In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Samstag, November 29, 2008
Ehrenamtlich im Internet
Auf der Ehrenamtsseite der Hesseischen Landesregierung finden sich neben vielen anderen Informationen Referentenvorträge von der Veranstaltungsreihe „Ehrenamtlich im Internet“.
Folgende Vorträge sind momentan auf der Startseite abrufbar:
• Malte Jörg Uffeln: Recht im Internet
• Malte Jörg Uffeln: Recht im Internet (SKRIPT)
• Christian Flory: IT-Sicherheit
• Hendrik Terstiege: IT-Sicherheit
• Wolfram Koch: Internetmarketing
• Gerd Brünig: Barrierefreies Internet
Das Internet gewinnt im Bereich des Ehrenamts immer mehr an Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind diese Vorträge empfehlenswert.
Freitag, November 21, 2008
200 Jahre gesetzliche Regelung des kommunalen Ehrenamts
"Jeder Bürger ist schuldig öffentliche Stadtämter zu übernehmen, und solche,womit kein Diensteinkommen verbunden ist, unentgeldlich zu verrichten."
Im § 192 wird die Aufwandsentschädigung für solche Tätigkeiten gesetzlich geregelt. Dort heißt es:
"Bei letztern soll jedoch die Dauer der Verwaltung auf eine bestimmte Zeit beschränkt und der Betrag der dabei vorfallenden Kosten von der Gemeinde vergütet werden.
Der Gesetzestext zeigt insbesondere im § 192 eine erstaunliche Modernität. Dinge, die erst in den letzten Jahren im Bereich ehrenamtlicher Arbeit wieder in den Blick der Handelnden geraten, wie die zeitliche Beschränkung der ehrenamtlichen Aktivitäten schon an ihrem Anfang, werden hier kurz und knapp, preußisch trocken, geregelt.
Das Ehrenamt in Deutschland hat eine große Tradition und eine lange Geschichte. An seiner Entwicklung haben Männer des Fortschritts wie vom Stein und Hardenberg mitgearbeitet. Dies gibt an einem solchen Tag, wie dem 19. November 2008 Anlass, einen Augenblick zu verharren, zurückzuschauen, und derer zu gedenken, die vor uns für das Gemeinwohl gearbeitet haben. Mit Stolz können die ehrenamtlich Tätigen in Deutschland auf ihre Wurzeln schauen. Sie gehören mit zum Besten, was unser Volk hervorgebracht hat.
Wer den ganzen Text studieren will, findet ein Faksimile des Gesetztes unter folgender Internetadresse:
http://www.ehrenamt-berlin.de/index.cfm?dateiname=ehrenamt_literatur.cfm&suchen=Kommunalverfassung
und unter:
Freitag, November 14, 2008
Weniges verringert sich
"An jeder Wall-Street-Existenz hängen in New York drei andere Existenzen" so kann man in kürzlich erschienenen Artikel lesen. Interessant ist der Hinweis auf Geschlossenheit in der Not:
„Etwas Positives, so Campbell habe die Krise trotz allem für seine Arbeit: "In Zeiten wie diesen rücken die New Yorker enger zusammen und sorgen sich umeinander. Ich rechne damit, dass wir auf deutlich mehr Freiwillige zurückgreifen können als in guten Zeiten." Es ist ein schwacher Trost. Aber immerhin ein Trost.
Lust zum Nachlesen?
Dazu folgende Artikel:
Ohne Yuppies wächst der Hunger
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/923/312834/text/
Weniger Geld für Harlems Kinder
http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/weniger-geld-fuer-harlems-kinder/
Freitag, November 07, 2008
Schonmal was von den „Sehbären“ gehört?
Vor gut zwei Jahren wurde nämlich ein Fanclub namens „Sehbären“ gegründet. Was ist das Besondere daran?
Das Besondere ist, dass die „Sehbären“ ein Fanclub für blinde und sehbehinderte Menschen ist, selbstverständlich werden sehende Menschen dabei nicht ausgeschlossen.
Der Sportjournalist Christopher Buhl ist Initiator und gleichzeitig ehrenamtlicher Kommentator bei den Fußballspielen. Mit einem weiteren ehrenamtlichen Mitstreiter beschreibt er den inzwischen 80 Mitgliedern des Fanclubs den Spielverlauf. Empfangen können die Fans alle Infos per Kopfhörer.
Als „kleines Extra“ genießen die Mitglieder der „Sehbären“ freien Eintritt zu allen Hertha-Spielen, besuchen das Training der Spieler, treffen sich mit anderen Fans und besuchen auch mal Auswärtsspiele.
Lust bekommen, auch ein „Sehbär“-Mitglied zu werden oder gar ein Kommentator zu sein? Dann einfach mal klicken auf: http://www.sehbaeren.de/
Donnerstag, Oktober 30, 2008
Hilfen für Helfer
Ein Portal für Ehrenamtliche auf der Website vom Bundesfinanzministerium
www.bundesfinanzministerium.de
Hilfen für Helfer
Für Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sind sie die wahren Superstars unserer Zeit: Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren oder eine Stiftung gründen und das Leben in Deutschland lebenswerter und menschlicher machen. Wir zeigen Ihnen die Bürgerinnen und Bürger, die mit einem Ehrenamt für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft sorgen.
Das Bundesministerium der Finanzen möchte dieses Engagement öffentlich machen und allen zeigen, wer diese "Superstars" eigentlich sind. Das Ehrenamt hat viele Gesichter.Sind auch Sie ehrenamtlich tätig, ein Spender oder Stifter? Oder möchten sich bei jemandem bedanken, der mit seinem Engagement anderen hilft, beispielsweise Ihr Kind im Sportverein trainiert? Dann nehmen Sie am Video-Wettbewerb "Die Helfer" des Bundesfinanzministeriums teil!
Drehen Sie ein kurzes Video zum Thema Ehrenamt und beantworten Sie darin eine der beiden Fragen: "Warum engagiere ich mich?" oder "Wem möchte ich für sein Engagement danken?" Zeigen Sie Ihr Engagement oder die Person, der Sie danken! Wie Sie mit Ihrem Film am Wettbewerb teilnehmen können, erfahren Sie im Video auf dieser Seite:
http://de.youtube.com/user/diehelfer
Was ist „Hilfen für Helfer“? „Hilfen für Helfer" ist ein Gesetz, mit dem die Bundesregierung ein deutliches Zeichen für ehrenamtliches Engagement setzt. Erfahren Sie mehr unter www.hilfen-fuer-helfer.de
Freitag, Oktober 24, 2008
Rettet die Kastanien!
So auch in Berlin 2008:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0810/nachricht3242.html
Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, das Laub unter den Kastanien zusammenzusammeln und zu entsorgen, damit die Puppen der Kastanienminiermotte weniger Nahrung finden.
Eine einfache und doch sehr praktikable Lösung, die den Befall nach Aussagen von Experten um 2/3 reduziert.
Alleine in Berlin gibt es ca. 48.000 weißblühende Kastanien, die es zu retten gilt.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/kastanienminiermotte/
Inzwischen weiß auch wohl jeder was eine Miniermotte ist und welchen Schaden sie auf lange Sicht an den Bäumen verursacht.
Falls Sie sich noch weitergehend informieren wollen nachfolgend ein paar Links:
http://www.rettet-die-kastanien.de/inhalt/flyer-grafik.pdf
http://www.rbb-online.de/_/themen/beitrag_jsp/key=4711671.html
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/kastanienminiermotte/de/fragen.shtml
http://stadt.bad-duerrheim.de/servlet/PB/show/1203943/Kastanienminiermotte_Fatblatt.pdf
Wir hoffen, dass sich auch in diesem Jahr viele freiwillige Helfer zum Laubsammeln finden werden.
Spannend an dieser ehrenamtlichen Aktion: es ist eine einmalige Aktion für Helfer, die sich nicht dauerhaft engagieren wollen und aller Altersklassen anspricht.
Wollen Sie nicht auch mal mit der ganzen Familie einen „Ehrenamtstag“ einlegen?
Mittwoch, Oktober 15, 2008
Service Learning für Studierende
Gemeinsam mit dem Career Service der Universität Heidelberg hat die FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN ein Konzept entwickelt, dass im kommenden Wintersemester erstmals erprobt wird. Beim »Service Learning« arbeiten die Studierenden insgesamt 22 Stunden während des Semesters freiwillig, ehrenamtlich in einer individuell ausgewählten sozialen Einrichtung mit.
Auf die Begegnungen in fremden Lebenswelten werden die Teilnehmenden von Michaela Leux-Schirmer, der Projektleiterin der FreiwilligenBörse, in einem Einführungsseminar vorbereitet. Die bei ihrem Freiwilligeneinsatz gewonnenen Erfahrungen werten die Studierenden während ihres Einsatzes bzw. im Anschluss daran gemeinsam aus. Sie reflektieren, wie die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Studium und zukünftige berufliche Situation übertragen werden können. Auch dabei erhalten Sie Unterstützung durch die FreiwilligenBörse.
Bei ihren Einsätzen lernen Studierende in der Praxis. Sie erfahren reale soziale Verhaltens- und Handlungsmuster und reflektieren diese gemeinsam. Durch den Kontakt und Austausch mit Menschen in schwierigen, betreuten oder benachteiligten Lebenssituationen erfahren Sie eine »Horizonterweiterung«, die Sie in Ihrer eigenen sozialen Entwicklung voranbringt. Sie sind in lebendiger Interaktion sowohl mit den “Klienten/-innen” als auch den Ansprechpartner/-innen der Einrichtungen.
Das Angebot »Service Learning« wird an einigen anderen Universitäten bereits angeboten und die dort gemachten Erfahrungen sind uneingeschränkt positiv. Die Studierenden, die daran teilgenommen haben, sind sich in der Aussage einig, dass sie hierbei in ihrer eigenen Entwicklung bereichert und gestärkt wurden. Außerdem erhalten Sie für die Teilnahme an »Service Learning« ein Zertifikat.Das Projekt »Service Learning für Studierende« kann in Heidelberg umgesetzt werden dank der fachlichen Beratung durch die Agentur mehrwert und Förderung durch die Robert Bosch Stiftung und die E-Burckhardt-Stiftung.
Mehr Informationen unter
www.freiwilligenboerse-heidelberg.de
Freitag, Oktober 10, 2008
Verbund Freiwilligen-Zentren der Caritas
Im Verbund der Freiwilligenzentren der Caritas sind 45 Zentren der katholischen Kirche in Deutschland und Österreich zusammengeschlossen. Der Verbund ist 1996 von 16 Zentren gegründet worden und wächst seit dem ständig. Ziel des Zusammenschlusses der Freiwilligen-Zentren zum Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritas Verband ist die Förderung des freiwilligen, ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagements und das verantwortliche Mitgestalten der gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland.
Freiwilligen-Zentren setzen Akzente „wider die Gleichgültigkeit" und für eine „Kultur der Solidarität".
Ziele der Freiwilligen-Zentren vor Ort
Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband verstehen sich als Entwicklungszentren für eine solidarische Bürgergesellschaft. Sie fördern die Kooperation von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und sind Teil der Sozialbewegung in der jeweiligen Kommune oder Region.
Ressourcen in Freiwilligen-Zentren
Um eine notwendige Kontinuität zu erreichen, brauchen Freiwilligen-Zentren in der Regel berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Einzelfall kann ein Freiwilligen-Zentrum auch von freiwillig Engagierten geführt werden, die eine entsprechende Sachkenntnis und das erforderliche Zeitbudget einbringen.
Auf den Seiten der Freiwilligen-Zentren stehen Informationen zu folgenden Themenbereichen zur Verfügung
- Konzeption der Freiwilligenzentren
- Überblick über die Struktur und Arbeitsweise der Freiwilligenzentren Vor Ort
- Informationen zur Kooperation mit Schulen
- Infos zu Freiwilligendiensten im Ausland
- Infos zu Generationsübergreifenden Freiwilligenzentren
- Infos dazu, wie man Mitglied in Verbund der Freiwilligenzentren werden kann
Donnerstag, Oktober 02, 2008
Glücksweg 67: Ein Amt in Ehren
Das Buch ist ein umfangreicher Ratgeber (192 Seiten), um sein eigenes Glück zu steigern. Die Erkenntnisse der Glücksforschung sind in 77 Glückswegen so praktisch erklärt, dass jeder sie für sich anwenden kann.
„Ein Amt in Ehren“ ist die Überschrift vom Glücksweg 67 der im Kapitel 10 des Buches wie folgt beschrieben wird: “Im Ehrenamt können wir viel helfen, uns vielfältig mit anderen Menschen verbinden und uns dadurch selbst glücklich machen“.
Das Buch ist erschienen im Graefe und Unzer Verlag (GU) und kostet 16.90 €.
Die Rezessionen sind alle sehr positiv.
Schaut einfach mal rein. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen genau das Steinchen das noch fehlte, auf dem Weg zum Glücklichsein!
http://www.77-wege-zum-glueck.de
Donnerstag, September 25, 2008
Ehrenamt und Steuern
Zum einen ist für die Ehrenamtlichen wichtig, inwiefern sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit und die entstandenen Aufwendungen (z.B. Benzinkosten) steuerlich geltend machen können.
Zum anderen ist für die Einrichtungen wichtig, dass die Grenzlinie zwischen Ehrenamt und nebenberuflicher Tätigkeit klar gezogen wird.
Auf diese und andere wichtige Fragen rund um das Thema Ehrenamt und Steuern wird in der Broschüre der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft zum „-Ehrenamt und Steuern - Steuerliche Behandlung nebenberuflicher Tätigkeiten“ in Form von verständlichen Arbeitshilfen eingegangen.
Über den Link http://www.paritaet-bremen.de/_data/mrd_ehrenamt_hansa2008-06-09.pdf kann die Broschüre heruntergeladen werden.
Donnerstag, September 18, 2008
Mitmachen ist angesagt!
Der Freiwilligentag bietet allen interessierten, neugierigen und spontanen Menschen in Berlin einen Einblick in die verschiedensten Engagementmöglichkeiten. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, sich für ein paar Stunden in Vereinen, Initiativen und Organisationen ihres Bezirkes zu engagieren und freiwilliges Engagement zu „testen“.
Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner unterstützt als Botschafterin den Berliner Freiwilligentag.
Das Online-Portal unter www.berliner-freiwilligentag.de bietet einen detaillierten Überblick über alle Mitmach-Projekte in den Bezirken. Man kann in z.B. Tempelhof den Kinderbauernhof winterfest machen, in Steglitz unter Anleitung Musikinstrumente für Kinder bauen, in Charlottenburg für kranke Menschen basteln, in der Gropiusstadt Rolli-Tandems mit älteren Menschen bilden, oder in Lichtenberg mit kleinen Kiezdetektiven den Rheinsteinpark säubern. Für jede Fähigkeit ist etwas dabei!
Donnerstag, September 11, 2008
Unfallversichert beim Ehrenamt?
Unfallversicherungsschutz – für die Versicherten beitragsfrei – besteht seit 2005 auch, wenn sich Vereine im Auftrag oder mit Zustimmung vom Bund, Ländern und Kommune oder öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften engagieren.
Die örtlich zuständige Unfallkasse kann seit 2005 ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte unter Unfallversicherungsschutz stellen. Vorraussetzung: Die Tätigkeiten sind freiwillig und unentgeltlich, sie liegen im öffentlichen Interesse und erfolgen für eine Organisation, deren Gemeinnützigkeit anerkannt ist. Für die Versicherten ist der Versicherungsschutz beitragsfrei.
Auf Antrag können seit 2005 im Wege der Freiwilligen Versicherung gewählte Ehrenamtsträger gemeinnütziger Organisationen versichert werden.
ERWEITERUNG:
Ab voraussichtlich Oktober 2008 wird diese Möglichkeit auch auf ehrenamtlich Tätige in gemeinnützigen Organisationen erstreckt, die nicht gewählt, aber beauftragt sind. Die Versicherung ist beitragspflichtig.
Dr. Thomas Molketin (BMAS) hat dies auf einer Fachtagung gemeinsam mit der VBG am 4.9.08 angekündigt. Dort hieß es pro Person und Jahr sei mit einem Beitrag von 2,73 Euro zu rechnen.
Weitere Informationen folgen sicher im Oktober….
Informationen zum bisherigen Stand von 2005 gibt in Form einer Broschüre beim BMAS:
http://www.bmas.de/coremedia/generator/9924/zu__ihrer__sicherheit__unfallversichert__im__ehrenamt.html
Donnerstag, September 04, 2008
Sei ein Held und mach mit!
Die Seite bezieht sich auf die Dokumentation „ Platz für Helden“, die in KiKa (Kinderkanal von ARD und ZDF) jeden Donnerstag ab 6. Oktober läuft.
In der sechsteiligen Staffel wird jedes Mal eine Gruppe von Jugendlichen vorgestellt, die sich ehrenamtlich engagiert, z. B. Schüler, die beim Projekt „Schüler Helfen Leben“ in einer vom Balkankrieg besonders betroffenen Region eine Grundschule renovieren und ausstatten helfen.
Aber auch Online werden Projekte vorgestellt und darüber berichtet, diese Möglichkeit haben bereits 2500 Zuschauer genutzt und sich angemeldet.
Neben den Projektvorstellungen gibt es für Interessierte Informationen zu den Themen Geld, Presse, Werbung, Sponsoring und in einem Forum kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen.
In kurzer und für Jugendliche angemessener Sprache ausgedrückt, heißt es dann:
Zeig, wofür du dich einsetzt!
Tausch dich mir anderen aus!
Lerne neue Freunde kennen!
Entdecke viele spannende Aktionen!
Bringe dein Projekt ins Fernsehen!
Mach mit bei Platz für Helden!
Was sollen wir da noch hinzufügen…. außer: super, bitte mitmachen!
Donnerstag, August 28, 2008
Von wegen Semesterferien… - Studentisches Sozialprogramm ist angesagt
Was im amerikanischen Studentenalltag Gang und Gebe ist, hat sich auch das Studentische Hilfswerk Dresden auf die Fahnen geschrieben.
Mit ihrem studentischem Sozialprogramm möchten Studenten ihre Mitstudierenden zum ehrenamtlichen Engagement motivieren und gleichzeitig vermitteln zwischen denen, die tätig werden wollen und den 40 verschiedenen Vereinen, die Unterstützung suchen.
Das hehre Ziel dreht sich um soziale Kompetenzen und die persönliche Weiterentwicklung, aber auch um den Aufbau eines Netzwerkes, über das u. a. Praktika und Diplom-, Magister- bzw. Seminararbeiten vergeben werden können.
Ein Zertifikat wird vom Studentenwerk versprochen und eine kleine Aufwandsentschädigung.
Im Gegenzug wird ein Zeitfenster von mind. drei Monaten erwartet, eine Rückmeldung bei Beginn des Einsatzes und ein kurzer Erfahrungsbericht. Das ist klingt unkompliziert und überschaubar.
Und wer erstmal in den eigenen „Gewässern“ fischen will, schaue sich im Tauschring um.
„Hier kannst Du das anbieten, was Dir Spaß macht und gegen das eintauschen, was Du nicht kannst oder nicht so gern machst.“
http://tausch.studentenwerk-dresden.de/
Wenn das nicht „guter Stoff“ für die Semesterferien ist.
Donnerstag, August 21, 2008
Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun
Bei der Durchsicht der Zeitungen, die sich während meines Urlaubs angesammelt hatten, fand ich einen nicht unwichtigen Artikel mit dem Thema „Sicherheit im Ehrenamt“.
Wie wir wissen, engagieren sich viele Bürger ehrenamtlich und denken sicher nicht immer über die eigene Absicherung nach. Doch was passiert eigentlich, wenn der Freiwillige im Ehrenamt einen Unfall erleidet oder einem anderen einen Schaden zufügt? Wer kommt dafür auf?...
Antwort auf diese und andere Fragen gibt die im April 2008 neuaufgelegte Broschüre „Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun“. Sie richtet sich sowohl an die ehrenamtlichen Helfer als auch an die Trägerorganisationen mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:
- Haftung im Ehrenamt
- Wann Haftpflicht- und private Unfallversicherung greifen
- Wie Ehrenamtliche sich privat absichern
- Wie Träger ihre Mitarbeiter schützen
- Versicherungscheckliste für Ehrenamtliche
Die kostenlose Broschüre ist erhältlich beim Informationzentrum der deutschen Versicherer „ZUKUNFT klipp und klar“ unter der Telefonnummer 0800 – 33 99 399 oder im Internet unter der Adresse http://www.klipp-und-klar.de
Sonntag, August 17, 2008
Forum freiwilligenarbeit.ch - benevolat.ch - volontariato.ch
Donnerstag, August 07, 2008
Ehrenamt in Nationalparks….
Naturinteressierte finden auf der Seite http://www.freiwillige-in-parks.de über ganz Deutschland verteilt vielfältige Einsatzmöglichkeiten sich in Nationalparks, Naturparks, und Biosphärenreservaten – den nationalen Naturlandschaften – ehrenamtlich zu engagieren.
Auf der übersichtlich gestalteten Homepage finden sich neben den ca. 37 Einsatzorten, den News, den FQA (eine Zusammenstellung der häufig gestelltesten Fragen), auch internationale Einsatzmöglichkeiten und interessant zu lesenden Erfahrungsberichte von Feiwilligen. Neben Menschen, denen ihre unmittelbare Umgebung am Herzen liegt, gibt es auch ausländische Engagierte, die hier ihr Wissen erweitern und eigenen Erfahrungen einbringen möchten, wie eine Forstwirtschaftsstudentin aus Chile.
Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten in Teamarbeit mit hauptamtlichen Schutzgebietsbetreuerinnen und –betreuern. Ihr Ziel ist es wertvolle Ökosysteme, Pflanzen und Tiere zu erhalten.
In diesem Freiwilligenprogramm der Schutzgebiete sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Alter und Qualifikation herzliche willkommen, schauen Sie doch auch mal rein, es lohnt sich.
Donnerstag, Juli 31, 2008
Ehrenamt zum Aufkleben
Das Bundesfinanzministerium hat eine 55 Cent-Sondermarke mit einem Motiv „Textliche und bildliche Aussagen zum Thema „Ehrenamt““ herausgegeben. Mitte Juni erschien die Marke in der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“. Die erhobenen Zuschläge kommen der Deutschen Wohlfahrtspflege zugute, Wohlfahrtsmarken gibt es in Deutschland bereits seit 1949. Jedes Jahr wird eine Serie von vier Marken mit Zuschlägen herausgegeben. Seit 1969 erscheinen darüber hinaus noch jährlich zwei Weihnachtsmarken. Neben diesen gibt es noch weitere Sondermarken wie Jugendmarken, Sportmarken Umweltmarken und Philateliemarken. In den vergangenen 5 Jahren wurden Zuschlagserlöse von rund 100 Mio. EUR erzielt. Seit 1949 waren es rd. 900 Mio. EUR.
Wer mehr erfahren möchte, schaut nach unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_48746/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Sondermarken/Programm__2008/06/Bildergalerie_20zu_20Juni_202008/Juni08Bildergalerie.html?__nnn=true
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_62570/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Wohlfahrtsmarken/node.html?__nnn=true
Freitag, Juli 25, 2008
Junge Leute in Aktion
Die Freiwilligenagentur der Stadt Oldenburg ruft zum Aktionstag für Jugendliche auf. Bedingung ist eigentlich, dass Schule und Ausbildung Vorrang haben. Dennoch gibt es einen Bonbon: teilnehmende Schülerinnen und Schüler werden von den Schulen für diesen Tag vom Unterricht befreit. Die Stadt Oldenburg stellt ihre Auszubildenden (bis 21 Jahre), die sich am 26. September beteiligen, vom Dienst frei.
Aber jetzt sind Sommerferien und es ist genügend Zeit, sich aufzuraffen und mitzumachen. Es geht darum, Neues kennenzulernen und auszuprobieren, vielleicht sogar berufliche Perspektiven zu entdecken.
Bist Du dabei?
Dann melde Dich vom 3. bis 21. September bei der Agentur :ehrensache
Tel.: 235 2020
E-Mail: ehrensache@stadt-oldenburg.de
Ansprechpartnerin: Gabriela Kaboth-Freytag
Eine Übersicht über die Projekte und Aktionen, die am 26.09.2008 zum Mitmachen angeboten werden, gibt’s ab September unter http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3494
Donnerstag, Juli 17, 2008
Ehrenamtliche Weinköniginnen haben wenig Nachwuchs
Der Traum, einmal Prinzessin oder Königin zu sein kann für Töchter von Winzern wahr werden – allerdings bewerben sich immer weniger Mädchen dafür!
Einerseits wegen allgemein weniger Winzerfamilien mit wenigen Kindern (damit weniger potentielle Kandidatinnen) andererseits haben eben diese mehr andere Interessen oder möchten ihren Beruf nicht vernachlässigen. Teilweise ist die Amtszeit von Weinköniginnen schon verlängert worden….
Zum Glück haben bisher nicht alle Gebiete haben diese Sorgen, so hat die Wahl zur Miss Ludwigshafen oder zur Mosel-Gebietsweinkönigin immer genügend Nachwuchs. Alle Kandidatinnen werden vor der Wahl die jungen Frauen in einem "Queenie-Seminar" auf die mögliche neue Aufgabe vorbereitet.
Weiteres dazu unter:
http://www.agrarheute.com/landleben/dorf_und_familie/weniger_nachwuchs_f%FCr_ehrenamt_der_weink%F6nigin.html?redid=216149