In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Samstag, März 07, 2009
Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall
Samstag, Februar 28, 2009
Der Kölner Karneval im Zeichen des Ehrenamts
Nicht unspannend, wenn auch im Nachgang, sei an dieser Stelle erwähnt, dass das Festkommitee des Karnevals 11 Gebote festgeschrieben hat, mit denen man der ehrenamtlichen Arbeit in Karnevalszeiten einen qualitativ wertvollen und verbindlichen Rahmen geben möchte.
In der Präambel heißt es:
„Der Kölner Karneval ist ein Lebensgefühl, hat eine hohe emotionale Komponente und braucht Qualitätskriterien für seine ehrenamtliche Arbeit. Wir im Hause des Festkomitees haben uns intensiv damit beschäftigt. Es sind Leitsätze, die wir für unsere Arbeit formuliert haben und die wir auch unseren Gesellschaften als Empfehlung aussprechen.“
Das 6. Gebot benennt die ehrenamtliche Komponente und tragende Säule: „Der Kölner Karneval soll durch das Ehrenamt getragen werden.“ Auch der gesellschaftlichen Verantwortung, 7. Gebot, entzieht man sich nicht und widmet sich im 11. Gebot der „Spiegelfunktion“, die „gesellschaftskritisch, werteorientiert und unabhängig“ sein soll.
Bei soviel Verantwortungsbewusstsein, darf der Spaß trotz allem nicht zu kurz kommen. Das 11. und letzte Gebot sagt uns: „Der Kölner Karneval hat Humor und Leichtigkeit.“
In diesem Sinne – Bleiben Sie heiter!
Samstag, Februar 21, 2009
Willkommen bei Best Buddies Deutschland
Gründer und Schirmherr ist Anthony Kennedy-Shriver. 1989 gründete er Best Buddies International an der Georgetown University in Washington. Bereits zu Studienzeiten hatte Anthony Kennedy Shriver die Idee zu Best Buddies, als er bemerkte, dass Menschen mit geistiger Behinderung nicht die gleichen´Möglichkeiten haben, soziale Kontakte mit Gleichaltrigen aufzubauen, wie diejenigen, die keine geistige Behinderung haben. Ihm ist aufgefallen, welch positive Kraft Freundschaft auf das Selbstbewusstsein, die Lebensfreude und auf die sozialen Kompetenzen von Menschen mit geistiger Behinderung ausstrahlt.
e-Buddies-Programm
Best Buddies kann man unterschiedlich unterstützen. Interessant finde ich das e-Buddies Programm, ein innovatives Programm, das eine „Brieffreundschaft“ online per E-Mail ermöglicht. Die e-Buddies, so werden die aktiven Teilnehmer bezeichnet, erklären sich bereit, für die Dauer eines Jahres mindestens einmal pro Woche eine E-Mail zu schreiben. Dieses Programm ermöglicht Freundschaften über regionale Grenzen hinaus. Darüber hinaus fördert es die Fähigkeiten, einen Computer zu benutzen.
Citizen-Programm?
In erster Linie geht es um Freundschaft – Freundschaft, die eins-zu-eins stattfindet. Das Citizen-Programm bietet allen Menschen, die nicht mehr zur Schule gehen, die Möglichkeit, bei Best Buddies teilzunehmen, um eine Freundschaft zu einem Menschen mit geistiger Behinderung aufzubauen und dessen Leben zu bereichern! Vielleicht als Capuccino-Freund, oder als Kino-Freund.
Wer am Citizen-Programm teilnehmen möchte, erklärt sich für den Zeitraum eines Jahres bereit, mit seinem Buddy einmal pro Woche Kontakt aufzunehmen und zwei mal im Monat etwas miteinander zu unternehmen, wie z. B. ins Kino oder Museum gehen, einen Kaffee zusammen zu trinken oder gemeinsam Sport zu machen.
Filme und Beiträge von Teilnehmenden machen die Seite zusätzlich attraktiv und laden ein mitzumachen. Ein sehr gutes Beispiel für internationale Angebote im Ehrenamt.
Verschiedene Programme machen es möglich, sich nicht nur regional zu engagieren, sondern mit Hilfe des Internets weltweit aktiv zu sein.
Freitag, Februar 13, 2009
Grüne Damen….
Es sind Menschen, die sich ehrenamtlich in der Krankenhauspflege engagieren.
Der Name entstand durch die meist grünen Kittel der Ehrenamtlichen und dient der Unterscheidung gegenüber den weiß gekleideten hauptamtlich Angestellten.
Die grünen Damen und Herren besuchen Stationen in Altenheimen, Pflegeheimen oder Kliniken und übernehmen meist Vorlese-, Einkaufs- und andere Dienste, wenn z. B Angehörige fehlen bzw. Patienten wenig Besuch bekommen.
Ihre Arbeit orientiert sich an den Wünschen und Belangen der Pflegebedürftigen oder deren Angehörigen, kurz gesagt es ist Hilfe von Mensch zu Mensch.
Vielfach werden sie zu Beginn ihrer Tätigkeit durch ein oder mehrere Einführungsveranstaltungen auf diese vorbereitet. Oft treffen sie sich zum regelmäßigem Austausch oder gemeinsamen Weiterbildungen.
Diese ökumenische Krankenhaus- und Altenheim-Hilfe ist nun schon 30 Jahre alt und kirchenübergreifend und christlich inspiriert. Brigitte Schröder hatte sie - vom ehrenamtlichen Dienst des Volunteer Service in den USA angeregt - 1969 begründet.
Zu Beginn des Jahres 2002 wurden in 428 Krankenhäusern und in 286 Alteneinrichtungen deutschlandweit mindestens 10.031 Grüne Damen und 518 Grüne Herren gezählt. (Quelle: Pflegewiki)
Wenn man bei „Google“ das Stichwort „grüne Damen“ eingibt werden 281.000 Einträge angezeigt, vielfach sind es Seiten von lokalen Gruppen. Es zeigt den hohen Verbreitungsgrad dieser ehrenamtlichen Arbeit.
Der immer wieder diskutierte Pflegenotstand und knapper werdende Kassen machen ihre Engagement zu einer wichtigen Ergänzung einer angemessen Pflegearbeit.
Freitag, Februar 06, 2009
Versichert und vernetzt im Ehrenamt
Die beratende Gemeinschaft besteht aus Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftspürfern.
Mehr erfahren Sie hier: http://www.deutsches-ehrenamt.com
Dort Beratung und Information hier die Vernetzung:
Das Online-Portal XING widmet sich mit einem Forum der immer bekannter werdenden Marktplatz-Methode. Im sozialen Bereich hat sich eine Veranstaltungsform herausgebildet, bei der Kooperationen zwischen Unternehmen aus der freien Wirtschaft und Organisationen und Vereinen aus dem gemeinnützigen Sektor angebahnt und vermittelt werden. Die Idee der Marktplätze stammt ursprünglich aus den Niederlanden und findet zunehmend auch in Deutschland Anklang und Verbreitung.
Die Bertelsmann-Stiftung hat nun einen Online-Marktplatz dazu geschaffen, um weiteren Austausch und Kooperationen zu ermöglichen, aber auch zu informieren.
Wer mag, melde sich an. Die Gruppe „Marktplatz für Neue Gesellschaftliche Kooperationen“ trifft sich hier: https://www.xing.com/net/gutegeschaefte.
Donnerstag, Januar 29, 2009
Seminar „Konfliktmanagement im Ehrenamt“
Dieses kostenfreie, zweitägige Seminar wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Lutherstätte Augustinerkloster zu Erfurt in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. durchgeführt.
Die beiden Trainer beleuchten sowohl die negativen als auch positiven Aspekte von Konflikten in Vereinen und sozialen Organisationen und den konstruktiven Umgang mit diesen.
Die Inhalte reichen dabei von Kommunikationstechniken, Gesprächssteuerung, bis hin zu Praxisbeispielen.
Nähere Informationen zum Seminar finden Sie unter:
http://www.seniorenbueros.org/fileadmin/user_upload/Seminare/2009/FES_Konfliktmanagementeinladung_und_programm.pdf
Wir freuen uns sehr, dass im Bereich Ehrenamt kostenfreie Seminare angeboten werden.
Falls Sei so kurzfristig Zeit haben, nutzten Sie die Chance und verbinden das Seminar mit einem Besuch in Erfurt.
Freitag, Januar 23, 2009
Video-Wettbewerb „Die Helfer“ beendet
Das schiefe Endergebnis zeigt, wie es im Netz funktioniert: wer am meisten klickt gewinnt. Hier haben sich entweder unglaublich wenige Menschern beteiligt (Gesamtstimmzahl beträgt jedoch 10215) oder aber die Leute des Gewinnervideos unglaublich gut organisiert bzw. haben viel geklickt und klicken lassen… Das Gewinnervideo (51%) berichtet mehr von Sponsoring und einer so finanzierten Projektarbeit, weniger deutlich von direkter ehrenamtlicher Tätigkeit.
Aber das zweitplatzierte Video (44% der Stimmen) der Bahnhofsmission zeigt hervorragend, wie Ehrenamt funktioniert, was Menschen dabei empfinden und verdeutlicht vor allem wie ehrenamtliche Tätigkeit Menschen in ihrer Grundeinstellung verändert.
Die anderen 3 Videos, auf die lediglich (und grundlos) 4% und zweimal 1% der Stimmen entfallen sind zeigen beispielhaft wie Menschen tätig sind und warum. Insgesamt also tolle Filmchen – macht weiter so!
Wer mal draufschauen mag:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_69770/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Alltag__und__Ehrenamt/Ehrenamt/die__helfer/abstimmung/node__ergebnisse.html?__nnn=true&poolDocResultsId=69762
Donnerstag, Januar 15, 2009
„Immer noch ohne? - Freiwilligenjobs für Jung und Alt“
Seit 1999 gibt es in Hamburg die einzigartige Gelegenheit, sich über vielfältige Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements zu informieren: auf der Freiwilligenbörse „AKTIVOLI“. Am kommenden Sonntag, dem 18.1.2009 präsentieren an über 120 Ständen wieder gemeinnützige Organisationen und Initiativen ihre Projekte aus verschiedensten Bereichen im Ambiente des traditionsreichen Hamburger Handelsplatzes, im historischen Börsensaal der Handelskammer.
Für das Jubiläum ist ein spannendes Rahmenprogramm geplant und es werden Rekordergebnisse erwartet: sei es an Austauschmöglichkeiten, Wirksamkeit in der Öffentlichkeit wie auch Besucher/inneninteresse.
Für leibliches Wohl ist gesorgt, es gibt eine Kinderbetreuung und das bei freiem Eintritt!
Auf der Seite zur diesjährigen Börse kann man sich komplett und übersichtlich informieren, ein Video gibt einen guten Überblick:
http://www.agfw-hamburg.de/default2.asp?id=1927&sm=e_c
Sonntag, Januar 11, 2009
Transparenzinitiative im Land Berlin – Diskutieren Sie mit!
Im Anschluss an die öffentliche Diskussion wird die Charta von den teilnehmenden Organisationen beschlossen und unterzeichnet.
Die Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement des Landes Berlin, Staatssekretärin Monika Helbig, hat die Transparenzinitiative ausdrücklich begrüßt. In der Presseerklärung des Landes Berlin heißt es wörtlich von Helbig: „Auch in Berlin hängt die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, sich mit Spenden oder Dienstleistungen freiwillig zu engagieren, entscheidend von dem Vertrauen in die Arbeit gemeinnütziger Projekte, Organisationen und Vereine ab. Und Transparenz über Ziele, Arbeitsweisen und Finanzdaten ist die Grundlage dieses Vertrauens.“
Hier können Sie die vollständige Pressemeldung nachlesen: http://www.berlin.de/buergeraktiv/erklaerung.html
Ihr persönliches Engagement und Ihre Meinung ist gefragt und das ab sofort!
mitdiskutieren. Sie brauchen nur auf Kommentar unter dem aktuellen Entwurf der Tranzparenzcharta zu klicken, und schon kann ihr Beitrag eingetragen werden.
in den aktuellen Entwurf der Transparenzcharta und veröffentlichen Sie hier http://www.berlin.de/forum/viewtopic.php?t=51
Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.
Freitag, Januar 02, 2009
Ein frohes, glückliches und erfolgereiches neues Jahr wünscht der Ehrenamstblog allen seinen Leserinnen und Lesern

Mittwoch, Dezember 24, 2008
Barak Obama über Community Organizing - das Weihnachtsgeschenk des Ehrenamtsblogs
Freitag, Dezember 19, 2008
Hilfsorganisationen beschließen Transparenzkodex
Von großen Hilfsorganisationen wurde gerade ein Verhaltenskodex beschlossen, der bis zum Jahr 2010 getestet werden soll und die Organisationen selbstverpflichtend zu mehr Transparenz auffordert und ermutigt, nach dem Motto „Vertrauen ist das Rückgrat jeder Spenden sammelnden Organisation“.
Die Welthungerhilfe und die Kindernothilfe haben den neuen Transparenz-Verhaltenskodex des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) begrüßt. Die beiden Hilfsorganisationen hatten im April gemeinsam mit 14 anderen VENRO-Organisationen einen Prozess zu mehr Transparenz, Führung und Kontrolle angestoßen. Das zwölfseitige Papier wurde nun nach neunmonatiger intensiver Debatte mit großer Mehrheit auf der VENRO-Mitgliederversammlung beschlossen. Es regelt zum Beispiel sehr detailliert, welche Elemente ein Jahresbericht enthalten soll, wie die Gewaltenteilung zwischen Leitung und Aufsicht sichergestellt werden kann sowie Fragen zur Vergütung und Auswahl von Mitarbeitern und Beratern.
Hier ist der „Kodex“:
http://www.welthungerhilfe.de/fileadmin/media/pdf/Ueber_uns/VENRO_Kodex_Transparenz.pdf
Zum Nachlesen:
http://www.socialtimes.de/nachricht.php?nachricht_id=13811&newsrubrik_id=6
Donnerstag, Dezember 11, 2008
Wer engagiert sich wo? Wer hilft wieviel?
Flächendeckend wurden die Daten aus 439 Landkreisen und kreisfreien Städte ausgewertet und 44.000 Interviews geführt. Welche Informationen gibt es darin?
Ehrenamtliches Engagement nach Ost-West-Süd-Nord , nach Stadt und Land, Engagementpotenzial nach Regionen (statt nach Ländergrenzen), welchen Wert dies geleistete Ehrenamt hat, in welchen Bereichen sich Menschen engagieren, weg von Großorganisationen hin zu projektbezogenen Initiativen, mehr Junge weniger Ältere, …
Lust, selbst mal nachzuschauen? Bei spiegel online sind interaktive Graphiken dazu aufrufbar, Holger Backhaus-Maul hat den Atlas für die aktive Bürgerschaft kommentiert.
Artikel:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,591209,00.html
Graphiken:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,591275,00.html
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-37225.html#backToArticle=591209
Kommentar:
http://www.aktive-buergerschaft.de/vab/resourcen/newsletter/2008/11/vab_kommentar_2008-11.pdf
Donnerstag, Dezember 04, 2008
Ein Kessel Buntes zum Ehrenamt
Wer viel im Netz unterwegs ist, kommt nicht um das „Nachschlagewerk“ Wikipedia herum.
Eine Hilfe – wenn auch nicht immer ganz korrekt – bei vielen Fragestellungen.
Nebenbei bemerkt, auch ein Ergebnis aus der Arbeit von Ehrenamtlichen. Denn viele Menschen füllen ehrenamtlich die Datenbank mit Informationen.
So wird Frau und Mann auch zum Thema „internationaler Ehrenamtstag“ hier fündig:
"Der Internationale Tag des Ehrenamtes (en. International Volunteer Day for Economic and Social Development, IVD) ist ein jährlich am 5. Dezember abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements.
Er wurde 1985 von der UN mit Wirkung ab 1986 beschlossen. In Deutschland ersetzt er de facto den Tag des Ehrenamts, der früher am 2. Dezember begangen wurde.
An diesem Tag wird auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an besonders engagierte Personen vergeben."
http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_des_Ehrenamts
Auch in diesem Jahr, zeichnet der Bundespräsident Horst Köhler engagierte Bürger mit einem Orden aus.
Interessierte können unter:
etwas über die Geehrten nachlesen.
Ein Adventskalender mit dem Thema Ehrenamt
Diese Woche ist aber nicht nur der Tag des Ehrenamtes, sondern auch die erste Adventswoche und so wollen wir die Initative der RBB-Abendschau nicht unerwähnt lassen, die einen ungewöhnlichen „Adventkalender“ entwickelt hat.
Jeden Abend bis Heiligabend läuft ein Beitrag : „Adventskalender … ich engagiere mich, weil….“ in der Sendung, der Menschen vorgestellt, die sich in den Dienst Anderer stellen.
Sie engagieren sich in Vereinen, bei der Jugendarbeit und in Altersheimen. Sie retten Bäume, lesen vor oder helfen aus, wo sich sonst keine Hand mehr findet.
http://www.rbb-online.de/_/abendschau/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_8302141.html
Samstag, November 29, 2008
Ehrenamtlich im Internet
Auf der Ehrenamtsseite der Hesseischen Landesregierung finden sich neben vielen anderen Informationen Referentenvorträge von der Veranstaltungsreihe „Ehrenamtlich im Internet“.
Folgende Vorträge sind momentan auf der Startseite abrufbar:
• Malte Jörg Uffeln: Recht im Internet
• Malte Jörg Uffeln: Recht im Internet (SKRIPT)
• Christian Flory: IT-Sicherheit
• Hendrik Terstiege: IT-Sicherheit
• Wolfram Koch: Internetmarketing
• Gerd Brünig: Barrierefreies Internet
Das Internet gewinnt im Bereich des Ehrenamts immer mehr an Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind diese Vorträge empfehlenswert.
Freitag, November 21, 2008
200 Jahre gesetzliche Regelung des kommunalen Ehrenamts
"Jeder Bürger ist schuldig öffentliche Stadtämter zu übernehmen, und solche,womit kein Diensteinkommen verbunden ist, unentgeldlich zu verrichten."
Im § 192 wird die Aufwandsentschädigung für solche Tätigkeiten gesetzlich geregelt. Dort heißt es:
"Bei letztern soll jedoch die Dauer der Verwaltung auf eine bestimmte Zeit beschränkt und der Betrag der dabei vorfallenden Kosten von der Gemeinde vergütet werden.
Der Gesetzestext zeigt insbesondere im § 192 eine erstaunliche Modernität. Dinge, die erst in den letzten Jahren im Bereich ehrenamtlicher Arbeit wieder in den Blick der Handelnden geraten, wie die zeitliche Beschränkung der ehrenamtlichen Aktivitäten schon an ihrem Anfang, werden hier kurz und knapp, preußisch trocken, geregelt.
Das Ehrenamt in Deutschland hat eine große Tradition und eine lange Geschichte. An seiner Entwicklung haben Männer des Fortschritts wie vom Stein und Hardenberg mitgearbeitet. Dies gibt an einem solchen Tag, wie dem 19. November 2008 Anlass, einen Augenblick zu verharren, zurückzuschauen, und derer zu gedenken, die vor uns für das Gemeinwohl gearbeitet haben. Mit Stolz können die ehrenamtlich Tätigen in Deutschland auf ihre Wurzeln schauen. Sie gehören mit zum Besten, was unser Volk hervorgebracht hat.
Wer den ganzen Text studieren will, findet ein Faksimile des Gesetztes unter folgender Internetadresse:
http://www.ehrenamt-berlin.de/index.cfm?dateiname=ehrenamt_literatur.cfm&suchen=Kommunalverfassung
und unter:
Freitag, November 14, 2008
Weniges verringert sich
"An jeder Wall-Street-Existenz hängen in New York drei andere Existenzen" so kann man in kürzlich erschienenen Artikel lesen. Interessant ist der Hinweis auf Geschlossenheit in der Not:
„Etwas Positives, so Campbell habe die Krise trotz allem für seine Arbeit: "In Zeiten wie diesen rücken die New Yorker enger zusammen und sorgen sich umeinander. Ich rechne damit, dass wir auf deutlich mehr Freiwillige zurückgreifen können als in guten Zeiten." Es ist ein schwacher Trost. Aber immerhin ein Trost.
Lust zum Nachlesen?
Dazu folgende Artikel:
Ohne Yuppies wächst der Hunger
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/923/312834/text/
Weniger Geld für Harlems Kinder
http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/weniger-geld-fuer-harlems-kinder/
Freitag, November 07, 2008
Schonmal was von den „Sehbären“ gehört?
Vor gut zwei Jahren wurde nämlich ein Fanclub namens „Sehbären“ gegründet. Was ist das Besondere daran?
Das Besondere ist, dass die „Sehbären“ ein Fanclub für blinde und sehbehinderte Menschen ist, selbstverständlich werden sehende Menschen dabei nicht ausgeschlossen.
Der Sportjournalist Christopher Buhl ist Initiator und gleichzeitig ehrenamtlicher Kommentator bei den Fußballspielen. Mit einem weiteren ehrenamtlichen Mitstreiter beschreibt er den inzwischen 80 Mitgliedern des Fanclubs den Spielverlauf. Empfangen können die Fans alle Infos per Kopfhörer.
Als „kleines Extra“ genießen die Mitglieder der „Sehbären“ freien Eintritt zu allen Hertha-Spielen, besuchen das Training der Spieler, treffen sich mit anderen Fans und besuchen auch mal Auswärtsspiele.
Lust bekommen, auch ein „Sehbär“-Mitglied zu werden oder gar ein Kommentator zu sein? Dann einfach mal klicken auf: http://www.sehbaeren.de/
Donnerstag, Oktober 30, 2008
Hilfen für Helfer
Ein Portal für Ehrenamtliche auf der Website vom Bundesfinanzministerium
www.bundesfinanzministerium.de
Hilfen für Helfer
Für Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sind sie die wahren Superstars unserer Zeit: Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren oder eine Stiftung gründen und das Leben in Deutschland lebenswerter und menschlicher machen. Wir zeigen Ihnen die Bürgerinnen und Bürger, die mit einem Ehrenamt für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft sorgen.
Das Bundesministerium der Finanzen möchte dieses Engagement öffentlich machen und allen zeigen, wer diese "Superstars" eigentlich sind. Das Ehrenamt hat viele Gesichter.Sind auch Sie ehrenamtlich tätig, ein Spender oder Stifter? Oder möchten sich bei jemandem bedanken, der mit seinem Engagement anderen hilft, beispielsweise Ihr Kind im Sportverein trainiert? Dann nehmen Sie am Video-Wettbewerb "Die Helfer" des Bundesfinanzministeriums teil!
Drehen Sie ein kurzes Video zum Thema Ehrenamt und beantworten Sie darin eine der beiden Fragen: "Warum engagiere ich mich?" oder "Wem möchte ich für sein Engagement danken?" Zeigen Sie Ihr Engagement oder die Person, der Sie danken! Wie Sie mit Ihrem Film am Wettbewerb teilnehmen können, erfahren Sie im Video auf dieser Seite:
http://de.youtube.com/user/diehelfer
Was ist „Hilfen für Helfer“? „Hilfen für Helfer" ist ein Gesetz, mit dem die Bundesregierung ein deutliches Zeichen für ehrenamtliches Engagement setzt. Erfahren Sie mehr unter www.hilfen-fuer-helfer.de
Freitag, Oktober 24, 2008
Rettet die Kastanien!
So auch in Berlin 2008:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_0810/nachricht3242.html
Die Aufgabe der Freiwilligen ist es, das Laub unter den Kastanien zusammenzusammeln und zu entsorgen, damit die Puppen der Kastanienminiermotte weniger Nahrung finden.
Eine einfache und doch sehr praktikable Lösung, die den Befall nach Aussagen von Experten um 2/3 reduziert.
Alleine in Berlin gibt es ca. 48.000 weißblühende Kastanien, die es zu retten gilt.
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/kastanienminiermotte/
Inzwischen weiß auch wohl jeder was eine Miniermotte ist und welchen Schaden sie auf lange Sicht an den Bäumen verursacht.
Falls Sie sich noch weitergehend informieren wollen nachfolgend ein paar Links:
http://www.rettet-die-kastanien.de/inhalt/flyer-grafik.pdf
http://www.rbb-online.de/_/themen/beitrag_jsp/key=4711671.html
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz/kastanienminiermotte/de/fragen.shtml
http://stadt.bad-duerrheim.de/servlet/PB/show/1203943/Kastanienminiermotte_Fatblatt.pdf
Wir hoffen, dass sich auch in diesem Jahr viele freiwillige Helfer zum Laubsammeln finden werden.
Spannend an dieser ehrenamtlichen Aktion: es ist eine einmalige Aktion für Helfer, die sich nicht dauerhaft engagieren wollen und aller Altersklassen anspricht.
Wollen Sie nicht auch mal mit der ganzen Familie einen „Ehrenamtstag“ einlegen?
Mittwoch, Oktober 15, 2008
Service Learning für Studierende
Gemeinsam mit dem Career Service der Universität Heidelberg hat die FreiwilligenBörse des PARITÄTISCHEN ein Konzept entwickelt, dass im kommenden Wintersemester erstmals erprobt wird. Beim »Service Learning« arbeiten die Studierenden insgesamt 22 Stunden während des Semesters freiwillig, ehrenamtlich in einer individuell ausgewählten sozialen Einrichtung mit.
Auf die Begegnungen in fremden Lebenswelten werden die Teilnehmenden von Michaela Leux-Schirmer, der Projektleiterin der FreiwilligenBörse, in einem Einführungsseminar vorbereitet. Die bei ihrem Freiwilligeneinsatz gewonnenen Erfahrungen werten die Studierenden während ihres Einsatzes bzw. im Anschluss daran gemeinsam aus. Sie reflektieren, wie die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Studium und zukünftige berufliche Situation übertragen werden können. Auch dabei erhalten Sie Unterstützung durch die FreiwilligenBörse.
Bei ihren Einsätzen lernen Studierende in der Praxis. Sie erfahren reale soziale Verhaltens- und Handlungsmuster und reflektieren diese gemeinsam. Durch den Kontakt und Austausch mit Menschen in schwierigen, betreuten oder benachteiligten Lebenssituationen erfahren Sie eine »Horizonterweiterung«, die Sie in Ihrer eigenen sozialen Entwicklung voranbringt. Sie sind in lebendiger Interaktion sowohl mit den “Klienten/-innen” als auch den Ansprechpartner/-innen der Einrichtungen.
Das Angebot »Service Learning« wird an einigen anderen Universitäten bereits angeboten und die dort gemachten Erfahrungen sind uneingeschränkt positiv. Die Studierenden, die daran teilgenommen haben, sind sich in der Aussage einig, dass sie hierbei in ihrer eigenen Entwicklung bereichert und gestärkt wurden. Außerdem erhalten Sie für die Teilnahme an »Service Learning« ein Zertifikat.Das Projekt »Service Learning für Studierende« kann in Heidelberg umgesetzt werden dank der fachlichen Beratung durch die Agentur mehrwert und Förderung durch die Robert Bosch Stiftung und die E-Burckhardt-Stiftung.
Mehr Informationen unter
www.freiwilligenboerse-heidelberg.de
Freitag, Oktober 10, 2008
Verbund Freiwilligen-Zentren der Caritas
Im Verbund der Freiwilligenzentren der Caritas sind 45 Zentren der katholischen Kirche in Deutschland und Österreich zusammengeschlossen. Der Verbund ist 1996 von 16 Zentren gegründet worden und wächst seit dem ständig. Ziel des Zusammenschlusses der Freiwilligen-Zentren zum Verbund Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritas Verband ist die Förderung des freiwilligen, ehrenamtlichen, bürgerschaftlichen Engagements und das verantwortliche Mitgestalten der gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland.
Freiwilligen-Zentren setzen Akzente „wider die Gleichgültigkeit" und für eine „Kultur der Solidarität".
Ziele der Freiwilligen-Zentren vor Ort
Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband verstehen sich als Entwicklungszentren für eine solidarische Bürgergesellschaft. Sie fördern die Kooperation von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft und sind Teil der Sozialbewegung in der jeweiligen Kommune oder Region.
Ressourcen in Freiwilligen-Zentren
Um eine notwendige Kontinuität zu erreichen, brauchen Freiwilligen-Zentren in der Regel berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Einzelfall kann ein Freiwilligen-Zentrum auch von freiwillig Engagierten geführt werden, die eine entsprechende Sachkenntnis und das erforderliche Zeitbudget einbringen.
Auf den Seiten der Freiwilligen-Zentren stehen Informationen zu folgenden Themenbereichen zur Verfügung
- Konzeption der Freiwilligenzentren
- Überblick über die Struktur und Arbeitsweise der Freiwilligenzentren Vor Ort
- Informationen zur Kooperation mit Schulen
- Infos zu Freiwilligendiensten im Ausland
- Infos zu Generationsübergreifenden Freiwilligenzentren
- Infos dazu, wie man Mitglied in Verbund der Freiwilligenzentren werden kann
Donnerstag, Oktober 02, 2008
Glücksweg 67: Ein Amt in Ehren
Das Buch ist ein umfangreicher Ratgeber (192 Seiten), um sein eigenes Glück zu steigern. Die Erkenntnisse der Glücksforschung sind in 77 Glückswegen so praktisch erklärt, dass jeder sie für sich anwenden kann.
„Ein Amt in Ehren“ ist die Überschrift vom Glücksweg 67 der im Kapitel 10 des Buches wie folgt beschrieben wird: “Im Ehrenamt können wir viel helfen, uns vielfältig mit anderen Menschen verbinden und uns dadurch selbst glücklich machen“.
Das Buch ist erschienen im Graefe und Unzer Verlag (GU) und kostet 16.90 €.
Die Rezessionen sind alle sehr positiv.
Schaut einfach mal rein. Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen genau das Steinchen das noch fehlte, auf dem Weg zum Glücklichsein!
http://www.77-wege-zum-glueck.de
Donnerstag, September 25, 2008
Ehrenamt und Steuern
Zum einen ist für die Ehrenamtlichen wichtig, inwiefern sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit und die entstandenen Aufwendungen (z.B. Benzinkosten) steuerlich geltend machen können.
Zum anderen ist für die Einrichtungen wichtig, dass die Grenzlinie zwischen Ehrenamt und nebenberuflicher Tätigkeit klar gezogen wird.
Auf diese und andere wichtige Fragen rund um das Thema Ehrenamt und Steuern wird in der Broschüre der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft zum „-Ehrenamt und Steuern - Steuerliche Behandlung nebenberuflicher Tätigkeiten“ in Form von verständlichen Arbeitshilfen eingegangen.
Über den Link http://www.paritaet-bremen.de/_data/mrd_ehrenamt_hansa2008-06-09.pdf kann die Broschüre heruntergeladen werden.
Donnerstag, September 18, 2008
Mitmachen ist angesagt!
Der Freiwilligentag bietet allen interessierten, neugierigen und spontanen Menschen in Berlin einen Einblick in die verschiedensten Engagementmöglichkeiten. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, sich für ein paar Stunden in Vereinen, Initiativen und Organisationen ihres Bezirkes zu engagieren und freiwilliges Engagement zu „testen“.
Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner unterstützt als Botschafterin den Berliner Freiwilligentag.
Das Online-Portal unter www.berliner-freiwilligentag.de bietet einen detaillierten Überblick über alle Mitmach-Projekte in den Bezirken. Man kann in z.B. Tempelhof den Kinderbauernhof winterfest machen, in Steglitz unter Anleitung Musikinstrumente für Kinder bauen, in Charlottenburg für kranke Menschen basteln, in der Gropiusstadt Rolli-Tandems mit älteren Menschen bilden, oder in Lichtenberg mit kleinen Kiezdetektiven den Rheinsteinpark säubern. Für jede Fähigkeit ist etwas dabei!
Donnerstag, September 11, 2008
Unfallversichert beim Ehrenamt?
Unfallversicherungsschutz – für die Versicherten beitragsfrei – besteht seit 2005 auch, wenn sich Vereine im Auftrag oder mit Zustimmung vom Bund, Ländern und Kommune oder öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften engagieren.
Die örtlich zuständige Unfallkasse kann seit 2005 ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte unter Unfallversicherungsschutz stellen. Vorraussetzung: Die Tätigkeiten sind freiwillig und unentgeltlich, sie liegen im öffentlichen Interesse und erfolgen für eine Organisation, deren Gemeinnützigkeit anerkannt ist. Für die Versicherten ist der Versicherungsschutz beitragsfrei.
Auf Antrag können seit 2005 im Wege der Freiwilligen Versicherung gewählte Ehrenamtsträger gemeinnütziger Organisationen versichert werden.
ERWEITERUNG:
Ab voraussichtlich Oktober 2008 wird diese Möglichkeit auch auf ehrenamtlich Tätige in gemeinnützigen Organisationen erstreckt, die nicht gewählt, aber beauftragt sind. Die Versicherung ist beitragspflichtig.
Dr. Thomas Molketin (BMAS) hat dies auf einer Fachtagung gemeinsam mit der VBG am 4.9.08 angekündigt. Dort hieß es pro Person und Jahr sei mit einem Beitrag von 2,73 Euro zu rechnen.
Weitere Informationen folgen sicher im Oktober….
Informationen zum bisherigen Stand von 2005 gibt in Form einer Broschüre beim BMAS:
http://www.bmas.de/coremedia/generator/9924/zu__ihrer__sicherheit__unfallversichert__im__ehrenamt.html
Donnerstag, September 04, 2008
Sei ein Held und mach mit!
Die Seite bezieht sich auf die Dokumentation „ Platz für Helden“, die in KiKa (Kinderkanal von ARD und ZDF) jeden Donnerstag ab 6. Oktober läuft.
In der sechsteiligen Staffel wird jedes Mal eine Gruppe von Jugendlichen vorgestellt, die sich ehrenamtlich engagiert, z. B. Schüler, die beim Projekt „Schüler Helfen Leben“ in einer vom Balkankrieg besonders betroffenen Region eine Grundschule renovieren und ausstatten helfen.
Aber auch Online werden Projekte vorgestellt und darüber berichtet, diese Möglichkeit haben bereits 2500 Zuschauer genutzt und sich angemeldet.
Neben den Projektvorstellungen gibt es für Interessierte Informationen zu den Themen Geld, Presse, Werbung, Sponsoring und in einem Forum kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen.
In kurzer und für Jugendliche angemessener Sprache ausgedrückt, heißt es dann:
Zeig, wofür du dich einsetzt!
Tausch dich mir anderen aus!
Lerne neue Freunde kennen!
Entdecke viele spannende Aktionen!
Bringe dein Projekt ins Fernsehen!
Mach mit bei Platz für Helden!
Was sollen wir da noch hinzufügen…. außer: super, bitte mitmachen!
Donnerstag, August 28, 2008
Von wegen Semesterferien… - Studentisches Sozialprogramm ist angesagt
Was im amerikanischen Studentenalltag Gang und Gebe ist, hat sich auch das Studentische Hilfswerk Dresden auf die Fahnen geschrieben.
Mit ihrem studentischem Sozialprogramm möchten Studenten ihre Mitstudierenden zum ehrenamtlichen Engagement motivieren und gleichzeitig vermitteln zwischen denen, die tätig werden wollen und den 40 verschiedenen Vereinen, die Unterstützung suchen.
Das hehre Ziel dreht sich um soziale Kompetenzen und die persönliche Weiterentwicklung, aber auch um den Aufbau eines Netzwerkes, über das u. a. Praktika und Diplom-, Magister- bzw. Seminararbeiten vergeben werden können.
Ein Zertifikat wird vom Studentenwerk versprochen und eine kleine Aufwandsentschädigung.
Im Gegenzug wird ein Zeitfenster von mind. drei Monaten erwartet, eine Rückmeldung bei Beginn des Einsatzes und ein kurzer Erfahrungsbericht. Das ist klingt unkompliziert und überschaubar.
Und wer erstmal in den eigenen „Gewässern“ fischen will, schaue sich im Tauschring um.
„Hier kannst Du das anbieten, was Dir Spaß macht und gegen das eintauschen, was Du nicht kannst oder nicht so gern machst.“
http://tausch.studentenwerk-dresden.de/
Wenn das nicht „guter Stoff“ für die Semesterferien ist.
Donnerstag, August 21, 2008
Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun
Bei der Durchsicht der Zeitungen, die sich während meines Urlaubs angesammelt hatten, fand ich einen nicht unwichtigen Artikel mit dem Thema „Sicherheit im Ehrenamt“.
Wie wir wissen, engagieren sich viele Bürger ehrenamtlich und denken sicher nicht immer über die eigene Absicherung nach. Doch was passiert eigentlich, wenn der Freiwillige im Ehrenamt einen Unfall erleidet oder einem anderen einen Schaden zufügt? Wer kommt dafür auf?...
Antwort auf diese und andere Fragen gibt die im April 2008 neuaufgelegte Broschüre „Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun“. Sie richtet sich sowohl an die ehrenamtlichen Helfer als auch an die Trägerorganisationen mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:
- Haftung im Ehrenamt
- Wann Haftpflicht- und private Unfallversicherung greifen
- Wie Ehrenamtliche sich privat absichern
- Wie Träger ihre Mitarbeiter schützen
- Versicherungscheckliste für Ehrenamtliche
Die kostenlose Broschüre ist erhältlich beim Informationzentrum der deutschen Versicherer „ZUKUNFT klipp und klar“ unter der Telefonnummer 0800 – 33 99 399 oder im Internet unter der Adresse http://www.klipp-und-klar.de
Sonntag, August 17, 2008
Forum freiwilligenarbeit.ch - benevolat.ch - volontariato.ch
Donnerstag, August 07, 2008
Ehrenamt in Nationalparks….
Naturinteressierte finden auf der Seite http://www.freiwillige-in-parks.de über ganz Deutschland verteilt vielfältige Einsatzmöglichkeiten sich in Nationalparks, Naturparks, und Biosphärenreservaten – den nationalen Naturlandschaften – ehrenamtlich zu engagieren.
Auf der übersichtlich gestalteten Homepage finden sich neben den ca. 37 Einsatzorten, den News, den FQA (eine Zusammenstellung der häufig gestelltesten Fragen), auch internationale Einsatzmöglichkeiten und interessant zu lesenden Erfahrungsberichte von Feiwilligen. Neben Menschen, denen ihre unmittelbare Umgebung am Herzen liegt, gibt es auch ausländische Engagierte, die hier ihr Wissen erweitern und eigenen Erfahrungen einbringen möchten, wie eine Forstwirtschaftsstudentin aus Chile.
Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten in Teamarbeit mit hauptamtlichen Schutzgebietsbetreuerinnen und –betreuern. Ihr Ziel ist es wertvolle Ökosysteme, Pflanzen und Tiere zu erhalten.
In diesem Freiwilligenprogramm der Schutzgebiete sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Alter und Qualifikation herzliche willkommen, schauen Sie doch auch mal rein, es lohnt sich.
Donnerstag, Juli 31, 2008
Ehrenamt zum Aufkleben
Das Bundesfinanzministerium hat eine 55 Cent-Sondermarke mit einem Motiv „Textliche und bildliche Aussagen zum Thema „Ehrenamt““ herausgegeben. Mitte Juni erschien die Marke in der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“. Die erhobenen Zuschläge kommen der Deutschen Wohlfahrtspflege zugute, Wohlfahrtsmarken gibt es in Deutschland bereits seit 1949. Jedes Jahr wird eine Serie von vier Marken mit Zuschlägen herausgegeben. Seit 1969 erscheinen darüber hinaus noch jährlich zwei Weihnachtsmarken. Neben diesen gibt es noch weitere Sondermarken wie Jugendmarken, Sportmarken Umweltmarken und Philateliemarken. In den vergangenen 5 Jahren wurden Zuschlagserlöse von rund 100 Mio. EUR erzielt. Seit 1949 waren es rd. 900 Mio. EUR.
Wer mehr erfahren möchte, schaut nach unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_48746/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Sondermarken/Programm__2008/06/Bildergalerie_20zu_20Juni_202008/Juni08Bildergalerie.html?__nnn=true
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_62570/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Wohlfahrtsmarken/node.html?__nnn=true
Freitag, Juli 25, 2008
Junge Leute in Aktion
Die Freiwilligenagentur der Stadt Oldenburg ruft zum Aktionstag für Jugendliche auf. Bedingung ist eigentlich, dass Schule und Ausbildung Vorrang haben. Dennoch gibt es einen Bonbon: teilnehmende Schülerinnen und Schüler werden von den Schulen für diesen Tag vom Unterricht befreit. Die Stadt Oldenburg stellt ihre Auszubildenden (bis 21 Jahre), die sich am 26. September beteiligen, vom Dienst frei.
Aber jetzt sind Sommerferien und es ist genügend Zeit, sich aufzuraffen und mitzumachen. Es geht darum, Neues kennenzulernen und auszuprobieren, vielleicht sogar berufliche Perspektiven zu entdecken.
Bist Du dabei?
Dann melde Dich vom 3. bis 21. September bei der Agentur :ehrensache
Tel.: 235 2020
E-Mail: ehrensache@stadt-oldenburg.de
Ansprechpartnerin: Gabriela Kaboth-Freytag
Eine Übersicht über die Projekte und Aktionen, die am 26.09.2008 zum Mitmachen angeboten werden, gibt’s ab September unter http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3494
Donnerstag, Juli 17, 2008
Ehrenamtliche Weinköniginnen haben wenig Nachwuchs
Der Traum, einmal Prinzessin oder Königin zu sein kann für Töchter von Winzern wahr werden – allerdings bewerben sich immer weniger Mädchen dafür!
Einerseits wegen allgemein weniger Winzerfamilien mit wenigen Kindern (damit weniger potentielle Kandidatinnen) andererseits haben eben diese mehr andere Interessen oder möchten ihren Beruf nicht vernachlässigen. Teilweise ist die Amtszeit von Weinköniginnen schon verlängert worden….
Zum Glück haben bisher nicht alle Gebiete haben diese Sorgen, so hat die Wahl zur Miss Ludwigshafen oder zur Mosel-Gebietsweinkönigin immer genügend Nachwuchs. Alle Kandidatinnen werden vor der Wahl die jungen Frauen in einem "Queenie-Seminar" auf die mögliche neue Aufgabe vorbereitet.
Weiteres dazu unter:
http://www.agrarheute.com/landleben/dorf_und_familie/weniger_nachwuchs_f%FCr_ehrenamt_der_weink%F6nigin.html?redid=216149
Donnerstag, Juli 10, 2008
"Kinder in die Mitte"
Ihm war aufgefallen, dass auf dem Spielplatz nahe der Kirche oft Kinder allein, ohne Betreuung, sich selbst überlassen viele Stunden verbrachten.
Die Wuppertaler Diakonissen-Schwestern Bethesda nahmen sich der Aufgabe an und schickten 2 Schwestern nach Berlin, die sich um die Kinder kümmern sollten.
Aus der kleinen anfänglichen Spielplatzarbeit mit Bollerwagen hat sich ein Programm entwickelt, dass vielen Kindern und Jugendlichen Förderung bietet und ihnen eine Zukunft weist.
Die gesunde gemeinsame Mahlzeit am Tag, die Hausaufgabenbetreuung, die Unterstützung der Familien, Spielen, Basteln, Musizieren, Reden, Zuhören, biblische Geschichten, Kuscheln, Lachen, Feste feiern, die jährlichen Fahrten in die Ferienfreizeit und vieles mehr wird den Kindern zwischen 4 und 15 Jahren geboten. Die Tür steht jedem Kind stets offen. Die Kinder erfahren eine Wärme, Geborgenheit und Achtung, die sie häufig in Ihren Familien nicht bekommen können.
All diese Dinge könnten nicht in dieser Intension durchgeführt werden, wenn es nicht die vielen Spenden und vor allem die ehrenamtlichen Mitarbeiter geben würde, die die Arbeit der Schwestern montags bis freitags unterstützen. Durch ihre Tätigkeit ist es möglich, die Kinder in die Mitte rücken zu lassen. Sie scheuen die oft weiten Wege nicht, weil Sie die Freude in den Augen der Kinder sehen, die sie schon verloren glaubten, da die Sorgen dieser Kinder oft besonders groß sind.
Die Projektidee hat schon einige Nachahmer gefunden, ist jedoch in Berlin-Mitte einmalig.
Wer mehr lesen oder unterstützen möchte, findet weitere Infos im Internet:http://www.bethesda-diakonissen.de
Donnerstag, Juli 03, 2008
„Engel in Berlin“
Sie hat einen Fotowettbewerb initiiert, um das Interesse für soziales Engagement in Berlin zu fördern, auf ehrenamtliche Tätigkeiten aufmerksam machen und diese angemessen zu würdigen.
Stiftungskoordinatorin Juliane Fischer sagt: „Wir wollen noch mehr Bürger für ein soziales Engagement begeistern. Mit dem Fotowettbewerb können wir bildlich zeigen, wie viel Spaß bürgerschaftliches Engagement macht. Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen verschiedenen Fotos über engagierte Engel in Berlin.“
Der Fotowettbewerb beginnt am 1. Juli 2008. Bis zum 22. August können alle Berliner und Berlinerinnen ihre Wettbewerbsbeiträge einsenden an: info@gute-tat.de.
Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: http://www.berlin.de/buergeraktiv/magazin/aktuell080630.html
oder persönlich:
Juliane Fischer
Stiftungskoordinatorin
Tel.: 030/ 390 88 222
E-Mail: j.fischer@gute-tat.de
Der Fotowettbewerb ist ebenso wie die Initiative „Heute ein Engel“ über die wir im Blog vom 6. April 2007 berichteten eine gelungene Idee der Stiftung.
Seit Mitte 2003 dem Start der Initiative vor fünf Jahren konnten über 1800 „Engel“ für zeitlich befristete Einsätze im Freiwilligen-Engagement gewonnen werden.
Berlin kann noch viele "Engel" brauchen, wir finden diese Aktion ist eine schöne Bereicherung für die Stadt.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.Gute-Tat.de zu finden.
Freitag, Juni 27, 2008
Der Stuttgarter Kindertaler – Ehrenamt, Politik und Wirtschaft im Einklang
Das Prinzip des Stuttgarter Kindertalers, initiiert von der Bürgerstiftung Stuttgart ist simpel und vielleicht deshalb so erfolgreich. Jeder gespendete Euro wird durch die Stadt Stuttgart und Dr. Stephan von Holtzbrinck (Geschäftsführer der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink) verdreifacht.
Bisher sind 144.000€ gespendet worden, mit diesem Geld werden Kinderprojekte unterstützt.
Für den Stuttgarter Kindertaler gibt es in jedem Jahr ein zentrales Thema: 2008 ist das Jahr der Bildung. Deswegen unterstützt der Kindertaler in diesem Jahr schwerpunktmäßig das Projekt „Leseohren“.
Diese Stuttgarter Vorleseprojekt will die Freude am Lesen vermitteln, dafür stehen die 230 ehrenamtlichen Vorlesepatinnen und Vorlesepaten, wenn sie in Stadtteilbüchereien, Schulen und Kindertagesstätten unterwegs sind. Der Lesepate sitzt in der Mitte, rundherum ein halbes Dutzend Kinder. Sobald die „Leseohren aufgeklappt“ sind, klappt der Pate sein Buch auf und entführt die Kinder in die Welt der Hexen, Ritter, Elfen, Fußballspieler oder Astronauten. Das Universum der Bücher ist unermesslich groß.
Damit nicht irgendwer, irgendwie, irgendwas vorliest, kümmert sich der Verein Leseohren e.V. um die Auswahl und Betreuung der Vorlesepaten, organisiert Fortbildungsveranstaltungen und berät in Kooperation mit der Kinderbücherei bei der Auswahl geeigneter Literatur.
Die Verbindung von Bildung und ehrenamtlichen Engagement unterstützt durch Politik und Wirtschaft macht den Stuttgarter Kindertaler zu einem Erfolgsprojekt, dass sich sehen lassen kann und vor allem unabhängig von Bildungsreformdiskussionen, den Kindern Spaß am Lesen bringt.
Montag, Juni 23, 2008
Nicht nur zeitweise gute Ideen
für dieses Thema.
http://www.zeitweise.info/zwischenzeit.php?span=10&log=zw
Auch sonst finden wir die Homepage übersichtlich, abwechslungsreich und informativ – obwohl momentan umgebaut wird! http://www.zeitweise.info/?span=26
Viel Spass beim Stöbern!
Donnerstag, Juni 12, 2008
Ehrenamt und Naturschutz
Eine Möglichkeit ganz praktisch und in unmittelbarer Wohnumgebung tätig zu werden ist das Ehremamt „Naturschutzberater“ z.B. beim NABU e.V. (Naturschutzbund) .
Was machen Naturschutzberater?
Naturschutzberater sollten Menschen wie Du und ich sein:
- Sie helfen ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, etwas über die Natur und die Bedeutung der biologischen Vielfalt für den Menschen zu lernen!
- Sie helfen, vor Ort in Zusammenarbeit mit Betroffenen Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu entdecken!
- Sie teilen ihre Erfahrungen und Erfolge den Medien und der Öffentlichkeit mit!
- Sie informieren über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und ihre Lebensräume bei Umweltbildungsangeboten oder Beratungsgesprächen!
- Sie stehen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei Fragen und Problemen zum Naturschutz mit Rat und Tat zur Seite!
Die dazu erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sollte die Ausbildung zum Naturschutzberater vermitteln.
- Sie ergänzte die vorhandenen naturschutzbiologischen Kenntnisse der Teilnehmer!
- Sie vertieften das Wissen in Fragen des Natur- und Umweltrechts!
- Sie zeigte, wie die Fertigkeiten zur Öffentlichkeits- und Pressearbeit sowie zur Natur- und Umweltbildung weiterentwickelt werden könnenn.
Die NABU-Akademie Gut Sunder hat mit Unterstützung von BINGO-LOTTO das Projekt „Naturschutzberater“ schon vor einigen Jahren ins Leben gerufen und dadurch viele Menschen für dieses Feld des ehrenamtlichen Engagements finden können.
Eine gute Sache für die Umweltu und damit für uns alle.
Nähre Informationen hierzu finden sie auf den Seiten des NABU unter http://www.nabu.de/
und unter http://www.nabu-akademie.de/berater/index.htm
Donnerstag, Juni 05, 2008
Wohlstand verpflichtet?
Bekanntlich wächst ja die Kluft zwischen Arm und Reich. Doch gleichzeitig engagieren sich immer mehr Menschen für einen sozialen Ausgleich. Auch Wirtschaftsunternehmen erkennen die Bedeutsamkeit des Themas und setzen auf Aktionen oder Strategien, die eine soziale Verantwortung betonen sollen. Wobei einige Unternehmen hier bereits aus Tradition handeln! Natürlich geht es auch um Marktorientierung und Polierung des Firmenimages – wie erfolgreich dies aber für alle sein kann, ist durchaus bemerkenswert!
Über solch Unternehmensengagement wird immer mal berichtet – diesmal unter dem Titel "Wohlstand verpflichtet" beim ZDF. Man zeigte in der Sendung "sonntags" am 25.05.2008 einen Beitrag über die zunehmende Bedeutung unternehmerischer sozialer Verantwortung.
Wer dazu nachlesen möchte, findet hier einen sehr informativen Artikel:
sonntags.zdf.de/.../0,1872,7244346,00.html