In den letzten Jahren hat es ein beispielloses Comeback ehrenamtlicher Tätigkeit gegeben. Um soziale Organisationen beim Einsatz von Ehrenamtlichen zu unterstützen, schreiben hier Mitarbeiter und Freunde der Paritätischen Akademie Berlin monatlich über aktuelle Entwicklungen des Ehrenamts.
Donnerstag, Januar 20, 2011
Engagiert in Deutschland
Man kann in den verschiedenen Themenräumen (Sport; Bildung; Demokratie; Eine Welt; Kultur; Umwelt; Soziales; Engagement fördern ) interaktiv kommunizieren. Hierbei ist interessant, dass sowohl aktiv als auch passiv Infos abrufbar sind. Eine community bietet die Möglichkeit, aktiv zu werden und Netzwerkarbeit zu betreiben.
Sowohl Nutzer als auch die Leute vom Team von eiD füttern die website. Es soll sich zu der zentralen Internet-Plattform für bürgerschaftliches Engagement aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Staat in Deutschland entwickeln – schau´n wir mal…
… zum Beispiel unter:
http://www.engagiert-in-deutschland.de
Freitag, Januar 14, 2011
Sternsingen 2011
„Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Mt [das Buch Matthäus im Neuen Testament] 2,1 zurück. Im sechsten Jahrhundert wurden auf Grund der drei Weihegaben (Mt 2,11) und des Bezuges auf Ps [Psalm] 72 drei Personen vermutet. Aus diesen wurden im achten Jahrhundert Könige mit den Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Im sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen. Bis in das zwanzigste Jahrhundert gingen meist arme Kinder und Jugendliche in Eigeninitiative von Haus zu Haus und sammelten Naturalien und Geld für sich und ihre Familien. Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gibt es in Deutschland und Österreich zentral gesteuerte Sternsingeraktionen. Gesammelt wird meist für Entwicklungshilfeprojekte, die Kindern in Not weltweit helfen.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sternsinger)
Die Aktionen in Deutschland werden vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ organisiert, dem Kinderhilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Homepage http://www.sternsinger.org gibt Auskunft über die Aktionen, über aktuelle Hilfsprojekte weltweit, über die eigene Entstehungsgeschichte und Vieles mehr.
Die Buchstaben „C+M+B“ stehen übrigens einerseits für die Namen Caspar, Melchior und Balthasar, beinhalten aber auch den Segenswunsch für das Haus, an dessen Tür sie geschrieben sind. Es handelt sich um eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“.
Donnerstag, Januar 06, 2011
Die Stunde der Wintervögel
Unter diesem Motto hat die Umweltschutzorganisation NABU dazu aufgerufen, von Donnerstag bis Sonntag deutschlandweit Wintervögel zu zählen.Mitmachen kann jeder, der sich eine Stunde lang Zeit nimmt und von einem ruhigen Platz aus das Vorkommen der Vögel in seiner Umgebung auflistet.
Ausdrücklich sollen Vögel in Städten und Dörfern gezählt werden. Die Auswertung der Meldungen soll bis zum 17. Januar abgeschlossen sein und wird im Internet unter stundederwintervoegel.de veröffentlicht.
Melden können Sie Ihre Beobachtungen postalisch, per Telefon und natürlich online unter: Vögel jetzt online melden!
Was ist zu tun, es ist ganz einfach: Sie beobachten die gefiederten Freunde bequem in Ihrem Garten oder vom Balkon aus und melden dem NABU, was Sie innerhalb einer Stunde entdecken konnten. Ob dick eingemummt im Freien oder von der geheizten Wohnung aus durchs Fenster: Wintervogelbeobachtung macht Spaß! Auf den Seiten des NABU können Sie sich auch schon jetzt über das Aussehen der Vögel informieren, damit Sie sie bei der Beobachtung besser erkennen können.
Wer sich noch genauer informieren möcht kann sich einen Newsletter zur Aktion bestellen, alles zu finden auf der gut aufgebauten Seite unter: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/index.html
Sehr interessant ist auch der kostenlose Vogelführer für das iPhone oder den iPod zum Herunterladen.
http://www.nabu.de/naturerleben/onlinevogelfuehrer/11280.html
Freitag, Dezember 31, 2010
Frohes neues Jahr 2011 - Jahr des Ehrenamts
Freitag, Dezember 24, 2010
Ehrenamt - Warum tun sie sich das bloss an?
http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/ehrenamt/
Sie schreiben über ihre Aktion:
"Arbeiten ohne Geld. Die Frage haben wir uns gestellt. Wir, das sind die Volontäre der Deutschen Welle. Zusammen mit Ihnen möchten wir gerne Antworten finden. Schreiben Sie und schicken Sie uns ein Foto von Ihrem Ehrenamt. Wir veröffentlichen alle Einsendungen in unserer Rubrik Mitmachen.
Übrigens: Die beste Antwort gewinnt. Wir porträtieren Sie und stellen Ihr Ehrenamt oder Projekt vor!"
Die Seite zu dieser Aktion ist toll und vielfältig. Man kann sich unter folgender URL zum twittern registrieren:
http://twitter.com/dw_ehrenamt/lists/ehrenamt
und dann ganz aktuelle jederzeit kurze Nachrichten senden, oder sich einen Beitrag von Basak Özay, der Voluntärin in der türkichen Redation der deutschen Welle zum Ehrenamt in Deutschland und der Türkei ansehen. Oder man hört sich einen Wortbeitrag von Werner Lauterbach an, der seit 15 Jahren mit Obdachlosen in Dortmund ehrenamtlich arbeitet.
Neben einer Reihe von Artikel und Erfahrungsdberichten zum Ehrenmat ist besonders die Rubrick "Mitmachen" klasse. Hier beschreiben Ehrenamtliche was sie machen und warum sie das machen. Das ganze ist enorm interaktiv und lädt zum mitmachen ein. Und wie schon oben erwähnt, die besten Beiträge werden im Februar 2011 premiert.
Eine tolle Seite und eine gute Idee zu Weihnachten.
Viel Spaß beim ansehen der Seite der Deutschen Welle und
Frohe Weihnachten vom Team des Ehrenamtsblogs
Donnerstag, Dezember 16, 2010
When the snow falls wunderbar

Durch das "zur Verfügung stellen" von Sprichworten, Gedichten zu jedem Anlass im www kann man Freude bereiten und Freude bereiten ist nicht nur in der Weihnachtszeit eine der schönsten Form des ehrenamtlichen Engagements.
Wir sind im Netz auf dieses Gedicht gestoßen und wollen es Ihnen - passend zum Wetter und dem nahenden Fest - nicht vorenthalten.
When the snow falls wunderbar
(Unbekannter Autor)
When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit
Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls...
Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
All around is Harmonie,
Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü, tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
An a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!",
Christmas is - now im - Eimer...
Merry Christmas, merry Christmas,
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht,
Merry Christmas allerseits...
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr
Das Team vom Ehrenamtsblog
Freitag, Dezember 10, 2010
Ehrenamtlich gemeinsam Kultur erleben?
Damit wollte dies Hamburger Projekt aufräumen: der „Hamburger Kulturschlüssel“. Die Projektleitung sammelt „Kulturspender“, also z.B. Karten von Institutionen oder Veranstaltern und vermittelt diese an „Kulturgenießer“ - Menschen, die sich einen solchen Abend nicht leisten oder organisieren können. Dazu gibt es dann noch die Vermittlung von „Kulturbegleitern“ – Ehrenamtliche, die andere zu solchen Abenden als Gesellschaft zur Verfügung stehen. Sie holen die Genießer ab und bringen auch wieder nach hause, wenn das so gewünscht wird.
Die Erfahrungen der letzten Jahre sind großartig! Lauter glückliche Menschen, die zusammen Kultur als Schlüssel erleben. Wir finden das wunderbar!!
Schaut mal rein – eine gut organisierte Homepage bringt weitere Infos: http://www.hamburger-kulturschluessel.de/
Freitag, Dezember 03, 2010
Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009
Der Dritte Freiwilligensurvey des Bundesfamilienministeriums bestätigt: Rund ein
Drittel der Menschen in Deutschland über 14 Jahren (36 Prozent der
Gesamtbevölkerung) ist freiwillig oder ehrenamtlich aktiv. Dieses und weitere
Ergebnisse des Freiwilligensurveys wurden auf der Tagung "Engagement -
Arbeit - Zeit. Engagement und Erwerbsarbeit" erstmals der Öffentlichkeit
vorgestellt.
Durch den Dritten Freiwilligensurvey kann jetzt erstmals über einen Zeitraum von
10 Jahren die Entwicklung des freiwilligen Engagements in Deutschland fundiert beschrieben werden. Dabei wird deutlich, dass Jugendliche eine der
zivilgesellschaftlich aktivsten Gruppen sind und das größte Engagementpotenzial
der Gesamtbevölkerung haben. Gleichzeitig ist jedoch ein leichter Rückgang ihres
Engagements (1999: 37 Prozent; 2004: 36 Prozent; 2009: 35 Prozent) zu
verzeichnen.
Ältere Menschen sind dagegen in den vergangenen Jahren ehrenamtlich immer aktiver
geworden. Von den 60- bis 69-Jährigen waren 2009 bei 37 Prozent freiwillig
engagiert, bei den über 70-Jährigen hat sich dieser Anteil sogar um 5
Prozentpunkte auf 25 Prozent erhöht. Auffallend ist, dass ältere Menschen
zunehmend für die Gesellschaft wichtige Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Pflege und Betreuung übernehmen.
Betrachtet man das geschlechtsspezifische Engagement, so wird deutlich, dass
immer noch mehr Männer freiwillig aktiv sind als Frauen (2009: 40 bzw. 32
Prozent). Dies betrifft insbesondere die jüngeren Jahrgänge. Der Grund ist in
vielen Fällen, dass Frauen gerade in dieser Lebensphase Ausbildung oder Beruf und
Familiengründung miteinander vereinbaren müssen und keine Zeit für weitere
Aktivitäten bleibt.
Der Freiwilligensurvey ist die größte aktuelle Untersuchung zur Zivilgesellschaft
und zum freiwilligen Engagement in Deutschland. Seit 1999 stellt er alle fünf
Jahre umfangreiche und detaillierte Informationen zur Verfügung.
Lesen Sie selbst!
Unter folgendem Link finden Sie den Gesamtbericht als PDF:
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/aktuelles,did=165020.html
Donnerstag, November 25, 2010
AdventsPotcast 2010

Was ist der AdventsPotcast?
Hier können Sie ehrenamtlich für ein Soziales Projekt werben, das nicht unbedingt so bekannt, aber unterstützenswert ist.
Schauen Sie mal rein:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
"Dies ist eine ehrenamtliche PR-Aktion für den wohltätigen Zweck:
An 24 Adventstagen werden jeweils ein Podcast zum freien Download zur Verfügung gestellt und damit Non-Profit-Organisationen beworben, die kaum bzw. keine Werbemittel zur Verfügung haben."
Wie bereits erwähnt geht der Podcast nun schon in die Dritte Runde und einen Kurzüberblick über den Adventspodcast 2009 gibt es bei Youtube unter:
http://www.youtube.com/watch?v=xxW_qW2iUo4&feature=player_embedded!
Hier finden die die Zusammenstellung aller 24 Beiträge von 2009:
http://www.adventpodcast.de/adventpodcast-2009.html
Hoffentlich findet diese Aktion auch in diesem Jahr viele Mitmacher und auch Hörer bzw. Seher.
Wir werden bestimmt regelmäßig reinschauen und wünschen viel Ihr Erfolg.
Donnerstag, November 18, 2010
Stiften gehen?!
Einen guten Überblick über Stiftungen in Deutschland, ihre Konzepte und Projekte der Engagementförderung und Vieles mehr bietet die Homepage des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen: http://www.stiftungen.org/
Dort findet sich auch ein Verweis auf die Besonderheit der Bürgerstiftungen, deren Anzahl in den letzten Jahren gestiegen ist und die vielerorts Erstaunliches vollbringen. Sehr informativ zum Thema Bürgerstiftungen ist auch die Homepage der Aktiven Bürgerschaft e.V., des Kompetenzzentrums für Bürgerengagement der Volksbanken und Raiffeisenbanken:
http://www.aktive-buergerschaft.de/aktive_buergerschaft
Weitere Infos z.B. über die Initiative Bürgerstiftungen finden Sie unter:
http://www.die-deutschen-buergerstiftungen.de/
Samstag, November 13, 2010
Du bist nicht allein. Hungrig-Online: Kommunikation bei Essstörungen
Kurz näheres:
„Menschen mit Anorexie, Bulimie, Binge-Eating oder Adipositas haben eines gemeinsam: Ihre Scham ist oft so groß, dass sie sich niemandem anvertrauen. Die Betroffenen verheimlichen ihre Probleme und ziehen sich von Freunden und Familie zurück.
Wir bieten Betroffenen und Angehörigen eine Alternative zum einsamen Schweigen. Bei uns kann man sich anonym, kostenlos und unverbindlich über Essstörungen informieren, sich mit Leidensgenossen austauschen und nach Hilfe bei Essstörungen suchen. Dazu bieten wir neben vielen Informationen auch moderierte Mailinglisten, einen Chat und ein Diskussionsforum an.“
Die Angebote reichen von Infos natürlich für Betroffene und Angehörige aber auch für Fachleute und speziell für Lehrer.
Hut ab für solch professionelle Arbeit, die rein ehrenamtlich organisiert ist!
Wer Lust hat, sich anzusehen, wie moderne Arbeit wunderbar online Hilfe anbietet, der kann gern weiterschauen unter:
http://www.hungrig-online.de/cms/
Donnerstag, November 04, 2010
Jugendleiter/In -Card

Sie ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaberinnen und Inhaber.
Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen.
Auf der informativen Seite können Sie nachlesen welche Qualifikationen frau/man mitbringen und welche Standards erfüllt sein müssen sie zu erhalten. Erfüllen Sie diese können Sie sie auch sofort online beantragen.
Ein Forum bietet die Möglichkeit sich auszutauschen und es werden Informationen zur Verfügung gestellt wo und welche Vergünstigungen deutschlandweit Inhaberinnen und Inhaber der Karte nutzten können.
Weiterführende Informationen zur Juleica findet Sie auch bei Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendleitercard
Sonntag, Oktober 24, 2010
Ehrung der Berliner Helden
Freitag, Oktober 15, 2010
Berliner Hospizwoche vom 23.-29. Oktober
Im Jahr 2007 gab es in Deutschland etwa 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 170 stationäre Hospize sowie etwa 80.000 Menschen, die sich ehrenamtlich in der Hospizbewegung engagieren und sie unterstützen. (Quelle: Studie des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e.V., abrufbar unter
http://www.hospiz.net/stamhole/pdf/stellung_neu_39a-sgb5.pdf).
Beeindruckende Zahlen, denen man entnehmen kann, wie wichtig ein Sterben in Würde vielen Menschen in diesem Land ist. Jede/r Ehrenamtliche engagiert sich pro Begleitung eines Erwachsenen (durchschnittliche Begleitdauer 3,2 Monate) im /Umfang von ca. 30 Stunden (ebenfalls im Detail in der genannten Studie nachlesbar).
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. (DHPV), 1992 als bundesweiter Interessenverband der deutschen Hospizbewegung gegründet, ist auch Veranstalter der Berliner Hospizwoche, die in diesem Jahr bereits zum 13. Mal stattfindet. Im Editorial heißt es:
„Die letzten Wochen, Tage und Stunden eines Menschen zu begleiten, ist die Aufgabe der HospizmitarbeiterInnen und ehrenamtlichen HelferInnen unserer 27 Mitgliedsorganisationen. Sie sind auch diejenigen, die unter dem Dach des Hospiz- und PalliativVerband Berlin e.V. ein lebensbejahendes Programm für Sie zusammengestellt haben. Es wird freudig, weltoffen, anregend, still, musikalisch, interaktiv, besinnlich und poetisch – eben lebendig.“
Das vollständige Programm ist zu finden unter:
http://www.hospizwoche.de/index.php?id=78
Weitere Informationen zum DHPV unter
http://www.hospiz.net/index.html.
Donnerstag, Oktober 07, 2010
Mitreden? weltweites Online-Brainstorming (Jam) vom 10-12.Oktober
Was ist ein Jam?
Ein Jam ist eine online geführte Echtzeit-Diskussion zwischen Tausenden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die – wie bei einem riesigen Brainstorming – über einen Zeitraum von mehreren Tagen ihre Ideen „posten“, miteinander diskutieren und gemeinsam bestehende Konzepte und Ideen auf den Prüfstand stellen. Dabei wird durch Technologie einerseits (semantische Analysen) und Moderation andererseits (sog. ‚facilitators’ begleiten, heben Ideenstränge, die sich in den Foren bilden, heraus und erlauben so schon während des Jams auch erste Verdichtungen) nicht nur Ideen gesammelt, sondern auch analyisiert, gruppiert, kategorisiert.
Und was genau ist nun ein Service Jam?
Der Service Jam holt Non-Profit-Organisationen, Unternehmen sowie wissenschaftliche und politische Institutionen an einen virtuellen Tisch und stößt eine fokussierte und moderierte Diskussion darüber an, wie soziale Innovationen zur Lösung der größten globalen Herausforderungen beitragen können.
Wie läuft so ein Jam ab?
Normalerweise dauert ein Jam zwei bis drei Tage, in deren Verlauf sich die Diskutanten zu jeder Zeit einloggen und mitdiskutieren können. Zeit-Zonen spielen keine Rolle - während man in Deutschland schläft, diskutiert man in Australien, Indien oder China munter weiter. Man muss also nicht ständig eingeloggt sein. Durch die Strukturierung des Jams in mehrere Foren mit unterschiedlichen Schwerpunkten können sich alle Teilnehmer dort einbringen, wo ihre Expertise und Interessen liegen. Die Foren werden von Fachleuten begleitet, die Diskussionen anstoßen und moderieren. „Konferenzsprache“ ist Englisch, um den Austausch von Ideen über Landes- /Sprachgrenzen hinweg zu transportieren.
Empfehlenswert ist, sich für die „Jam-Days“ (10.-12. Oktober 2010) Zeitscheiben im Kalender zu blocken. Eine Stunde ist eine gute Richtgröße. Man kann natürlich ganz flexibel zu jeder Zeit dazu stoßen oder sich wieder ausblenden, aber man wird – wie in einer richtigen Konferenz – zunächst Beiträge aufnehmen und nachvollziehen/’verdauen’ wollen, bevor man selbst aktiv wird. Gleichzeitig lebt der Jam davon, dass man sich einbringt. Eine gute Idee will geäußert werden – selbst wenn sie schon an anderer Stelle von anderen Teilnehmern eingebracht wurde. So erkennt man auch Tendenzen und Schwerpunkt. Zudem ist der Vorteil die große Parallelität – man kann jederzeit ‚loslegen’, denn man unterbricht ja keinen Redner, wie bei einer normalen Konferenz der Fall wäre. Jamming erlaubt also erheblich mehr Beiträge der Teilnehmer, als klassische Methoden.
Scheuen Sie sich also nicht, aktiv mit zu diskutieren – und auch wenn das Englische manchmal schwerer fällt: sprachlicher Feinschliff ist nicht oberstes Gebot. Nur wenige der Teilnehmer haben tatsächlich Englisch als Muttersprache, der Gedanke ist, was zählt.
Neugierig geworden? Dann hier klicken:
http://www.ibm.com/ibm/responsibility/minijam/overview.html
Freitag, Oktober 01, 2010
"Berliner Helden" - seit einem Jahr Non Stop
Alle waren gespannt, viele skeptisch und vermutlich haben die wenigsten angenommen, dass es möglich ist, täglich in einer Zeitung Berichte und Aufrufe zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin zu veröffentlichen.
Die BZ hat gezeigt, es ist möglich und es vor allem, dass es gut ist. Tägtäglich werden Berliner Helden vorgestellt, die sich ehrenamtlich in dieser Stadt engagieren und das sind bei weitem immer noch nicht alle. Zahlreiche Aktionen und Ehrenamtsprojekte wurden vorgestellt und haben gezeitig, wir bunt und vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann und wo man sich überall engagieren kann. Die vielen Helden machen fast ein schlechtes Gewissen, wenn man selbst noch nicht aktiv geworden ist. Aber mit Sicherheit haben die „Berliner Helden“ den einen oder anderen Berliner dazu bewegt, sich an einer Hilfsaktion beteiligen oder sogar länger ehrenamtlich aktiv zu werden. Wer noch nicht wusste, wo und wie das geht, konnte sich an das Berliner Heldenbüro wenden oder direkte Ansprechpartner in den täglichen Berichten und Aufrufen finden.
Wir gratulieren den „Berliner Helden“ zu einem Jahr gelungener und sensibler Berichterstattung zu diesem Thema und wünschen uns noch viele weitere Berliner Helden Seiten
Alle erscheinenden Artikel finden Sie unter der Adresse
http://www.bz-berlin.de/suche/
wenn Sie als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
http://www.bz-berlin.de/suche/
Schauen Sie mal rein, was die „Berliner Helden“ alles zu bieten haben unter www.berliner-helden.com – und wenn Sie´s nicht schon sind, werden Sie vielleicht jetzt noch heldenhaft aktiv.
Donnerstag, September 23, 2010
Aktionswoche des bürgerschaftlichen Engagements 2010
Im Rahmen der Aktionswoche wird die öffentliche Aufmerksamkeit für die zahlreichen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen gesteigert und gleichzeitig das Engagement der 23 Mio. Freiwilligen in Deutschland gewürdigt.
Informieren können Sie sich, über die Woche, die Projekte und Aktionen unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/
Bei den deutschlandweiten Aktivitäten gibt es viele unbekannt und auch bekannt Unterstützer. Dieses Jahr sind die Botschafter Ute Folkerts und Peter Maffay.

Mehr Eindrücke und Bilder der Auftaktveranstaltung in Berlin finden Sie hier.
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=607&Itemid=370
Für Fotobegeisterte gibt es auch einen Fotowettbewerb während der Aktionswoche:
Die Bedingungen dafür erfahren Sie unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=604&Itemid=367
Freitag, September 17, 2010
Eine ganze Region engagiert sich ...
...wenn am 18. September 2010 der Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar in seine zweite Auflage geht. An diesem Datum sind alle Menschen im Schnittpunkt der drei Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, sich einen Tag lang ehrenamtlich zu engagieren. Unter dem Motto "wir-schaffen-was" stehen dafür in rund 60 Kommunen rund 250 Projekte zur Auswahl. Die Bandbreite reicht von Spiel- und Vorlesenachmittagen in Altenhilfeeinrichtungen über Verschönerungen von Schulgebäuden und Kindergärten bis hin zu Gärtner- und Säuberungseinsätzen im Grünen. Ziele des Freiwilligentags sind einerseits das bereits bestehende umfangreichen und vielfältige ehrenamtlichen Engagement in der Region darzustellen und andererseits Chancen zum „Reinschnuppern" zu bieten und Anstöße für weiteres Engagement zu geben. Viele der Projekte finden unter der Überschrift „Engagement fördert Bildung" statt. Der Freiwilligentag im siebtgrößten Ballungsraum Deutschlands ist eingebunden in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements und dürfte die größte derartige überregionale Aktivität sein. Weitere Informationen unter www.wir-schaffen-was.de.
Montag, September 13, 2010
Mit moderner Internettechnik noch rascher zum passenden Ehrenamt
Die eine Seite braucht dringend Helferinnen und Helfer, die andere Seite sucht eine passende Ehrenamtliche Tätigkeit. Damit beide künftig noch besser zusammenfinden, setzt Berlin auf moderne Internet-Kommunikation.
Am Freitag wurde das neu überarbeitete Engagement-Portal „bürgeraktiv Berlin“ vorgestellt.
Was ist neu? Neben schon bekannten Wegen für die Nutzung - also Einsatzmöglichkeiten suchen, die wiederum verschiedenst sortiert werden können - wurden auch neue Ideen eingebaut! So können nun auch Ehrenamtsorganisationen geeignete Helferinnen und Helfer kennen lernen und direkt ansprechen. Unterstützt wird die Suche nach einer geeigneten Engagementmöglichkeit durch den neuen Ehrenamtsatlas, der die Standorte der Projekte und Veranstaltungen auf einem Stadtplan abbildet – so werden Wahlmöglichkeiten und lokale Übersicht geboten!
Und hier finden Sie das Berliner Engagementportal im Netz:
http://www.berlin.de/buergeraktiv/engagement/ehrenamtsnetz/
Hier der Link zur Pressemeldung des Senats in Berlin:
http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2010/09/08/309614/index.html
Freitag, September 03, 2010
Wettbewerb „Berliner Umweltpreis“
Folgende Kriterien sollten die Bewerber/innen erfüllen:
- Ehrenamtliche Arbeit
- Nachahmbarkeit (Vorbildcharakter)
- Dauerhaft ökologische Wirkung
- Innovativer/moderner Ansatz (z.B. neue Ideen für die Stadt / Großstadt)