In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Sonntag, August 07, 2011
Der Bundesfreiwilligendienst
Sonntag, Juli 31, 2011
Freiwillige Feuerwehr wirbt verstärkt um Mitglieder bei Migranten
Der Freiwilligen Feuerwehr schwinden bundesweit die Mitglieder. Zwar ist der Rückgang noch nicht gravierend, doch vielerorts bertägt der Schwund ca. 1% jährlich. Nachdem im Bundesdurchschnitt jeder fünfte Einwohner einen Migrationshintergrund hat, nur ca. 1% der Migranten bei einer Hilfsorganisation herenamtlich tätig ist, im Gegensatz zu 3% bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, muss auch die Freiwillige Feuerwehr ihre Mitgliederstruktur überdenken.Im vierten Beitrag des SWR International Wochenrückblick von 12.07. bis 16.07.2010 unter dem Titel “Ehrenamt - Freiwillige Feuerwehr und DRK in Tübingen werben um Migranten”, stellt der SWR in einem Radiobeitrag eine Untersuchung zu diesem Thema vor.
Die Bertelsmann Stiftung zeigt in der Studie “Jugend in der Zivilgesellschaft” (2011) auf, dass es gerade bei der Engagementbereitschaft bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht fehlt. Bis zu 54% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund würden sich gern mehr engagieren.
http://www.bertelsmann-stiftung.de/bst/de/media/xcms_bst_dms_33702_33705_2.pdf
Desshalb wird bereits vielerorts nun verstärkt und gezielt um Mitglieder mit Migrationshintergrund geworben.
In Bayern beispielsweise stagniert die Zahl der Mitglieder die letzten fünf Jehre. Deshalb wird der Landesfeuerwehrverband Bayern im September eine große Imagekampagne starten.
http://www.antenne.de/Feuerwehren-wollen-Frauen-und-Migranten-werben__nachrichten_37441_news.html
Eine ähnliche Situation herrscht auch im Wetteraukreis:
http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/nachrichten/news/migranten-sollen-feuerwehren-verstarken-14298
Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Integration hat eine Studie zum Thema: “EinstellungEinstellungs- und Interessenslagen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zum ehrenamtlichen Engagement in der Jugendfeuerwehr in Niedersachsen”
Und auch in Österreich stellt man sich der Situation und Integriert Migranten ebenfalls zu Kameraden, die Schulter an Schulter bei ihren Einsätzen zu finden sind:
http://derstandard.at/1296696609530/Integration-bei-der-Feuerwehr-Migranten-geben-Wasser-marsch
Donnerstag, Juli 14, 2011
Filmischer Geschichtenreigen über Ehrenamtliche im Einsatz
„Damits weiter geht – Engagement in Berlin“
…hier gibt’s mal nicht die typische „Vorleseomi“ oder den Besuchsdienst im Pflegeheim, sondern eben andere Beispiele für Ehrenamtliche Arbeit. Der 30minütige kurzweilige Film, der jetzt veröffentlicht wurde, heißt „Damit´s weiter geht“, wurde in Berlin gedreht und basiert auf den Erfahrungen mit dem Freiwilligendienst aller Generationen, einem Bundesprojekt, bei dem sich Ehrenamtliche zu ihrem Einsatz verpflichten und im Gegenzug dafür Qualifizierungen kostenlos genießen konnten. Es gab zu Beginn des Projektes nicht nur in Berlin viele Hürden zu überwinden, letzten Endes haben sich dann doch viele Ehrenamtliche dafür gefunden. Jetzt läuft das Projekt Ende des Jahres aus und somit auch die Möglichkeit, es zu nutzen – gerade wo es „angekommen“ ist….
Wer Lust hat, mag mal reinschauen:
http://www.sozialtube.de/movie.cfm?id=55
Dienstag, Juli 05, 2011
wheelmap.org – Rollstuhlgerechte Orte finden
Weiterhin heißt es: „Mit Hilfe dieser Ampel können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entsprechende Orte in ihrer Umgebung und sogar weltweit finden. Da auch Orte verzeichnet werden, die nicht rollstuhlgerecht sind, werden Besitzer von Café oder anderen öffentlichen Orten auf das Problem aufmerksam gemacht und dazu angeregt über Rollstuhlgerechtigkeit in ihren Räumen nachzudenken. (…) Wheelmap.org ist ein Projekt der Sozialhelden – einer Gruppe von engagierten jungen Menschen, die seit 2004 gemeinsam kreative Projekte entwickeln, um auf soziale Probleme aufmerksam zu machen und sie im besten Fall zu beseitigen.“
Besonders schön für den Einstieg in das Portal ist die automatische Erkennung des PC-Standorts, das heißt in Berlin öffnet sich eine andere Start-Karte als in Hamburg oder Paris. Die Seite macht Lust darauf, selbst nach Orten zu suchen und so soll es nach Auffassung der Sozialhelden auch sein. Für weitere Informationen: http://wheelmap.org/ und http://sozialhelden.de/
Mittwoch, Juni 29, 2011
Systematische Ehreamtsarbeit - eine Buchvorstellung
Systematische Ehrenamtsarbeit Eine Praxishilfe für Kirche und Diakonie (Herausgegeben von Karen Sommer-Loeffen, Diakonie RWL)Ehrenamtlich Mitarbeitende sind längst nicht mehr nur Helferinnen und Helfer der hauptberuflich Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, sondern prägen auch das Leben kirchlicher Gemeinden. Dabei spielen neue gesellschaftliche Bedingungen, neue Biografien, neue Motive eine Rolle und erfordern – will man Ehrenamtliche gewinnen – eine systematische Ehrenamtsarbeit. Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe initiierte 2006 ein Modellprojekt: Die Kirchengemeinde Essen-Schonnebeck wollte ihre Ehrenamtsarbeit neu ausrichten. Die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum begleitete sie dabei ein Jahr lang wissenschaftlich. Das Ziel: eine systematische Ehrenamtsarbeit zu etablieren. Die Erfahrungen der Gemeinde, Orientierungen und Analysen, Beiträge zu rechtlichen Fragen, ein fundierter Leitfaden und mehr sind Inhalte dieses Buches das eine Praxishilfe ist. Hier die detaillierte Beschreibung: „Die Gemeinde gab ihrer Ehrenamtsarbeit eine neue organisatorische Struktur und richtete ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten ihrer engagierten Gemeindemitglieder.
Die Ideen und Initiativen der Ehrenamtlichen aufzugreifen und sie wertzuschätzen, das sollten die neuen Strukturen ermöglichen. Wichtige Erfahrungen und Ergebnisse dieses Prozesses der Neuorientierung sind in diesem vorliegenden Buch zusammengetragen.
Freiwilliges Engagement hat sich grundlegend gewandelt. Die Motive ehrenamtlichen
Engagements haben sich genauso verändert, wie die gesellschaftlichen Bedingungen unter denen es stattfindet. Ersetzt es den Sozialstaat? Ersetzt es Dienste der großen Dienstleister in der Wohlfahrt? Wo kann sich ehrenamtliche Arbeit als selbstständiger Versuch, die »Gesellschaft im Kleinen zu verändern«, erweisen? Solche Fragen und die Aufforderung, eigene Antworten im Tun zu geben, sind der zweite Schwerpunkt dieses Buches:
Volker König denkt über städtische Umbrüche nach und die neuen Möglichkeiten, die sich daraus für eine vernetzte Ehrenamtsarbeit ergeben. Cornelia Coenen- Marx beschreibt die neuen gesellschaftlichen Bedingungen unter denen ehrenamtliche Arbeit stattfindet und zeigt auf, wie Kirche und Diakonie sich zur Gesellschaft, zu den Menschen hin öffnen können. Christian Carls und Claudia Hartmann sprechen über Freiheit und soziale Bindung, wie sie von älteren Menschen in der Ehrenamtsarbeit gesucht werden. Das Buch versucht, auch auf sehr praxisbezogenen Fragen Antworten zu geben: Ein Leitfaden zur systematischen Ehrenamtsarbeit, ein Überblick zur juristischen Einordnung des Ehrenamts, steuer- und versicherungsrechtliche Hinweise und für die tägliche Arbeit geeignete Werkzeuge werden angeboten. Auch in dieser Hinsicht also eine Praxishilfe …“
http://www.zentrum.evangelische-seniorenarbeit.de/Praxishilfe.Ehrenamtsarbeit.html
Inhaltsverzeichnis.pdf
Das Buch kann beim Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland gGmbH bestellt werden
Donnerstag, Juni 23, 2011
Belastung an Schule & Uni kontra Engagement?
Die Jugendforscherin Sibylle Picot hat diese Studie kürzlich in Kooperation mit TNS Infratest im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung durchgeführt.
Im Untersuchungszeitraum 1999-2009 nahm hingegen das Engagement älterer Menschen deutlich zu.
Als Ursache für den Rückgang werden bei Schülern die Verkürzung der Gymnasialzeiten sowie bei Studenten die Umstellung auf Bachelor und Master-Studiengänge gesehen. Bei beiden gibt es offensichtlich eine stärkere Verdichtung von Leistungsanforderungen. Ebenso ist die Zahl von engagierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund noch deutlich geringer als bei der vergleichbaren Gruppe deutscher Jugendlicher.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die Bereitschaft aller Gruppen Jugendlicher zu ehrenamtlichem Engagement grundsätzlich deutlich gestiegen ist.
Offenbar gibt es erheblichen Steuerungsbedarf, um dieser Bereitschaft die notwendigen Rahmenbedingungen zu geben.
Hauptmeldung auf der Homepgae der Bertelsmann-Stiftung inkl. der Downloads
Beitrag auf jugendforschung.de
Beitrag auf consilia::blog
Freitag, Juni 17, 2011
Schülerpaten für Berlin
Nach über zwei Jahren lassen sich die Ergebnisse sehen: die Stipendiat/innen haben den Verein Schülerpaten Berlin e.V. gegründet und organisieren einen großen Teil der „Vorarbeit“ (Erstinformation und Datenerfassung der potentiellen Paten) selbst, ebenso wie regelmäßige Schulungen oder Informationsabende für die aktiven Paten. Außerdem ist es gelungen, den „Staffelstab“ innerhalb der Studierenden weiterzureichen: Die ursprünglichen Initiatoren sind zum Teil längst keine Stipendiaten mehr, haben aber ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut und engagierte Nachfolger/innen gefunden.
Für alle, deren Neugier jetzt geweckt ist: Weitere Informationen sind zu finden auf der Seite des Vereins unter
http://www.schuelerpaten-berlin.de/main/start/Start.
Man erhält einen guten und klar strukturierten Überblick über das Projekt, die Anforderungen an Ehrenamtliche (nicht nur Stipendiat/innen können sich engagieren, sondern jede und jeder!), die Termine für Info-Veranstaltungen und Vieles mehr. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die persönlichen Eindrücke und Erfahrungsberichte der Schülerpaten, abrufbar unter der Rubrik Erfolgsgeschichten – ein Blick bzw. Klick lohnt sich!
Informationen zum Angebot von Al Nadi sind abrufbar unter:
http://www.nbhs.de/Al-Nadi.2529.0.html
Donnerstag, Juni 09, 2011
“Marktplatz Ehrenamt” in Neckarsulm
Montag, Juni 06, 2011
Wer macht eigentlich Bundesfreiwilligendienst ab Juli?
Die Frankfurter Rundschau berichtet zum Beispiel:
„Laut Zeitung hat das Bundesfamilienministerium keinen Überblick über die tatsächliche Lage. „Es liegen uns mehrere Hundert Vertragsabschlüsse vor“, zitiert das Portal den Familien-Staatssekretär Josef Hecken (CDU). Exakte Zahlen könne er nicht nennen, weil, so Hecken, „die Verträge mit den jeweiligen Einsatzstellen geschlossen werden und wir die Meldungen nicht täglich sammeln.“ Regionalbetreuer würden die Schulen „abklappern, um Freiwillige zu werben.“ Er sei aber „sehr optimistisch, dass wir es schaffen, große Einbrüche in der zweiten Jahreshälfte zu verhindern.“
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, forderte noch vor den Sommerferien eine Werbeoffensive für den Bundesfreiwilligendienst in allen Schulen. „Bundesfamilienministerium und die Kultusministerien der Länder müssen umgehend an einen Tisch“, sagte er.
Otto Wulff, Vorsitzender der Senioren-Union (SU), sieht angesichts der „sich zuspitzenden Situation Anlass zur Sorge“. Der Chef der mit 57.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung: „Ich appelliere an die Zivildienstleistenden: Wer immer kann, sollte zur Überbrückung von Engpässen verlängern und sich zum Bundesfreiwilligendienst melden.““
Nachlese?
Bild berichtet:
http://www.bild.de/politik/inland/zivildienstgesetz/pflegenotstand-zivis-muessen-bleiben-18232766.bild.html
Frankfurter Rundschau berichtet
http://www.fr-online.de/politik/freiwillige-dringend-gesucht/-/1472596/8527486/-/index.html
den aktuellen Stand benennt der Paritätische Gesamtverband in einem Papier sehr übersichtlich hier:
http://www.paritaetischer.de/landesverband/downloads/Freiwilligendienste_Niedersachsen1.pdf
na denn schauen wir mal, wie das weitergeht!!
Donnerstag, Mai 26, 2011
Gute Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt?
Es geht um die gegenseitige Fachlichkeit von Haupt- und Ehrenamt.
Auf den Seiten von Engagiert in Deutschland (www.engagiert-in-deutschland.de)
findet man unter der Kategorie: Engagement fördern (gleich oben in der Leiste links)
Den Themenraum:
„Ehrenamt/Hauptamt - gegenseitige Fachlichkeit“
Ab sofort können Sie sich an den Diskussionsforen zu folgenden 3 Fragen beteiligen:
1. Organisationsentwicklung für das Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt
Ehrenamtliches Engagement kann nur dann hauptamtliche Arbeit ergänzen, wenn die Struktur der Organisation darauf vorbereitet ist.
Frage:
Welche Organisationsstrukturen können helfen, die gemeinsame Arbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen so zu gestalten, dass beide Hand-in-Hand arbeiten?
2. Kompetenz und Fachlichkeit in Ehrenamt und Hauptamt
Ehrenamtliches Engagement schließt keineswegs aus, dass auch hier qualitätsvolle Arbeit geleistet wird.
Frage:
Wie können die Kompetenzen der Ehrenamtlichen sinnvoll in die hauptamtlichen Arbeitsstrukturen einfließen, damit eine gemeinsame Arbeitsgrundlage gefunden wird?
3. Rollenkonflikte zwischen Ehrenamt und Hauptamt?
Wie viel Ehrenamt ist möglich – wie viel Hauptamt nötig?
Frage:
Wie kann eine praktikable Arbeitsteilung zwischen Haupt- und Ehrenamt aussehen, die Rollenkonflikte vermeidet?
Mitlesen? Kann jeder.
Mitdiskutieren? Dann heisst es, sich zu registrieren, den Themenraum „Ehrenamt/Hauptamt“ aus der horizontalen Navigation auszuwählen und dort auf den Button „beitreten“ rechts oben zu drücken. Dann kann losdiskutiert werden.
Hier ist der allgemeinen Link zur Registrierung:
http://www.engagiert-in-deutschland.de/toro/resource/html?locale=de#!registration..6
Wir sind schon dabei uns wünschen ebenfalls gute Argumente!
Donnerstag, Mai 19, 2011
Engagement auf die Schnelle

Nach Herstellerangaben befinden sich mehr als 70 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten, Tendenz steigend. Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe. Wenn sie im Hausmüll landen, gefährden sie die Umwelt durch Schadstoffe.
Alle die es möchten können hier schnell und gezielt aktiv werden.
Der NABU und die E-Plus-Gruppe wollen künftig beim Thema Umweltschutz zusammenarbeiten.
Ziel der Kampagne „Alte Handys für die Havel“ ist es, mehr Elektrogeräte dem Recycling zuzuführen, und möglichst viele Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die Verwertung von Elektroschrott notwendig für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ist.
Mehr dazu finden Sie unter:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/handy/
Für jedes abgegebene Alt-Handy erhält der NABU bis zu drei Euro von der E-Plus-Gruppe. Das Geld fließt in das Naturschutzgroßprojekt Untere Havel.
Die Untere Havelniederung ist das größte und bedeutsamste Feuchtgebiet im Binnenland des westlichen Mitteleuropas. Mehr als 1.100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen in der Unteren Havelniederung vor. Der NABU will den Fluss in den kommenden zwölf Jahren wieder naturnah gestalten und in der Region Naturparadiese schaffen.
Wenn Sie wissen wollen ob in Ihrer Nähe eine Sammelstellen ist, schauen Sie hier nach:
http://www.nabu.de/themen/mehrwegundreycling/handy-kampagne/mitmachen/http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/handy/
Sonntag, Mai 15, 2011
Muslimisches Seelsorge Telefon
Die zur Zeit 55 Ehrenamtlichen, meist junge, aufgeschlossene Menschen, leisten nach einer 150h langen Ausbildung, die gemeinsam mit Telefonseelsorgern der Caritas sowie Diakonie durchgeführt wird, eine tägliche Präsenz und sind für alle Sorgen und Nöte der Anrufer offen. Die muslimischen Seelsorger stehen dabei sowohl in deutscher wie in türkischer Sprache, aber auch in vielen anderen Sprachen, zur Verfügung.
Wie wichtig eine solche Initiative in einem multikulturellen Land wie Deutschland ist, würdigte das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) mit dem Preis “Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009” ebenfalls.
Dienstag, Mai 03, 2011
Wählt jetzt eure/-n „Engagierte/-n des Jahres“ bei der Wahl zu Deutschen Engagementpreis 2011!
Wer also jemanden nominieren möchte (egal ob Einzelperson, Institution, Unternehmen, Organisation oder Stiftung), kann dies auf der Website des Engagementpreises online und ohne viel Aufwand machen. Dort bekommt man auch noch weitere Informationen rund um den Deutschen Engagementpreis. Der Link dafür lautet:
http://www.deutscher-engagementpreis.de
Donnerstag, April 21, 2011
Albergue de Peregrinos „Casa Paderborn” in Pamplona

von
Stephan F. Wagner
Auf dem Jakobsweg, dem "Camino" gehen Spiritualität und der Wunsch der Gemeinschaft zu dienen eine besondere Gemeinschaft ein, die lebendiges miteinander und Fürsorge füreinander spürbar werden lässt. Dies erfahre ich zur Zeit täglich.
Über Ostern bin ich auf dem Jakobsweg unterwegs, am 17.04. ging es in St. Jean Pier de Port in Frankreich los. Nach dem beschwerlichen, aber wunderbaren Weg der Route Napoleon über die Pyrenäen läuft man geruhsam auf Pamplona zu. Entlang des Wegs gibt es überall Pilgerherbergen, in denen sogenannte "Hospitaleras und Hospitaleros" ehrenamtlich die Pilger betreuen. Ein ganz besonderer Ort der Gastlichkeit ist die Albergue de Peregrinos „Casa Paderborn” in Pamplona.
Am 1. April 2006 wurde sie als „Casa Paderborn” in der Playa de Capar roso 6, ganz nahe der Magdalenenbrücke eröffnet. Über diese Brücke sind Pilger seit Jahrhunderten gegangen. Dort liegt sie, idyllisch und ruhig in einem Park am Ufer des Flusses Arga nur ca. 900 m weit von der Altstadt mit der Kathedrale entfernt.
Da die Stadt Paderborn Partner der Stadt Pamplona ist, ergab es sich wie von selbst, das der Freundeskreis der Jakubuspilger Paderborn "seine Herberge" in Pamplomna angesiedelt hat. In jedem Jahr nutzen mehrere tausend Pilger diesen Ort des Ausruhens und Luftholens. In den letzten Jahren haben hier mehr als 5000 Pilger pro Jahr Rast gemacht. Mitglieder der Jakobusgesellschaft betreuen diese Herberge ehrenamtlich und wollen den Pilgern eine Oase der Ruhe und Erholung auf dem Camino bieten. Dies gelingt ihnen auf hervorragende Art und Weise.
Bon Camino
Dienstag, April 19, 2011
Ein Zeichen setzten
Unter dem Motto "Gemeinsam geht's - Menschen helfen Menschen" würdigte die Kanzlerin die Bedeutung der Freiwilligentätigkeit für die Gesellschaft.
Am 7.04. hat Angela Merkel 200 Freiwillige im Bundeskanzleramt empfangen, in einem Podcast spricht Sie über Ehrenamtliche Engangement: „Ich möchte mit meiner Einladung ganz bewusst ein Zeichen setzen", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Empfang am Dienstag im Bundeskanzleramt. "Was die vielen Ehrenamtlichen, auch die vielen jungen Menschen unter ihnen da für das Gemeinwohl leisten, ist bewundernswert und gehört zu den ganz starken Seiten unserer Gesellschaft".
Es sei wichtig, dass diejenigen Anerkennung erführen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement zum lebenswerten Leben in unserer Gesellschaft beitrügen, so Merkel im Video-Podcast.
Den Podcast finden Sie unter: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Podcast/2011/2011-04-02-Video-Podcast/2011-04-02-video-podcast.html
Samstag, April 09, 2011
Sei Berlin! Sei ehrenamtlich! Sei international!
Schon im letzten Jahr gab es zum ehrenamtlichen Engagement in Berlin eine großflächige Hauptstadtkampagne – im wahrsten Sinne des Wortes. An der Siegessäule wurden bei der Aktion „Berlin, Dein Gesicht“ 204 engagierte Berlinerinnen und Berliner überlebensgroß portraitiert.
Jetzt können engagierte Geschichten erzählt werden! Berliner sind multikulti. Sie kommen aus vielen verschiedenen Orten und tun viel an verschiedenen Orten. Projekte, Initiativen, Straßenfeste, nicht zuletzt der „Karneval der Kulturen“ werden von engagierten Menschen mitgestaltet und organisiert. Wer seine eigene Engagement-Geschichte erzählen möchte oder über jemand anderen berichten möchte, hat noch bis zum 11.April Gelegenheit dazu. Auf der Seite http://www.sei.berlin.de/kampagne/beberlinternational/ kann man sich kurz und schmerzlos eintragen und loserzählen. Wer kann mitmachen? - alle Berlinerinnen und Berliner, die sich in irgendeiner Form für das interkulturelle Leben in der Stadt engagieren. Das ist nicht unbedingt neu. Das Thema Integration steht ja derzeit auf „vielen Fahnen“.
Eine Jury entscheidet Ende April darüber, welche Geschichte auf der Kampagnenwebseite veröffentlicht wird. Ende Mai 2011 gibt es dann an der verhüllten Staatsoper unter den Linden zwei große Plakate mit den Schreibern der schönsten Geschichten. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn das Ganze nicht mit einem großen Fest, zu dem alle Finalisten eingeladen werden, gefeiert werden würde. Also ran ans Geschichten-Erzählen vor dem Wochenendfrühlingsspaziergang oder einfach ein bisschen schmökern in den Engagement-Geschichten anderer. Viel Freude dabei!
Freitag, April 01, 2011
Engagement für Japan – Engagement gegen Atomkraft
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat auf seiner Internetseite eine Liste vertrauenswürdiger Spendenorganisationen veröffentlicht und gibt Hinweise zu Spenden in Katastrophenfällen. Wer den Betroffenen vor Ort helfen will und unsicher ist, über welche Organisation er/sie das am besten tut, kann hier weitere Informationen erhalten:
http://www.dzi.de/downloads/DZI-Spenden-Info-Erdbeben-und-Tsunami-Japan-5.pdf
Wer sich in Deutschland für den Ausstieg aus der Atomenergie engagieren möchte, wird im Netz ebenfalls fündig: das Portal „www.campact.de - Demokratie in Aktion“ bietet die Möglichkeit eines Online-Appells und liefert Informationen zu weiteren Aktionen (z.B. Landwirtschaftspolitik, Klimaschutz). Nähere Informationen unter: http://www.campact.de/campact/home
Freitag, März 25, 2011
Ausgezeichnet! "Dein Blut, Dein Schweiß, Deine Tränen für Berlin".
Unter diesem Motto warb die B.Z. auf Hunderten Plakaten in der ganzen Stadt für die Aktion "Berliner Helden". Das Ziel: Werbung fürs Ehrenamt machen und noch mehr Menschen für soziales Engagement begeistern. Schöner Nebeneffekt: die Kampagne, entworfen von der Agentur Scholz & Friends, gewann jetzt in München den "iF communication design award". Seit 2004 werden damit jährlich besonders herausragende Formen des Kommunikationsdesigns ausgezeichnet.
Werbung für Ehrenamt kann also auch schön sein….
Hier sind die Plakate zu sehen:
http://www.dnv-online.net/medien/detail.php?rubric=Medien&nr=42008#42008
was ist das für ein Preis?
http://www.ifdesign.de/landing_iFawards_d
Sonntag, März 20, 2011
Phänomen “GuttenPlag”
https://www.youtube.com/watch?v=vEXEf0izSsc
Außerdem möglich war diese Aktion durch die dastisch gesunkenen Kosten für Gruppenzusammenarbeit im Netz. Überschüssige Geistesenergie der Menschen wird gebündelt, um so gesellschaftliche Leistung zu erbringen, die im 20. Jahrhundert unvorstellbar gewesen wären.
http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/
Nach den selben Prinzipien funktioniert auch das 2001 gegründete Online-Lexikon Wikipedia.
Donnerstag, März 10, 2011
Engagement von sozial Benachteiligten – Nicht vorhanden oder nicht erkannt?
Eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse, die demnächst im Transcript Verlag als Buch veröffentlicht werden, finden Sie auf dem institutseigenen Blog:
http://www.demokratie-goettingen.de/blog/und-sie-engagiert-sich-doch/
Montag, März 07, 2011
Helf ich dir, helf ich mir
Spenden und Marketing
Peter Lau schreibt schreibt über Fundraising-Profis und die neue Business-Mentalität beim Spenden in seinem Artikel "Helf ich dir, helf ich mir" in der aktuellen Ausgabe von brand eins (13. Jahrgang Heft 02 Februar 2011). "Dass für die Spenden Marketing gemacht wird, schadet niemandem, beschmutzt nicht die Hilfe und auch nicht den Spender", so Lau. "Es beschmutzt allein ein naives Bild von selbstloser Hilfe, das vor allem eines ist: falsch." Notwendig sei professionelles Fundraising wegen der zunehmenden Konkurrenz auf dem Spendenmarkt und wegen des anstehenden Generationswechsels von älteren zu jungen Spendern. Kleinere Organisationen seien dabei klar im Vorteil: "Die wichtigste Währung im Umgang mit Hilfe sind Gefühle - und von denen haben die Kleinen einfach mehr", so Lau.
Lust nachzulesen? Hier nachsehen:
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/marketingevent/artikel/helf-ich-dir-helf-ich-mir.html
Freitag, Februar 25, 2011
Ehrenamt im Norden
Unter diesem attraktiven Namen gib es seit 2008 eine Seite auf der unter der URL:
http://www.ehrenamt-im-norden.de/
über Ehrenamtsmessen und Ehrenamtsforen in Norddeutschland informiert wird.

Auf einer Karte Norddeutschlands, auf der die vier an der Seite beteiligten Länder; Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu sehen sind, sind mit roten Punkten, die mit Hyperlinks unterlegt sind, die Städte markiert, in denen Ehrenamtsmessen oder Ehrenamtsforen staatfinden. Klickt man auf einen dieser Punkte, zum Beispiel auf den von Oststeinbek bei Hamburg, so öffnet sich eine Seite, auf der man nun erfährt, das im dortigen Forum Ehrenamt am 02.03.2011 eine Veranstaltung zum Thema Fundraising stattfindet.
Die Informationen werden im Vierteljahresrhythmus eingestellt, und man kann sich schnell einen Überblick über alle Veranstaltungen im Norddeutschen Raum verschaffen, insbesondere wenn man auf die Seite „Veranstaltungen im Überblick" klickt, auf der alle Veranstaltungen im zeitlichen Verlauf aufgelistet sind, und von dort dann wieder direkt zugänglich sind.
Diese einfach und übersichtlich gestaltet Seite wird möglich, weil hier im Norddeutschen Raum etwas Ungewöhnliches gelungen ist. Länder- und Verbandsübergreifend kooperieren hier vier Organisationen miteinander und ermöglichen dadurch diese regionale Übersicht.
Diese Helden der Zusammenarbeit, etwas, was man gerade bei dem im Sozialbereich immer wieder einreißenden Miniseparatismus, nicht hoch genug loben kann, sind:
Freiwilligenagentur Bremen

Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg e.V./AKTIVOLI-Netzwerk Hamburg

Deutsche Rote Kreuz, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein

Herzlichen Glückwunsch!
Donnerstag, Februar 17, 2011
Materialsammlung gefällig?
Der Wegweiser Bürgergesellschaft der Stiftung Mitarbeit bietet umfängliche Informationen. Er knüpft an bereits vorhandene Informations- und Vernetzungsstrukturen an und hilft dabei, sich in der Vielfalt der Informationen zurechtzufinden. Der Wegweiser ergänzt das vorhandene Informationsangebot der Stiftung MITARBEIT.
Auf der Homepage gibt es die Leiste Praxishilfen.
Viel Spass beim Stöbern und Anregungen finden wünschen wir unter:
http://www.buergergesellschaft.de/praxishilfen/103674/
Donnerstag, Februar 10, 2011
2011 das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit
„Das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 ist Würdigung und Herausforderung zugleich. Es ist eine Würdigung des Engagements von Millionen von Menschen in Europa, die in ihrer Freizeit unentgeltlich für ihre Gemeinschaften arbeiten, etwa in Schulen, Krankenhäusern oder Sportvereinen, die Umwelt schützen, Sozialdienste leisten oder Menschen in anderen Ländern helfen. Ihre Bemühungen und die vieler tausender Freiwilligenorganisationen wirken sich in vielfältigster Weise auf unser aller Leben aus. Die Welt ist mit Freiwilligen viel besser dran! Das Jahr ist aber auch eine Herausforderung für alle Europäer, und Europäerinnen, die keine Freiwilligentätigkeiten leisten. Auch Sie können etwas bewegen.“
Homepage ist ansprechend gestaltet und enthält bereits jetzt viele Ideen, Anregungen und Hinweise, die im Laufe es Jahres bestimmt noch erweitern werden.Auf der Startseite findet sich sofort „Was gibt es Neues“.
Bundesministerium fur Familie, Senioren, Frauen und JugendGlinkastrasse 2410117 Berlin
http://www.bmfsfj.bund.de/
Nicole Elping
Nicole.Elping@bmfsfj.bund.de
Telf. 30/ 20655 1040
Freitag, Februar 04, 2011
Armut und Ehrenamt
Vor knapp einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die Bemessung der Regelsätze für die Empfänger von Arbeitslosengeld II – insbesondere für die Regelsätze der Kinder – nicht verfassungsgemäß ist und dass der Gesetzgeber nachbessern muss; gegenwärtig läuft das Vermittlungsverfahren.
Zwei Gründe, für diesen Blog einmal zu googeln: „Armut Ehrenamt“. Viele Treffer auf der ersten Seite verweisen auf Unterstützungsangebote, die Ehrenamtliche einbeziehen: die Tafeln zum Beispiel oder ein Mainzer Projekt zur Schuldnerberatung. Daneben gibt es aber auch einen Treffer, der auf einen Artikel des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) verweist. Hier die Einleitung des Artikels: „Je niedriger das Einkommen, desto seltener engagieren sich Menschen ehrenamtlich. Und je länger Bürger in Armut leben, desto weniger sind sie zu freiwilligem Engagement bereit. Materielle Verarmung als solche kann die Abkehr vom Ehrenamt aber nur in Teilen erklären. An das Einkommen geknüpfte Bildungswege spielen ebenfalls eine Rolle, ebenso wie Persönlichkeitsmerkmale. Obwohl ihr Engagement nachlässt, halten deshalb Absteiger aus der Mittelschicht eher am Ehrenamt fest als das Gros der Armen. Die Stärkung der Zivilgesellschaft durch freiwilliges Engagement ist also nur mittelbar eine Frage der materiellen Ressourcen der Bürger.“
Die Seite des Wissenschaftszentrums lautet http://www.wzb.eu, der vollständige Artikel ist abrufbar unter http://www.wzb.eu/publikation/pdf/wm128/14-17.pdf.
Donnerstag, Januar 20, 2011
Engagiert in Deutschland
Man kann in den verschiedenen Themenräumen (Sport; Bildung; Demokratie; Eine Welt; Kultur; Umwelt; Soziales; Engagement fördern ) interaktiv kommunizieren. Hierbei ist interessant, dass sowohl aktiv als auch passiv Infos abrufbar sind. Eine community bietet die Möglichkeit, aktiv zu werden und Netzwerkarbeit zu betreiben.
Sowohl Nutzer als auch die Leute vom Team von eiD füttern die website. Es soll sich zu der zentralen Internet-Plattform für bürgerschaftliches Engagement aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat in Deutschland entwickeln – schau´n wir mal…
… zum Beispiel unter:
http://www.engagiert-in-deutschland.de
Freitag, Januar 14, 2011
Sternsingen 2011
„Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Mt [das Buch Matthäus im Neuen Testament] 2,1 zurück. Im sechsten Jahrhundert wurden auf Grund der drei Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps [Psalm] 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im achten Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Im sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen. Bis in das zwanzigste Jahrhundert gingen meist arme Kinder und Jugendliche in Eigeninitiative von Haus zu Haus und sammelten Naturalien und Geld für sich und ihre Familien. Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es in Deutschland und Österreich zentral gesteuerte Sternsingeraktionen. Gesammelt wird meist für Entwicklungshilfeprojekte, die Kindern in Not weltweit helfen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger)
Die Aktionen in Deutschland werden vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ organisiert, dem Kinderhilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Homepage http://www.sternsinger.org gibt Auskunft über die Aktionen, über aktuelle Hilfsprojekte weltweit, über die eigene Entstehungsgeschichte und Vieles mehr.
Die Buchstaben „C+M+B“ stehen übrigens einerseits für die Namen Caspar, Melchior und Balthasar, beinhalten aber auch den Segenswunsch für das Haus, an dessen Tür sie geschrieben sind. Es handelt sich um eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“.
Donnerstag, Januar 06, 2011
Die Stunde der Wintervögel
Unter diesem Motto hat die Umweltschutzorganisation NABU dazu aufgerufen, von Donnerstag bis Sonntag deutschlandweit Wintervögel zu zählen.Mitmachen kann jeder, der sich eine Stunde lang Zeit nimmt und von einem ruhigen Platz aus das Vorkommen der Vögel in seiner Umgebung auflistet.
Ausdrücklich sollen Vögel in Städten und Dörfern gezählt werden. Die Auswertung der Meldungen soll bis zum 17. Januar abgeschlossen sein und wird im Internet unter stundederwintervoegel.de veröffentlicht.
Melden können Sie Ihre Beobachtungen postalisch, per Telefon und natürlich online unter: Vögel jetzt online melden!
Was ist zu tun, es ist ganz einfach: Sie beobachten die gefiederten Freunde bequem in Ihrem Garten oder vom Balkon aus und melden dem NABU, was Sie innerhalb einer Stunde entdecken konnten. Ob dick eingemummt im Freien oder von der geheizten Wohnung aus durchs Fenster: Wintervogelbeobachtung macht Spaß! Auf den Seiten des NABU können Sie sich auch schon jetzt über das Aussehen der Vögel informieren, damit Sie sie bei der Beobachtung besser erkennen können.
Wer sich noch genauer informieren möcht kann sich einen Newsletter zur Aktion bestellen, alles zu finden auf der gut aufgebauten Seite unter: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/index.html
Sehr interessant ist auch der kostenlose Vogelführer für das iPhone oder den iPod zum Herunterladen.
http://www.nabu.de/naturerleben/onlinevogelfuehrer/11280.html
Freitag, Dezember 31, 2010
Frohes neues Jahr 2011 - Jahr des Ehrenamts
Freitag, Dezember 24, 2010
Ehrenamt - Warum tun sie sich das bloss an?
http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/ehrenamt/
Sie schreiben über ihre Aktion:
"Arbeiten ohne Geld. Die Frage haben wir uns gestellt. Wir, das sind die Volontäre der Deutschen Welle. Zusammen mit Ihnen möchten wir gerne Antworten finden. Schreiben Sie und schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Ehrenamt. Wir veröffentlichen alle Einsendungen in unserer Rubrik Mitmachen.
Übrigens: Die beste Antwort gewinnt. Wir porträtieren Sie und stellen Ihr Ehrenamt oder Projekt vor!"
Die Seite zu dieser Aktion ist toll und vielfältig. Man kann sich unter folgender URL zum twittern registrieren:
http://twitter.com/dw_ehrenamt/lists/ehrenamt
und dann ganz aktuelle jederzeit kurze Nachrichten senden, oder sich einen Beitrag von Basak Özay, der Voluntärin in der türkichen Redation der deutschen Welle zum Ehrenamt in Deutschland und der Türkei ansehen. Oder man hört sich einen Wortbeitrag von Werner Lauterbach an, der seit 15 Jahren mit Obdachlosen in Dortmund ehrenamtlich arbeitet.
Neben einer Reihe von Artikel und Erfahrungsdberichten zum Ehrenmat ist besonders die Rubrick "Mitmachen" klasse. Hier beschreiben Ehrenamtliche was sie machen und warum sie das machen. Das ganze ist enorm interaktiv und lädt zum mitmachen ein. Und wie schon oben erwähnt, die besten Beiträge werden im Februar 2011 premiert.
Eine tolle Seite und eine gute Idee zu Weihnachten.
Viel Spaß beim ansehen der Seite der Deutschen Welle und
Frohe Weihnachten vom Team des Ehrenamtsblogs
Donnerstag, Dezember 16, 2010
When the snow falls wunderbar

Durch das "zur Verfügung stellen" von Sprichworten, Gedichten zu jedem Anlass im www kann man Freude bereiten und Freude bereiten ist nicht nur in der Weihnachtszeit eine der schönsten Form des ehrenamtlichen Engagements.
Wir sind im Netz auf dieses Gedicht gestoßen und wollen es Ihnen - passend zum Wetter und dem nahenden Fest - nicht vorenthalten.
When the snow falls wunderbar
(Unbekannter Autor)
When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit
Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr
Das Team vom Ehrenamtsblog
Freitag, Dezember 10, 2010
Ehrenamtlich gemeinsam Kultur erleben?
Damit wollte dies Hamburger Projekt aufräumen: der „Hamburger Kulturschlüssel“. Die Projektleitung sammelt „Kulturspender“, also z.B. Karten von Institutionen oder Veranstaltern und vermittelt diese an „Kulturgenießer“ - Menschen, die sich einen solchen Abend nicht leisten oder organisieren können. Dazu gibt es dann noch die Vermittlung von „Kulturbegleitern“ – Ehrenamtliche, die andere zu solchen Abenden als Gesellschaft zur Verfügung stehen. Sie holen die Genießer ab und bringen auch wieder nach hause, wenn das so gewünscht wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre sind großartig! Lauter glückliche Menschen, die zusammen Kultur als Schlüssel erleben. Wir finden das wunderbar!!
Schaut mal rein – eine gut organisierte Homepage bringt weitere Infos: http://www.hamburger-kulturschluessel.de/
Freitag, Dezember 03, 2010
Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009
Der Dritte Freiwilligensurvey des Bundesfamilienministeriums bestätigt: Rund ein
Drittel der Menschen in Deutschland über 14 Jahren (36 Prozent der
Gesamtbevölkerung) ist freiwillig oder ehrenamtlich aktiv. Dieses und weitere
Ergebnisse des Freiwilligensurveys wurden auf der Tagung "Engagement -
Arbeit - Zeit. Engagement und Erwerbsarbeit" erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Durch den Dritten Freiwilligensurvey kann jetzt erstmals über einen Zeitraum von
10 Jahren die Entwicklung des freiwilligen Engagements in Deutschland fundiert beschrieben werden. Dabei wird deutlich, dass Jugendliche eine der
zivilgesellschaftlich aktivsten Gruppen sind und das größte Engagementpotenzial
der Gesamtbevölkerung haben. Gleichzeitig ist jedoch ein leichter Rückgang ihres
Engagements (1999: 37 Prozent; 2004: 36 Prozent; 2009: 35 Prozent) zu
verzeichnen.
Ältere Menschen sind dagegen in den vergangenen Jahren ehrenamtlich immer aktiver
geworden. Von den 60- bis 69-Jährigen waren 2009 bei 37 Prozent freiwillig
engagiert, bei den über 70-Jährigen hat sich dieser Anteil sogar um 5
Prozentpunkte auf 25 Prozent erhöht. Auffallend ist, dass ältere Menschen
zunehmend für die Gesellschaft wichtige Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Pflege und Betreuung übernehmen.
Betrachtet man das geschlechtsspezifische Engagement, so wird deutlich, dass
immer noch mehr Männer freiwillig aktiv sind als Frauen (2009: 40 bzw. 32
Prozent). Dies betrifft insbesondere die jüngeren Jahrgänge. Der Grund ist in
vielen Fällen, dass Frauen gerade in dieser Lebensphase Ausbildung oder Beruf und
Familiengründung miteinander vereinbaren müssen und keine Zeit für weitere
Aktivitäten bleibt.
Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft
und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Seit 1999 stellt er alle fünf
Jahre umfangreiche und detaillierte Informationen zur Verfügung.
Lesen Sie selbst!
Unter folgendem Link finden Sie den Gesamtbericht als PDF:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aktuelles,did=165020.html
Donnerstag, November 25, 2010
AdventsPotcast 2010

Was ist der AdventsPotcast?
Hier können Sie ehrenamtlich für ein Soziales Projekt werben, das nicht unbedingt so bekannt, aber unterstützenswert ist.
Schauen Sie mal rein:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
"Dies ist eine ehrenamtliche PR-Aktion für den wohltätigen Zweck:
An 24 Adventstagen werden jeweils ein Podcast zum freien Download zur Verfügung gestellt und damit Non-Profit-Organisationen beworben, die kaum bzw. keine Werbemittel zur Verfügung haben."
Wie bereits erwähnt geht der Podcast nun schon in die Dritte Runde und einen Kurzüberblick über den Adventspodcast 2009 gibt es bei Youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=xxW_qW2iUo4&feature=player_embedded!
Hier finden die die Zusammenstellung aller 24 Beiträge von 2009:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
Hoffentlich findet diese Aktion auch in diesem Jahr viele Mitmacher und auch Hörer bzw. Seher.
Wir werden bestimmt regelmäßig reinschauen und wünschen viel Ihr Erfolg.
Donnerstag, November 18, 2010
Stiften gehen?!
Einen guten Überblick über Stiftungen in Deutschland, ihre Konzepte und Projekte der Engagementförderung und Vieles mehr bietet die Homepage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: http://www.stiftungen.org/
Dort findet sich auch ein Verweis auf die Besonderheit der Bürgerstiftungen, deren Anzahl in den letzten Jahren gestiegen ist und die vielerorts Erstaunliches vollbringen. Sehr informativ zum Thema Bürgerstiftungen ist auch die Homepage der Aktiven Bürgerschaft e.V., des Kompetenzzentrums für Bürgerengagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken:
http://www.aktive-buergerschaft.de/aktive_buergerschaft
Weitere Infos z.B. über die Initiative Bürgerstiftungen finden Sie unter:
http://www.die-deutschen-buergerstiftungen.de/
Samstag, November 13, 2010
Du bist nicht allein. Hungrig-Online: Kommunikation bei Essstörungen
Kurz näheres:
„Menschen mit Anorexie, Bulimie, Binge-Eating oder Adipositas haben eines gemeinsam: Ihre Scham ist oft so groß, dass sie sich niemandem anvertrauen. Die Betroffenen verheimlichen ihre Probleme und ziehen sich von Freunden und Familie zurück.
Wir bieten Betroffenen und Angehörigen eine Alternative zum einsamen Schweigen. Bei uns kann man sich anonym, kostenlos und unverbindlich über Essstörungen informieren, sich mit Leidensgenossen austauschen und nach Hilfe bei Essstörungen suchen. Dazu bieten wir neben vielen Informationen auch moderierte Mailinglisten, einen Chat und ein Diskussionsforum an.“
Die Angebote reichen von Infos natürlich für Betroffene und Angehörige aber auch für Fachleute und speziell für Lehrer.
Hut ab für solch professionelle Arbeit, die rein ehrenamtlich organisiert ist!
Wer Lust hat, sich anzusehen, wie moderne Arbeit wunderbar online Hilfe anbietet, der kann gern weiterschauen unter:
http://www.hungrig-online.de/cms/
Donnerstag, November 04, 2010
Jugendleiter/In -Card

Sie ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaberinnen und Inhaber.
Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.
Auf der informativen Seite können Sie nachlesen welche Qualifikationen frau/man mitbringen und welche Standards erfüllt sein müssen sie zu erhalten. Erfüllen Sie diese können Sie sie auch sofort online beantragen.
Ein Forum bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und es werden Informationen zur Verfügung gestellt wo und welche Vergünstigungen deutschlandweit Inhaberinnen und Inhaber der Karte nutzten können.
Weiterführende Informationen zur Juleica findet Sie auch bei Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendleitercard
Sonntag, Oktober 24, 2010
Ehrung der Berliner Helden
Freitag, Oktober 15, 2010
Berliner Hospizwoche vom 23.-29. Oktober
Im Jahr 2007 gab es in Deutschland etwa 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 170 stationäre Hospize sowie etwa 80.000 Menschen, die sich ehrenamtlich in der Hospizbewegung engagieren und sie unterstützen. (Quelle: Studie des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V., abrufbar unter
http://www.hospiz.net/stamhole/pdf/stellung_neu_39a-sgb5.pdf).
Beeindruckende Zahlen, denen man entnehmen kann, wie wichtig ein Sterben in Würde vielen Menschen in diesem Land ist. Jede/r Ehrenamtliche engagiert sich pro Begleitung eines Erwachsenen (durchschnittliche Begleitdauer 3,2 Monate) im /Umfang von ca. 30 Stunden (ebenfalls im Detail in der genannten Studie nachlesbar).
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), 1992 als bundesweiter Interessenverband der deutschen Hospizbewegung gegründet, ist auch Veranstalter der Berliner Hospizwoche, die in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Im Editorial heißt es:
„Die letzten Wochen, Tage und Stunden eines Menschen zu begleiten, ist die Aufgabe der HospizmitarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen unserer 27 Mitgliedsorganisationen. Sie sind auch diejenigen, die unter dem Dach des Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. ein lebensbejahendes Programm für Sie zusammengestellt haben. Es wird freudig, weltoffen, anregend, still, musikalisch, interaktiv, besinnlich und poetisch – eben lebendig.“
Das vollständige Programm ist zu finden unter:
http://www.hospizwoche.de/index.php?id=78
Weitere Informationen zum DHPV unter
http://www.hospiz.net/index.html.
Donnerstag, Oktober 07, 2010
Mitreden? weltweites Online-Brainstorming (Jam) vom 10-12.Oktober
Was ist ein Jam?
Ein Jam ist eine online geführte Echtzeit-Diskussion zwischen Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die – wie bei einem riesigen Brainstorming – über einen Zeitraum von mehreren Tagen ihre Ideen „posten“, miteinander diskutieren und gemeinsam bestehende Konzepte und Ideen auf den Prüfstand stellen. Dabei wird durch Technologie einerseits (semantische Analysen) und Moderation andererseits (sog. ‚facilitators’ begleiten, heben Ideenstränge, die sich in den Foren bilden, heraus und erlauben so schon während des Jams auch erste Verdichtungen) nicht nur Ideen gesammelt, sondern auch analyisiert, gruppiert, kategorisiert.
Und was genau ist nun ein Service Jam?
Der Service Jam holt Non-Profit-Organisationen, Unternehmen sowie wissenschaftliche und politische Institutionen an einen virtuellen Tisch und stößt eine fokussierte und moderierte Diskussion darüber an, wie soziale Innovationen zur Lösung der größten globalen Herausforderungen beitragen können.
Wie läuft so ein Jam ab?
Normalerweise dauert ein Jam zwei bis drei Tage, in deren Verlauf sich die Diskutanten zu jeder Zeit einloggen und mitdiskutieren können. Zeit-Zonen spielen keine Rolle - während man in Deutschland schläft, diskutiert man in Australien, Indien oder China munter weiter. Man muss also nicht ständig eingeloggt sein. Durch die Strukturierung des Jams in mehrere Foren mit unterschiedlichen Schwerpunkten können sich alle Teilnehmer dort einbringen, wo ihre Expertise und Interessen liegen. Die Foren werden von Fachleuten begleitet, die Diskussionen anstoßen und moderieren. „Konferenzsprache“ ist Englisch, um den Austausch von Ideen über Landes- /Sprachgrenzen hinweg zu transportieren.
Empfehlenswert ist, sich für die „Jam-Days“ (10.-12. Oktober 2010) Zeitscheiben im Kalender zu blocken. Eine Stunde ist eine gute Richtgröße. Man kann natürlich ganz flexibel zu jeder Zeit dazu stoßen oder sich wieder ausblenden, aber man wird – wie in einer richtigen Konferenz – zunächst Beiträge aufnehmen und nachvollziehen/’verdauen’ wollen, bevor man selbst aktiv wird. Gleichzeitig lebt der Jam davon, dass man sich einbringt. Eine gute Idee will geäußert werden – selbst wenn sie schon an anderer Stelle von anderen Teilnehmern eingebracht wurde. So erkennt man auch Tendenzen und Schwerpunkt. Zudem ist der Vorteil die große Parallelität – man kann jederzeit ‚loslegen’, denn man unterbricht ja keinen Redner, wie bei einer normalen Konferenz der Fall wäre. Jamming erlaubt also erheblich mehr Beiträge der Teilnehmer, als klassische Methoden.
Scheuen Sie sich also nicht, aktiv mit zu diskutieren – und auch wenn das Englische manchmal schwerer fällt: sprachlicher Feinschliff ist nicht oberstes Gebot. Nur wenige der Teilnehmer haben tatsächlich Englisch als Muttersprache, der Gedanke ist, was zählt.
Neugierig geworden? Dann hier klicken:
http://www.ibm.com/ibm/responsibility/minijam/overview.html
Freitag, Oktober 01, 2010
"Berliner Helden" - seit einem Jahr Non Stop
Alle waren gespannt, viele skeptisch und vermutlich haben die wenigsten angenommen, dass es möglich ist, täglich in einer Zeitung Berichte und Aufrufe zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin zu veröffentlichen.
Die BZ hat gezeigt, es ist möglich und es vor allem, dass es gut ist. Tägtäglich werden Berliner Helden vorgestellt, die sich ehrenamtlich in dieser Stadt engagieren und das sind bei weitem immer noch nicht alle. Zahlreiche Aktionen und Ehrenamtsprojekte wurden vorgestellt und haben gezeitig, wir bunt und vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und wo man sich überall engagieren kann. Die vielen Helden machen fast ein schlechtes Gewissen, wenn man selbst noch nicht aktiv geworden ist. Aber mit Sicherheit haben die „Berliner Helden“ den einen oder anderen Berliner dazu bewegt, sich an einer Hilfsaktion beteiligen oder sogar länger ehrenamtlich aktiv zu werden. Wer noch nicht wusste, wo und wie das geht, konnte sich an das Berliner Heldenbüro wenden oder direkte Ansprechpartner in den täglichen Berichten und Aufrufen finden.
Wir gratulieren den „Berliner Helden“ zu einem Jahr gelungener und sensibler Berichterstattung zu diesem Thema und wünschen uns noch viele weitere Berliner Helden Seiten
Alle erscheinenden Artikel finden Sie unter der Adresse
http://www.bz-berlin.de/suche/
wenn Sie als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
http://www.bz-berlin.de/suche/
Schauen Sie mal rein, was die „Berliner Helden“ alles zu bieten haben unter www.berliner-helden.com – und wenn Sie´s nicht schon sind, werden Sie vielleicht jetzt noch heldenhaft aktiv.