Dreissig/Pressemitteilungen_2010/PM_BfdW_Haiti_Erdbeben/ImageDoc_view

Bei der Kindernothilfe kann man Wiederaufbau-Pate werden:
http://www.kindernothilfe.de/Rubriken/Patenschaft/Wiederaufbau_Patenschaft_Haiti_.html

und direkte Infos über Helfer:

Eine Hundeführerin aus der Heilbronner Gegend kommt zurück aus dem Krisengebiet und berichtet.
http://www.stimme.de/heilbronn/haiti/art30881,1748102

Ehrenamtliche von "Navis e.V." machen sich jetzt auf den Weg. Die Hilfe von NAVIS im Schadensgebiet erstreckt sich auf folgende Bereiche: Versorgung mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Decken, Zelten und anderen dringend benötigten Hilfsgütern; medizinische Versorgung der betroffenen Bevölkerung; technische Hilfe.
http://www.donaukurier.de/lokales/kurzmeldungen/pfaffenhofen/Lars-Boehlkau-leistet-ehrenamtliche-Hilfe-in-Haiti;art74363,2239431

Auch eine junge Ärztin aus Eckernförde macht sich ebenfalls auf, sie mit "ShelterBox":
http://www.shz.de/nachrichten/lokales/eckernfoerder-zeitung/artikeldetails/article/809/junge-eckernfoerder-aerztin-nach-haiti.html

Weiteres:
Ein Artikel zum Thema: Das Ehrenamt - Arbeiten statt Spenden
Ein Wegweiser, um dort helfen zu können, wo Hilfe gebraucht wird
http://katastrophenhilfe.suite101.de/article.cfm/das_ehrenamt_arbeiten_statt_spenden

und und und.... es bleiben haufenweise andere Seiten – schaut euch um. da bleibt wohl noch jahrelang zu tun….
Es ist bemerkenswert, wie die Mitmenschen auch in Deutschland den Haitianern helfen!!
Danke dafür.

Sonntag, Januar 24, 2010

„Berliner Helden 2010“


Auch im neuen Jahr gibt es sie noch - die Berliner Helden. Sie waren schon im Jahr 2009 heldenhaft aktiv und nicht wenige von Ihnen sind in der gleichnamigen Engagement-Serie der BZ vorgestellt und portraitiert worden. Jeden Tag gab es immerhin einen „Held des Tages“.

Denn die BZ hat es tatsächlich geschafft, von Oktober bis Ende Dezember 2009 dem Thema Ehrenamt und Freiwilligenarbeit in Berlin täglich eine Doppelseite mit intensiver Berichtserstattung zu widmen.

Wir haben im Oktober schon über den Beginn der Berliner-Helden-Serie berichtet und waren seitdem aktive Beobachter, teilweise auch Mitgestalter und können sagen – Hut ab! Dass sich eine Zeitung in dem Maße mit dem Thema Ehrenamt und Freiwilligenarbeit beschäftigt ist außergewöhnlich, wenn nicht sogar einmalig bisher.
Was haben wir beobachtet..? - Die Geschichten sind ganz nah dran an den Menschen, am Geschehen, sie sind echt und sie sind so aufbereitet, dass viele Engagierte als Einzelpersonen "ein Gesicht bekommen". Das wirkt authentisch und ansprechend, auch wenn nach wie vor der Bildanteil einen großen Raum behält. Schad ja nichts, Engagement life in action darf auch ruhig gezeigt werden.

Es wurden 158 Projekte vorgestellt und zahlreiche Aufrufe von sozialen Organisationen veröffentlicht, die Ehrenamtliche suchen und durchaus auch gefunden haben. So konnte die Lebenshilfe beispielsweise 13 Paten gewinnen, die zukünftig Menschen mit geistiger Behinderung im Alltag und in der Freizeit zur Seite stehen werden.
Viele Spenden sind eingegangen und über 7138 Heldenstunden wurden absolviert von den rund 720 Helfern, die sich seit Oktober 2009 in verschiedensten Projekten engagiert haben.
Die Mitarbeiter der BZ haben auch eigene Ideen, wie z.B. ein „Engagement Blind Date“ initiiert - und sie haben selbst mit zugepackt, als der NABU Mitstreiter suchte.

Engagement an allen Ecken und Enden also – und es wird eine Fortsetzung geben. Die „Helden“-Geschichten gehen in die Verlängerung, erstmal für ein paar Monate. Vielleicht schaffen sie es eines Tages auch dauerhaft präsent zu sein in den Medien. Wir wünschen es den Engagierten und den sozialen Projekten und Organisationen dieser Stadt.

Sämtliche Projekte, Aufrufe und Berichte sind auf den eigens einegrichteten Internetseiten unter www.berliner-helden.com zu finden.
Wer bis jetzt in den vorgestellten Projekten noch nicht fündig geworden ist, kann auch online auf „Projektsuche“ gehen in der Ehrenamtsbörse, die auf der Berliner-Helden-Seite unter http://berliner-helden.index.de/ hinterlegt wurde.

Wer also ein Held sein will, kann es werden und dafür sorgen, dass auch 2010 ein heldenhaftes Jahr wird.

Freitag, Januar 15, 2010

Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern

Kinder von psychisch kranken Eltern, müssen sich vielfältigen und schwierigen Situationen stellen.
Ein Berliner Verein will sie in dieser Lebensituation unterstützen und sucht engagierte Menschen, die ehrenamtlich eine Patenschaft für diese Kinder übernehmen.

Auf der ansprechend gestalteten Internetseite des Träger Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg e.V. (AMSOC) finden sie nähre Informationen:
http://www.amsoc-patenschaften.de/

Die Grundidee des Patenschaftsprojektes ist:
„… Kindern mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil eine emotional stabile Bezugsperson, einen sogenannten Paten, kontinuierlich an die Seite zu stellen.
Die Patenschaft wird in „guten“ stabilen Zeiten des erkrankten Elternteils vermittelt und basiert auf gegenseitiger Sympathie und Wertschätzung. So kann sich zwischen Pate, Kind und Erkranktem ein Vertrauensverhältnis entwickeln. In Krisenzeiten, wenn der psychisch erkrankte Elternteil mit der Kinderbetreuung überfordert und/oder eine stationäre Behandlung notwendig ist, werden die Kinder befristet bei ihren Paten untergebracht.“

Neben den Ehrenamtlichen, die diesen Patenschaften übernehmen ist der Verein auf Spenden angewiesen und wurde bisher durch unterschiedliche private Stiftungen wie, Auerbach Stiftung und die Hermann Reemtsma Stiftung unterstützt.

Falls Sie den Verein mit einer Spende unterstützen wollen, geht das hier:

https://secure.spendenbank.de/spenden/?other_lang=true&oid=2359388&orgaid=2359388

Wir hoffen, daß sich viele Engagierte finden, um den Wahlspruch des Vereins nur unterstützen:

Tragen Sie als ehrenamtlicher Pate dazu bei, dass Kinder
mit physisch kranken Eltern gesund bleiben.

Sonntag, Januar 10, 2010

Es ist Sternsinger-Zeit


Bundesweit ziehen rund um den 6. Januar Jahr für Jahr 500.000 Sternsinger durch das Land. Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg bringen sie in katholischen Pfarrgemeinden als Heilige Drei Könige mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt.
In diesem Jahr ziehen die engagierten Mädchen und Jungen bei ihrer 52. Aktion Dreikönigssingen unter dem Leitwort „Kinder finden neue Wege – Utub yoon bu bees“ durch die Gemeinden. darauf aufmerksam machen, dass Mädchen und Jungen in vielen Ländern der Welt mit ihren eigenen Lebensperspektiven immer auch die Zukunft ihres Landes gestalten.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Über 690 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 56.300 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 51. Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12.087 Pfarrgemeinden 39,6 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen der Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

In den Pfarrgemeinden engagieren sich zahlreiche unterschiedliche Gruppen als Sternsinger: katholische Jugendverbände, Messdienergruppen oder Kinderchöre. Neben den in der Mehrzahl zwischen acht und 13 Jahre alten Kindern, die als Kaspar, Melchior und Balthasar Anfang Januar von Haus zu Haus ziehen, sind rund 80.000 ältere Jugendliche und Erwachsene bei der Begleitung der Kinder und in der Vorbereitung aktiv.
Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die Erlöse aus der Aktion sind nicht nur für Projekte im jeweiligen Beispielland bestimmt, sondern fließen in Hilfsprogramme für Kinder rund um den Globus.

Wünschen wir den Sternsingern viele Zuhörer und offene Ohren auf Ihren Wegen und viele Gaben für die zahlreichen Projekte.

Samstag, Januar 02, 2010

wegweiser buergergesellschaft.de

Der Wegweiser Bürgergesellschaft bietet eine breite Palette an Informationen zur Bürgergesellschaft an. Man kann sich über die verschiedenen Webseiten der einzelnen Bundesländer zu freiwilligen Engagement genauso informieren wie über Freiwiligenagenturen und Selbsthilfekontaktstellen, zu deren Vernetzungswebseiten jeweils Links angeboten werden. Aus dem breiten Angebot der Webseite sind insbesondere zwei Elemente hervorzuheben:

AktuellesHier gibt es ein bereites Angebot an Nachrichten, die über ein Stichwortverzeichnis schnell und gut abgerufen werden können


Literaturdatenbank
Mit Hilfe einer Such-Funktion kann man mit Stichwörtern nach Literatut zu verschiedenen Themen suchen. Die Datenbank enthält eine große Anzahl an Publikationen. So ergibt zum Beispiel eine Abfrage zum Stichwort Ehrenamt 632 Ergebnisse.


Spannend ist auch das Angebot "Akteure"

Hier kann man, geordnet nach Bereichen, bundesweit tätige Organistionen zu verschiedenen Arbeitsfeldern relativ leicht finden.

Insgesamt besticht die Seite durch ihre Informationsvielfalt. Da nimmt man auch in Kauf, das man manchmal etwas Überlegen und fummel muß, um an die Inforamtion zu kommen, die man aktuelle benötigt. Das Angebot ist einfach so groß, das eine sich jederzeit allen erschließende Systematik nur schwer herzustellen ist.

Eine tolle Seite mit einem wirklich vielfältigen Angebot!
http://www.buergergesellschaft.de/

Freitag, Dezember 25, 2009

Weihnacht: Zu Bethlehem geboren


Weihnachten denken viele Menschen in der Welt an Bethlehem. Der Ort ist in der Vorstellung vieler Menschen ein Mythos. Hier wird Gott in einem Stall zum Menschen. Dazu gehört eine herzzerreißende Geschichte vom in Armut lebenden Paar Maria und Josef, das sich durch Bethlehem durchfragt, um eine Platz für die Nacht zu finden. Obwohl Maria hochschwanger ist, findet sich nichts, und es kommt zur Übernachtung in einem Stall, in dem dann Jesus geboren wird.

Wie sieht es heute in Bethlehem aus? Offensichtlich nicht viel besser für arme Familien.
Die einzige Hilfe für die Kleinsten im Westjordanland ist das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. In einer Region, in der es kaum Kinderärzte gibt, kümmern sich in ihm Ärzte und Krankenschwestern um fast 30.000 Mädchen und Jungen im Jahr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritas Baby Hospitals sorgen dafür, dass aus einer leichten Erkrankung keine ernsthafte Krankheit wird. Sie behandeln todkranke Mädchen und Jungen, ohne dass die armen Familien dafür zahlen müssen. Sie unterrichten die oft sehr jungen Mütter in Babypflege und Hygiene. Die Frauen lernen, wie sie ihre Kinder auch mit den wenigen Möglichkeiten, die sie haben, besser schützen.

Angefangen hat die Geschichte dieses Krankenhauses, als sich vor 57 Jahren Pater Ernst Schnydrig aus der Schweiz ebenfalls mit der Frage konfrontiert sah, wie sieht es heute aus? Er war im Jahr 1952 in Bethlehem und machte sich am heiligen Abend auf zur Messe in der Geburtskirche Jesu. Da bemerkt er in der Nähe eines palästinensischen Flüchtlingslagers einen Mann, der ein Baby begrub. Mit bloßen Händen schaufelte der Vater ein Grab für sein Kind. Der Pater war erschüttert: Wie kann er die Geburt Jesu feiern, wenn an seinem Geburtsort Kinder sterben? Sterben, weil es keine Ärzte und keine Medikamente für sie gibt! Der Schweizer Priester gründete als lebendiges Vermächtnis das Caritas Baby Hospital und die Kinderhilfe Bethlehem.

Wer für dieses Projekt spenden will, kann dies unter folgender Adresse tun:





Samstag, Dezember 19, 2009

Weihnachtszeit ist Herzenszeit - Das "Blaue Herz" für Kurt Krömer

Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine Zeit fürs Herz, auch wenn es ein blaues ist…
Der Berliner Komiker Kurt Krömer wurde am 13.12. 2009 für sein kinderfreundliches Engagement mit einem „Blauen Herzen“ geehrt. Diese Auszeichnung wird in Form einer blauen Fliese einen Platz auf der „Brücke der Herzen“ zur Insel der Jugend finden.
Schon 30 Fliesen wurden seit 2005 auf der „Brücke der Herzen“ verlegt. Mit dem Blauen Herzen wurden bereits Promi´s wie RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, die Schauspielerin Audrey Hepburn und die Humoristen und Ärzte Patch Adams und Eckart von Hirschhausen geehrt.

Auch für seinen Einsatz im gesamten Neuköllner Körnerkiez und für das Nachbarschaftsheim Neukölln wurde Krömer ausgezeichnet. Krömer hat erst im Oktober 2009 unter dem Motto „Pimp my Ghetto“ auf einer Benefizgala im Berliner Admiralspalast rund 50.000 Euro gesammelt, mit denen er Projekte im Körnerkiez unterstützen wird.
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2606616370.php

Freitag, Dezember 11, 2009

„Laib und Seele“ feiert Jubiläum

Bereits seit fünf Jahren besteht diese gemeinsame Aktion der Berliner Tafel e.V., der Kirchengemeinden und des rbb. In dieser Zeit sind in allen Bezirken Lebensmittel-Ausgabestellen entstanden, wo sich bedürftige Menschen für den symbolischen Preis von einem Euro Lebensmittel abholen können. Mehr dazu erfährt man auf der Homepage http://www.laib-und-seele-berlin.de: Etwa 1.300 ehrenamtliche Unterstützer/innen gibt es mittlerweile in den Kirchengemeinden, 45 Ausgabestellen sind es in ganz Berlin. Ein näherer Blick auf die Ausgabestellen zeigt, dass es lokale Kooperationen mit anderen Institutionen gibt, zum Beispiel mit Stadtteilzentren oder einem Wohnpflegeheim.

Eine gute Idee, wie jede/r in Berlin „Laib und Seele“ unterstützen kann, ist die Aktion „Eins mehr!“ Wenn man ein Produkt „zuviel“ kauft, macht sich das auf dem Kassenzettel kaum bemerkbar, kommt aber über die Ausgabestellen den Bedürftigen zugute. Die aktuellen Termine und sich beteiligenden Supermarkt-Filialen findet man unter http://www.laib-und-seele-berlin.de/einsmehr.php

Es wäre wünschenswert, dass diese Aktion eines Tages überflüssig ist. Doch solange das nicht der Fall ist, das heißt solange es in Berlin Armut gibt, sei allen Beteiligten Dank gesagt für diese Idee und ihr tatkräftiges Engagement.

Freitag, Dezember 04, 2009

Geben Gibt - Wettbewerb 2009

Die jährliche Verleihung des Deutschen Engagementpreises steht bevor.
Rund 2200 Personen und Projekte wurden dieses Jahr für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen – man kann sich für diesen Preis nicht bewerben – stattdessen haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre „ganz persönlichen Helden” für diese Ehrung vorzuschlagen.
Am 05. Dezember 2009, dem Tag des Ehrenamts, findet die feierliche Verleihung des Deutschen Engagementpreises in Berlin statt. Die nominierten Personen, Institutionen und Projekte werden nach folgenden Kriterien bewertet:
• Nachhaltigkeit
• Innovation
• Vorbildwirkung
• gesellschaftlicher Bedarf
• Förderung von Motivation für Engagement
• Ansporn und Unterstützung
Die 11köpfige Jury wählt die Gewinner in vier Preiskategorien aus:
• Politik und Verwaltung
• Wirtschaft
• gemeinnütziger Dritter Sektor
• Einzelperson
Bis zum 15. November konnte zudem im Netz für den Publikumspreis abgestimmt werden. Hier haben fast 40.000 Menschen in den 2 Wochen über die Vergabe abgestimmt!
Der Gewinner des Publikumspreises erhält 10.000 Euro für die Verwendung in einem konkreten Projekt und ein Schulungs- bzw. Beratungsangebot.

Wir sind jedenfalls wieder gespannt!
Wer auch erfahren will, wie die Gewinner lauten, der schaut hier nach:
http://www.geben-gibt.de/

Übrigens: Ab Frühjahr 2010 können Sie online oder per Post wieder Ihre persönlichen „Helden“ und „Heldinnen“ sowie beeindruckende Projekte, Initiativen und Unternehmen nominieren.