Montag, Oktober 26, 2009

Eine Plattform zeigt, was Selbsthilfe so kann!


TiSAg (Tinnitus-Selbsthilfe-Arbeitsgemeinschaft e.V.) bietet auf seiner Themenseite für Betroffene die Möglichkeit zum Informationsaustausch.
Die Auswahl der Themen erfolgt hier dezentral, also allein durch die Teilnehmer. Die Beiträge sind für jeden zugänglich (zum Schreiben eigener Beiträge ist allerdings ein Login erforderlich).
Spannend ist dies Modell der dezentralen Steuerung des Vereins: dabei sind Informationen und Tipps besonders glaubwürdig, weil eben keine Filterung durch irgendwelche Hierarchien passiert. Es beruht auf der Fähigkeit der Vereinsmitglieder zu einem kompetenten, rational-zielorientierten Umgang miteinander. Dazu gibt es eine Charta, in der sich die Vereinsmitglieder zu einem möglichst horizontalen Austausch und Umgang miteinander aussprechen, Austausch und Umgang soll durch Offenheit, Toleranz und Echtheit geprägt sein.
Die TiSAg wurde von Betroffenen gegründet. Sie alle haben zuvor durch Mitarbeit in der Selbsthilfe dort die Unterstützung zur Bewältigung ihrer Probleme erhalten. TiSAg bietet allen mit der Mitgliedschaft an, diese Idee fortzusetzen.
Die Seite ist sehr freundlich (mit schöner Musik begleitet), gibt Informationen rund um das Thema Tinnitus: von Lexikon über Lärm und Arbeitsbelastung bis zu Tipps für eine Gruppengründung etc….
Reichhaltige Infos superorganisiert – da kann sich Mann und Frau was abgucken!
http://www.tisag.de/

Freitag, Oktober 16, 2009

Freiwillig - 100 Möglichkeiten, Gutes zu tun

...und der Möglichkeiten gibt es noch viel mehr.
Rainer Haak, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Buchautoren hat einige dieser Möglichkeiten in einem Buch über freiwilliges Engagement eingefangen und verschiedenste Erfahrungsberichte von Freiwilligen und ehrenamtlich Aktiven zusammengetragen. Er hat Geschichten aus der gesamten Bundesrepublik gesammelt und Beispiele zusammengestellt von Menschen, die liebevoll daran arbeiten, dass ein Leben in unserer Gesellschaft noch lebenswerter wird. Mit dabei: Liesel und Helmut Blessing, die seit Jahren jeden Winter über mehrere Wochen ehrenamtlich in der Kältenotübernachtung der Berliner Stadtmission helfen.
Für die Spontanen unter uns und Ihnen gibt es heute noch die Möglichkeit, Rainer Haak in einer Lesung aus seinem neuen Buch und anschließendem Erfahrungsaustausch zu erleben. In der Berliner Stadtmission um 18 Uhr.
Das Buch ist ein Dankeschön, so schreibt es der Autor Rainer Haak, an alle Freiwilligen und eine Einladung, auf die eine oder andere Weise selbst Zeit zu verschenken und die neue Lust auf Menschlichkeit zu entdecken.
Wer es noch schafft findet alle weiteren Infos zur Lesung hier:
http://www.berliner-stadtmission.de/wie-sie-helfen/spenden/ehrenamtsboerse
Wem  das spontane Zuhören nicht vergönnt ist, der kann das Buch natürlich auch selbst lesen,nach vorherigem Erwerb, Infos dazu hier:
Autor: Rainer Haak
Verlag: Verlag der St. Johannis-Druckerei, 1. Auflage Februar 2009
ISBN: 978-3-501-05361-4
Preis: 9,95 Euro
Zu beziehen bei: www.edition-hasenburg.de

Donnerstag, Oktober 08, 2009

Bericht zur Lage und zu den Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland

Im Mittelpunkt der Untersuchung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) erarbeitet wurde, steht der Zusammenhang zwischen bürgerschaftlichem Engagement und Familie. Das Ergebnis: Rund ein Drittel der Bevölkerung - zwischen 30 und 36 Prozent - engagiert sich freiwillig. Mindestens einmal im Monat - also regelmäßig - engagieren sich 17 Prozent der Menschen. Im Gegensatz zu den bisher durchgeführten Freiwilligensurveys beansprucht der WZB-Bericht für sich das Ziel, nicht nur einen Überblick über den gegenwärtigen Stand des Engagements zu geben, sondern auch gleichzeitig auf vorhandene Probleme und deren Lösung hinzuweisen. Zukünftig wird regelmäßig einmal pro Legislaturperiode eine Berichterstattung zum bürgerschaftlichen Engagement erfolgen.

Weitere Informationen unter:

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=129162.html

Samstag, Oktober 03, 2009

„Wir sind Helden“

Pünktlich zum Beginn der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements werden in Berlin „Helden“ gesucht und hoffentlich auch gefunden – „Berlins größte Zeitung“ die BZ startet am kommenden Montag mit einer Serie zum Thema Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Berlin.
In der Stadt sind schon vielerorts Plakate zu finden, die eine „Helden“-Aktion ankündigen. Wahrlich sind dort Schandflecke abgebildet, die „heldenhaft“ beseitigt werden sollen. Das Ergebnis werden wir vermutlich per Berichterstattung nachlesen können. Seit dem 28.09. 09 wird das Freiwillige Engagement mit einer Vorberichterstattung auf den Berlin-Seiten der BZ angekündigt, ein paar statistische Daten wurden benannt und ein Interview mit der Staatssekretärin und Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement Monika Helbig durchgeführt.
Wir können also gespannt sein, was dem folgt, können vermutlich neues und bestehendes kennenlernen, mitmachen, aktiv sein und „Berliner Helden“ kennenlernen, zumindest einige. Denn in einer Stadt, in der sich rund 1,3 Mio. Menschen engagieren, findet viel „Heldentum“ statt, dass oft im Verborgenen passiert und ungenannt bleibt. Möge das Berliner Helden Projekt eine gute Plattform sein, um stellvertretend für alle Akteure in dem Bereich zu sprechen, um neue „Helden“ gewinnen zu können und die schon aktiven Helden anerkennend vorzustellen.

Wer auf dem Laufenden sein möchte, findet alle erscheinenden Artikel unter der Adresse http://www.bz-berlin.de/suche/ als Suchwort „Berliner Helden“ eingeben.
Man kann sich ebenso per Newsletter informieren lassen, einfach unter www.berliner-helden.com registrieren, dann gibt es aktuelle Infos per E-Post. Demnächst sollen auf der „Helden-Seite“ auch aktuelle Einsatzmöglichkeiten und Projekte vorgestellt werden und mit den redaktionellen Beiträgen untermauert werden.

Lassen wir die Berliner also Helden sein – vielleicht möchten Sie auch einer sein, …oder sind es sogar schon….

Mittwoch, September 23, 2009

Allergiker bekommen Unterstützung durch Freiwillige

Aktionsbündnis „Ambrosia“


Freiwillige können sich – nicht nur zum Wohl von Allergikern - auf die Suche nach dem Beifußblättrige Traubenkraut auch bekannt unter dem Namen Ambrosia begeben.

Schon wenige Ambrosia-Pollen in der Luft reichen aus, um bei sensiblen Menschen Asthmaanfälle oder Heuschnupfen auszulösen. Selbst das Anfassen der Pflanzen kann allergische Reaktionen auslöse.

Im französischen Rhonetal, wo sich die Pflanzen bereits ausgebreitet haben, sind bereits 12 % der Bevölkerung allergisch dagegen.

In Deutschland ist Ambrosia zwar auf dem Vormarsch, aber eine dauerhafte Ausbreitung kann u.a. durch ehrenamtliche Mithilfe voraussichtlich verhindert werden.

In Berlin z.B. ist die Bevölkerung aufgerufen, wenn Sie Ambrosiapflanzen entdeckt, dies unter www.fu-berlin.de/ambrosia bekanntzugeben.
Beseitigt werden die Pflanzen dann von 97 Ambrosia-Scouts, die für das „Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia“ von der Senatsverwaltung für Gesundheit und dem Pflanzenschutzamt arbeiten.

Denn noch ist es in Berlin nicht zu spät, doch fehlt es nach Aussagen von Thomas Dümmel vom Meteorologischen Institut der Freien Universität vor allem an Menpower und Freiwilligen die Fundstellen melden und Pflanzen beseitigen.

Verbreitet wird Ambrosia zurzeit vor allem durch Vogelfutter: Wachsen die Pflanzen erst einmal, werden sie durch Erdaushub oder Samen. Eine Pflanze produziert bis zu 50 000 Samen.

Wollen Sie mehr zum Thema wissen und z.B. erfahren wie die Ambrosia aussieht, hier finden Sie weiter Informationen:

http://www.jki.bund.de/ambrosia

und

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0703/berlin/0015/index.html

Freitag, September 18, 2009

Tag des Ehrenamts in Charlottenburg

Seit 1997 veranstaltet das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf einmal jährlich den „Tag des Ehrenamts“. Ob Selbsthilfe, ehrenamtliche Tätigkeit oder bürgerschaftliches Engagement – der am 18.09. stattfindende „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Karl-August-Platz zeigt den Facettenreichtum im Bezirk. Näheres unter

http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/planleit/tag_des_ehrenamtes.html


Der Bezirk ehrt an diesem Tag auch engagierte Bürgerinnen und Bürger. Auf der Bezirksseite kann man sich über alle Preisträger/innen informieren, hier der Link zu den diesjährigen Auszeichnungen:

http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/org/planleit/ehrenamtspreis10.html


Herzlichen Glückwunsch an den Bezirk zu diesem vielseitigen Engagement und auch von dieser Seite ein herzliches Dankeschön an die Freiwilligen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude an Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit!

Donnerstag, September 10, 2009

Warum in die Ferne schweifen???

biffy Berlin e.V. ein Patenschaftsprogramm für Berliner Kinder

Sie denken bei Patenschaft an ein Kind in Afrika, dem man regelmäßig Geld überweist? Oder an das kirchliche Amt des Taufpaten? biffy Berlin e.V. ( Big Friends for Youngsters e.V. ) bietet eine ganz besondere und individuelle Möglichkeit, in Berlin ein Kind zu unterstützen. Bei biffy werden Patinnen und Paten selbst aktiv. Dafür treffen sie ihr Patenkind regelmäßig für ein paar Stunden – und schenken ihm damit Zeit und Zuwendung. Etwa ein Mal die Woche finden die Treffen statt. Man treibt Sport, geht ins Kino oder Museum – Zeit für all das, was Kindern gut tut und sonst in ihrem Alltag zu kurz kommt. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren. Nachgefragt wird es vor allem von Familien mit nur einem ständigen Elternteil. Die Paten sind zwischen 25 und 55 Jahre alt. Mittlerweile gibt es in Berlin weit über 100 Tandems. biffy Berlin vermittelt und begleitet Patenschaften seit 2004. Damit führt der Verein ein Programm weiter, das von 2001 an für drei Jahre von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung initiiert wurde. Neun von zehn Kindern sind nach Angaben der Eltern mit ihrer biffy-Patenschaft zufrieden. Das jedenfalls ist das Ergebnis einer im Sommer 2007 abgeschlossenen Evaluation des Programms. Untersucht wurden die Bedingungen des Gelingens von Patenschaften sowie einige der Auswirkungen bei den Kindern. Zustande kam die Studie unter der Leitung der Alice-Salomon-Hochschule sowie mit Unterstützung der Jacob Foundation und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
Wer mehr wissen will:
http://www.biffy-berlin.de/
Zum Thema Patenschaften und Mentoring stehen hier informative Broschüren, Studien und Buchtipps zur Verfügung:
http://www.aktion-zusammen-wachsen.de/index.php?id=69
dazu: Mit der „Aktion zusammen wachsen – Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern“ hat die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, sich zum Ziel gesetzt, bereits bestehende Patenschaftsprojekte für junge Menschen mit Zuwanderungshintergrund zu vernetzen und die Gründung weiterer zu unterstützen.
zum Beispiel: „Ideenhandbuch für die Anerkennung bürgerschaftliche Engagements“:
http://www.aktion-zusammen-wachsen.de/data/downloads/webseiten/Ideenbuch_DINA5_WEB.pdf

Freitag, September 04, 2009

Berliner im Freiwilligenfieber

Es ist wieder soweit! Inzwischen findet zum 9. Mal der Berliner Freiwilligentag statt und bietet in ganz Berlin verschiedenste Mit-Mach-Aktionen für Jung und Alt, für draußen und drinnen, zum Anpacken und feiern und noch mehr.
Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Viele Berliner Vereine und Initiativen beteiligen sich mit spannenden Projekten und freuen sich auf die Mit-Macher, die sich hoffentlich zahlreich beteiligen werden. Ein Blick in die bunte Palette lohnt sich. Alle Aktionen sind zu finden unter:
http://www.berliner-freiwilligentag.de/

Kurze Zeit später vom 2. bis zum 11.Oktober 2009 rückt das Engagement bundesweit in den Fokus mit der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, die dieses Mal wahlbedingt etwas später stattfindet als in den vergangenen Jahren. Die Aktionswoche wird von vielen Prominenten unterstützt.
Unter dem Thema Jung und Alt werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten, sowohl Fachvorträge als auch Projekte zum Mitmachen.

Wer also bundesweit in Aktion treten möchte, wird fündig unter:
http://www.engagement-macht-stark.de/index.php?option=com_content&task=view&id=265&Itemid=171


Engagement auf allen Ebenen – das lädt doch förmlich zum Mitmachen und informieren ein!

Freitag, August 28, 2009

Joker im Ehrenamt

67 ehrenamtlich Engagierte aus Sportvereinen und Verbänden der Heimatpflege und Laienmusik sowie der Schuljugendarbeit und Elternmitarbeit erhielten in diesem Jahr am Freitagnachmittag im Dresdner Hotel Hilton durch Kultusminister Roland Wöller und Thomas Reckentin Abteilungsleiter für Sport im Kultusministerium den "Joker im Ehrenamt". Das sächsische Kultusministerium würdigt seit 1995 mit dieser Auszeichnung Leistungen und Engagement in der Vereinsarbeit. Mit der Auszeichnung soll den Ehrenamtlichen, die oft im Hintergrund arbeiten, einmal öffentlich danke gesagt werden. Insgesamt engagieren sich in Sachsen über 130000 Bürger ehrenamtlich und leisten als Übungsleiter, Vorstandsmitglieder oder Elternsprecher jährlich rund 25 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden. Im Jahre 1995 gab es die erste Auszeichnungsveranstaltung „Joker im Ehrenamt“. Neben den Bereichen Heimatpflege, Laienmusik, Schuljugendarbeit und Mitwirkungsgremien der Schule zeichnet das Sächsische Staatsministerium für Kultus in einer feierlichen Veranstaltung seit 1995 verdiente Ehrenamtliche im Sport aus. Bisher wurden rund 850 freiwillige Helfer und Helferinnen in Sachsen ausgezeichnet. Der Preis des »Jokers« ist nach der vielseitig einsetzbaren Spielkarte benannt.

Weitere Informationen zum Joker im Ehrenamt finden sich im Lausitz Echo


Die Lausitzer Rundschau stellt zwei Joker im Ehrnamt vor:



Und wie man jemanden für den Joker im Ehrenamt vorschlägt, geht aus der Ausschreibung 2009 hervor:


Donnerstag, August 20, 2009

Ehrenamtliche bei der Leichtathletik WM Berlin 2009

Auch die 12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften berlin 2009™ ist - wie auch viele andere große Sportgroßveranstaltungen - ohne den Einsatz von freiwilligen Helfern (Volunteers) nicht mehr vorstellbar.

Unter www.berlin2009.org/108-0-philosophie.html ist deren Einsatz wie folgt beschrieben:
“Volunteers haben eine außerordentlich große Bedeutung für nationale und internationale Sportgroßveranstaltungen. Sie prägen ganz entscheidend die Atmosphäre eines Sportevents. Der direkte Kontakt der Volunteers mit den Besuchern, den Sportlern und den Funktionären prägt den nachhaltigen Eindruck dieser Gäste von der Veranstaltung. Das von den freiwilligen Helfern geleistete Engagement und die sehr hohe Motivation sind wichtige Erfolgsfaktoren für unsere Veranstaltung. Hinzu kommt, dass das Volunteer-Programm unterschiedliche Menschen in Bezug auf Alter, Geschlecht und ethnischer und sozialer Herkunft zusammenführt.“

Die Volunteers werden in unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Besucherservice, Ticketing, Akkreditierung eingesetzt. Die vollständige Auflistung möglicher Einsatzgebiete ist unter www.berlin2009.org/110-0-einsatzbereiche.html zu finden.
Freiwillige konnten sich als Volunteers bewerben und wurden in der fachspezifischen Schulung auf die WM eingestimmt.
Jetzt da die WM gerade läuft, ist keine Anmeldung mehr möglich, aber für andere Sportveranstaltungen wie den Marathon kann man sich noch bewerben. Informationen dazu finden sich auf der Seite des SCC unter: www.scc-events.com/general/helfer/la-wm-09.php.

Ist Ihr Interesse geweckt, sich mal im sportlichen Bereich ehrenamtlich zu engagieren? Dann viel Spaß an der Laufstrecke.

Donnerstag, August 13, 2009

Online aktiv – online volunteering

Online ehrenamtlich aktiv sein – wie geht das?

Amerika macht es mal wieder ein Stück weit vor. Hier gehört es schon etwas länger zur Engagementkultur, dass man sich freiwillig im Internet betätigen kann. Auf den Seiten von http://www.onlinevolunteering.org/en/vol/index.html findet man ganz konkrete Einsatzmöglichkeiten, die vom Rechner daheim oder in der mobilen Welt erledigt werden können. Hier werden Übersetzungstätigkeiten angeboten, Layoutanfragen gestellt, Gestalter von Internetseiten gesucht, Online-Redakteure etc.
Alle Angebote sind in englischer, französischer und spanischer Sprache abrufbar und die Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige schier unbegrenzt, weil weltweit möglich.
Ebenso anspruchsvoll ist das ein oder andere Gesuch, wenn Mehrsprachigkeit erwünscht ist. Aber bei diesen Globalisierungstendenzen dürfte das gar kein Problem sein
Die Angebote sind nicht älter als vom Juni 2009. Eine übersichtlichte Auswahl ermöglicht die Suche nach Tätigkeitsfelder entsprechend der eigenen Interessenschwerpunkte und Vorlieben, die Suche nach speziellen Themenbereichen oder nach bestimmten Regionen dieser Welt.

So schreitet die Globalisierung auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements voran und bietet ungeahnte Möglichkeiten, die sich in einigen Teilen der Welt aber wohl erst nach und nach entwickeln werden.

Ein uns allen bekanntes Beispiel für Engagement im Internet dürfte Wikipedia sein, dass seinen Inhalt und sein Wachstum aus dem Engagement der Autorinnen und Autoren speist. Vielleicht finden auch wir auf unserem Planeten bald neue Beispiele

Donnerstag, August 06, 2009

Aktion Ehrensache


In den letzten Tagen sind im Berliner Tagesspiegel eine Reihe von Artikel unter dem Oberbegriff:

AKTION EHRENSACHE

erschienen. Die Firma Wall stellte zusammen mit dem Tagesspiegel Menschen und ihr Ehrenamt vor. Dabei sind eine Reihe wirklich toller Artikel zumThema ehrenamtliche Arbeit entstanden, auf die wir diese Woche aufmerksam machen wollen.

Am 19.07.2009 zeigte der Tagesspiegel wie man "Engel auf Zeit" wird. Es wurde die Arbeit der Stiftung "Gute Tat" vorgestellt, die befristete Möglichkeiten des Ehrenamts anbietet. Alles darüber unter diesem Link:



Unter der Überschrift: "Klare Regieanweisung" wurde am 20.07.2009 die Arbeit von Sonja Bertram vorgestellt, die Menschen zu Lebensrettern schult. Den ganzen Artikel finden Sie hier:



Am 22.07.2009 wurde Peter Kwiet vorgestellt, der seine Leidenschaft für Pferde und Pferderennen auf unerwartetet Weise mit sozialen Engagement verbindet. Wer wissen will, wie es geht, schaue hier nach:



Am 24.07.2009 wird eine starke Gemeinschaft vorgestellt. Drei schwerbehinderte Frauen gründeten eine Initiative, die anderen Menschen mit Handicap hilft. Und sie arbeiten selbst aktiv mit.

Stephan, Ursula Marquardt und Regina Reichert (v. l.). Foto: Thilo Rückeis

Wer mehr wissen will muß hier nachschauen:



Am 28.07.2009 wurde der Sterbebegleiter Andreas Breunung mit seiner Arbeit vorgestellt. Der Artikle über ihn findet sich unter dem folgenden Link:



Wie sich Steffen Nies, ein Rentenfachmann für HIV - Infizierte einsetzt und sie besucht und betreut wurde am 30.07.2009 berichtet. Der ganze Artikel steht unter folgendem Link zur Verfügung:



Zum Abschluß wurde über die Arbeit von Claudia Bechem berichtet, die sich als ehemalige Kriminalbeamtin beim Weißen Ring für von Kriminalität und Gewalt betroffene Menschen einsetzt. Der Bericht findet sich hier:


Insgesamt eine tolle Serie mit vielen Informationen. Da kann man nur sagen,

Hallo Tagesspiegel,

Hallo Wall AG

vielen DANK!

Freitag, Juli 31, 2009

Die Qual der Wahl

Wie gut, dass wir in diesem Jahr wieder Bundestagswahl haben, das rettet Politiker und Journalisten vorm Sommerloch – und ist ein Anlass, sich einmal die Wahlprogramme hinsichtlich ihrer Aussagen zum ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement anzuschauen.

Die CDU widmet dem Thema ein eigenes Kapitel unter der Überschrift "Zur aktiven Bürgergesellschaft ermutigen" (vgl. http://www.cdu.de/doc/pdfc/090628-beschluss-regierungsprogramm-cducsu.pdf, S. 37-39). Sowohl die SPD als auch Bündnis 90 / Die Grünen wollen „Mehr Demokratie wagen“ und sprechen in ihren Programmen den Ausbau der Mitbestimmung durch Bürgerbegehren etc. an.

Programm der SPD unter
http://www.frankwaltersteinmeier.de/_media/pdf/Regierungsprogramm2009_LF_navi.pdf

Programm der Grünen unter
http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wahlprogramm/BTW_Wahlprogramm_220609_inhalt.pdf

Die FDP spricht nur an wenigen Stellen vom bürgerschaftlichen Engagement, und da auch eher über „das Traditionelle“, z.B. wenn es um den Ausbau von FSJ-Plätzen geht (vgl. http://www.deutschlandprogramm.de/files/653/Deutschlandprogramm09_Endfassung.PDF, S. 23). Wenn es um Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung geht, stellt die FDP das unter die Überschrift „Mehr Freiheit wagen“.

Willy Brandt ist gefragt in dieser Wahlsaison und darf auch gern etwas abgewandelt werden.


Auch Die Linke will etwas wagen, und zwar „mehr Einheit“. In ihrem Programm spricht sie ebenfalls den Ausbau der Bürgerbeteiligung, aber auch die Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements an, siehe hierzu http://die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/LinkePV_LWP_BTW_090703b.pdf.


Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat die Wahlprogramme ebenfalls unter die Lupe genommen und im Newsletter vom 08.07.2009 außerdem Stellungnahmen zu den einzelnen Programmen veröffentlicht. Wer nachlesen will, kann dies hier tun: Bernward Baule über die CDU, Serge Embacher über die SPD, Adalbert Evers über Die Grünen, Rupert Graf Strachwitz über die FDP und Elke Reinke über Die Linke.

Der gesamte Newsletter des BBE vom 08.07.2009 ist hier zu finden: http://www.b-b-e.de/index.php?id=14481#15508

Bleibt abzuwarten, was die Bürgerinnen und Bürger am 27. September wagen: „mehr Demokratie“, „mehr Freiheit“, „mehr Einheit“ – oder etwas anderes?! In jedem Falle: Frohen Wahlgang!

Freitag, Juli 24, 2009

Reif für die Insel?


In Sachen Freiwilligenarbeit lohnt sich immer wieder der Blick zu den britischen Nachbarn – durchaus auch virtuell, wie die Recherche zeigt. Kennen Sie zum Beispiel „Volunteering England“? Wenn nicht, dann schauen Sie hier einmal nach:
Eine Seite, die gleichermaßen etwas zu bieten hat für Freiwillige, für Organisationen, die Freiwillige einsetzen (wollen) sowie für allgemein am Thema interessierte Leser/innen.
Das ganze ist übersichtlich strukturiert: Bereits mit dem zweiten Klick landen potenzielle Freiwillige unter „I want to volunteer“ auf einer Unterseite, die alle Adressen der lokalen Freiwilligenzentren, Informationen zu Betätigungsfeldern oder auch Links zu „Volunteer blogs“ bereithält.
Organisationen finden unter „Managing volunteers“ Literatur und Videos zum Thema oder können in der „Good Practice Bank“ recherchieren bzw. eigene Erfahrungen mitteilen oder Dokumente zur Verfügung zu stellen. Daneben gibt es Informationen zu aktuellen Kampagnen, Veranstaltungen usw.
Übrigens: Entsprechende Seiten gibt es auch für Schottland, Wales und Irland:
Beim Durchklicken kann man sogar sein Walisisch verbessern: „Croeso i Gwirfoddoli Cymru!“

Donnerstag, Juli 16, 2009

Vorwärts Männer, wir müssen zurück!!!

Nach dieser Parole sind wohl die Autoren der Denkschrift:


In eigener Regie!

Plädoyer für eine bessere

(Selbst-)Steuerungs- und Leistungsfähigkeit der Bürgergesellschaft


Holger Backhaus-Maul, Stefan Nährlich und Rudolf Speth bei der Erstellung der Denkschrift verfahren. In der 20 Seiten langen Denkschrift setzten sich die drei in der Ehrenamtsszene wohlbekannten, und bisher auch geschätzten Autoren, mit dem "Stand des Spiels" auseinander, und fordern ein radikales Umsteuern in Bezug auf bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit in Deutschland. Den Kernbereich ehrenamtlicher Tätigkeit in der Bundesrepublik, die großen Verbände in den Bereichen Soziales, Sport und Umwelt, die in ihren zahllosen voneinander unabhängigen Mitgliedsorganisationen wesentliche Anteile der die Gesellschaft gestaltenden Aktivitäten der Bürger umfassen, nehmen die Autoren als "in Ehren ergraut wahr".


Die vielen Aktivitäten im Bereich der Kirchen, der jüdischen und muslimischen Glaubensgemeinschaften, das von vehementem Einsatz der beteiligten Bürger getragene Aufkeimen des Buddhismus und des Hinduismus in Deutschland, sowie die zahlreichen sozialen und religiösen Aktivitäten spiritueller Zirkel bewegen sich außerhalb des Wahrnehmungsradars der Autoren. Mit dem so auf einen winzigen Teil eines vielfältigen Gemäldes verengten Blick, kommen die Autoren dann zu dem Schluss, dass die Bürgergesellschaft reorganisiert werden muss, und zwar, man staune, nicht durch die Bürger selbst, sondern durch den Staat.


Das bringen nur deutsche Wissenschaftler fertig. Da fordern sie ein Zurückdrängen des Einflusses der Verbände und der politischen Parteien, und wer soll es richten? Der Staat! Da fällt einem nur Lenin ein, der mal in wütender Enttäuschung über das Ausbleiben der Revolution in Deutschland gespottet haben soll, dass deutsche Revolutionäre halt vor der Erstürmung eines Bahnsteigs eine Bahnsteigkarte kaufen.


Egal, jedenfalls soll alles schön unabhängig sein, am Anfang vom Bundespräsidenten ernannt (da weiß man ja gerade seit dem letzten Bundespräsidentenwahlkampf, dass der völlig unabhängig ist) werden, und es soll natürlich wissenschaftlich evaluiert und auch untersucht und akkreditiert werden.


Wenn die in der Denkschrift geforderten Strukturen zur Finanzierung der Bürgergesellschaft Wirklichkeit werden, dann ist, wenn sich die beteiligten Menschen so verhalten, wie sich Menschen in realen Situationen in den letzten 50 Jahren in Deutschland verhalten haben, mit Folgendem zu rechnen:


Es wird ein undurchsichtiges, von Experten getragenes nationales Steuerungsinstrument geben, das nach sogenannten "wissenschaftlich" abgesicherten Kriterien in einem komplizierten Verfahren Geld an diejenigen verteilt, die es in ihrer bisherigen Verbändestruktur wesentlich einfacher bekommen haben.


Dieses Geld muss irgendwo herkommen, und wahrscheinlich wird man es den in "Ehren ergrauten Verbänden" wegnehmen.


Es wird jede Menge Arbeit durch viel "benötigte" Forschung im Bereich des Ehrenamts für Wissenschaftler geben. Ist auch logisch, denn im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, BBE, in dessen Kontext die Denkschrift erschienen ist, sind viele "namhafte" Wissenschaftler aus dem Bereich der Erforschung zivilgesellschaftlicher Strukturen tätig. Völlig transparent wird hier die Füllung der eigenen Tasche gefordert.


Da nun auch Qualitätssicherung der Organisationen mit Ehrenamtlichen betrieben werden soll, verbunden mit Fort- und Weiterbildung und regelmäßigen Akkreditierungen, wird es zu einer aufgeblähten Bürokratie mit geringem Kontakt zur Wirklichkeit kommen. Wer in den letzten Jahren die Akkreditiererei im Rahmen von Hochschulen mitgemacht hat, weiß, wovon die Rede ist.


Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wird im Rahmen dieser Reorganisation in starker finanzieller Abhängigkeit von bestimmten Ministerien des Bundes zu einem effektiven Steuerungs- und Kommunikationsinstrument in den Händen des Staates aufgebaut werden. Also so eine Art "gelber" Verband (der Begriff ist in Anlehnung an die Bezeichnung "gelbe Gewerkschaft" gebildet: "Gelbe Gewerkschaft" bezeichnet eine von einem Arbeitgeber ins Leben gerufene Arbeitgeberfreundliche Gewerkschaftsstruktur, die in erster Linie dazu dient, traditionelle Gewerkschaften auszuschalten). Dieser Ausbau ist mit dem Aufbau der Kommunikationsplattform "Engagiert in Deutschland" im Internet voll im Gange. Dabei werden kommunale Ansätze und in Ländern organisierte Netzwerke entweder aufgesogen und eingeordnet oder beseitigt.


Unter dem Mäntelchen liberaler, von korporatistischen Strukturen gewonnener Unabhängigkeit wird ein Apparat in großer Abhängigkeit vom Staat entworfenen, der dann als Aktionsgerüst für einen Staatsverband dienen soll. Die versprochene Unabhängigkeit und Freiheit, entpuppt sich als Illusion. Das Ganze ist eben wohl kein Plan zur Stärkung bürgerlicher Freiheiten, sondern ein Aktions- und Finanzierungswerkzeug des BBE.


Es wird Freiheit gerufen und staatliche Abhängigkeit organisiert, es wird Unabhängigkeit versprochen und ein Netz neuer Verpflichtungen (Qualitätskontrolle, Akkreditierung etc.) geschaffen.


Da dann noch geeigneten Wissenschaftlern, sowohl in den zu schaffenden Beiräten, als auch durch begleitende Forschung, eine Schlüsselrolle in der Steuerung zugewiesen wird, scheint ein uraltes Modell, das der Herrschaft der Philosophen, der Gebildeten, auf. Eine Denkform, die am Anfang zu einer Entwicklung freier Gedanken stand, wird aufgegriffen und als zu erreichendes Endziel definiert. Wie gesagt, vorwärts Männer, wir müssen zurück!!!


Wer die Denkschrift lesen will, findet sie hier:

http://www.aktive-buergerschaft.de
/vab/resourcen/Denkschrift_
Buergergesellschaft_2009.pdf

Ein interessanter Diskussionsbeitrag steht unter folgender Adresse zur Verfügung:

http://blog.nonprofits-vernetzt.de/
index.php/uber-die-denkschrift-burgergesellschaft-
berlin-2009-welcher-weg-soll-eingeschlagen-werden/

Unter dieser Adresse gibt es einen weiteren Beitrag:


http://marx-blog.de/
2009/05/buergergesellschaft-zivilgesellschaft/

Donnerstag, Juli 09, 2009

Das Baby ist da, die Freude ist riesig - und nichts geht mehr.

Ehrenamtliche Familienhelferinnen bei wellcome

Die Organisation wellcome ist 2002 in Hamburg entsprungen und seit dem beständig auf Wachstumskurs.
Inzwischen sind Standorte in 12 Bundesländern dabei, ehrenamtliche Mitarbeiterin ins Haus von Familien mit Neugeboreren zu senden, die wie ein guter Engel über den Schlaf des Babys wachen, während die Mutter sich ausruht, beim Gang zum Kinderarzt begleiten, mit dem Geschwisterkind spielen, Einkäufe machen und zuhören. Alle Tätigkeiten führen zu einer spürbaren Entlastung in einer familiären Übergangssituation. Damit beugt wellcome Krisen vor und unterstützt die positive emotionale Bindung zum Neugeborenen.
Besonders bei den Standards: Die Ehrenamtlichen binden sich intensiv, aber zeitlich begrenzt. Ihr Einsatz ist nach einigen Wochen beendet. Sie gehen dann in eine andere Familie oder "pausieren" erst einmal. Sie bestimmen somit selbst leicht, wie viel Zeit sie einsetzen wollen.

Die Homepage informiert sachlich und prägnant über wellcome in allen Facetten, man kann die Geschichte und Hintergründe nachlesen, aber auch Ansprechpartner suchen bzw. in einem Forum Fragen stellen oder diskutieren. Klasse!
http://www.wellcome-online.de

Donnerstag, Juli 02, 2009

HERZ.SCHRITT.MACHER

Unter diesem Titel ist im letzten Monat ein Buch zum Thema Ehrenamt in Berlin erschienen.

Wer sind die Menschen, die gemeinnützige Projekte in Berlin initiieren und voranbringen? Dieser Frage geht das Buch „Herz.Schritt.Macher. - Menschen, die Berlin bewegen“ nach, das von der Veolia Stiftung herausgegeben und am 10. Juni 2009 im Berlin Story Verlag vorgestellt wurde.

Das Buch porträtiert einige der Macher mit Herz, die so selten im Licht der Öffentlichkeit stehen, und doch so viel für unsere Stadt leisten. Die Leser lernen auf dem Streifzug durch das gemeinnützige Berlin 16 besondere Persönlichkeiten kennen. „Ihr persönlicher Lebensweg, ihre Motivation, sich für gesellschaftliche Anliegen einzusetzen, ihre Erfolge und Wünsche zeichnen ein Bild des engagierten Berlins, das nur wenige kennen“, erklärt Sylke Freudenthal, Geschäftsführerin der Veolia Stiftung und Initiatorin des Buchs.

Zusätzlich enthält das Buch Wortmeldungen rund um das Thema Engagement von prominenten Berlinerinnen und Berlinern wie Staatssekretärin Monika Helbig, Prof. Barbara John, Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin, Dompfarrer Alfons Kluck von St. Hedwig, der „Bettelkönigin von Berlin“, Ulla Klingbeil, und Prof. Dr. Felix Berger vom Deutschen Herzzentrum Berlin.

Seit 2001 hat die Veolia Stiftung, finanziert von der Unternehmensgruppe Veolia Environnement, fast 200 gemeinnützige Projekte in Berlin unterstützt und die Macher kennengelernt: diejenigen, die dafür sorgen, dass beispielsweise Menschen mit Behinderung sinnerfüllte Beschäftigung, suchtmittelabhängige Frauen ein geschütztes Umfeld, Jugendliche ohne Schulabschluss eine Chance finden, die Kinder für die Natur, Migrantinnen für ihre neue Heimat und Nachbarn füreinander sensibilisieren.

Informationen zum Buch finden Sie unter:
http://www.berlinstory.de/verlag/vorankuendigungen.html und unter http://www.herz-schritt-macher.net/ .

Falls Sie mehr zur zur Veolia-Stiftung wissen wollen können Sie unter http://www.veolia-stiftung.de/veoliastiftung nachlesen

Hier eine Kurzdarstellung:
Umwelt, Beschäftigung und Solidarität – das sind die drei Förderschwerpunkte der Veolia Stiftung. Als europäischer Umweltdienstleister, der in vielen Regionen verwurzelt ist, unterstützt Veolia Environnement mit der Unternehmensstiftung lokale Initiativen, die das Lebensumfeld verbessern, für Umweltschutz sensibilisieren, Menschen in Beschäftigung integrieren und Solidarität leisten. Überall dort, wo Veolia mit ihren Beschäftigten und Kunden präsent ist, kann die Veolia Stiftung tätig werden.

Montag, Juni 29, 2009

Ashoka: Weltverbesserer mit großem Erfolg

Beim Surfen im Netz sind wir auf die von Bill Drayton 1980 gegründet Organisation Ashoka gestoßen.
Auch in Deutschland ist die inzwischen weltweit tätige Organisation engagiert
http://germany.ashoka.org/deutschland

Der Internetauftritt von Ashoka ist gut gestaltet, sehr informativ und vielfältig. Ausführlich wird über die Organisation, deren Hintergründe und Visionen berichtet. Es werden Fragen nach der Finanzierung und den Unterstützern beantwortet, auch Mitglieder und Entrepreneurs werden ausführlich vorgestellt.

Ihr Name wird wie folgt erklärt:
Ashoka ist ein Wort, das sich in fast allen Sprachen der Welt aussprechen lässt. Es kommt aus dem Sanskrit und bedeutet:
„das aktive Überwinden von Missständen“

In einem Video wird die Arbeit von Ashoka von Bill Drayton so beschrieben: http://www.youtube.com/watch?v=dMQg2tlKScA

Junge Weltverbesserer
Für junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren gibt es nationale und internationale Jugendorganisationen von Ashoka.
Informationen zur deutschen HP finden Sie hier:http://www.ashoka-jugendinitiative.de/

Neben noch zwei weiteren Standorten in Deutschland ist in Berlin das Zentrum der Aktivitäten der Jugendinitiative in Deutschland und fördert momentan 19 Jugendteams und ihre Ideen. Das Spektrum der Projekte umfasst dabei so vielfältige und unterschiedliche Themen wie Umwelt, Drogenprobleme, Integration, Kreativität und Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern.

Über dem ersten deutschen Online-Wettbewerb von Ashoka Deutschland für Jugendliche wird auf der Website folgendes gesagt: Viele spannende, innovative und kreative Ideen haben uns erreicht. Die besten Teams laden wir am 3. bis 5. Juli zu einem tollen Wochenende nach Potsdam ein - drei Teilnehmer erwarten jede Menge Spaß und spannende Workshops mit Vertretern aus der Wirtschaft. Hier können die Teams ihre Ideen weiterentwickeln und bewerben sich am Ende vor einer Jury um eine Startfinanzierung von bis zu 800€. So bald es so weit ist, stellen wir auf dieser Webseite natürlich auch einige der Teams vor, die wir unterstützen.

Unter http://www.genv.net/de können sich Jugendliche international vernetzten, über Ihre Projekte austauschen und in Kooperation gehen. Hier sind aktuell 8909 Benutzer und 864 Teams registriert.

Freitag, Juni 19, 2009

Sei frei, sei aktiv, sei freiwillig aktiv

Schulabschluss geschafft, Abi in der Tasche und noch kein Ausbildungs- oder Studienplatz in Sicht ...? – dann mach doch „etwas freiwilliges“.
Auf dem neuen Internetportal www.freiwilligendienste.de findest Du gute Gründe dafür, warum und wofür sich ein Freiwilligendienst lohnen könnte. Und weil sich „Dienst“ im Zusammenklang mit „freiwillig“ irgendwie seltsam anhört, werden die verschiedenen Wege ins Engagement gleich mit aufgezeigt, vom klassischen Freiwilligen Sozialen Jahr zum Europäischen Freiwilligendienst und anderen Freiwilligendiensten im Ausland.

Per Suchmaschine kannst Du auch ganz gezielt nach Einsatzmöglichkeiten suchen in allen Kontinenten und sämtlichen Bereichen und findest dazu auf Anhieb die Kontakte zum vermittelnden Träger oder zur Organisation, die Dich vermitteln kann. Ein Stichwortverzeichnis, das Dir von A-Z Deine Fragen beantworten kann, findest Du auch – also nichts wie raus in die große Freiwilligen-Welt.

Freitag, Juni 12, 2009

Ehrenamt und Musik



Im Jahr 2004 ist zum ersten Mal ein Buch zum Thema

"Ehrenamt Musik"

erschienen. Das vom Generalsekretär der "Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV), Stefan Liebing, herausgegebene Buch wird von Lesern als große Hilfe in der ehrenamtlichen Arbeit im Bereich Musik empfunden. Sie schätzen an diesem Buch die guten Erfolgsbeispiele und die Übersichtlichkeit.


Nun ist ein weiteres Buch zu dem Thema erschienen:

Ehrenamt und Musik 2




Wieder ist Stefan Liebing der Herausgeber, diesmal gemeinsam mit Prof. Dr. Angela Koch von der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau. Mitautoren sind unter anderem BDMV-Präsident Dr. Wolfgang Bötsch, BDMV-Vizepräsidentin Gitta Connemann, der Unternehmer und Mäzen Götz Werner und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Thomas Bach.

Das Buch thematisiert, das Ehrenamtlich Engagierte am Anfang des 21. Jahrhunderts vor ganz neuen Fragestellungen und Herausforderungen stehen, die über die Zukunft ihrer Vereine und Organisationen entscheiden können. Viele gute Ideen und Anregungen, wie die Breitenmusikszene diesen gerecht werden kann, werden im Buch "Ehrenamt Musik 2" von erfahrenen Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen vorgestellt. Dabei wird insbesondere dargestellt, mit welchen Ansätzen andere Institutionen arbeiten, von denen Ehrenamtliche im Musikbereich lernen können und die vorbildhaft sein können für andere: Im Sport, bei den Profimusikern, in Kommunen, bei den Kulturmanagern und Musikpädagogen oder bei Gleichgesinnten im Ausland.

"Ehrenamt Musik 2" will dazu beitragen, ehrenamtliche Arbeit leichter, effektiver oder einfach erfolgreicher zu machen. Dies erfordert of nur etwas Engagement und die Bereitschaft, über die bisherigen Modelle hinaus zu denken.

Diese guten Anregungen in diesem Bereich ehrenamtlicher Arbeit kann man Beziehen bei:

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.
König-Karl-Str. 13
70372 Stuttgart
Telefon 0711/67 21 12-80
Fax 0711/67 21 12-99
E-Mail:
info@bdmv-online.de

Oder aber bei Amazon bestellen, um "Ehrenamt Musik" zu bekommen, muß man auf folgenden Link gehen:



"Ehrenamt Musik 2" ist über diesen Link dort zu beziehen: