In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Mittwoch, August 18, 2010
Ehrenamt ist mehr als ein Null-Euro-Job!
Die Hauptaussagen des Papiers sind im Wesentlichen:
• Ehrenamtliche und hauptamtliche Arbeit sind nicht gegenseitig ersetzbar.
• Höhere Motivation und stärkeres Engagement sind der einzigartige Wert des Ehrenamtes.
• Tendenzen zu einer schleichenden Professionalisierung ohne finanziellen Ausgleich müssen kritisch hinterfragt werden.
Wer mehr wissen will, findet das gesamte Dokument (12 Seiten) mit weiteren Informationen und guter Übersicht über das Feld und letzte Entwicklungen unter:
http://213.168.113.48/pdf/Ehrenamt.pdf
Samstag, August 14, 2010
Von wegen Sommerloch – Sommercamp für junges Engagement ist angesagt
Vom 16.- 21. August 2010 werden 30 Jugendliche auf der Wiese des Jugendtreffs Anna Landsberger in Marzahn-Hellersdorf ihre Zelte aufschlagen, ein bisschen Urlaub machen und sich in einer von über 20 Einrichtungen engagieren. Die 14- bis 26-Jährigen können vom Jugendclub, über die Organisation von Veranstaltungen bis hin zur Frühstückszubereitung im Seniorenheim in sämtlichen Bereichen aktiv werden.
Die Nachwuchs-Helden werden sich eigene T-Shirts drucken, können an Workshops und Sportturnieren teilnehmen und Konzerte besuchen, abends wird beim Lagerfeuer entspannt. Es sind ja schließlich Ferien!
Die Idee dahinter: „Wir wollen Jugendlichen zeigen, was man in seiner Freizeit alles Gutes tun kann und so für freiwilliges Engagement begeistern“, sagt Tina Uhlemann, Mitorganisatorin des Sommercamps. Die „Berliner Helden“ -Redaktion der BZ berichtete bereits am 2. Juli 2010 darüber. Zur Nachlese geht’s unter www.berliner-helden.com
Am Ende des Camps, bei dem Sarah Kuttner als Schirmherrin fungiert, gibt’s ein Freiwilligenzertifikat von der Bezirksbürgermeisterin und nicht zuletzt bei der Abschlussveranstaltung am 21. August die Gelegenheit, vor Presse und Politik das Wort zu ergreifen.
Also dann sind wir gespannt, ob die Teilnehmer des Sommercamps tatsächlich den „Puls zum Schlagen“ bringen.
Donnerstag, Juli 22, 2010
Nach der WM…
Dreißig Tage Fußballfieber sind vorüber und es ist viel diskutiert worden über Schiedsrichterentscheidungen, Favoriten, Außenseiter, ein zweites Wembley-Tor, … Man hat dagegen kaum etwas gehört über 15.000 Menschen, die für das Turnier sehr wichtig waren, weshalb sie an dieser Stelle einmal Erwähnung finden sollen: etwa 15.000 Freiwillige waren während der Weltmeisterschaft im Einsatz. Sie haben Besucher betreut, den Einlass geregelt, auf Sauberkeit in den Stadien geachtet, für die reibungslose Logistik gesorgt und Vieles mehr. Menschen aus der ganzen Welt hatten sich beworben und wurden ausgewählt. Weitere Informationen zum Freiwilligen-Programm der Fifa unter:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/volunteers/index.html
Ebenfalls lesenswert sind die Informationen zur Fifa-Kampagne „20 Zentren für 2010“. Der Bau von 20 Gesundheits-, Bildungs- und Fußballzentren soll positive soziale Veränderungen herbeiführen. Die Zentren widmen sich lokalen sozialen Problemen und bieten Jugendlichen (neben der Möglichkeit des Fußballspielens) eine motivierende Lernumgebung und bessere medizinische Versorgung. Siehe auch:
http://de.fifa.com/worldcup/organisation/footballforhope/index.html
http://de.fifa.com/aboutfifa/worldwideprograms/footballforhope/index.html
Mittwoch, Juli 14, 2010
Ambrosia

Ambrosia ist bekannt dafür im hohen Maße Allergie auslösend zu sein und besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene.
Aus diesem Grund ist wie jedes Jahr ist die Bevölkerung in Berlin aufgerufen Standorte von Ambrosia bekanntzugeben.
Auf der Web-Seite der Freien Universität Berlin:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/index.php ist alles Wissenswerte über die Pflanze, deren Aussehen, die Verbreitung und auch die aktuell bekannten Standorte zusammengetragen.
In den einzelnen Bezirken Berlins sind sog. Ambrosia-Scouts unterwegs, um die von der Bevölkerung angegeben Fundorte aufzusuchen, um die Pflanzen zu beseitigen.
Dafür ist aber die freiwillige Mitarbeit der Berliner notwendig, die Standorte wenn möglich, auch schon mit einem Foto, unter http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/fund_melden_info.php einzustellen oder im eigen Umfeld selbstständig die Pflanzen zu entfernen.
Die Pflanzen müssen vor der Blüte ausgerissen werden um eine Verbreitung der Pollen zu verhindern. Da aber schon der Hautkontakt allergische Reaktionen hervorrufen kann, sollten beim Präparieren Handschuhe getragen werden.
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/bestimmung.php
Am 8.07. hat eine Pressekonferenz im Botanischen Garten zum Thema stattgefunden:
http://ambrosia.met.fu-berlin.de/ambrosia/pressekonferenz.php . Hier sind alle Fachvorträge zu finden.
Freitag, Juli 09, 2010
Berliner Senat beschließt Ehrenamtskarte
Folgende Partnerorganisationen konnten bereits gewonnen werden:
• die Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin,
• das Konzerthaus am Gendarmenmarkt,
• das Staatsballett Berlin,
• der Zoologische Garten und der Tierpark Berlin,
• der Berliner Dom,
• Hertha BSC.
Weitere Partner sollen geworben werden.
Insgesamt sollen pro Jahr 4500 Karten mit einer Gültigkeit von zwei Jahren vergeben werden. Die Vergabe erfolgt über die Trägerorganisationen, die widerum ihre Kontingente bei der Senatskanzlei erhalten.
Die Vergabekriterien und alle sonstigen Infos werden zukünftig auf dem Engagementportal des Landes Berlin unter http://www.berlin.de./buergeraktiv zu finden sein Aktuelle Infos sind bereits in der Pressemitteilung des Landes Berlin zu finden unter: http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/07/06/302020/index.html
Möge die Ehrenamtskarte den aktiven engagierten Bürgerinnen und Bürgern Berlins ein willkommenes Dankeschön sein. das Engagement in Berlin beflügeln.
Freitag, Juli 02, 2010
"Frei+willig" das Magazin
Engagement schlägt Brücken! Es bewegt sich viel in Berlin. Ausbau, Weiterentwicklung und Vernetzung freiwilligen Engagements schreiten voran. Dazu gehören Ehrenamt, Selbsthilfe, Freiwilligenarbeit Freiwilligenagenturen, Stadtteilzentren. Nachbarschaftszentren ... und viele Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich einsetzen.
Das neue Magazin „Frei+willig“ ist da! Es ist im Rahmen des Programms “Freiwilligendienste aller Generationen” entstanden. In der ersten Ausgabe lesen Sie Details über das Projekt, zum Beispiel
- Experten im Gespräch
- Das eigene Umfeld mitgestalten
- Wo engagieren, bewegen, Gemeinschaft erfahren?
Herzliche Einladung zur Information, zur Inspiration, zur Verteilung
und – vielleicht - zur Gewinnung weiterer Freiwilliger.
Hier finden Sie das Magazin:
http://www.paritaet-berlin.de/freiwillig/index.php?thema=000070000400003
Das Infomagazin wird nun halbjährig erscheinen und ist kostenlos erhältlich. Weitere Exemplare sind in der Geschäftstelle Bezirke des Paritätischen Landesverbandes Berlin e.V. zu beziehen.
Weitere Infos zum Bundesprogramm finden Sie unter:
www.paritaet-berlin.de/freiwillige/freiwilligendienste.php
www.freiwilligendienste-aller-generationen.de
„Geben gibt“ – Wettbewerb läuft!
Sie kennen engagierte Menschen oder ein interessantes und engagiertes Projekt oder aber auch ein ganzes Unternehmen, dass sich im besonderen Maße für soziale Belange und Bürgerschaftliches Engagement einsetzt…? Nutzen Sie doch die Gelegenheit und schlagen sie/ ihn oder „es“ für den Deutschen Engagementpreis vor. Noch bis zum 31. Juli 2010 läuft die Bewerbungsfrist für diese Auszeichnung, für die man sich nicht selbst bewerben kann, sondern nur per Vorschlag in den Genuss einer Ehrung kommen kann.
Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben. Die fünfte Kategorie bildet der Publikumspreis per Online-Voting.
1. Politik und Verwaltung: Nachhaltige Entwicklung von politischen Rahmenbedingungen zur optimalen Entfaltung freiwilligen Engagements
2. Wirtschaft: Förderung von innovativem Engagement im Umfeld des
Unternehmens
3. Gemeinnütziger dritter Sektor & Einzelperson: Vorbildliches Engagement unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Bedarfe
4. Jugendengagement: Vorbildlicher Einsatz junger Menschen bis 25 Jahre in
verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen
5. Publikumspreis für die Gewinnerin bzw. den Gewinner des Online-Votings (Gespeist aus den besten 20 Einreichungen der ersten vier Kategorien.)
Neu ist die Kategorie „Jugendengagement“, die auch in diesem Jahr einen thematischen Schwerpunkt bildet.
Bis Anfang Dezember müssen sich alle Beteiligten gedulden. Dann findet die feierliche Preisvergabe statt. Die ersten vier Kategorien sind undotiert. Den Sieger des Publikumspreises erwarten 10.000 Euro.
Wir drücken allen Beteiligten die Daumen!
Donnerstag, Juni 17, 2010
Sozialer Tag 2010
In diesem Jahr beteiligen sich bundesweit 890 Schulen, die Unterstützung kommt dem Projekt „Straßenkindern eine Chance“ in Tirana zugute. Wer mehr erfahren möchte, dem sei die Homepage http://www.schueler-helfen-leben.de/de/home/sozialer_tag.html wärmstens empfohlen. Schulen erfahren, wie sie sich beteiligen können, es gibt eine kleine Jobbörse für diejenigen, die noch nichts Passendes gefunden haben und jede Menge weitere Informationen über die Aktivitäten des Vereins (dessen Vorstand übrigens aus Studierenden Anfang Zwanzig besteht).
Ebenfalls lesenswert und informativ ist der Eintrag bei Wikipeda, wo der Weg vom Hilfstransport Anfang der Neunziger bis zum Sozialen Tag 2009 mit einem gespendeten Lohn von 1,6 Mio. Euro nachvollzogen werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCler_Helfen_Leben
Donnerstag, Juni 10, 2010
„Aspirin ist nicht nur gut gegen Kopfschmerzen“
Die Bayer AG und die Bayer Cares Foundation haben in diesem Jahr erstmalig den Aspirin Sozialpreis 2010 verliehen. Er honoriert das Engagement innovativer gemeinnütziger Projekte und Initiativen, die durch ihre Arbeit wirksame Hilfe für Menschen leisten, nach dem Motto: Hilfe, die wirkt.
Zur Preisverleihung am 7. Juni 2010 in der Berliner Humboldt Universität waren aus ca. 150 Bewerbungen zehn nominierte Projekte ausgewählt und eingeladen worden.
Das Preisgeld beträgt 15.000 Euro für den ersten Preis, 10.000 Euro für den zweiten Preis und 5.000 Euro für den dritten Preis.
Erster Preisträger wurde das Projekt „Trauerland“ aus Bremen. Hier werden Kinder, die einen wichtigen Menschen in Ihrem Leben verloren haben, in ihrer Trauer begleitet.
Das Charlottenburger Patenschaftsprojekt „Amsoc“ www.patenschaftsprojekt.de , das sich mit der Unterstützung ehrenamtlicher Paten um Kinder von psychisch kranken Eltern kümmert, gewann den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Preis.
Der dritte Preis ging ebenfalls an ein Berliner Engagementprojekt. Der Verein „Junge Helden“ bekam 5000 Euro für seine Aufklärungsarbeit über das Thema Organspende. Hier besuchen Jugendliche andere Jugendliche an Schulen und auf Partys, um über das Thema „Organspende“ aufzuklären. Infos unter http://www.junge-helden.org
Die Preisträger waren hoch erfreut über den Geldsegen und erhoffen sich auch weiterhin vermehrte Aufmerksamkeit für die engagierten Projekte.
Die Bayer AG selbst hat keine spezielle Programme im Sachen Engagement. Aber wenn das Unternehmen sich weiterhin für gemeinnützige und engagierte Projekte einsetzen möchte, nimmt Thema sicher auch im eigenen Haus bald konkretere Formen an.
Donnerstag, Juni 03, 2010
Die Berlin Wette
Zwei Tage vor dem Treffen sieht es so aus als ob Wowereit und Berlin die Wette verlieren und unser Bürgermeister muss einen Tag für die Tafel arbeiten. Das Ergebnis wird diesen Samstag um 11 auf dem Alexanderplatz im Rahmen einer langen Tafel präsentiert. Werden wir es noch schaffen die restlichen Tonnen zu spenden? Eine Liste der Sammelpunkte findet ihr hier.
http://berliner-tafel.de/archive.php?article=323&PHPSESSID=f88dc760fdbe3115c9c6af497b453486
Montag, Mai 31, 2010
Kurzbericht des 3. Freiwilligensurvey
Freitag, Mai 21, 2010
Die Gesichter Berlins
Aber auch für die (noch) Nicht-Engagierten und die Nicht-Berliner lohnt sich ein Blick auf die Seite: Als Begleit-Aktion ist eine Foto-Ausstellung im Berliner Hauptbahnhof zu sehen sowie im Netz unter http://www.sei.berlin.de/index.php?id=1729. Insgesamt 29 Prominente aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur haben für „Berlin, dein Gesicht“ engagierte Berliner/innen aus ihrem direkten Umfeld portraitiert. So stellt zum Beispiel der Union-Stürmer Karim Benyamina seinen Schulfreund Timo Szumnarski vor, einen Berliner Polizisten – und Christoph Markschies, scheidender Präsident der Humboldt-Universität, erklärt, warum er die Hausmeisterin Christiane Kießig porträtiert hat.
Freitag, Mai 14, 2010
Bildungspatenschaften verbessern Startchancen junger Migranten - Bundesweiter Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ am 9. Juni
Hier setzt die Idee von Bildungspatenschaften an: sie fördern Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien beim Erwerb der deutschen Sprache, helfen ihnen bei den Hausaufgaben, oder beraten und begleiten sie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.
Dafür engagieren sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Freizeit freiwillig/ehrenamtlich und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie stellen ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Zeit als Bildungspatinnen und Bildungspaten zur Verfügung.
Mehr als 500 solcher Patenschaftsprojekte hat die „Aktion zusammen wachsen“ bislang bundesweit identifizieren können.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, hat einen bundesweiten Aktionstag „Bildungspatenschaften direkt“ ausgerufen, bei dem sich am 9. Juni erstmals zahlreiche lokale und regionale Patenschaftsprojekte aus ganz Deutschland der Öffentlichkeit vorstellen werden.
Der Aktionstag rückt damit den wertvollen ehrenamtlichen Einsatz der Patinnen und Paten in den Blick. „Wer beim Aktionstag mitmacht, setzt ein wichtiges Zeichen für die Integration. Die Förderung von jungen Migranten sichert den Zusammenhalt in unserem Land“, betonte Staatsministerin Böhmer. „Zudem möchte ich weitere Freiwillige für ein Engagement als Bildungspate gewinnen.“
Als Partner für den Aktionstag wurden für Patenschaften wichtige Organisationen gewonnen. Unter ihnen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement sowie zahlreiche Wohlfahrtsverbände.
Weitere Informationen zum Aktionstag und zu Bildungspaten unter: www.aktion-zusammen-wachsen.de.
Freitag, Mai 07, 2010
Alle Vögel…..

...sind bald weg
Schon seit längerem sinken die Zahlen der heimischen Sing- und Gartenvögel zum Teil dramatisch.
Gesucht werden Freiwillige, die durch ihre Beobachtungen zur genaueren Bestandsaufnahme beitragen.
Der NABU startet vom 7. bis 9. Mai 2010, wie schon in den Jahren vorher, die Aktion: „Die Stunde der Gartenvögel“.
Auf der übersichtlichen und umfangreichen HP können Freiwillige sich informieren und wenn sie Lust haben ihre Beobachtungen der heimischen Vogelwelt eingeben und so zur besseren Übersicht beitrage.
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundedergartenvoegel/
Hier ein Auszug der Seite:
"Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen, dabei tolle Preise gewinnen und die Kenntnisse über unsere Vogelwelt steigern - all das vereint die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Dabei sind Vogelfreunde quer durch die Republik aufgerufen eine Stunde lang alle Vögel zu notieren und dem NABU zu melden.
Wann und wo Sie mitmachen können
Mitmachen können Sie in jedem Garten, auf jedem Balkon oder auch im Park. Wenn Sie die heimische Vogelwelt nicht allein, sondern in einer Gruppe von Vogelliebhabern und unter fachkundiger Führung eines NABU-Experten kennen lernen möchten, können Sie an einer der zahlreichen Gartenvogelführung teilnehmen. Wir haben für Sie die Termine aller Gartenvogelführungen aufgelistet."
Neben diesen Informationen finden sich dort viele weitere Hinweise und interesante Aktionen z.B. für Kinder.
Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt.
Donnerstag, April 29, 2010
Geld im Ehrenamt - Studie zur Monetarisierung des Ehrenamtes
Kontakt: Philipp Stemmer, Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (ZZE)
Bugginger Str. 38 - D-79114 Freiburg
Den Link zu den Thesen finden Sie hier:
http://www.sozialministerium-bw.de/fm7/1442/Wissensmag02_1102_fin.522993.pdf
Den Link zur Studie finden Sie hier:
http://www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fm7/1442/Abschlussbericht_Monetarisierung_100226.pdf
Donnerstag, April 22, 2010
In der kleinen Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen ist das anders. Hier erhalten Hartz IV Empfänger von der Dülmener Tafel in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Ärzten und Apotheken 50 % Rabatt auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente.
Der Patient lässt sich vom Arzt ein grünes Rezept ausstellen mit dem er dann zur Tafel geht und dort nachweist, dass er Sozialhilfe bezieht. Die Tafel stempelt das Rezept und der Patient kann das benötigte Medikament für die Hälfte kaufen. Die andere Hälfte übernimmt die Schirmherrin der Tafel Gabrielle Herzogin von Croy.
Das Projekt ist jedoch keine Dülmener Erfindung. In Stuttgart hat sich dieses Projekt bereits bewährt. Dort erhalten nachweislich sozialschwache Menschen 25% Rabatt auf alle nicht verschreibungspflichtigen Medikamente.
Die Mitarbeiter der Tafel sind alles ehrenamtliche Kräfte, die jederzeit Unterstützung gebrauchen können, ob durch Spenden oder Arbeitskraft. Jeder kann den Tafeln helfen zu helfen in ganz Deutschland
http://www.duelmener-tafel.de/files/Hilfe_beim_Kauf_von_Medikamenten.pdf
http://www.tafel.de
http://www.duelmener-tafel.de
Donnerstag, April 15, 2010
Help Music Award – Denn Musik schafft Brücken
Schlecht ausgestattete Altersheime, überlastetes, teilweise unzureichend ausgebildetes, Personal und keine Aussicht auf eine ordentliche Freizeitgestaltung, und davon haben Senioren mehr als genug, verwandeln das Leben in eine graue Symphonie der Langeweile.
Der ,,Help Music Award‘‘ möchte auf dieses Problem hinweisen und helfen! In Zusammenarbeit mit den Wohngemeinschaften der Human e.V. und Sozialstation Brücke, die demenzkranken Menschen ermöglichen ein Leben in ,,normalen’’ Wohnumständen mit angepasster Pflege zu führen.
Zu diesem Zweck findet am 14. August der ,,Help Music Award’’ in Berlin, auf dem Gelände des historischen Flughafens Tempelhof, statt. Auf dem Platz der Luftbrücke wird es sieben Themenbereiche geben, die alle Musikgeschmäcker befriedigen.
Der Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung des ,,Help Music Awards’’ an jeweils einen etablierten Künstler und einen Newcomer. Nicht allein das musikalische Schaffen, sondern auch das soziale Engagement eines Künstlers wird bewertet. Der Preis wird in Zusammenhang mit einer Spende, die aus dem Erlös der Veranstaltung stammt, vergeben. Dieser Beitrag wird dann dem sozialen Projekt zu Gute kommen für das sich der Künstler einsetzt. Auch der zweite und dritte Platz werden Spenden für ihre sozialen Projekte erhalten.
Ein Fest für Jeden und die ganze Familie - ein Besuch wird sich lohnen!
Ihr wollt live beim Help Music Award 2010 auftreten?
Dann bewerbt euch als Solo-Künstler, Band oder DJ bis zum 1. Mai per eMail an bewerbung@help-musicaward.com
Alle weiteren Infos unter:
http://www.help-musicaward.com/
Donnerstag, April 08, 2010
30 Jahre und noch lange kein „Altes Eisen“
Und was ist an der Tatsache, dass man gern Theater spielt, bürgerschaftliches Engagement? – Dieses Wandertheater ist ständig unterwegs, bringt seine Stücke in Pflegeheimen und Schulen auf die Bühne, diskutiert sie mit dem Publikum, veranstaltet mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Themen wie Fremdsein, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit.
Die neueste Produktion ist das Musical „Altes Eisen“, das vor zwei Wochen in der Berliner ufa-Fabrik aufgeführt wurde und das – aus Anlass des Jubiläums in diesem Jahr – Spieler/innen aller Gruppen auf der Bühne vereinte.
Mehr über die Arbeit des Theaters der Erfahrungen und aktuelle Auftrittstermine in Berlin und anderswo über diese Homepage: http://www.theater-der-erfahrungen.nbhs.de/
Donnerstag, April 01, 2010
Ein Spiel mit dem (Oster-)Feuer
Endlich stellt sich ein bisschen Frühling ein und das Osterwochenende wartet auf uns. Und um das zu bekräftigen, werden traditionell in den Nächten vom Ostersamsat bis zum Ostermontag zahlreiche Osterfeuer entzündet, mit denen der Winter auch tatsächlich und endgültig vertrieben werden soll.
Was sich so schön und gemütlich anhört, muss dennoch rechtlich gut abgesichert sein. Dass die Bräuche rund um Osterfeuer und Fackelzug auch Gefahren mit sich bringen, bedenken viele ehrenamtlich Engagierte nicht. Aus diesem Grund warnt der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. http://www.deutsches-ehrenamt.com die ehrenamtlich engagierten Veranstalter: "Vereinsvorstände müssen bestimmte Vorschriften bei einem Osterfeuer einhalten. Sie müssen die Teilnehmer und sich selbst vor Risiken schützen."
Hier warnt der Verein ganz eindringlich: "Dient die Veranstaltung nicht dem Vereinszweck, ist eine zusätzliche Absicherung nötig. Fehlt ein Schutz vor dem persönlichen Haftungsrisiko, haftet der Vorstand im Ernstfall mit seinem Privatvermögen."
Der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. steht seinen Mitgliedern beratend zur Verfügung und hilft dabei, eine Veranstaltung wie das Osterfeuer richtig vorzubereiten und sich rechtlich abzusichern. Er sorgt dafür, dass das Ehrenamt nicht zum persönlichen Risiko wird.
Sieben Praxis-Tipps zum Osterfeuer werden hier allen ans Herz gelegt.
Damit die Freude am Osterfeuer ungetrübt bleibt, rät der Verein Deutsches Ehrenamt e.V. den Verantwortlichen die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:
1. Verwenden Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, das frei von Blättern ist.
2. Erstellen Sie einen Plan, damit die Feuerstelle bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigt wird.
3. Sichern Sie die Feuerstelle vorschriftsmäßig ab.
4. Melden Sie das Osterfeuer beim Ordnungsamt an und lassen Sie sich die Größe des Osterfeuers genehmigen.
5. Kontrollieren Sie, ob die Wege für den Fackelzug begehbar sind. Markieren Sie größere Hindernisse und Stolperstellen in der Dunkelheit.
6. Überprüfen Sie, ob die Veranstaltung des Osterfeuers laut Satzung Ihrem Vereinszweck entspricht.
7. Klären Sie, ob Sie und Ihre Gäste bei der Veranstaltung unfallversichert sind.
In diesem Sinne: Spielen Sie ruhig ein bisschen mit dem feuer, aber seien Sie vorsichtig dabei. Frohe Ostern!
Donnerstag, März 25, 2010
3. Berliner Freiwilligenbörse am 17. April 2010
17. April 2010 von 11:00 bis 17:00 Uhr
findet zum dritten Mal die Berliner Freiwilligenbörse von der Landesfreiwilligenagentur Berlin „Treffpunkt Hilfsbereitschaft“ in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“ im Roten Rathaus statt.
www.berliner-freiwilligenboerse.de
Sie wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin sowie des Europäischen Sozialfonds.
Der Eintritt ist frei.
Das Motto 2010 lautet
"Ehrenamt tut gut!"
Mehr als 90 Organisationen präsentieren sich von 11:00 bis 17:00 Uhr und alle die auf der Suche nach einer neuen ehrenamtlichen Herausforderung sind können hier ein auf sie zugeschnittenes Engagement finden.
Auch vor Ort kann Man oder Frau sich schon ehrenamtlich engagieren.
Für die 3. Berliner Freiwilligenbörse werden noch ehrenamtliche Lotsen gesucht. Sie sollen Besuchern im Börsentrubel mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Informationen finden Sie hier:
Börsen-Lotsen gesucht
Dauer des Einsatzes: ca. vier Stunden zwischen 10:00 und 17:00 Uhr.
mehr »
Flyer und Börsenblatt Online verfügbar
Ein bisschen "Werbung" in eigener Sache: Es gibt auch einen Informationsstand von Bürgeraktiv, hier arbeitet die Paritätische Akademie in einem Kooperationsprojekt mit der Senatskanzlei an der Weiterentwicklung und dem Ausbau des Portals www.berlin.de/buergeraktiv.