In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Freitag, Februar 29, 2008
Frühjahrsputz für die Stadt
Unter dem Motto "Komm und mach mit!!! Wir für unsere Stadt 2008“
lädt die Stadtverwaltung vom 3. bis zum 5. April alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen, Verbände, Kindergärten und Unternehmen zur großen Reinemacheaktion in und für Leverkusen ein.
Ob beim Müllsammeln oder beim Pflanzen neuer Blumen, ob durch einen neuen Anstrich oder andere Verschönerungsaktionen - der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.leverkusen.de/stadtportrait/ehrenamt/sp_auto_4243.cfm?men=stadtportrait&sub=ehrenamt
Im Jahr 2007 haben sich über 5.700 Aktive beteiligt, das war ein Teilnehmerrekord und während im ersten Jahr 2002 „nur“ knapp 20 Tonnen Müll gesammelt wurden, kamen im vergangen Jahr beachtliche 50 Tonnen zusammen.
Trotzdem ist für die Initiatoren „entscheidender als jede Statistik (...) aber das freiwillige Engagement der vielen Einwohner, etwas für ihre Stadt zu tun und in ihrer Freizeit mit viel Einsatz und Phantasie gemeinsam aktiv zu werden.“
Anmeldeformulare kann jeder sich unter http://www.leverkusen.de/medien/medien/Flyer_WIR_08_RZ_4.pdf herunterladen.
Ganz „Engagiertennah“ werden die Müllsäcke und Handschuhe für die Aktion kostenlos abgegeben und die Sammelstellen für den Müll dort eingerichtet, wo sich die Freiwilligen zum Arbeiten treffen.
So macht sich Leverkusen mit einer ehrenamtlichen Aktion fit für den Frühling.
Samstag, Februar 23, 2008
Ehrenamtsvideothek
http://www.ehrenamtsvideothek.de/
Auf der Seite wird man folgendermaßen begrüßt:
Auf diesen Seiten bietet die Paritätische Akademie die Möglichkeit Videos zum Thema Ehrenamt anzuschauen und hochzuladen. Damit soll den in diesem Land tätigen Ehrenamtlichen aus den unterschiedlichsten Bereichen die Möglichkeit gegeben werden ihre Arbeit in kurzen Videos vorzustellen, bekannt zu machen und stolz darauf zu sein. Wir hoffen, dass viele Menschen diese Möglichkeit nutzen und durch die Videos Spaß miteinander haben und voneinander lernen können.
Wenn man auf der Seite Videos einstellen will, muß man ein Benutzerkonto einrichten und kann dann auf einfache Weise die Videos auf die Plattform hochladen. Hier ist es zunächst nur für dejenigen sichtbar, der das Video hochgeladen hat. Innerhalb von 48 Stunden wird es dann von den Betreibern der Seite freigeschaltet.
Man kann aber auch ein solches Konto einrichten ohne Videos hochzuladen. Dann hat man folgende Möglichkeiten:
1. Man kann sich die neusten Videos ansehen
2. Man kann sehen, wie oft ein Video angesehen wurde
3. Man kann die Videos bewerten und sehen, wie die Gesamtbewertung der Videos aussieht.
In jedem Fall aber kann man jede Menge Spaß rund um das Ehrenamt haben.
Freitag, Februar 15, 2008
Berlin ist schon wieder aktiv
Am 1.März 2008 gibt es bereits eine nächste, diesmal berlinweite Freiwlligenbörse. Auch diese Börse ist die erste ihrer Art in Berlin, angelehnt an das Hamburger Vorbild aktivoli. Die Hamburger Börse fand ebenfalls kürzlich erst statt. Nähere Infos dazu finden Sie unter http://www.aktivoli.de/.
In knapp zwei Wochen lädt das Landesnetzwerk Bürgerengagement „Aktiv in Berlin“ von 11 bis 17 Uhr in das Berliner Rathaus ein. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.
Was wird Sie dort erwarten?
Es wird sich eine Vielzahl an gemeinnützigen Vereinen, Initiativen und Organisationen mit konkreten Angeboten zum ehrenamtlichen Engagement vorstellen.
Parallel dazu gibt es Workshops in zehn Themenbereichen, die spontan und kostenfrei besucht werden können.
Werden Sie also aktiv und schauen Sie sich um, was das Feld des ehrenamtlichen Engagements an Vielfältigkeit zu bieten hat.
Wer sich vorher informieren möchte, der sehe sich um unter http://www.aktiv-in-berlin.info/aktuelles.html.
Wir wünsche viel Freude dabei.
Donnerstag, Februar 07, 2008
Das DZI Spenden-Siegel
Wozu dient das Siegel überhaupt?
Das Spendensiegel dient als Orientierungs- und Entscheidungshilfe.
Ziel des DZI Spenden-Siegels soll nach Ausage des DZI sein, Bewusstsein zu schaffen, Vertrauen zu fördern und die Hilfsbereitschaft der Menschen zu erhalten.
Wer vergibt es?
Das Deutsche Zentral Institut (DZI) vergibt das Siegel auf der Basis von mehreren Kriterien. Dazu zählen unter anderem, dass Spenden nachprüfbar und sparsam verwendet werden und grundsätzlich keine Prämien, Provisionen oder Erfolgsbeteiligungen für die Vermittlung von Spenden gezahlt werden dürfen.
Das DZI bietet auf seiner Homepage ausführliche Informationen zu Antrag, Prüfung und Selbstverpflichtung oder Vergabekriterien bis hin zu Spenderberatung:
http://www.dzi.de/hinweise.htm
Die Ereignisse um Unicef Deutschland, das tief in der Kriese steckt, zeigen jedoch auch die Grenzen des Spendensiegels. Nach den bisher vorliegenden Informationen wurde bei Unicef, welches 100 Millionen Euro jährlich an Spenden einnimmt und verteilt, die Transparenz über Transaktionen und Verbindungen vernachlässigt. Das Vertrauen der Öffentlichkeit ist erschüttert. Trotzdem war Unicef ohne Probleme in der Lage, das Spendensiegel des DZI zu bekommen. Auf der Internetseite von Unicef findet sich folgende Stellungnahme:
Wird UNICEF das DZI-Spendensiegel verlieren?
UNICEF sieht das Spendensiegel nicht in Gefahr. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) beurteilt UNICEF als „hoch seriöse Organisation“. UNICEF hat das DZI-Spendensiegel seit zehn Jahren jährlich neu verliehen bekommen.
Ob mit solchen Erklärungen der schwere Imageverlust wieder aufgeholt werden kann, wird man in der nächsten Zeit beobachten können!
Interessanter Kommentar:
http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-Kommentar;art1066,1928512
weitere Infos:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,533443,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533106,00.html
Dienstag, Februar 05, 2008
Die Ehrenamtskarte, was ist das?
Länder, Städte und Kommunen haben durch sie eine schöne Möglichkeit sich bei ehrenamtlich Tätigen zu bedanken, denn wer sich freiwillig und uneigennützig engagiert, verdient Anerkennung und Respekt.
Was verbirgt sich dahinter?
Mit der Ehrenamtskarte erhalten die Ehrenamtlichen Vergünstigungen. Die Bandbreite reicht von gewährten Rabatten für Eintrittsgelder und Artikel des täglichen Bedarfs bis hin zu ganz außergewöhnlichen Gelegenheiten und Begegnungen, die mit Geld nicht zu bezahlen sind.
Die Gewährung von Vergünstigungen durch Städte und Gemeinden, durch Wirtschaftsunternehmen und nicht zu Letzt durch gemeinnützige Einrichtungen selber zeigt, welch große Anerkennung dieses Engagement von Bürgerinnen und Bürgern in allen Bereichen unserer Gesellschaft findet.
Wo gibt es Sie bisher?
Die Landesregierung Schleswig-Holstein z.B. führte, 2007 gemeinsam mit den Freiwilligenagenturen in einigen Landkreisen und Städten die Ehrenamtskarte als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung gegenüber all denen ein, die sich in besonderer Weise für die Gesellschaft engagieren.
Die Ehrenamtskarte wurde 2007 zunächst in drei Modellregionen eingeführt: Lübeck, Rendsburg-Büdelsdorf und Meldorf/Dithmarschen.
Einen genauen Überblick über die Ermäßigungen der Stadt Lübeck finden Sie unter:
http://www.ehrenamt-sh.de/ec/content/bonus_luebeck.php?group=11&ugroup=2
Weitere Informationen zu der Ehrenamtskarte und darüber hinaus zum Thema Ehrenamt in Schleswig-Holstein finden Sie unter www.ehrenamt-sh.de.
Die Internetplattform versteht sich vor allem als Informationsquelle für alle Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein,
die sich bereits bürgerschaftlich engagieren, oder
die Informationen und Orientierungshilfen zum Thema Bürgerengagement suchen.
Dienstag, Januar 22, 2008
Zeitschrift nominiert 12 außergewöhnlich Engagierte für Ehrenamt des Jahres
Leser des Magazins und alle Interessierte sind nun aufgerufen, aus zwölf Bürgerinnen und Bürgern das "Ehrenamt des Jahres 2008" zu wählen, die ihren Mitmenschen ehrenamtlich helfen.
Die Wahl fällt schwer! Die Kandidaten kommen aus unterschiedlichsten Bereichen: sie beraten, versorgen, besuchen, motivieren und bereichern einzelne Menschen oder Gruppen aus ihrem Umfeld und setzen hiermit nachahmenswerte Akzente für unsere Gesellschaft.
Die Stimmabgabe kann bis zum 18. März 2008 erfolgen: schriftlich, im Internet oder per Telefon. Die von der Deutsche Post geförderte Auszeichnung ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.Neugierig geworden?
http://www.rd.com/international/shared/index.jhtml?countryid=de&pageid=article&contentId=9537203
Wir gratulieren den Kandidaten zur Nominierung wünschen allen viel Glück!
Mittwoch, Januar 16, 2008
Engagiert ins neue Jahr
Das neue Jahr ist noch ganz frisch und schon geht’s wieder in die Vollen.
Die Berliner sind am 19.Januar 2008 schon sehr aktiv in Sachen Ehrenamt.
Das Netzwerk Ehrenamt Neukölln organisiert unter dem Motto „Zeit für Menschen – Zeit mit Menschen“ erstmalig eine Freiwilligenbörse.
Mit der Veranstaltung wird ein Überblick über Engagementmöglichkeiten geschaffen und bei Interesse ist gleich vor Ort ein persönliches Gespräch möglich.
Infos gibt’s unter http://www.alter-nativ.org/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=27
Vielleicht wollen Sie aber gleich direkt vorbeischauen? Dann finden Sie sich ein am 19. Januar 2008 in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Lipschitzallee, Bat-Jam-Platz, U-Bhf. Lipschitzallee statt
…und nehmen Sie sich Zeit für Menschen und mit Menschen.
Viel Spaß dabei.
Mittwoch, Dezember 19, 2007
Eine ehrenamtliche Arbeit am 24.12. gibt es das?
Viele Ehrenamtliche und engagierte Menschen können sich das vorstellen und praktizieren es auch.
Beim Stöbern im Netz sind wir auf den Verein "Freunde alter Menschen" gestoßen, der dies sehr wörtlich nimmt und am 24.12. ein gemeinsames Weihnachtsfeier gestaltet.
Seit fast 15 Jahren feiert der Verein, zu finden unter http://www.freunde-alter-menschen.de, in Berlin am 24. Dezember mit alten Menschen ein gemeinsames Fest.
Der Verein selbst beschreibt und erklärt es auf der übersichtlich gestalteten Website so:
„Heiligabend wird bei uns am 24. Dezember gefeiert und nicht bereits Wochen früher, nur weil uns dies so besser in den Terminkalender passt: Alljährlich laden wir all jene unsere alten Freunde in die Räumlichkeiten des Vereins ein, die ansonsten Weihnachten oder Ostern ganz allein zu Hause verbringen würden. Gemeinsam treffen die Haupt- und Ehrenamtlichen alle Vorbereitungen für ein Festessen. Der Laden wird festlich geschmückt und man singt zusammen. Kleine Geschichten oder Gedichte werden vorgelesen – ein Heiligabend also, wie er, so oder ähnlich, auch in jeder Familie gefeiert wird.“
Wer Fragen dazu hat kann sich gern an Uschi Heyne Tel: 030 – 6911883 wenden.
Ob diese Aktion viele Nachahmer findet? Wir hoffen schon und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr.
Donnerstag, Dezember 13, 2007
Engagement und Ehrenamt in 2008 - Was hat das neue Jahr zu bieten?
Ein neues Jahr erwartet uns und alle Jahre wieder wird man auch mit der Frage nach den guten Vorsätzen konfrontiert, die ja oftmals noch nicht mal gefasst sind.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fortbildung, um sich wieder ein Stück weiter zu qualifizieren, neue Ideen zu bekommen, neue Inhalte zu erlernen...?
Die Broschüre „Ehrenamt & freiwilliges soziales Engagement 2008“ bietet für Leute, die mit Ehrenamtlichen arbeiten und für Leute, die sich selbst ehrenamtlich engagieren sehr viele interessante Seminare und Fortbildungen rund um das Thema Ehrenamt. Auch New York steht auf dem Plan. Wenn das nicht verheißungsvoll klingt für 2008!
Eine Auswahl mit vielen anregenden Ideen erwartet Sie. Da steckt viel drin fürs neue Jahr!
Dienstag, Dezember 04, 2007
Leben für andere – Ehrenamt ist in
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/vivo/116152/index.html
die Beiträge anzuschauen.
Der Beitrag „Das Ehrenamt boom“ mit einem Interview mit Heinz Janning ist zu sehen. Er hat vor zehn Jahren in Bremen eine der ersten Freiwilligen-Agenturen gegründet. Im Gespräch mit Annabelle Mandeng erläutert er, warum Menschen sich ehrenamtlich engagieren und welchen Nutzen die Gesellschaft daraus zieht.
Für alle, die einmal ein Engel sein wollen ist sicherlich das Video zu diesem Thema interessant.
Viele unter uns haben Scheu davor, sich über einen langen Zeitraum zu engagieren, weil sie denken, das passt einfach nicht in meinem Stundenplan. Daher wurden soziale Projekte in Leben gerufen, bei denen schon ein kleines Zeitbudget ausreicht. Wer hier und da ein wenig Platz im Terminkalender hat, für den ist die Initiative "Heute ein Engel" das Richtige.
Noch weitere Berichte kann man anklicken und sich zum Thema „Ehrenamt“ ganz praktisch informieren.
Klasse, dass inzwischen auch im Fernsehen das Ehrenamt thematisiert wird - in diesem Sinne - Ehrenamt ist in
Samstag, Dezember 01, 2007
Ehrenamt in Rheinland-Pfalz
Freitag, November 23, 2007
Soziale Jungs - sich starke machen für andere
Die Schüler können sich während eines Schuljahres in sozialen Einrichtungen freiwillig engagieren.
Auf der Seite www.sozialejungs.de stellt sich das Projekt ausführlich vor.
Wir schätzen als besonderes Qualitätsmerkmal ein, dass die Schüler während ihrem ehrenamtlichen Einsatz von freiwilligen Mentoren betreut bzw. begleitetet werden. Auch wird garantiert, dass in den Einrichtungen feste Ansprechpersonen für die Schüler zur Verfügung stehen.
In Frankfurt haben sich am Sozialtag im April 2007 rund 300 Jungs freiwillig engagiert – dies zeigt, wie erfolgreich dieses Projekt ist.
Übrigens ist die Seite sehr gut gestaltet – übersichtlich, informativ – und es wird einem einfach gemacht sich gleich zu melden!!!!
Zum Schluss bleibt die Frage: Was machen Jungs in anderen Städten?
Freitag, November 16, 2007
Keine Kita ohne Ehrenamt
Jedoch auch die Öffnung nach außen für fremde Menschen bietet interessante Möglichkeiten die Arbeit der Hauptamtlichen zu ergänzen! Ehrenamtliche bringen zusätzliche handwerkliche, technische, musische, lebenspraktische, naturwissenschaftliche, künstlerische Kompetenz in den pädagogischen Alltag!
Im Kindergartenhandbuch Online-Handbuch gibt unter den gut sortierten 800 Fachartikeln auch einen lesenswerten Beitrag zum Thema Ehrenamt in Kitas, der die Einbindung von Ehrenamtlichen gerade in den Einrichtungen für Kinderbildung befürwortet.
Wir finden den Bereich ausbaubar und wichtig!
http://www.kindergartenpaedagogik.de/1329.html
Donnerstag, November 08, 2007
Weihnachten im Schuhkarton
Diese Phase vielfach geprägt durch Geschäftigkeit und Hektik, ist aber auch eine Zeit der Besinnung, des Innehaltens und des sozialen Engagements und vieler ehrenamtlicher Einsatzmöglichkeiten.
Eine solche Möglichkeit ist „Weihnachten im Schuhkarton“.
Was ist „Weihnachten im Schuhkarton“?
Ein handelsüblicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt und mit Dingen des täglichen Bedarfs oder kleinen „Schätzen“ gefüllt und an bedürftige Kinder in anderen Ländern gesandt.
Zu finden ist die sehr gut aufgebaute und übersichtlich gestalteten Seite mit vielen Informationen unter http://www.geschenke-der-hoffnung.org/weihnachten-im-schuhkarton/ .
Für jeden einzelnen „Packer“ ist es ein kleiner Aufwand, der aber große Wirkung erzeugt. " 2006 im elften Aktionsjahr wurden z.B. 432.961 Schuhkartons an Kinder in 13 Ländern auf drei Kontinenten versandt.
Im Jahr 2007 werden die Pakete in die Länder Armenien, Albanien, Bulgarien; Georgien, Kasachstan, Kosovo, Kroatien, Litauen, Moldawien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Südafrika, Ukraine, Weißrussland, West-Bank geschickt werden.
Was kann in den Karton gepackt werden?
Eingepackt werden können z.B. Schulsachen wie Hefte, Buntstifte und Lineal oder Hygieneartikel wie Zahnbürste, Zahnpasta und Kamm oder Spielsachen und Süßigkeiten - all das, was Kinderherzen höher schlagen lässt.
Auf dieser Seite ( hier ) finden Sie sogar eine bebilderte Packanleitung.
Ist der Schuhkarton gepackt, kann er in einer geschulten und registrierten Sammelstelle (Adressen finden Sie auf dieser Seite) abgegeben werden.
Lust bekommen mitzumachen? Wir werden auf jeden Fall ein Päckchen packen.
Freitag, November 02, 2007
Ein Marktplatz für gute Taten
Aber ja. Man schaue zu den holländischen Nachbarn und probiere einen Marktplatz aus, auf dem soziale Einrichtungen und Unternehmen oder Firmen aufeinander treffen, sich austauschen und im besten Fall Vereinbarungen abschließen.
So geschehen am 1.November bei der KPMG, die den 2.GuteTat-Marktplatz mit unterstützt hat.
Über 130 Vereinbarungen konnten abgeschlossen werden und es gab verschiedenste Möglicheiten zum Inhalt der Vereinbarung. Ob Mitarbeiter von Unternehmen beim Renovieren einer Kita helfen oder aber eine Senioreneinrichtung im Gedächtnistraining unterstützt wird, der Marktplatzmöglichkeiten gibt es viele. Man muss sich nur finden und miteinander reden.
Auch auf diesem zweiten Marktplatz funktionierte das sehr gut. So dass wir mit Sicherheit einem dritten Marktplatz entgegensteuern.
Wollen Sie sich mal umschauen und nachsehen, was es wissenswertes über den Marktplatz zu erfahren gibt, dann schauen Sie nach unter www.gute-tat.de .
Vielleicht möchten Sie ja auch mal Engel oder Marktplatzteilnehmer sein - Der Möglichkeiten gibt es viele.....
Montag, Oktober 22, 2007
Was es alles geben kann...
Aus der Not geboren: Die Bestatterin Barbara Rolf hat ein interessantes Projekt, den Verein zur Förderung der Bestattungs- und Trauerkultur.
Nachdem in einer Stadt in Süddeutschland seit letztem Jahr aus Kostengründen nicht mehr wie bisher Angestellte mehr zum Särgetragen freigestellt werden, entstand die Idee diese große Lücke durch Ehrenamtliche zu füllen. Denn kein Bestatter konnte eigene entsprechende Mitarbeiter entbehren, um sie zu allen Beerdigungen zu entsenden.Jetzt gehören dem Verein schon 15 ehrenamtliche Sargträger an. Jung und Alt; Frauen und Männer; Rentner, Studenten und auch Berufstätige engagieren sich.
Die Arbeitgeber der Ehrenamtlichen stellen ihre Angestellte kulanterweise für die Einsätze frei. Weitere neue Mitgliedsanträge sind eingegangen.
Glückwunsch Frau Rolfs - so funktionieren die Möglichkeiten im Ehrenamt!
Wer darüber mehr erfahren möchte: hier ein Artikel der Stuttgarter Zeitung und ein Bericht über einen Beitrag des ZDF, Frontal 21:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1484776
http://www.bestattungs-und-trauerkultur.de/frontal.htm
Freitag, Oktober 19, 2007
ÄltestenpredigerIn im Ehrenamt werden
Was ist ein Ältestenprediger / eine Ältestenpredigerin?
Sie können Gottesdienste und Kasualien (Erklärung siehe unten) aller Art selbstständig vorbereiten und halten, sowie die Sakramente verwalten.
Im Unterschied zu den LektorInnen erarbeiten AltstenpredigerInnen die Predigen selbst und halten diese.
Die AltestenpredigerInnen werden nach Abschluss der Ausbildung und erfolgreich absolviertem Kolloquium im einem Gottesdienst ordniert und im Ehrenamt berufen.
Wer ist die Zielgruppe?
Aktive und ins Ältestenamt wählbare Gemeindemitglieder unter 65 Jahren.
Wer leitet die Ausbildung?
Pastoren und Pastoren unseres Synodalverbandes stehen als ReferentInnen zur Verfügung.
Umfang:
Der Kurs umfasst ca. 24 Tage innerhalb von mindestens zwei Jahren.
Wo finde ich nähere Informationen?
Zum Herunterladen steht hier ein vom Moderamen der Synode und der Pfarrkonferenz erarbeitetes Heft bereit. (Ältestenprediger oder Ältestenpredigerin im Ehrenamt werden) Es informiert konzentriert über die Ausbildung und dokumentiert die einschlägigen Kirchengesetze.
Rückfragen beantwortet auch gerne Matthias Wulff (Präses), synodalverband8@reformiert.de oder persönlich unter 04742 – 3 28.
Bevor es im Herbst richtig losgeht, wird der Vorsitzende des Ausschusses für Ältestenprediger und Ältestenpredigerinnen zu einem Informationsgespräch kommen und über diesen ehrenamtlichen Dienst informieren.
Kasualie oder Amtshandlung ist eine kirchliche Zeremonie, Handlung oder Veranstaltung, die von einem Pfarrer für bestimmte Einzelpersonen oder Gruppen durchgeführt wird. Das Wort ist abgeleitet von lat. casus "Fall", d. h. die Kasualie wird "im Einzelfall" bzw. "bei Bedarf" ausgeführt. Hier zu zählen z.B. Taufe, Hochzeit, Beerdigung, Konfirmation.
Freitag, Oktober 12, 2007
Bürgernetzwerk Bildung im VBKI
Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) hat das „Bürgernetzwerk Bildung“ im Januar 2005 gegründet.
Was will der VBKI damit erreichen?
Das Bürgernetzwerk Bildung arbeitet seit Februar 2005 und versorgt Grundschulen und Kitas in schwieriger Lage mit ehrenamtlichen Lesepaten. Mit dieser Initiative will der VBKI das bürgerschaftliche Engagement in Berlin stärken, Berliner Schulen und Kitas unterstützen und dazu beitragen, dass Berliner Schülerinnen und Schüler zu besseren Leistungen kommen.
Bisheriger Stand
Bisher sind über 100 Schulen versorgt worden. Insgesamt sind über 1600 Lesepaten bereits Schulen zugeordnet. Laufend bewerben sich weitere Schulen und neue Interessenten, die Kinder helfen wollen. Die meisten Schulen ordnen die Lesepaten fest den Klassen zu. Die Lesepaten lesen dann mit einzelnen Schülerinnen und Schülern oder kleinen Gruppen entweder während des Unterrichts oder auch danach. In manschen Schulen werden die Lesepaten auch am Nachmittag eingesetzt.
Erfahrungen
Die bisherigen Reaktionen aus den Schulen und von den Freiwilligen sind außerordentlich positiv. Die Kinder nehmen dankbar die zusätzliche Förderung an und die Schulen und Kitas freuen sich über die Unterstützung.
Bedarf
Es werden noch viele Lesepaten gebraucht, besonders in Bezirken mit großem Unterstützungsbedarf.
Auf der Seite des VBKI kann man sich über das Bürgernetzwerk Bildung sehr gut informieren. Folgende Links sind aufgeführt
- Presseinfo zum Bürgernetzwerk Bildung
- Leitfaden des Bürgernetzwerkes Bildung
- Flyer zum Bürgernetzwerk Bildung
- Aktuelle Schulliste
- Erfahrungsbericht einer Leserhelferin
- Berichte von Lesehelferinnen
- Diplomarbeit zum Thema Bürgernetzwerk Bildung
Also – bei Interesse auf die Seite gehen und vielleicht werden Sie schneller Pate als gedacht!!!
Freitag, Oktober 05, 2007
Freiwilligenweb Österreich
Donnerstag, September 27, 2007
Lesepaten in Berlin
Das holen wir nun gerne nach.
Auch die Berliner Zeitung hat am Dienstag, den 25. September über eine Lesepatin im Rahmen der Serie „Arbeitsplatz Berlin“ berichtet. http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/arbeitsserie/85865/index.php
Am Beispiel von Jutta Kopp erfährt man in dem Artikel, was die 1.600 Lesepaten an 124 Berliner Schulen leisten. Wir erfahren u.a., dass vor allem im Osten Berlins Lesepaten gesucht werden und von den Schulleitern und Lehrern als sinnvolle Ergänzung im Schulalltag erlebt werden.
Frau Kopp unterstützt z.B. eine Schule in Friedrichshain. In kleinen Gruppen von 4-5 Kindern werden gemeinsam Texte gelesen und hinterher besprochen. Die Kinder genießen die intensive Zeit, ob gute oder nicht so erfahrene Leser und freuen sich auf Frau Kopp.
Gegründet wurde diese Initiative von der ehemaligen Schulsenatorin Sybille Volkholz mit dem Verein der Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI).
Wer mehr über die Lesepatenschaften in Berlin erfahren möchte kann sich unter http://www.vbki.de/ oder unter 030-72 61 08 56 informieren.
Für Alle die generell am Thema Ehrenamt interessierte sind, auf der oben erwähnten Seite der Berliner Zeitung findet sich eine kurze und informative Zusammenfassung zum Thema Ehrenamt, die einen schnelle Überblick verschafft und ein Interview mit Stephan F. Wagner, Soziologe und Geschäftsführer der paritätischen Akademie zum Thema.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0925/lokales/0030/
index.html?group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&keywords=
Arbeit+ohne+Geld&search_
in=archive&author=&ressort=&von=22.09.2007&bis=26.09.2007
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0925/lokales/0027/index.html?group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&keywords=
Arbeit+ohne+Geld&search_
in=archive&author=blankennagel&ressort=
&von=01.01.2007&bis=26.10.2007