In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Freitag, März 25, 2011
Ausgezeichnet! "Dein Blut, Dein Schweiß, Deine Tränen für Berlin".
Unter diesem Motto warb die B.Z. auf Hunderten Plakaten in der ganzen Stadt für die Aktion "Berliner Helden". Das Ziel: Werbung fürs Ehrenamt machen und noch mehr Menschen für soziales Engagement begeistern. Schöner Nebeneffekt: die Kampagne, entworfen von der Agentur Scholz & Friends, gewann jetzt in München den "iF communication design award". Seit 2004 werden damit jährlich besonders herausragende Formen des Kommunikationsdesigns ausgezeichnet.
Werbung für Ehrenamt kann also auch schön sein….
Hier sind die Plakate zu sehen:
http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?rubric=Medien&nr=42008#42008
was ist das für ein Preis?
http://www.ifdesign.de/landing_iFawards_d
Sonntag, März 20, 2011
Phänomen “GuttenPlag”
https://www.youtube.com/watch?v=vEXEf0izSsc
Außerdem möglich war diese Aktion durch die dastisch gesunkenen Kosten für Gruppenzusammenarbeit im Netz. Überschüssige Geistesenergie der Menschen wird gebündelt, um so gesellschaftliche Leistung zu erbringen, die im 20. Jahrhundert unvorstellbar gewesen wären.
http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/
Nach den selben Prinzipien funktioniert auch das 2001 gegründete Online-Lexikon Wikipedia.
Donnerstag, März 10, 2011
Engagement von sozial Benachteiligten – Nicht vorhanden oder nicht erkannt?
Eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die demnächst im Transcript Verlag als Buch veröffentlicht werden, finden Sie auf dem institutseigenen Blog:
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/und-sie-engagiert-sich-doch/
Montag, März 07, 2011
Helf ich dir, helf ich mir
Spenden und Marketing
Peter Lau schreibt schreibt über Fundraising-Profis und die neue Business-Mentalität beim Spenden in seinem Artikel "Helf ich dir, helf ich mir" in der aktuellen Ausgabe von brand eins (13. Jahrgang Heft 02 Februar 2011). "Dass für die Spenden Marketing gemacht wird, schadet niemandem, beschmutzt nicht die Hilfe und auch nicht den Spender", so Lau. "Es beschmutzt allein ein naives Bild von selbstloser Hilfe, das vor allem eines ist: falsch." Notwendig sei professionelles Fundraising wegen der zunehmenden Konkurrenz auf dem Spendenmarkt und wegen des anstehenden Generationswechsels von älteren zu jungen Spendern. Kleinere Organisationen seien dabei klar im Vorteil: "Die wichtigste Währung im Umgang mit Hilfe sind Gefühle - und von denen haben die Kleinen einfach mehr", so Lau.
Lust nachzulesen? Hier nachsehen:
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/marketingevent/artikel/helf-ich-dir-helf-ich-mir.html
Freitag, Februar 25, 2011
Ehrenamt im Norden
Unter diesem attraktiven Namen gib es seit 2008 eine Seite auf der unter der URL:
http://www.ehrenamt-im-norden.de/
über Ehrenamtsmessen und Ehrenamtsforen in Norddeutschland informiert wird.

Auf einer Karte Norddeutschlands, auf der die vier an der Seite beteiligten Länder; Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu sehen sind, sind mit roten Punkten, die mit Hyperlinks unterlegt sind, die Städte markiert, in denen Ehrenamtsmessen oder Ehrenamtsforen staatfinden. Klickt man auf einen dieser Punkte, zum Beispiel auf den von Oststeinbek bei Hamburg, so öffnet sich eine Seite, auf der man nun erfährt, das im dortigen Forum Ehrenamt am 02.03.2011 eine Veranstaltung zum Thema Fundraising stattfindet.
Die Informationen werden im Vierteljahresrhythmus eingestellt, und man kann sich schnell einen Überblick über alle Veranstaltungen im Norddeutschen Raum verschaffen, insbesondere wenn man auf die Seite „Veranstaltungen im Überblick" klickt, auf der alle Veranstaltungen im zeitlichen Verlauf aufgelistet sind, und von dort dann wieder direkt zugänglich sind.
Diese einfach und übersichtlich gestaltet Seite wird möglich, weil hier im Norddeutschen Raum etwas Ungewöhnliches gelungen ist. Länder- und Verbandsübergreifend kooperieren hier vier Organisationen miteinander und ermöglichen dadurch diese regionale Übersicht.
Diese Helden der Zusammenarbeit, etwas, was man gerade bei dem im Sozialbereich immer wieder einreißenden Miniseparatismus, nicht hoch genug loben kann, sind:
Freiwilligenagentur Bremen

Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg e.V./AKTIVOLI-Netzwerk Hamburg

Deutsche Rote Kreuz, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein

Herzlichen Glückwunsch!
Donnerstag, Februar 17, 2011
Materialsammlung gefällig?
Der Wegweiser Bürgergesellschaft der Stiftung Mitarbeit bietet umfängliche Informationen. Er knüpft an bereits vorhandene Informations- und Vernetzungsstrukturen an und hilft dabei, sich in der Vielfalt der Informationen zurechtzufinden. Der Wegweiser ergänzt das vorhandene Informationsangebot der Stiftung MITARBEIT.
Auf der Homepage gibt es die Leiste Praxishilfen.
Viel Spass beim Stöbern und Anregungen finden wünschen wir unter:
http://www.buergergesellschaft.de/praxishilfen/103674/
Donnerstag, Februar 10, 2011
2011 das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit
„Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 ist Würdigung und Herausforderung zugleich. Es ist eine Würdigung des Engagements von Millionen von Menschen in Europa, die in ihrer Freizeit unentgeltlich für ihre Gemeinschaften arbeiten, etwa in Schulen, Krankenhäusern oder Sportvereinen, die Umwelt schützen, Sozialdienste leisten oder Menschen in anderen Ländern helfen. Ihre Bemühungen und die vieler tausender Freiwilligenorganisationen wirken sich in vielfältigster Weise auf unser aller Leben aus. Die Welt ist mit Freiwilligen viel besser dran! Das Jahr ist aber auch eine Herausforderung für alle Europäer, und Europäerinnen, die keine Freiwilligentätigkeiten leisten. Auch Sie können etwas bewegen.“
Homepage ist ansprechend gestaltet und enthält bereits jetzt viele Ideen, Anregungen und Hinweise, die im Laufe es Jahres bestimmt noch erweitern werden.Auf der Startseite findet sich sofort „Was gibt es Neues“.
Bundesministerium fur Familie, Senioren, Frauen und JugendGlinkastrasse 2410117 Berlin
http://www.bmfsfj.bund.de/
Nicole Elping
Nicole.Elping@bmfsfj.bund.de
Telf. 30/ 20655 1040
Freitag, Februar 04, 2011
Armut und Ehrenamt
Vor knapp einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Bemessung der Regelsätze für die Empfänger von Arbeitslosengeld II – insbesondere für die Regelsätze der Kinder – nicht verfassungsgemäß ist und dass der Gesetzgeber nachbessern muss; gegenwärtig läuft das Vermittlungsverfahren.
Zwei Gründe, für diesen Blog einmal zu googeln: „Armut Ehrenamt“. Viele Treffer auf der ersten Seite verweisen auf Unterstützungsangebote, die Ehrenamtliche einbeziehen: die Tafeln zum Beispiel oder ein Mainzer Projekt zur Schuldnerberatung. Daneben gibt es aber auch einen Treffer, der auf einen Artikel des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) verweist. Hier die Einleitung des Artikels: „Je niedriger das Einkommen, desto seltener engagieren sich Menschen ehrenamtlich. Und je länger Bürger in Armut leben, desto weniger sind sie zu freiwilligem Engagement bereit. Materielle Verarmung als solche kann die Abkehr vom Ehrenamt aber nur in Teilen erklären. An das Einkommen geknüpfte Bildungswege spielen ebenfalls eine Rolle, ebenso wie Persönlichkeitsmerkmale. Obwohl ihr Engagement nachlässt, halten deshalb Absteiger aus der Mittelschicht eher am Ehrenamt fest als das Gros der Armen. Die Stärkung der Zivilgesellschaft durch freiwilliges Engagement ist also nur mittelbar eine Frage der materiellen Ressourcen der Bürger.“
Die Seite des Wissenschaftszentrums lautet http://www.wzb.eu, der vollständige Artikel ist abrufbar unter http://www.wzb.eu/publikation/pdf/wm128/14-17.pdf.
Donnerstag, Januar 20, 2011
Engagiert in Deutschland
Man kann in den verschiedenen Themenräumen (Sport; Bildung; Demokratie; Eine Welt; Kultur; Umwelt; Soziales; Engagement fördern ) interaktiv kommunizieren. Hierbei ist interessant, dass sowohl aktiv als auch passiv Infos abrufbar sind. Eine community bietet die Möglichkeit, aktiv zu werden und Netzwerkarbeit zu betreiben.
Sowohl Nutzer als auch die Leute vom Team von eiD füttern die website. Es soll sich zu der zentralen Internet-Plattform für bürgerschaftliches Engagement aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat in Deutschland entwickeln – schau´n wir mal…
… zum Beispiel unter:
http://www.engagiert-in-deutschland.de
Freitag, Januar 14, 2011
Sternsingen 2011
„Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Mt [das Buch Matthäus im Neuen Testament] 2,1 zurück. Im sechsten Jahrhundert wurden auf Grund der drei Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps [Psalm] 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im achten Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Im sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen. Bis in das zwanzigste Jahrhundert gingen meist arme Kinder und Jugendliche in Eigeninitiative von Haus zu Haus und sammelten Naturalien und Geld für sich und ihre Familien. Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es in Deutschland und Österreich zentral gesteuerte Sternsingeraktionen. Gesammelt wird meist für Entwicklungshilfeprojekte, die Kindern in Not weltweit helfen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger)
Die Aktionen in Deutschland werden vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ organisiert, dem Kinderhilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Homepage http://www.sternsinger.org gibt Auskunft über die Aktionen, über aktuelle Hilfsprojekte weltweit, über die eigene Entstehungsgeschichte und Vieles mehr.
Die Buchstaben „C+M+B“ stehen übrigens einerseits für die Namen Caspar, Melchior und Balthasar, beinhalten aber auch den Segenswunsch für das Haus, an dessen Tür sie geschrieben sind. Es handelt sich um eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“.
Donnerstag, Januar 06, 2011
Die Stunde der Wintervögel
Unter diesem Motto hat die Umweltschutzorganisation NABU dazu aufgerufen, von Donnerstag bis Sonntag deutschlandweit Wintervögel zu zählen.Mitmachen kann jeder, der sich eine Stunde lang Zeit nimmt und von einem ruhigen Platz aus das Vorkommen der Vögel in seiner Umgebung auflistet.
Ausdrücklich sollen Vögel in Städten und Dörfern gezählt werden. Die Auswertung der Meldungen soll bis zum 17. Januar abgeschlossen sein und wird im Internet unter stundederwintervoegel.de veröffentlicht.
Melden können Sie Ihre Beobachtungen postalisch, per Telefon und natürlich online unter: Vögel jetzt online melden!
Was ist zu tun, es ist ganz einfach: Sie beobachten die gefiederten Freunde bequem in Ihrem Garten oder vom Balkon aus und melden dem NABU, was Sie innerhalb einer Stunde entdecken konnten. Ob dick eingemummt im Freien oder von der geheizten Wohnung aus durchs Fenster: Wintervogelbeobachtung macht Spaß! Auf den Seiten des NABU können Sie sich auch schon jetzt über das Aussehen der Vögel informieren, damit Sie sie bei der Beobachtung besser erkennen können.
Wer sich noch genauer informieren möcht kann sich einen Newsletter zur Aktion bestellen, alles zu finden auf der gut aufgebauten Seite unter: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/index.html
Sehr interessant ist auch der kostenlose Vogelführer für das iPhone oder den iPod zum Herunterladen.
http://www.nabu.de/naturerleben/onlinevogelfuehrer/11280.html
Freitag, Dezember 31, 2010
Frohes neues Jahr 2011 - Jahr des Ehrenamts
Freitag, Dezember 24, 2010
Ehrenamt - Warum tun sie sich das bloss an?
http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/ehrenamt/
Sie schreiben über ihre Aktion:
"Arbeiten ohne Geld. Die Frage haben wir uns gestellt. Wir, das sind die Volontäre der Deutschen Welle. Zusammen mit Ihnen möchten wir gerne Antworten finden. Schreiben Sie und schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Ehrenamt. Wir veröffentlichen alle Einsendungen in unserer Rubrik Mitmachen.
Übrigens: Die beste Antwort gewinnt. Wir porträtieren Sie und stellen Ihr Ehrenamt oder Projekt vor!"
Die Seite zu dieser Aktion ist toll und vielfältig. Man kann sich unter folgender URL zum twittern registrieren:
http://twitter.com/dw_ehrenamt/lists/ehrenamt
und dann ganz aktuelle jederzeit kurze Nachrichten senden, oder sich einen Beitrag von Basak Özay, der Voluntärin in der türkichen Redation der deutschen Welle zum Ehrenamt in Deutschland und der Türkei ansehen. Oder man hört sich einen Wortbeitrag von Werner Lauterbach an, der seit 15 Jahren mit Obdachlosen in Dortmund ehrenamtlich arbeitet.
Neben einer Reihe von Artikel und Erfahrungsdberichten zum Ehrenmat ist besonders die Rubrick "Mitmachen" klasse. Hier beschreiben Ehrenamtliche was sie machen und warum sie das machen. Das ganze ist enorm interaktiv und lädt zum mitmachen ein. Und wie schon oben erwähnt, die besten Beiträge werden im Februar 2011 premiert.
Eine tolle Seite und eine gute Idee zu Weihnachten.
Viel Spaß beim ansehen der Seite der Deutschen Welle und
Frohe Weihnachten vom Team des Ehrenamtsblogs
Donnerstag, Dezember 16, 2010
When the snow falls wunderbar

Durch das "zur Verfügung stellen" von Sprichworten, Gedichten zu jedem Anlass im www kann man Freude bereiten und Freude bereiten ist nicht nur in der Weihnachtszeit eine der schönsten Form des ehrenamtlichen Engagements.
Wir sind im Netz auf dieses Gedicht gestoßen und wollen es Ihnen - passend zum Wetter und dem nahenden Fest - nicht vorenthalten.
When the snow falls wunderbar
(Unbekannter Autor)
When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit
Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr
Das Team vom Ehrenamtsblog
Freitag, Dezember 10, 2010
Ehrenamtlich gemeinsam Kultur erleben?
Damit wollte dies Hamburger Projekt aufräumen: der „Hamburger Kulturschlüssel“. Die Projektleitung sammelt „Kulturspender“, also z.B. Karten von Institutionen oder Veranstaltern und vermittelt diese an „Kulturgenießer“ - Menschen, die sich einen solchen Abend nicht leisten oder organisieren können. Dazu gibt es dann noch die Vermittlung von „Kulturbegleitern“ – Ehrenamtliche, die andere zu solchen Abenden als Gesellschaft zur Verfügung stehen. Sie holen die Genießer ab und bringen auch wieder nach hause, wenn das so gewünscht wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre sind großartig! Lauter glückliche Menschen, die zusammen Kultur als Schlüssel erleben. Wir finden das wunderbar!!
Schaut mal rein – eine gut organisierte Homepage bringt weitere Infos: http://www.hamburger-kulturschluessel.de/
Freitag, Dezember 03, 2010
Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009
Der Dritte Freiwilligensurvey des Bundesfamilienministeriums bestätigt: Rund ein
Drittel der Menschen in Deutschland über 14 Jahren (36 Prozent der
Gesamtbevölkerung) ist freiwillig oder ehrenamtlich aktiv. Dieses und weitere
Ergebnisse des Freiwilligensurveys wurden auf der Tagung "Engagement -
Arbeit - Zeit. Engagement und Erwerbsarbeit" erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Durch den Dritten Freiwilligensurvey kann jetzt erstmals über einen Zeitraum von
10 Jahren die Entwicklung des freiwilligen Engagements in Deutschland fundiert beschrieben werden. Dabei wird deutlich, dass Jugendliche eine der
zivilgesellschaftlich aktivsten Gruppen sind und das größte Engagementpotenzial
der Gesamtbevölkerung haben. Gleichzeitig ist jedoch ein leichter Rückgang ihres
Engagements (1999: 37 Prozent; 2004: 36 Prozent; 2009: 35 Prozent) zu
verzeichnen.
Ältere Menschen sind dagegen in den vergangenen Jahren ehrenamtlich immer aktiver
geworden. Von den 60- bis 69-Jährigen waren 2009 bei 37 Prozent freiwillig
engagiert, bei den über 70-Jährigen hat sich dieser Anteil sogar um 5
Prozentpunkte auf 25 Prozent erhöht. Auffallend ist, dass ältere Menschen
zunehmend für die Gesellschaft wichtige Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Pflege und Betreuung übernehmen.
Betrachtet man das geschlechtsspezifische Engagement, so wird deutlich, dass
immer noch mehr Männer freiwillig aktiv sind als Frauen (2009: 40 bzw. 32
Prozent). Dies betrifft insbesondere die jüngeren Jahrgänge. Der Grund ist in
vielen Fällen, dass Frauen gerade in dieser Lebensphase Ausbildung oder Beruf und
Familiengründung miteinander vereinbaren müssen und keine Zeit für weitere
Aktivitäten bleibt.
Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft
und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Seit 1999 stellt er alle fünf
Jahre umfangreiche und detaillierte Informationen zur Verfügung.
Lesen Sie selbst!
Unter folgendem Link finden Sie den Gesamtbericht als PDF:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aktuelles,did=165020.html
Donnerstag, November 25, 2010
AdventsPotcast 2010

Was ist der AdventsPotcast?
Hier können Sie ehrenamtlich für ein Soziales Projekt werben, das nicht unbedingt so bekannt, aber unterstützenswert ist.
Schauen Sie mal rein:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
"Dies ist eine ehrenamtliche PR-Aktion für den wohltätigen Zweck:
An 24 Adventstagen werden jeweils ein Podcast zum freien Download zur Verfügung gestellt und damit Non-Profit-Organisationen beworben, die kaum bzw. keine Werbemittel zur Verfügung haben."
Wie bereits erwähnt geht der Podcast nun schon in die Dritte Runde und einen Kurzüberblick über den Adventspodcast 2009 gibt es bei Youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=xxW_qW2iUo4&feature=player_embedded!
Hier finden die die Zusammenstellung aller 24 Beiträge von 2009:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
Hoffentlich findet diese Aktion auch in diesem Jahr viele Mitmacher und auch Hörer bzw. Seher.
Wir werden bestimmt regelmäßig reinschauen und wünschen viel Ihr Erfolg.
Donnerstag, November 18, 2010
Stiften gehen?!
Einen guten Überblick über Stiftungen in Deutschland, ihre Konzepte und Projekte der Engagementförderung und Vieles mehr bietet die Homepage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: http://www.stiftungen.org/
Dort findet sich auch ein Verweis auf die Besonderheit der Bürgerstiftungen, deren Anzahl in den letzten Jahren gestiegen ist und die vielerorts Erstaunliches vollbringen. Sehr informativ zum Thema Bürgerstiftungen ist auch die Homepage der Aktiven Bürgerschaft e.V., des Kompetenzzentrums für Bürgerengagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken:
http://www.aktive-buergerschaft.de/aktive_buergerschaft
Weitere Infos z.B. über die Initiative Bürgerstiftungen finden Sie unter:
http://www.die-deutschen-buergerstiftungen.de/
Samstag, November 13, 2010
Du bist nicht allein. Hungrig-Online: Kommunikation bei Essstörungen
Kurz näheres:
„Menschen mit Anorexie, Bulimie, Binge-Eating oder Adipositas haben eines gemeinsam: Ihre Scham ist oft so groß, dass sie sich niemandem anvertrauen. Die Betroffenen verheimlichen ihre Probleme und ziehen sich von Freunden und Familie zurück.
Wir bieten Betroffenen und Angehörigen eine Alternative zum einsamen Schweigen. Bei uns kann man sich anonym, kostenlos und unverbindlich über Essstörungen informieren, sich mit Leidensgenossen austauschen und nach Hilfe bei Essstörungen suchen. Dazu bieten wir neben vielen Informationen auch moderierte Mailinglisten, einen Chat und ein Diskussionsforum an.“
Die Angebote reichen von Infos natürlich für Betroffene und Angehörige aber auch für Fachleute und speziell für Lehrer.
Hut ab für solch professionelle Arbeit, die rein ehrenamtlich organisiert ist!
Wer Lust hat, sich anzusehen, wie moderne Arbeit wunderbar online Hilfe anbietet, der kann gern weiterschauen unter:
http://www.hungrig-online.de/cms/
Donnerstag, November 04, 2010
Jugendleiter/In -Card

Sie ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaberinnen und Inhaber.
Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.
Auf der informativen Seite können Sie nachlesen welche Qualifikationen frau/man mitbringen und welche Standards erfüllt sein müssen sie zu erhalten. Erfüllen Sie diese können Sie sie auch sofort online beantragen.
Ein Forum bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und es werden Informationen zur Verfügung gestellt wo und welche Vergünstigungen deutschlandweit Inhaberinnen und Inhaber der Karte nutzten können.
Weiterführende Informationen zur Juleica findet Sie auch bei Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendleitercard