Freitag, August 26, 2011

Ohne Wohnung was nun?


Diese Seite hilft Menschen, die ohne Wohnung sind und sich zum Thema informieren möchten.

http://www.ohnewohnung-wasnun.de/

„Willkommen,,,,,, im Online-Verzeichnis der Sozialen Dienste und Einrichtungen der Deutschen Wohnungslosenhilfe. Für Obdachlose und Menschen in Existenznotlagen und Lebensangst mit Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und der Existenzsicherung nach §§ 67ff SGB XII in der Bundesrepublik Deutschland.
Informationen und Hilfen aus erster Hand.“ von Richard Brox

Richard Brox hat auf dieser Seite Informationen für Menschen, die ohne Wohnung sind, zusammengetragen.
Er gibt praktische Tipps, informiert wo man sich in Deutschland (Osten, Westen, Süden, Norden) hinwenden kann, in dem er u.a. Beratungs- und Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose kurz beschreibt.


Richard Brox selbst lebt sein Jahre auf der Strasse und betreut und gepflegt die Seit mit viel Engagement und aktualisiert sie regelmäßig.

Er hat auch eine eigen Seite, zu finden unter http://www.kurpfaelzer-wandersmann.de/

Dort sagt er über sich: „Mit Unterbrechungen bin ich seit 1986 Wohnungslos und ohne festen Wohnsitz. Seit 10 Jahren bezeichne ich mich selbst als ein Berber. Berber sind Menschen die bewusst als Obdachlose ohne festen Wohnsitz "Andersleben" und von Ort zu Ort ziehen. Den Lebensunterhalt verdienen Berber mit Tagelöhner- und Gelegenheitsarbeiten, Betteln, Tages- und Wochenendsätzen.“

Es ist ein…
„Tagebuch vom Leben am Rand. Einblicke in den Abgrund der gesellschaftlich, sozialen Ausgrenzung.“








Donnerstag, August 18, 2011

„MACH ES SELBER“ – Do it Yourself!


Die Financial Times hat vor kurzem eine Serie eröffnet, die seit dem 3.August über unterschiedlichste Formen von Bürgerengagement berichtet.
„Wut war gestern: seit der Staat sich aus immer mehr Aufgaben zurückzieht, nehmen Bürger und Unternehmen ehemals öffentliche Dienstleistungen selbst in die Hand.“ Und berichten abwechslungsreich über verschiedene Beispiele dafür: wie einem öffentlichen Schwimmbad, dass dem Bürgermeister anteilig gehört, einem Kindergarten von Mittelständlern, von privaten „Rangern“ oder einem Verein, der Volksentscheide auf Bundesebene möglich machen will.
Weiterstöbern?:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:mach-es-selber/60086739.html



Montag, August 15, 2011

Steuerfreies Einkommen für Ehrenamtliche Tätigkeiten

Für ehrenamtliche Nebeneinkünfte die mildtätige, gemeinnützige oder kirchliche Organisationen fördern, gibt es einen Steuerfreibetrag nach §3 Nr.26a Einkommenssteuergesetz (EStG) von 500€ jährlich.

Die Übungsleiterpauschale wird im §3 Nr.26 Einkommenssteuergesetz (EStG) geregelt und liegt bei 2100€ jährlich. Von dieser Regelung provitieren können nebenberuflichen Tätigkeiten als Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder vergleichbare nebenberufliche Tätigkeiten so wie künstlerischen Tätigkeiten und Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen. Übersteigt das Einkommen den Betrag, so muss nur das Einkommen versteuert werden, das über dem Betrag liegt. Dafür können notwendige Ausgaben nur abgezogen werden, soweit diese die 2100€ übersteigen.

Sonntag, August 07, 2011

Der Bundesfreiwilligendienst


In den letzten Wochen hat es viel Kritik am neuen Bundesfreiwilligendienst gegeben. Darum soll es heute hier nicht gehen.
Heute wollen wir darauf schauen, was zu beachten ist, wenn man den Bundesfreiwillligendienst machen will.
Also erst mal:


Wer kann den Dienst machen?

Alle Bürgerinnen und Bürger, die ihre Pflichtschulzeit absolviert haben, können Bundesfreiwilligendienst machen: Junge Menschen nach der Schule, Menschen in mittleren Jahren und Seniorinnen und Senioren. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle. Dies gilt auch für Ausländer, sofern sie über eine Aufenthaltserlaubnis verfügen, die ihnen die Aufnahme der Arbeit erlaubt
.

Wie lange dauert der Dienst?

Die Regeldauer sind 12 Monate. Man kann den Dienst aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern, maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mindestens 20 Stunden pro Woche) tätig werden.
Eine Menge an Informationen erhält man auf der Seite der Bundesregierung zum Bundesfreiwilligendienst:


Dort findet man auch eine Platzbörse, die es einem erlaubt bundesweit nach Einsatzstellen in den verschienden Bereichen schnell und übersichtlich zu suchen. Eine Verknüpfung mit Landkarten gibt einem die Möglichkeit die jeweilige Einsatzstelle schnell zu finden.
Unter dem Stichwort "Oft gestellte Fragen" findet man eine ganze Reihe von Informationen. Leider muß gesagt werden, dass dieser Teil der Seite nicht optimal organisiert ist, die wirkliche Fülle an Informationen erhält man erst, wenn man unten auf der Seite auf den kleinen Link
"Bundesfreiwilligendienst von A bis Z" klickt. Zur Erleichterung hier der direkte Link zu diesem Teil der Seite.


Unter dem Stichwort Einsatzfelder gibt es eine kurzen Überlick über die wesentlichen Einsatzfelder des Bundesfreiwilligendienstes. Diese sind:

- der soziale Bereich
- der ökologische Bereich
- der kulturelle Bereich
- der Sport
- die Integrationsarbeit

Hier werden kurze Beispiele für Einsatzorte gegeben. Das geht dann so:
"Lena F. macht ihren Bundesfreiwlligendienst in der Nachmittagsbetreuung einer Gesamtschule"
Auf der Seite wird auch eine Hotline angeboten, allerdings geht aus der Seite nicht klar hervor, wann diese Hotline besetzt ist.
Die Nummer ist

0221 - 36 73 0

So, und dann gibt es noch einen Bereich für Träger und Einsatzstellen. Wer eine Stelle anbieten will, kan sich hier informieren und, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, diese auch direkt in das Protal einstellen.

Sonntag, Juli 31, 2011

Freiwillige Feuerwehr wirbt verstärkt um Mitglieder bei Migranten

http://www.feuerwehr-himmelkron.de/Download/Aktionen/faltblatt_feuerwehren.pdfDer Freiwilligen Feuerwehr schwinden bundesweit die Mitglieder. Zwar ist der Rückgang noch nicht gravierend, doch vielerorts bertägt der Schwund ca. 1% jährlich. Nachdem im Bundesdurchschnitt jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat, nur ca. 1% der Migranten bei einer Hilfsorganisation herenamtlich tätig ist, im Gegensatz zu 3% bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, muss auch die Freiwillige Feuerwehr ihre Mitgliederstruktur überdenken.

Im vierten Beitrag des SWR International Wochenrückblick von 12.07. bis 16.07.2010 unter dem Titel “Ehrenamt - Freiwillige Feuerwehr und DRK in Tübingen werben um Migranten”, stellt der SWR in einem Radiobeitrag eine Untersuchung zu diesem Thema vor.
Die Untersuchung wurde als, im Moment vergriffene, Broschüre mit dem Titel “Meier. Müller. Shahadt - Migranten bei der Feuerwehr und dem Roten Kreuz” veröffentlicht.

Die Bertelsmann Stiftung zeigt in der Studie “Jugend in der Zivilgesellschaft” (2011) auf, dass es gerade bei der Engagementbereitschaft bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht fehlt. Bis zu 54% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund würden sich gern mehr engagieren.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_33702_33705_2.pdf


Desshalb wird bereits vielerorts nun verstärkt und gezielt um Mitglieder mit Migrationshintergrund geworben.
In Bayern beispielsweise stagniert die Zahl der Mitglieder die letzten fünf Jehre. Deshalb wird der Landesfeuerwehrverband Bayern im September eine große Imagekampagne starten.
http://www.antenne.de/Feuerwehren-wollen-Frauen-und-Migranten-werben__nachrichten_37441_news.html
Eine ähnliche Situation herrscht auch im Wetteraukreis:
http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/migranten-sollen-feuerwehren-verstarken-14298

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Integration hat eine Studie zum Thema: “EinstellungEinstellungs- und Interessenslagen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zum ehrenamtlichen Engagement in der Jugendfeuerwehr in Niedersachsen”

Und auch in Österreich stellt man sich der Situation und Integriert Migranten ebenfalls zu Kameraden, die Schulter an Schulter bei ihren Einsätzen zu finden sind:
http://derstandard.at/1296696609530/Integration-bei-der-Feuerwehr-Migranten-geben-Wasser-marsch

Donnerstag, Juli 14, 2011

Filmischer Geschichtenreigen über Ehrenamtliche im Einsatz


„Damits weiter geht – Engagement in Berlin“
…hier gibt’s mal nicht die typische „Vorleseomi“ oder den Besuchsdienst im Pflegeheim, sondern eben andere Beispiele für Ehrenamtliche Arbeit. Der 30minütige kurzweilige Film, der jetzt veröffentlicht wurde, heißt „Damit´s weiter geht“, wurde in Berlin gedreht und basiert auf den Erfahrungen mit dem Freiwilligendienst aller Generationen, einem Bundesprojekt, bei dem sich Ehrenamtliche zu ihrem Einsatz verpflichten und im Gegenzug dafür Qualifizierungen kostenlos genießen konnten. Es gab zu Beginn des Projektes nicht nur in Berlin viele Hürden zu überwinden, letzten Endes haben sich dann doch viele Ehrenamtliche dafür gefunden. Jetzt läuft das Projekt Ende des Jahres aus und somit auch die Möglichkeit, es zu nutzen – gerade wo es „angekommen“ ist….
Wer Lust hat, mag mal reinschauen:
http://www.sozialtube.de/movie.cfm?id=55

Dienstag, Juli 05, 2011

wheelmap.org – Rollstuhlgerechte Orte finden

Die Homepage http://wheelmap.org/ zeigt auf einer Online-Weltkarte rollstuhlgerechte Orte an. Mit einem einfachen Ampelsystem kann jeder Lokale, Geschäfte, Kinos usw. in seiner Umgebung eintragen oder bestehende Einträge ändern – ganz ohne Registrierung und Erfassung persönlicher Daten. Die Seite ist eine Initiative von Sozialhelden e.V. und besteht seit September 2010: „Schon nach einem halben Jahr haben Freiwillige über 40.000 Orte eingetragen, täglich kommen 100 neue Orte dazu.“ (Pressetext auf wheelmap.org)
Weiterhin heißt es: „Mit Hilfe dieser Ampel können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entsprechende Orte in ihrer Umgebung und sogar weltweit finden. Da auch Orte verzeichnet werden, die nicht rollstuhlgerecht sind, werden Besitzer von Café oder anderen öffentlichen Orten auf das Problem aufmerksam gemacht und dazu angeregt über Rollstuhlgerechtigkeit in ihren Räumen nachzudenken. (…) Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden – einer Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.“

Besonders schön für den Einstieg in das Portal ist die automatische Erkennung des PC-Standorts, das heißt in Berlin öffnet sich eine andere Start-Karte als in Hamburg oder Paris. Die Seite macht Lust darauf, selbst nach Orten zu suchen und so soll es nach Auffassung der Sozialhelden auch sein. Für weitere Informationen: http://wheelmap.org/ und http://sozialhelden.de/

Mittwoch, Juni 29, 2011

Systematische Ehreamtsarbeit - eine Buchvorstellung

Systematische Ehrenamtsarbeit Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie (Herausgegeben von Karen Sommer-Loeffen, Diakonie RWL)

Ehrenamtlich Mitarbeitende sind längst nicht mehr nur Helferinnen und Helfer der hauptberuflich Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, sondern prägen auch das Leben kirchlicher Gemeinden. Dabei spielen neue gesellschaftliche Bedingungen, neue Biografien, neue Motive eine Rolle und erfordern – will man Ehrenamtliche gewinnen – eine systematische Ehrenamtsarbeit. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe initiierte 2006 ein Modellprojekt: Die Kirchengemeinde Essen-Schonnebeck wollte ihre Ehrenamtsarbeit neu ausrichten. Die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum begleitete sie dabei ein Jahr lang wissenschaftlich. Das Ziel: eine systematische Ehrenamtsarbeit zu etablieren. Die Erfahrungen der Gemeinde, Orientierungen und Analysen, Beiträge zu rechtlichen Fragen, ein fundierter Leitfaden und mehr sind Inhalte dieses Buches das eine Praxishilfe ist. Hier die detaillierte Beschreibung: „Die Gemeinde gab ihrer Ehrenamtsarbeit eine neue organisatorische Struktur und richtete ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten ihrer engagierten Gemeindemitglieder.
Die Ideen und Initiativen der Ehrenamtlichen aufzugreifen und sie wertzuschätzen, das sollten die neuen Strukturen ermöglichen. Wichtige Erfahrungen und Ergebnisse dieses Prozesses der Neuorientierung sind in diesem vorliegenden Buch zusammengetragen.

Freiwilliges Engagement hat sich grundlegend gewandelt. Die Motive ehrenamtlichen
Engagements haben sich genauso verändert, wie die gesellschaftlichen Bedingungen unter denen es stattfindet. Ersetzt es den Sozialstaat? Ersetzt es Dienste der großen Dienstleister in der Wohlfahrt? Wo kann sich ehrenamtliche Arbeit als selbstständiger Versuch, die »Gesellschaft im Kleinen zu verändern«, erweisen? Solche Fragen und die Aufforderung, eigene Antworten im Tun zu geben, sind der zweite Schwerpunkt dieses Buches:

Volker König denkt über städtische Umbrüche nach und die neuen Möglichkeiten, die sich daraus für eine vernetzte Ehrenamtsarbeit ergeben. Cornelia Coenen- Marx beschreibt die neuen gesellschaftlichen Bedingungen unter denen ehrenamtliche Arbeit stattfindet und zeigt auf, wie Kirche und Diakonie sich zur Gesellschaft, zu den Menschen hin öffnen können. Christian Carls und Claudia Hartmann sprechen über Freiheit und soziale Bindung, wie sie von älteren Menschen in der Ehrenamtsarbeit gesucht werden. Das Buch versucht, auch auf sehr praxisbezogenen Fragen Antworten zu geben: Ein Leitfaden zur systematischen Ehrenamtsarbeit, ein Überblick zur juristischen Einordnung des Ehrenamts, steuer- und versicherungsrechtliche Hinweise und für die tägliche Arbeit geeignete Werkzeuge werden angeboten. Auch in dieser Hinsicht also eine Praxishilfe …“

http://www.zentrum.evangelische-seniorenarbeit.de/Praxishilfe.Ehrenamtsarbeit.html
Inhaltsverzeichnis.pdf
Das Buch kann beim Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland gGmbH bestellt werden

Donnerstag, Juni 23, 2011

Belastung an Schule & Uni kontra Engagement?

Eine Sonderauswertung des 3. Freiwilligensurveys des BMFSFJ untersuchte vertieft das Engagement von Jugendlichen, da aus dem Hauptbericht bereits hervorging, dass ein leichter Rückgang des Engagements bei Jugendlichen insgesamt zu verzeichnen ist (siehe auch unseren Blog vom 3.12.2010).
Die Jugendforscherin Sibylle Picot hat diese Studie kürzlich in Kooperation mit TNS Infratest im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt.
Im Untersuchungszeitraum 1999-2009 nahm hingegen das Engagement älterer Menschen deutlich zu.
Als Ursache für den Rückgang werden bei Schülern die Verkürzung der Gymnasialzeiten sowie bei Studenten die Umstellung auf Bachelor und Master-Studiengänge gesehen. Bei beiden gibt es offensichtlich eine stärkere Verdichtung von Leistungsanforderungen. Ebenso ist die Zahl von engagierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund noch deutlich geringer als bei der vergleichbaren Gruppe deutscher Jugendlicher.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Bereitschaft aller Gruppen Jugendlicher zu ehrenamtlichem Engagement grundsätzlich deutlich gestiegen ist.
Offenbar gibt es erheblichen Steuerungsbedarf, um dieser Bereitschaft die notwendigen Rahmenbedingungen zu geben.

Hauptmeldung auf der Homepgae der Bertelsmann-Stiftung inkl. der Downloads


Beitrag auf jugendforschung.de

Beitrag auf consilia::blog

Freitag, Juni 17, 2011

Schülerpaten für Berlin

Wir haben an dieser Stelle immer wieder einmal über Patenprojekte berichtet. Heute soll eine nicht ganz alltägliche Initiative Erwähnung finden: Ein Patenprojekt für Kinder aus arabischen Familien. So weit, so gut – das Besondere: Die Paten sind junge Stipendiatinnen und Stipendiaten und haben dieses Projekt aus ihren Reihen heraus ins Leben gerufen. Vor über zwei Jahren nahmen eine Handvoll Student/innen, gefördert von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), Kontakt zu einem arabischen Frauenladen in Berlin-Schöneberg auf, weil sie sich im Rahmen ihrer Stiftungsförderung sozial engagieren wollten, und zwar speziell für Menschen mit Migrationshintergrund. Der Frauenladen Al Nadi in Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. hatte bereits Erfahrungen in der Vermittlung ehrenamtlicher Nachhilfe / Hausaufgabenhilfe in arabische Familien und somit war der Grundstein für die Zusammenarbeit gelegt…

Nach über zwei Jahren lassen sich die Ergebnisse sehen: die Stipendiat/innen haben den Verein Schülerpaten Berlin e.V. gegründet und organisieren einen großen Teil der „Vorarbeit“ (Erstinformation und Datenerfassung der potentiellen Paten) selbst, ebenso wie regelmäßige Schulungen oder Informationsabende für die aktiven Paten. Außerdem ist es gelungen, den „Staffelstab“ innerhalb der Studierenden weiterzureichen: Die ursprünglichen Initiatoren sind zum Teil längst keine Stipendiaten mehr, haben aber ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut und engagierte Nachfolger/innen gefunden.

Für alle, deren Neugier jetzt geweckt ist: Weitere Informationen sind zu finden auf der Seite des Vereins unter
http://www.schuelerpaten-berlin.de/main/start/Start.
Man erhält einen guten und klar strukturierten Überblick über das Projekt, die Anforderungen an Ehrenamtliche (nicht nur Stipendiat/innen können sich engagieren, sondern jede und jeder!), die Termine für Info-Veranstaltungen und Vieles mehr. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die persönlichen Eindrücke und Erfahrungsberichte der Schülerpaten, abrufbar unter der Rubrik Erfolgsgeschichten – ein Blick bzw. Klick lohnt sich!

Informationen zum Angebot von Al Nadi sind abrufbar unter:
http://www.nbhs.de/Al-Nadi.2529.0.html

Donnerstag, Juni 09, 2011

“Marktplatz Ehrenamt” in Neckarsulm

In Neckarsulm findet nun seit April 2011 jeden Samstag ein “Marktplatz Ehrenamt” im Kern der Stadt statt. So wollen die Neckarsulmer auch Menschen ansprechen, die sich nicht gleich in festen Verbands- und Vereinsstrukturen wieder finden wollen, sondern einen einfachen Zugang zu ehrenamtlichen Tätigkeiten wünschen. Anderenorts finden in regelmäßigen Abständen größere Ehrenamtsbörsen statt, zu der zahlreiche Aussteller ihre ehrenamtlichen Einsatz- und Tätigkeitsfelder präsentieren. Doch die Neckarsulmer hingegen setzen scheinbar viel daran eine einen fortwährend präsenten Marktplatz anzubieten, um so das ehrenamtliche Engagement möglichst niederschwellig stärken.

Montag, Juni 06, 2011

Wer macht eigentlich Bundesfreiwilligendienst ab Juli?

Zum 1.Juli 2011 wird es ernst, das Ende des Zivildienstes wie wir ihn kennen steht unmittelbar bevor. Dazu gibt es verschiedene Berichte, ein Notstand wird vorausgesagt.

Die Frankfurter Rundschau berichtet zum Beispiel:
„Laut Zeitung hat das Bundesfamilienministerium keinen Überblick über die tatsächliche Lage. „Es liegen uns mehrere Hundert Vertragsabschlüsse vor“, zitiert das Portal den Familien-Staatssekretär Josef Hecken (CDU). Exakte Zahlen könne er nicht nennen, weil, so Hecken, „die Verträge mit den jeweiligen Einsatzstellen geschlossen werden und wir die Meldungen nicht täglich sammeln.“ Regionalbetreuer würden die Schulen „abklappern, um Freiwillige zu werben.“ Er sei aber „sehr optimistisch, dass wir es schaffen, große Einbrüche in der zweiten Jahreshälfte zu verhindern.“
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, forderte noch vor den Sommerferien eine Werbeoffensive für den Bundesfreiwilligendienst in allen Schulen. „Bundesfamilienministerium und die Kultusministerien der Länder müssen umgehend an einen Tisch“, sagte er.
Otto Wulff, Vorsitzender der Senioren-Union (SU), sieht angesichts der „sich zuspitzenden Situation Anlass zur Sorge“. Der Chef der mit 57.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung: „Ich appelliere an die Zivildienstleistenden: Wer immer kann, sollte zur Überbrückung von Engpässen verlängern und sich zum Bundesfreiwilligendienst melden.““

Nachlese?
Bild berichtet:
http://www.bild.de/politik/inland/zivildienstgesetz/pflegenotstand-zivis-muessen-bleiben-18232766.bild.html
Frankfurter Rundschau berichtet
http://www.fr-online.de/politik/freiwillige-dringend-gesucht/-/1472596/8527486/-/index.html
den aktuellen Stand benennt der Paritätische Gesamtverband in einem Papier sehr übersichtlich hier:
http://www.paritaetischer.de/landesverband/downloads/Freiwilligendienste_Niedersachsen1.pdf
na denn schauen wir mal, wie das weitergeht!!

Donnerstag, Mai 26, 2011

Gute Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt?

Ausgelöst durch die Veranstaltung mit dem Titel „Machen oder Machen lassen“ im April in Berlin, gibt es die Möglichkeit an dieser wichtigen und grundlegenden Diskussion zu beteiligen.
Es geht um die gegenseitige Fachlichkeit von Haupt- und Ehrenamt.
Auf den Seiten von Engagiert in Deutschland (www.engagiert-in-deutschland.de)
findet man unter der Kategorie: Engagement fördern (gleich oben in der Leiste links)
Den Themenraum:
„Ehrenamt/Hauptamt - gegenseitige Fachlichkeit“
Ab sofort können Sie sich an den Diskussionsforen zu folgenden 3 Fragen beteiligen:
1. Organisationsentwicklung für das Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt

Ehrenamtliches Engagement kann nur dann hauptamtliche Arbeit ergänzen, wenn die Struktur der Organisation darauf vorbereitet ist.
Frage:
Welche Organisationsstrukturen können helfen, die gemeinsame Arbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen so zu gestalten, dass beide Hand-in-Hand arbeiten?
2. Kompetenz und Fachlichkeit in Ehrenamt und Hauptamt
Ehrenamtliches Engagement schließt keineswegs aus, dass auch hier qualitätsvolle Arbeit geleistet wird.
Frage:
Wie können die Kompetenzen der Ehrenamtlichen sinnvoll in die hauptamtlichen Arbeitsstrukturen einfließen, damit eine gemeinsame Arbeitsgrundlage gefunden wird?
3. Rollenkonflikte zwischen Ehrenamt und Hauptamt?
Wie viel Ehrenamt ist möglich – wie viel Hauptamt nötig?
Frage:
Wie kann eine praktikable Arbeitsteilung zwischen Haupt- und Ehrenamt aussehen, die Rollenkonflikte vermeidet?
Mitlesen? Kann jeder.
Mitdiskutieren? Dann heisst es, sich zu registrieren, den Themenraum „Ehrenamt/Hauptamt“ aus der horizontalen Navigation auszuwählen und dort auf den Button „beitreten“ rechts oben zu drücken. Dann kann losdiskutiert werden.

Hier ist der allgemeinen Link zur Registrierung:

http://www.engagiert-in-deutschland.de/toro/resource/html?locale=de#!registration..6

Wir sind schon dabei uns wünschen ebenfalls gute Argumente!

Donnerstag, Mai 19, 2011

Engagement auf die Schnelle



Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 70 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Wenn sie im Hausmüll landen, gefährden sie die Umwelt durch Schadstoffe.

Alle die es möchten können hier schnell und gezielt aktiv werden.

Der NABU und die E-Plus-Gruppe wollen künftig beim Thema Umweltschutz zusammenarbeiten.

Ziel der Kampagne „Alte Handys für die Havel“ ist es, mehr Elektrogeräte dem Recycling zuzuführen, und möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die Verwertung von Elektroschrott notwendig für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist.

Mehr dazu finden Sie unter:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/handy/

Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-Plus-Gruppe. Das Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel.
Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in der Unteren Havelniederung vor. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und in der Region Naturparadiese schaffen.

Wenn Sie wissen wollen ob in Ihrer Nähe eine Sammelstellen ist, schauen Sie hier nach:
http://www.nabu.de/themen/mehrwegundreycling/handy-kampagne/mitmachen/http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/handy/

Sonntag, Mai 15, 2011

Muslimisches Seelsorge Telefon

Das Muslimische Seelsorgetelefon gewinnt, den diesjährigen extra ASPIRIN Sozialpreis, durch ein Onlinevoting. Im Gegensatz zu den anderen Preisen entschied hier nicht die Jury sondern nur das Online Publikum.
Die zur Zeit 55 Ehrenamtlichen, meist junge, aufgeschlossene Menschen, leisten nach einer 150h langen Ausbildung, die gemeinsam mit Telefonseelsorgern der Caritas sowie Diakonie durchgeführt wird, eine tägliche Präsenz und sind für alle Sorgen und Nöte der Anrufer offen. Die muslimischen Seelsorger stehen dabei sowohl in deutscher wie in türkischer Sprache, aber auch in vielen anderen Sprachen, zur Verfügung.
Wie wichtig eine solche Initiative in einem multikulturellen Land wie Deutschland ist, würdigte das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) mit dem Preis “Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009” ebenfalls.

Dienstag, Mai 03, 2011

Wählt jetzt eure/-n „Engagierte/-n des Jahres“ bei der Wahl zu Deutschen Engagementpreis 2011!

Die meisten ehrenamtlich tätigen kennen diese eine Person in ihrem Umfeld, mit der alles steht und fällt. Der- oder Diejenige, die immer als erstes kommt und als letztes geht, die sich seit Jahren für die Sache engagiert und außergewöhnlich viel Zeit, Schweiß und Tränen in die ehrenamtliche Tätigkeit investiert. Jetzt ist es wieder Zeit, diese Personen für ihr Engagement zu würdigen, und einfach mal DANKE! zu sagen. Ab jetzt kann man online wieder Vorschläge eingereichen für die Wahl zum Deutschen Engagementpreis 2011. Der Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben gibt.“ ausgelobt. Sie entstand aus einer Initiative zahlreicher gemeinnütziger Verbände und Organisationen, die sich im Jahr 2009 zum „Bündnis für Engagement“ zusammengeschlossen haben. Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Generation 60+. Die Preisträger werden Anfang Dezember in Berlin geehrt. Der Sieger des Publikumspreises bekommt 10.000 Euro für die Verwendung in einem konkreten Projekt.

Wer also jemanden nominieren möchte (egal ob Einzelperson, Institution, Unternehmen, Organisation oder Stiftung), kann dies auf der Website des Engagementpreises online und ohne viel Aufwand machen. Dort bekommt man auch noch weitere Informationen rund um den Deutschen Engagementpreis. Der Link dafür lautet:
http://www.deutscher-engagementpreis.de


Donnerstag, April 21, 2011

Albergue de Peregrinos „Casa Paderborn” in Pamplona


von

Stephan F. Wagner

Auf dem Jakobsweg, dem "Camino" gehen Spiritualität und der Wunsch der Gemeinschaft zu dienen eine besondere Gemeinschaft ein, die lebendiges miteinander und Fürsorge füreinander spürbar werden lässt. Dies erfahre ich zur Zeit täglich.
Über Ostern bin ich auf dem Jakobsweg unterwegs, am 17.04. ging es in St. Jean Pier de Port in Frankreich los. Nach dem beschwerlichen, aber wunderbaren Weg der Route Napoleon über die Pyrenäen läuft man geruhsam auf Pamplona zu. Entlang des Wegs gibt es überall Pilgerherbergen, in denen sogenannte "Hospitaleras und Hospitaleros" ehrenamtlich die Pilger betreuen. Ein ganz besonderer Ort der Gastlichkeit ist die Albergue de Peregrinos „Casa Paderborn” in Pamplona.
Am 1. April 2006 wurde sie als „Casa Paderborn” in der Playa de Capar roso 6, ganz nahe der Magdalenenbrücke eröffnet. Über diese Brücke sind Pilger seit Jahrhunderten gegangen. Dort liegt sie, idyllisch und ruhig in einem Park am Ufer des Flusses Arga nur ca. 900 m weit von der Altstadt mit der Kathedrale entfernt.
Da die Stadt Paderborn Partner der Stadt Pamplona ist, ergab es sich wie von selbst, das der Freundeskreis der Jakubuspilger Paderborn "seine Herberge" in Pamplomna angesiedelt hat. In jedem Jahr nutzen mehrere tausend Pilger diesen Ort des Ausruhens und Luftholens. In den letzten Jahren haben hier mehr als 5000 Pilger pro Jahr Rast gemacht. Mitglieder der Jakobusgesellschaft betreuen diese Herberge ehrenamtlich und wollen den Pilgern eine Oase der Ruhe und Erholung auf dem Camino bieten. Dies gelingt ihnen auf hervorragende Art und Weise.




Bon Camino

Dienstag, April 19, 2011

Ein Zeichen setzten

Ehrenamt braucht unsere Anerkennung

Unter dem Motto "Gemeinsam geht's - Menschen helfen Menschen" würdigte die Kanzlerin die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit für die Gesellschaft.
Am 7.04. hat Angela Merkel 200 Freiwillige im Bundeskanzleramt empfangen, in einem Podcast spricht Sie über Ehrenamtliche Engangement: „Ich möchte mit meiner Einladung ganz bewusst ein Zeichen setzen", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Empfang am Dienstag im Bundeskanzleramt. "Was die vielen Ehrenamtlichen, auch die vielen jungen Menschen unter ihnen da für das Gemeinwohl leisten, ist bewundernswert und gehört zu den ganz starken Seiten unserer Gesellschaft".

Es sei wichtig, dass diejenigen Anerkennung erführen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement zum lebenswerten Leben in unserer Gesellschaft beitrügen, so Merkel im Video-Podcast.

Den Podcast finden Sie unter: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Podcast/2011/2011-04-02-Video-Podcast/2011-04-02-video-podcast.html

Samstag, April 09, 2011

Sei Berlin! Sei ehrenamtlich! Sei international!

Erzähl Deine Geschichte in der Aktion „be Berlinternational“

Schon im letzten Jahr gab es zum ehrenamtlichen Engagement in Berlin eine großflächige Hauptstadtkampagne – im wahrsten Sinne des Wortes. An der Siegessäule wurden bei der Aktion „Berlin, Dein Gesicht“ 204 engagierte Berlinerinnen und Berliner überlebensgroß portraitiert.

Jetzt können engagierte Geschichten erzählt werden! Berliner sind multikulti. Sie kommen aus vielen verschiedenen Orten und tun viel an verschiedenen Orten. Projekte, Initiativen, Straßenfeste, nicht zuletzt der „Karneval der Kulturen“ werden von engagierten Menschen mitgestaltet und organisiert. Wer seine eigene Engagement-Geschichte erzählen möchte oder über jemand anderen berichten möchte, hat noch bis zum 11.April Gelegenheit dazu. Auf der Seite http://www.sei.berlin.de/kampagne/beberlinternational/ kann man sich kurz und schmerzlos eintragen und loserzählen. Wer kann mitmachen? - alle Berlinerinnen und Berliner, die sich in irgendeiner Form für das interkulturelle Leben in der Stadt engagieren. Das ist nicht unbedingt neu. Das Thema Integration steht ja derzeit auf „vielen Fahnen“.

Eine Jury entscheidet Ende April darüber, welche Geschichte auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht wird. Ende Mai 2011 gibt es dann an der verhüllten Staatsoper unter den Linden zwei große Plakate mit den Schreibern der schönsten Geschichten. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn das Ganze nicht mit einem großen Fest, zu dem alle Finalisten eingeladen werden, gefeiert werden würde. Also ran ans Geschichten-Erzählen vor dem Wochenendfrühlingsspaziergang oder einfach ein bisschen schmökern in den Engagement-Geschichten anderer. Viel Freude dabei!

Freitag, April 01, 2011

Engagement für Japan – Engagement gegen Atomkraft

Seit drei Wochen bestimmen die Bilder aus Japan die hiesigen Nachrichten. Anteilnahme gibt es und den Wunsch zu helfen, ebenso aber auch die Frage nach der Zukunft der Atomenergie im eigenen Land.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat auf seiner Internetseite eine Liste vertrauenswürdiger Spendenorganisationen veröffentlicht und gibt Hinweise zu Spenden in Katastrophenfällen. Wer den Betroffenen vor Ort helfen will und unsicher ist, über welche Organisation er/sie das am besten tut, kann hier weitere Informationen erhalten:
http://www.dzi.de/downloads/DZI-Spenden-Info-Erdbeben-und-Tsunami-Japan-5.pdf

Wer sich in Deutschland für den Ausstieg aus der Atomenergie engagieren möchte, wird im Netz ebenfalls fündig: das Portal „www.campact.de - Demokratie in Aktion“ bietet die Möglichkeit eines Online-Appells und liefert Informationen zu weiteren Aktionen (z.B. Landwirtschaftspolitik, Klimaschutz). Nähere Informationen unter: http://www.campact.de/campact/home