Donnerstag, August 23, 2012

Die Katzenflüsterer - Streichelpaten im Tierheim





Im Tierheim Berlin kümmern sich sogenannte Streichelpaten um scheue Miezen. Die Streicheleinheiten sind für die Tiere sehr wichtig. Außerdem gewöhnen sie sich dadurch stärker an Menschen. Das erhöht ihre Vermittlungschancen.

Mehr zu diesem sehr ungewöhnlichen Ehrenamt finden Sie unter:


oder



Doch für die Arbeit gibt es zu wenig Freiwillige. Deshalb suchen die Paten noch weitere Streichel-Helden fürs Tierheim und Helfer, die ein Tier zeitweilig bei sich zu Hause aufnehmen. Die Katzenpaten erreichen Sie unter 0175 56126 43 oder 76 888 127.

Montag, August 20, 2012

STERNE auf Berlin-Tour

Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum wirbt kontinuierlich neue Engagierte, möchte aber auch bereits gelebtes Engagement anerkennen und würdigen. Dafür fand erstmals am 25.07.12 die STERNE auf Berlin-Tour statt, die fortan einmal jährlich organisiert wird. Die Fahrt führte die engagierte Reisegruppe aus Köpenick zunächst zum Roten Rathaus. Hier wurde sie von Hella Dunger-Löper, Beauftragte für das bürgerschaftliche Engagement im Land Berlin, begrüßt. Nach einem gemeinsamen Mittagsessen im Ratskeller ging es weiter zum Berliner Abgeordnetenhaus, wo Ellen Haußdörfer (MdA) eine Führung organisiert hatte.

Möglich gemacht werden die Berlin-Touren von der Dr. Herrmann Gruppe, die seit 2012 einen Reisebus und Fahrer bereitstellt. „Ich habe mich selbst mein Leben lang engagiert und empfinde das als große Bereicherung“, so Christian Herrmann, Geschäftsführer Dr. Herrmann Gruppe, auf die Frage nach den Gründen des vielfältigen Engagements seiner Firma.

Auch das Ziel für 2013 steht bereits fest: Hella Dunger-Löper lädt die Engagierten in den Bundesrat ein. Die Einladungen an freiwillig Engagierte werden über die mehr als 300 gemeinnützigen Einrichtungen, die mit STERNENFISCHER zusammenarbeiten, verteilt.

Weitere Informationen über das Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick unter:
http://www.sternenfischer.org

Donnerstag, August 09, 2012

„Arbeiten ohne Geld“ – Sommerserie in FAZ

Mit einem Beitrag über eine Tierärztin, die in ihrer Freizeit die Hunde von Obdachlosen behandelt, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am 5. Juli 2012 ihre Serie "Arbeiten ohne Geld" gestartet.
In dem Beitrag mit dem Titel "Erste Hilfe in der B-Ebene" schildert Julia Löhr die Schwierigkeiten der Tierärztin, tatsächlich ohne Geld zu arbeiten: Die Berufsordnung verbietet die kostenlose Behandlung. Löhr musste deshalb extra einen Verein gründen, dem sie nun die Rechnungen stellt, und der nun, um sie zu begleichen, Spenden sammeln muss.

und hier die Übersicht zum Thema der Sommerserie:

Montag, Juli 30, 2012

Das Nachwuchsproblem der Sportvereine


Deftige Worte waren es, mit denen Degenfechterin und Olympionikin Imke Duplitzer die Situation im Deutschen Sport beschrieben hat. Die Verantwortlichen würden in einem „Wolkenkuckucksheim“ leben, ja, sie würden „gar nichts mehr raffen“. Und wenn man in der Beletage des deutschen Spitzensports nicht bald aufwachen würde, dann stünde es schlecht um Zukunft des Sports in Deutschland. Neben den undurchsichtigen Förderkriterien im Spitzensport ist vor allem Nachwuchsmangel in den Sportvereinen ein Problem. Damit einhergeht auch die Frage, wie man den seit Jahren existierenden Mangel an Betreuern, Trainern und freiwilligen Helfern angehen will.

Ist die Nachwuschs-Situation wirklich so dramatisch, wie Duplitzer es beschreibt? Dazu lohnt ein Blick in die Statistik Die empirische Grundlage dafür sind die so genannten „Freiwilligensurveys“ der Jahre 1999, 2004 und 2009. In einer sportbezogenen Sonderauswertung der Freiwilligensurveys durch das Forschungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement an der Humboldt-Universität zu Berlin, wurden zentrale Ergebnisse zum freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement im Sportbereich festgehalten.[1] Dabei zeigt sich: Der Sport ist immer noch der größte Bereich gemeinschaftlicher Aktivitäten mit steigender Tendenz. Sport und Bewegung ist unter den 14 Handlungsbereichen, die in den Freiwilligensurveys empirisch erfasst wurden, der Bereich mit der höchsten Gemeinschaftsaktivität in der Bevölkerung. 2009 waren im Sportbereich rund 42% der ab 14-Jährigen in gemeinschaftliche Aktivitäten involviert (2004: 39,9% 1999: 36,6%). Im Sportbereich sind außerdem rund 10% der ab 14-Jährigen ehrenamtlich und freiwillig engagiert. Somit erreicht der Sport mit deutlichem Abstand die höchste Engagementquote.

Alles bestens also? Meckern auf hohem Niveau? Mitnichten. Problematisch wird es nämlich, wenn man sich die Perspektive des sportlichen Engagements anschaut. Während zwischen 1999 und 2004 die Engagementquote im Sportbereich nur geringfügig zurückging (1999: 11,2% 2004: 11,1%), hat sich der Rückgang der Engagementquote zwischen 2004 und 2009 erheblich dynamisiert (2004: 11,1% 2009: 10,1%). Noch deutlicher wird die Entwicklung in Anbetracht der Absolutzahlen. So entspricht der Rückgang von einem Prozentpunkt einem Verlust von ca. 650.000 Engagierten im Sportbereich. Aufgrund der hohen Vereinsanbindung des Engagements werden diese Verluste besonders in den Sportvereinen „spürbar“ sein.

Die Gründe für den Rückgang des Engagements im Sportbereich sind vielfältig. Zum einen spielt sicherlich die sich verstärkende Transformation vom „traditionellen“ zum „modernen“ Ehrenamt eine Rolle. Das moderne Ehrenamt ist geprägt durch die immer währende Frage nach dem persönlichen Sinn und Nutzen eines freiwilligen Engagements. Auch Braun macht dies als einen wichtigen Ansatzpunkt aus: „Im Hinblick auf die Gewinnung von neuen und die Bindung von bereits freiwillig Engagierten im Sportbereich stellt sich die Frage, ob das „Freiwilligenmanagement“ der Sportvereine ausreicht, um auch das „neue Ehrenamt“ systematisch zu gewinnen, ohne dabei das „alte Ehrenamt“ und dessen dauerhafte Bindung zu vernachlässigen.“

Aber wie kann man diesem Trend entgegen wirken? Um diese langfristigen Bindungen wieder stärker aufzubauen, ist es wichtig, ganz massiv schon im Kindesalter anzusetzen. Wenn in diesen Jahren kein Bezug zur Zivilgesellschaft (z.B. durch Vereinsmitgliedschaften) aufgebaut werden kann, ist es umso unwahrscheinlicher, dass diese Brücken später noch errichtet werden können. Unter diesem Aspekt ist es auch wieder einmal an der Zeit sich die Frage zu stellen, ob man Kinder wirklich dazu treiben sollte, ihren Schulabschluss in noch kürzerer Zeit durchzuziehen, auch wenn das bedeutet, dass viele potentielle Freizeitaktivitäten (in Vereinen oder auch außerhalb) auf der Strecke bleiben. Ein Gewinn für die Wirtschaft mag sich aus schneller erreichten Schulabschlüssen ergeben, für die Zivilgesellschaft eher nicht.


[1] Braun, S. (2011a). Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement im Sport. Sportbezogene Sonderauswertung der Freiwilligensurveys 1999, 2004 und 2009. Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft 2011/03. Köln: Sport & Buch Strauß.


Donnerstag, Juli 19, 2012

Ganz und gar „freiwillich“

Die AWO bewirbt ihre Freiwilligendienste auf einer eigenen Homepage. Den TV-Spot zur Werbe-Kampagne kann man nicht erklären, man muss ihn sich einfach ansehen – wunderbar frisch und motivierend, speziell ausgerichtet auf die jungen potenziellen „Dienstler“!

Hier geht’s zum Spot, alle weiteren Informationen gibt es unter:
http://www.awo-freiwillich.de.

Freitag, Juli 13, 2012

Reden & Zitate

Unter der Seite http://www.wir-fuer-uns.de/landesnetzwerk/i12.htm  sind wichtige Reden, Zitate und Aussagen von Personen aus Politik und Gesellschaft zum Bürgerschaftlichen Engagement, zu Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und Zivilgesellschaft aufgelistet.

Unter anderem finden sich dort Reden von Dr. Angela Merkel, Horst Köhler, Dr. Joachim Gauck, Angelika Limbach und vielen anderen.

Die Vorstellung der Zitate erfolgt in alphabetischer Reihenfolge nach den Namen ihrer Urheber mit deren Position zum Zeitpunkt des Zitats.

Diese Zusammenstellung findet sich auf der Seite des Landesnetzwerk
Bürgerschaftliches Engagement

Informationen, Beratung, Fortbildung und Unterstützung 
zu Ehrenamt und Freiwilligenarbeit in Bayern



Freitag, Juli 06, 2012


Gerade ist er gestartet – der Ehrenamtskongress, der vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zusammen mit der Hochschul-Kooperation-Ehrenamt, der Stadt Nürnberg sowie dem Dachverband der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern veranstaltet wird.
Über 400 Teilnehmende treffen heute und morgen im Historischen Rathaussaal in Nürnberg zusammen, um über ehrenamtliches Engagement in all seinen Facetten zu diskutieren.
Ein volles Programm erwartet die Teilnehmer, die aus Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Sport, Kultur, Vereinen und nicht zuletzt aus der Politik kommen.  Sozialstaatssekretär Markus Sackmann (CSU) hat sich angekündigt und für Prominenz sorgt Schauspielerin Uschi Glas, bei der es interessant wäre, zu wissen, was sie persönlich und inhaltlich mit dem Thema ehrenamtliches Engagement verbindet.
Der heutige Freitag ist gefüllt mit Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und einem Riesenangebot mit 17 Exkursionsmöglichkeiten, bei denen die Teilnehmenden direkt die erfolgreiche Engagementpraxis vor Ort kennenlernen sollen. Fürs gegenseitige Vernetzen sorgt eine Abendveranstaltung. Wer dann am Samstag wieder am Start ist, hat die Wahl zwischen 15 verschiedenen Foren am Samstag. Hier werden sämtliche Themen  angesprochen, von der Dankeschönkultur über Haftung und Recht im Ehrenamt bis zum Weg in den Bereich „social media“ u.v.a.m.
Für eine Anmeldung und Teilnahme dürfte es zum jetzigen Zeitpunkt spät sein. Aber bei den hochkarätigen Gästen und dem nicht weniger ambitionierten Programm mit all seiner Themenvielfalt sind hoffentlich nachhaltige Erkenntnisse zu erwarten. Alles, was bis jetzt bekannt ist, findet man unter: www.ehrenamtskongress.de

Donnerstag, Juni 28, 2012

Wettbewerb „Der ideale Ort“

Mit dem Wettbewerb „Der ideale Ort“ sucht Das Örtliche im Zeitraum vom 16. April bis 30. September 2012 Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen aus ganz Deutschland, die sich für wohltätige Zwecke einsetzen, sich freiwillig engagieren oder ehrenamtlich helfen, ihren Ort für sich und andere lebenswerter zu gestalten. Teilnehmen ist ganz einfach.

Es gibt Orte, in denen Jugendliche in ihrer Freizeit Senioren das Internet erklären. Oder Gärtnereien, die unentgeltlich Schulhöfe begrünen. Oder Restaurants, die das Schulcatering übernehmen oder Fußballfans, die das Stadion ihres Vereins renovieren helfen. Und es gibt engagierte Bürger, die ihren Ort idealer machen, indem sie freiwillige Stadtreinigungsaktionen organisieren oder sich für den Erhalt des örtlichen Schwimmbades einsetzen. Der Wettbewerb „Der ideale Ort“ möchte Menschen und Projekte vorstellen und auszeichnen, die den eigenen Ort aus freien Stücken heraus „idealer“ machen.

Eine Jury aus Experten der Bereiche Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und soziale Einrichtungen wählt aus allen Bewerbungen die besten Projekte aus. Die Nominierten lädt Das Örtliche gemeinsam mit vielen weiteren Gästen Ende November zur Prämierungsveranstaltung nach Berlin ein, auf der die Sieger ihre Preise überreicht bekommen. Mitmachen lohnt sich!

Sie haben Fragen zur Bewerbung, möchten weitere Informationen oder kennen ein Projekt, das Sie für die Wettbewerbsteilnahme empfehlen möchten? Dann kontaktieren Sie das Kampagnenbüro jederzeit gern telefonisch oder per E-Mai.
Kampagnenbüro „Der ideale Ort“
Chausseestraße 86
10115 Berlin
Tel.:     030-8471245-18
Fax:     030-8471245-29
E-Mail: info@der-ideale-ort.de

Freitag, Juni 22, 2012

Fußball die zweite…


Die Vorrunde ist geschafft, das Viertelfinale steht unmittelbar bevor – hinreichend Grund, sich noch einmal dem Thema der Fußball-Freiwilligen zuzuwenden.
Etwas versteckt auf der offiziellen UEFA Euro 2012-Seite finden sich interessante Fakten zum Volunteers-Programm der Europameisterschaft. Aus knapp 24.000 Bewerbungen wurden 5.500 Freiwillige ausgewählt, die während des Turniers die hauptberuflichen UEFA-Mitarbeiter in 20 Gebieten unterstützen und an den offiziellen Veranstaltungsorten wie Stadien, Flughäfen und Hotels eingesetzt werden. Alle Fakten rund um Auswahl, Schulung und Einsatz sind im „Factsheet“ (pdf-Dokument, 276 kB
) nachzulesen. Beispielsweise erfährt man dort, dass der älteste Bewerber 80 Jahre alt ist und die am weitesten angereisten aus Venezuela und Nigeria stammen.
Alles Weitere zum Volunteers-Programm unter:
http://de.uefa.com/uefaeuro/season=2012/volunteers/index.html
Eine Bildergalerie mit Freiwilligen ist hier zu finden:
http://de.uefa.com/uefaeuro/photos/other-galleries/gallery=1647677.html

Donnerstag, Juni 14, 2012

Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst

Deshalb Zeit für eine Kurzstudie zum Bundesfreiwilligendienst.

Insgesamt ist die Studie sehr freundlich, übt aber auch leise Systemkritik.
Die wichtigen Kritikpunkte, wie die miserable Informationspolitik und die für Außenstehende kaum zu durchschauende Organisationsstruktur (20 Zentralstellen, die jeweils "ihre" Einsatzstellen verwalten; keine zentrale Verwaltung obwohl es ein Bundesfreiwilligendienst ist) kommen in der Studie nicht zur Rede. Es wird jedoch zu Korrekturen bei der Ausgestaltung des BFD angeregt.

Hier kurz eine Zusammenfassung:
Berlin, 12. Juni 2012 – Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind etwa gleich viele Männer und Frauen aller sozialen Schichten aktiv, 30 Prozent von ihnen sind über 27 Jahre alt. Damit hat der Dienst ein Jahr nach seiner Einführung nicht nur die geplanten 35.000 Teilnehmer, sondern auch das Ziel der gesellschaftlichen Offenheit und Vielfalt vorerst erreicht. Genutzt wird der BFD vor allem von Menschen, die sich in einer Umbruchphase befinden, d. h. nach Abschluss der Schule, nach einer Familienphase oder als Qualifizierungsmöglichkeit bei Arbeitslosigkeit, aber auch zur Aufbesserung der Bezüge bei geringer Rente oder Hartz-IV-Bezug. Dies ergibt eine Studie des Centrums für soziale Investitionen und Innovationen (CSI) der Universität Heidelberg und der Hertie School of Governance in Berlin. Abzuwarten bleibt, ob sich diese Trends über die Einführungsphase hinaus verfestigen.
 Auffällig ist die unterschiedliche Zusammensetzung der Teilnehmerschaft in Ost und West: Im Osten macht die Altersgruppe der 27- bis 65-Jährigen bis zu Dreiviertel der „Bufdis“ aus, in den meisten westlichen Bundesländern sind sie lediglich mit rund 20 Prozent vertreten. Der Grund hierfür liegt vermutlich in der höheren Arbeitslosigkeit in Kombination mit einem aktiven Informationsverhalten der Regionalbetreuer und Arbeitsagenturen in den östlichen Bundesländern. Bemerkenswert ist darüber hinaus der mit 52 Prozent hohe Männeranteil. Bei Einführung des BFD war durchaus unklar, inwieweit sich junge Männer für einen freiwilligen Dienst entscheiden würden, werden doch die bisherigen Jugendfreiwilligendienste vorwiegend von Frauen wahrgenommen.
Damit sich der Bundesfreiwilligendienst langfristig etabliert, betrachten die Autoren der Studie folgende Schritte als wesentlich: Vom „klassischen“ Ehrenamt einerseits und von der Erwerbsarbeit andrerseits muss der Dienst klar abgegrenzt werden. Wer bisher ehrenamtlich engagiert war, sollte zwar nicht vom BFD ausgeschlossen bleiben, durch eine systematische „Umwidmung“ aber würde der Dienst zur Mogelpackung. Gleiches gilt für die Abgrenzung des BFD zu gering entlohnter Arbeit. Dazu muss vor allem der „Lerncharakter“ des Dienstes gestärkt und dringend ein Bildungskonzept für die Über-27-Jährigen entwickelt werden. Ein eigenständiges, positives Profil fehlt dem BFD bislang ebenso wie ausreichend gesellschaftliche Anerkennung für die Freiwilligen. Beides sei zentral für den langfristigen Erfolg des BFD und auch erreichbar, wenn Politik und Träger den eingeschlagenen Weg konsequent verfolgen, so die Studie. 
Die Studie „Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst. Erste Erkenntnisse einer begleitenden Untersuchung“ von Helmut K. Anheier, Annelie Beller, Rabea Haß, Georg Mildenberger und Volker Then ist abrufbar unter www.csi.uni-hd.de oder www.hertie-school.org.

Donnerstag, Juni 07, 2012

Fußball ist unser Leben

So kurz, bevor die Fußball-EM uns alle in Atem halten wird, noch der Blick auf die Arbeit mit Ehrenamtlichen in diesem Bereich:

Ohne sie kann der Fußball nicht bestehen: die ehrenamtlichen Helfer. DFB.de-Redakteur Gereon Tönnihsen stellt in einer Serie einige von ihnen vor. Was die Ehrenamtler antreibt, was sie bewegt, was sie leisten – und wie wichtig ihr Engagement ist. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie leben Fußball.

Dabei geht es um Frauen im Fußball, um Nordlichter in Bayern, um Integration von Gastarbeitern und vieles mehr.

Hier gibt es diese Fußball-Serie zu lesen:

Freitag, Juni 01, 2012

Bergwaldprojekt


diese informative Seite bieten Menschen, die sich ehrenamtlich für den Umweltschutz engagieren wollen in sechs Länder Gelegenheit dazu.

Näheres finden Sie hier:

Das Projekt sagt sebst über sich:
„Stiftungszweck
Die Stiftung Bergwaldprojekt hat den Zweck, die Erhaltung, Pflege und den Schutz des Waldes und der Kulturlandschaft im Berggebiet zu fördern, insbesondere durch Pflege- und Sanierungsarbeiten in Arbeitseinsätzen und durch die Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für die Belange des Waldes.

Seit Beginn haben über 30000 Freiwillige durch das Bergwaldprojekt in den Bergwäldern der Schweiz, Deutschlands, Österreichs, Kataloniens, der Ukraine und des Fürstentums Liechtenstein gearbeitet. Die Stiftung ist politisch und konfessionell neutral.
Idee und Ziel
 Forstliche Laien gehen in den Bergwald und leisten freiwillige Arbeitseinsätze. Vor Ort erfahren sie mit Fachleuten Gegebenheiten und Zusammenhänge des faszinierenden Ökosystems Bergwald. Durch den Arbeitseinsatz erleben die Freiwilligen den Bergwald hautnah und leisten einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der vielfältigen Schutzwirkungen des Bergwaldes. Dies fördert die persönliche und ökologische Bewusstseinsbildung.“

In diesem Jahr feiert das Projekt sein 25 Jubiläum.

Eine sehr gute Sache finden wir.


                                                           Quelle: Bergwaldprojekt

Donnerstag, Mai 24, 2012

Engagierte Männer haben mehr Kinder

Männer, die sich ehrenamtlich engagieren, haben durchschnittlich mehr Kinder. Diesen Zusammenhang konnten Martin Fieder und Susanne Huber vom Department für Anthropologie der Universität Wien nachweisen. Die Gründe dafür scheinen in der Evolution zu liegen, so das Ergebnis einer Studie die gerade in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazin PLoS ONE erscheinen ist. Demnach ist Helfen (auch ohne direkte Belohnung) ein tief verwurzeltes evolutionsbiologisches Prinzip, dass soziale Gruppen und Gesellschaften zusammenhält. Die Freiwilligenarbeit lasse auf mehr Engagement bei der Kindererziehung, einen höheren sozialen Status oder ein größeres soziales Netzwerk schließen, vermuten die Forscher.
Martin Fieder vom Department für Anthropologie der Universität Wien meint, dass die Ergebnisse helfen könnten, eine in der Evolutionsbiologie oft gestellte Frage zu beantworten: "Warum helfen wir auch Menschen, mit denen wir nicht verwandt sind?"
Mit unseren Kindern teilen wir ca. 50 Prozent unseres genetischen Materials. "Evolutionär betrachtet, ist das ein wichtiger Aspekt, wieso sich Verwandte gegenseitig Hilfe leisten. Denn er trägt dazu bei, die eigenen Gene in die nächste Generation zu bringen'", sagt Martin Fieder.
Warum wir aber auch vollkommen fremden Menschen helfen oder mit ihnen kooperieren, erscheint auf den ersten Blick evolutionär wenig sinnvoll.
Dennoch ist Kooperation unter Nichtverwandten gerade beim Menschen weit verbreitet und wird in der Biologie mit dem Begriff "reziproker Altruismus"
beschrieben: "Wer hilft, dem wird geholfen." Das Forschungsteam konnte dabei feststellen, dass Männer, die sich über einen längeren Zeitraum bei freiwilliger Arbeit engagierten, im Mittel tatsächlich mehr Kinder hatten als Männer, die das nicht taten. Bei Frauen konnten die AutorInnen diesen Zusammenhang nicht feststellen. Diverse Studien belegen jedoch, dass auch Frauen, die viel Unterstützung durch Familienmitglieder erhalten, durchschnittlich mehr Kinder bekommen.



Montag, Mai 21, 2012

„ich engagiere mich ehrenamtlich weil…“

Auch wenn das mit dem Fussball dies Jahr unglücklich lief,

FREIWILLIG - das können die Bayern!

Preisverleihung Fotowettbewerb "Wir sind Ehrenamt"

Innenminister Joachim Herrmann und der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, haben kürzlich die besten Fotos des Fotowettbewerbs "Wir sind Ehrenamt – Unsere Ehrenamtlichen stellen sich vor" prämiert. An dem Fotowettbewerb haben sich 523 Ehrenamtliche aus ganz Bayern beteiligt und mehr als 1.500 Fotos eingesendet. Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat einen Fotowettbewerb ausgelobt.

Hier sind die Preisträger zu sehen:

http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/buergerundstaat/ehrenamt/120507_preistr_ger.pdf

und hier gibt ein Video dazu:

http://www.stmi.bayern.de/

 

Samstag, Mai 12, 2012

Ehrenamt in NRW



Morgen, am 13. Mai wird in NRW ein neues Landesparlament gewählt. Aus diesem Grund haben wir uns mal die letzte Länderauswertung des Landes NRW im Freiwilligensurveys aus dem Jahr 2009 angesehen, um zu schauen, wie sieht es den in diesem Bundesland aus mit dem ehrenamtlichen Engagement?


Beteiligung der Bevölkerung am ehrenamtlichen Engagement

Seit 1999 liegt die Quote der freiwillig Engagierten in NRW stabil bei 35%.


Altersgruppen

Unterhalb der stabilen Durchschnittswerte im Engagement zeigen sich markante Veränderungen in den Altersgruppen. Bemerkenswert und kritisch ist der starke und kontinuierliche Rückgang des Engagements in der Altersgruppe der 14- bis 30-Jährigen zwischen 1999 und 2009. Dieses Bild zeigt sich in allen Unterteilungen dieser Altersgruppe. Das Engagement betrug 2009 bei den 14- bis 19-Jährigen nur noch 32%, bei den 20- bis 24-Jährigen 29% und bei den 25- bis 29-Jährigen 28%. Betrachtet man die Gruppe insgesamt (14 - 30-Jährige), so haben sich im Jahr 1999 in dieser Gruppe 37% der Menschen engagiert, 2009 waren es noch 29%. Sehr gestiegen ist dagegen unter den jungen Menschen in NRW der Anteil der „nur“ öffentlich Aktiven (von 36% auf 46%). Diese Gruppe ist relativ gut auf freiwilliges Engagement ansprechbar. Anders als in der jüngsten Altersgruppe verlief die Entwicklung des freiwilligen Engagements bei den 31- bis 45-Jährigen, in der ein Zuwachs von 36% auf 41% zu verzeichnen ist. Diese jüngeren Familienjahrgänge haben sich in NRW zur führenden Gruppe beim freiwilligen Engagement entwickelt. Dazu trug auch bei, dass die für die Zivilgesellschaft (auch wegen der überdurchschnittlichen Ausübung von Leitungsfunktionen) wichtige Gruppe der 46- bis 59-Jährigen seit 2004 weniger freiwillig engagiert ist (1999: 42%, 2009: 39%), damit ihre „Führungsrolle“ an die jüngere Gruppe abgegeben hat. In der ältesten Gruppe der ab 60-Jährigen stieg das Engagement zwischen 1999 und 2004 deutlich an (+6 Punkte auf 31%), um dann wieder ein wenig zurückzufallen (2009: 30%). Wegen des gleichzeitig starken Zuwachses der Gruppe der „nur“ Aktiven (von 30% auf 42%), haben sich die Chancen für eine noch stärkere Einbeziehung älterer Menschen ins freiwillige Engagement deutlich erhöht


Monetarisierung

Erhielten 1999 in Nordrhein-Westfalen 17% der Engagierten Vergütungen für ihre Tätigkeit, so waren es 2009 20% (bundesweit: 24%). 11% erhielten Sachzuwendungen, 8% pauschalierte Aufwandsentschädigungen. 4% der Engagierten bekamen eine geringfügige Bezahlung und 2% Honorare (Mehrfachnennungen). Auf Bundesebene (auf Landesebene nicht auswertbar) werden Vergütungen in einigen Bereichen häufiger gezahlt: in der Politik, bei der freiwilligen Feuerwehr und den Rettungsdiensten, in der Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung. Freiwillige in den Bereichen Kindergarten und Schule, Freizeit und Geselligkeit, Umwelt- und Tierschutz sowie Kirche und Religion kommen dagegen eher selten in den Genuss einer Vergütung. Die Höhe liegt in der Regel bei weniger als 50 Euro im Monat, und wird von den Engagierten zumeist und seit 1999 häufiger als ausreichend eingestuft.


Arbeitsmarktnähe des Engagements

Arbeitsmarktnähe (in einem weiten Sinne) liegt vor, wenn Tätigkeiten mit einem ähnlichen Arbeitsspektrum nebeneinander her als bezahlte Erwerbstätigkeit und als freiwilliges Engagement durchgeführt werden. 30% der Engagierten beobachteten 2009 in Nordrhein-Westfalen eine solche Parallelität (1999: 25%). In solchen Fällen wollten 27% der Freiwilligen die Tätigkeit lieber gegen Bezahlung ausüben (1999: 24%). Diese Parallelität von Hauptberuflichkeit und Freiwilligkeit, in Kombination mit dem Bedürfnis, selbst lieber bezahlt tätig sein zu wollen, betraf in NRW 1999 erst 5,5% der Engagierten, 2009 bereits 7,7%. Sie nahm seit 2004 bei den Arbeitslosen besonders zu (19%, nur bundesweit darstellbar), und auch bei Engagierten im Alter von bis zu 30 Jahren. Mit 19% waren junge Leute in NRW sogar besonders häufig parallel zu bezahlten Mitarbeitern tätig und wollten ihre Tätigkeit lieber bezahlt ausüben (1999 erst 10%).


Umwandlung bezahlter in freiwillige Tätigkeiten

Die Frage, ob im Umfeld von freiwillig Engagierten Tätigkeiten, die zuvor durch hauptamtliche Beschäftigte ausgeübt wurden, inzwischen durch Freiwillige ausgeführt werden, bejahten 13% der Engagierten in Nordrhein-Westfalen (und auch 13% bundesweit). 79% hatten das noch nicht beobachtet, und 8% konnten oder wollten sich dazu nicht äußern. Auf Bundesebene kommen vermehrt Hinweise auf Umwandlung von hauptberuflichen in freiwillige Tätigkeiten aus den Bereichen Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Politik, Gesundheit und Soziales


Auswahl typischer freiwilliger Tätigkeiten in Nordrhein-Westfalen

- Kirche: Kommunionsunterricht begleiten
- Schule: Elternvertretung in der Klasse
- Schützenverein Schießsport: stellv. Brudermeister, Jugendwart
- Schulpflegschaft (Elternrat): Klassenkasse, Elternabende organisieren und Kontakt zu den Lehrern
- Sportverein: Mithilfe bei Festlichkeiten
- Tennis: Platzwart
- Kinderferienspiele: Kinderbetreuung
- Katholische Kirchengemeinde: Organisation und Betreuung
- Sonderschule: Kinderbetreuung
- Seeniorenzentrum Sozialdienst: Unterhaltung, Betreuung alter Menschen
- Dortmunder Tafel: Telefonistin
- Bürgerverein: Betreuung
- Selbstverteidigungsverein: Jugendbetreuung
- Kirchlicher Gospelchor: Organisatorin, Mitglied im Chor
- Kopfwelten e.V. - Stereotype Bilder von schwarzen Menschen: Pressearbeit
- Tierheim : Hunde ausführen, Tiere aufpäppeln, Tiere pflegen, Ställe säubern
- Wirtschaftsjunioren: Beratung von Jugendlichen
- Kompetenzentwicklungen: Vortragstätigkeit, Weiterbildung
- Schützenverein: Vorstand
- Partei SPD: Ortsvereinsvorsitzender
- Schule, Kindergarten, Familie – Lesen mit Kindern, Betreuungsarbeiten: Beratung und Hilfe bei Unterrichtsprojekten
- Blasorchester: Jugendbetreuung
- Kindergarten: Außenanlagen pflegen
- Förderverein eines Altenheimes: Organisieren, Ausflüge
- Selbsthilfegruppe: Leiter von MS-Kranken
- Förderverein der Grundschule Eschweiler über Feld: Generelle Unterstützung
- Schule–Elternvertreter: Elternversammlung, Organisation von Schulfesten
- Unser Dorf soll schöner werden: Kirchhof säubern, Büsche pflanzen, streichen etc.
- Kinderkirchenchor: Helfer und Organisator
- Klassenpflegschaft: Vorsitz
- CDA (Christlich-demokratische Arbeitnehmerschaft): Beratung von Menschen mit Problemen am Arbeitsplatz
- Weiterbildung in der kirchlichen Jugendarbeit: Vorträge halten und Diskussionen führen, auch Einzelgespräche führen
- Rettungshundestaffel, ASB Rettungshundestaffel, Ausbildung zum Rettungshund
- Florian-Singers, Chor: Notenwart
- Kindergarten einer römisch-katholischen Gemeinde: Betreuung der Kinder, lese ihnen etwas vor und spiele mit ihnen
- Katholische Arbeitnehmerbewegung, Kolping: Als Vorstand bin ich für Bildungsarbeit zuständig
- Pfadfinder: Mitsprache im Elterbeirat und in der Jugendförderung



Freitag, Mai 04, 2012

Berliner Stiftungswoche 2012

Vom 17. bis 27. April fand die dritte Berliner Stiftungswoche statt. Zum ersten Mal gab es ein Schwerpunktthema: „Die Rolle von Stiftungen als Förderer, Akteure und Moderatoren gesellschaftlicher Beteiligungsprozesse.“ Die Schirmherrin Christina Rau sagt dazu:
„Wenn es keine Stiftungen gäbe, sähe unsere Gesellschaft anders aus: blasser, kälter, ärmer. Denn Stiftungen sind Ausdruck gelebter Vielfalt und Solidarität. Sie verkörpern den Ideenreichtum vieler Menschen, sie basieren auf Empathiefähigkeit und sind untrügliches Zeichen für die Bereitschaft sich einzusetzen. Wer stiftet, fühlt mit, denkt mit, übernimmt Verantwortung und sieht weiter.“ (Quelle: http://www.berlinerstiftungswoche.eu/die-idee)
Dieser Idee folgend, sollte die Berliner Stiftungswoche neugierig machen und informieren – die zahlreichen Veranstaltungen boten hierfür reichlich Gelegenheit. Mehr Informationen gibt es unter http://www.berlinerstiftungswoche.eu/.
Neben Pressestimmen und Hintergrundinformationen wird dort auch rechtzeitig alles rund um die nächste Stiftungswoche zu finden sein.

Donnerstag, April 26, 2012

Heute: Veranstaltungen, die aus dem Rahmen fallen

Folgende Veranstaltungen der nächsten Zeit geben die Möglichkeit, sich mit kritischen Seiten der Engagementkultur zu beschäftigen:

Das WZB bietet einen Vortrag zum Thema:

Engagement: Tragende Säule oder nur Beiwerk? Wandel der Organisationen und dessen Folgen

Dienstag, 08. Mai 2012
Beginn: 17:00 Uhr

Mehr Infos unter:

http://www.wzb.eu/de/veranstaltungen/engagement-tragende-saeule-oder-nur-beiwerk-wandel-der-organisationen-und-dessen-folgen

 

Der Deutsche Verein, Der AWO Bundesverband und die Paritätische Akademie machen einen Fachtag  zum Thema:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“ - Ehrenamt im Spannungsfeld zwischen politischer Steuerung und selbstbestimmtem Handeln

Freitag, 01.Juni 2012

Beginn: 11-16Uhr

Mehr Infos unter:

http://paritaetische-akademie.de/content/?action=view_seminar&id_seminar=1184330#semContent

 

Freitag, April 20, 2012

rbb - 96 Stunden - eine Aktion vom 16. bis 30.04.12




Für Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen soll in Berlin – in der Scharnweberstraße in Friedsrichshein eine Wohnung ausgebaut werden.

Nun sind die Gelder ausgegangen und so stellt die Sendung „96 –Stunden“ des rbb das Projekt vor um ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Spender zu gewinnen, die beim Ausbau unterstützen.

In einer Sendung vom 10.04. wird auf dieses Projekt aufmerksam gemacht und um Unterstützung geworben.

Hier ein kleiner Ausschnitt der Dokumentation:
„Die zibb-Zuschauer vom RBB und Hörer von radioeins sollen anpacken, damit aus dem Rohbau nun wirklich eine schöne Wohnetage wird – denn die Spendengelder sind ausgegangen, die Baupreise gestiegen – wenn in 96Stunden keine Hilfe kommt, droht der Traum zu platzen.“

Mehr zum Thema finden Sie hier:

Der gesamte Prozess des Ausbaus ist ab dem 16. März täglich mit einem Filmbeitrag und einem Bericht dokumentiert.


Außerdem finden Sie auf der Seite:
So werden auch Sie Helfer
Möchten Sie spenden
Was wir brauchen: Eine Materialliste
Vielen Dank: eine Helferliste (Anmerkung der Autoren, sie ist beeindruckend lang)

Weiter Informationen erhalten Sie auch direkt beim
Verein Netzwerk integriertes Wohnen e.V.
Scharnweberstraße 45, 
10247 Berlin
 alle Fotos rbb zibb 96 Stunden

Freitag, April 13, 2012

Zukünftig weniger Freiwillige in Europa durch aufgrund verschärfter Arbeitsschutzregelungen?

Die Überarbeitung der EU-Arbeitsschutzrichtlinie (2003/88/EG) ist schon seit längerer Zeit ein Thema für die Eurokraten in Brüssel. Neu hingegen ist die Idee, die seit 2003 geltende Arbeitszeitrichtlinie über die maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden auch auf das Ehrenamt zu übertragen. Demzufolge ist der zuständige EU-Kommissar László Andor der Meinung, dass in der Rahmenrichtlinie künftig besondere Bestimmungen z.B. für Feuerwehrangehörige festzuschreiben seien und zwar auch für Freiwillige. Dem Vernehmen nach könnte die Anrechnung von Arbeitszeiten insbesondere dann gelten, wenn Ehrenamtliche solche Tätigkeiten ausüben, die auch von Angestellten und Beamten wahrgenommen werden, wie dies etwa bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten oder den Hilfsorganisationen der Fall ist. Eine gesetzliche Einbeziehung des ehrenamtlichen Engagements in eine maximale Wochenarbeitszeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würde jedoch z.B. die Einsatzfähigkeit der ehrenamtlich engagierten in ganz Europa einschränken, da für die Ehrenamtlichen, die einen Vollzeitjob haben, die Möglichkeit sich zu engagieren auf wenige Wochenstunden begrenzt werden könnte.
Bis Herbst 2012 läuft die Konsultation der Sozialpartner über die Ausgestaltung der überarbeiteten Arbeitsschutzrichtlinie. Wird keine Einigung erzielt, wird die Europäische Kommission wie bereits nach dem Scheitern der Verhandlungen 2009 einen neuen Vorschlag unterbreiten. Auf diesen Prozess gilt es deshalb im Interesse allen freiwillig engagierten Einfluss zu nehmen.

Donnerstag, April 05, 2012

Ei, Ei, Ei - Es ostert schon  

Ostern steht vor der Tür, Osternester werden vorbereitet und die meisten Kindern sind wahrscheinlich voller Vorfreude und gespannt auf das Aufspüren aller Osterverstecke.
Im Ronald McDonald Haus Berlin-Wedding sind schon jetzt wahrscheinlich einige fleißige ehrenamtliche Osterhelfer am Werke, um ein Osterbrunch für Familien schwer kranker Kinder auszurichten, die im Ronald McDonald Haus Unterstützung und Betreuung bei der Genesung finden.
Die Ronald McDonald Häuser, von der gleichnamigen Stiftung gebaut, gibt es in ganz Deutschland. Die Häuser sind in der Nähe von Kliniken und Krankenhäusern gebaut und bieten schwer kranken Kindern und ihren Familien ein Zuhause auf Zeit und außerhalb des oft angsteinflößenden Klinikalltags.
Insgesamt engagieren sich bundesweit 583 ehrenamtliche Unterstützer. In vier Schichten sorgen 45 Menschen im Berliner Haus für das Wohlbefinden der innewohnenden Familien. 
In diesem Jahr feiert die McDonaldsKinderhilfe Stiftung ihr 25-jähriges Jubiläum! Wir ziehen den „Osterhut“ und wünschen weiterhin viele engagierte Mitarbeiter,  die  den Familien in schwerer Zeit einen Ort zum Wohlfühlen und Auffangen bieten.
Frohe Ostern allen Blogleserinnen und lesern!