Donnerstag, September 25, 2008

Ehrenamt und Steuern

Im Verhältnis zwischen Ehrenamtlichen und Anbietern ehrenamtlicher Dienste ist das Thema Steuern und Ehrenamt nach wie vor brisant und mit vielen Fragezeichen behaftet.
Zum einen ist für die Ehrenamtlichen wichtig, inwiefern sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit und die entstandenen Aufwendungen (z.B. Benzinkosten) steuerlich geltend machen können.
Zum anderen ist für die Einrichtungen wichtig, dass die Grenzlinie zwischen Ehrenamt und nebenberuflicher Tätigkeit klar gezogen wird.
Auf diese und andere wichtige Fragen rund um das Thema Ehrenamt und Steuern wird in der Broschüre der Hansaberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft zum „-Ehrenamt und Steuern - Steuerliche Behandlung nebenberuflicher Tätigkeiten“ in Form von verständlichen Arbeitshilfen eingegangen.

Über den Link http://www.paritaet-bremen.de/_data/mrd_ehrenamt_hansa2008-06-09.pdf kann die Broschüre heruntergeladen werden.

Donnerstag, September 18, 2008

Mitmachen ist angesagt!

Am Samstag, den 20. September 2008 findet der bisher größte Freiwilligentag in Berlin statt.

Der Freiwilligentag bietet allen interessierten, neugierigen und spontanen Menschen in Berlin einen Einblick in die verschiedensten Engagementmöglichkeiten. Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, sich für ein paar Stunden in Vereinen, Initiativen und Organisationen ihres Bezirkes zu engagieren und freiwilliges Engagement zu „testen“.

Wie in den Jahren zuvor, findet der Berliner Freiwilligentag unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters, Klaus Wowereit, im Rahmen der bundesweiten Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, 19. – 28. September 2008 ( Infos unter: www.engagement-macht-stark.de ), statt.

Senatorin Dr. Heidi Knake-Werner unterstützt als Botschafterin den Berliner Freiwilligentag.

Das Online-Portal unter www.berliner-freiwilligentag.de bietet einen detaillierten Überblick über alle Mitmach-Projekte in den Bezirken. Man kann in z.B. Tempelhof den Kinderbauernhof winterfest machen, in Steglitz unter Anleitung Musikinstrumente für Kinder bauen, in Charlottenburg für kranke Menschen basteln, in der Gropiusstadt Rolli-Tandems mit älteren Menschen bilden, oder in Lichtenberg mit kleinen Kiezdetektiven den Rheinsteinpark säubern. Für jede Fähigkeit ist etwas dabei!

Damit auch die Teilnehmerzahl alle Rekorde bricht, sind alle Engagierfreudigen in der Hauptstadt herzlich eingeladen, aktiv zu werden. Das soziale Abenteuer birgt die Chance, Berlin von einer anderen Seite kennen zu lernen.

Wie gut passt da auch gerade der Slogan von Berlin, der derzeit über allem prangt und aufruft „be berlin“. Bevor es aber pathetisch wird, sagen wir, „Mach mit, mach´s nach, mach´s besser“ – Also los!

Donnerstag, September 11, 2008

Unfallversichert beim Ehrenamt?

Erweiterung der bereits bestehenden Unfallversicherung

Unfallversicherungsschutz – für die Versicherten beitragsfrei – besteht seit 2005 auch, wenn sich Vereine im Auftrag oder mit Zustimmung vom Bund, Ländern und Kommune oder öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaften engagieren.
Die örtlich zuständige Unfallkasse kann seit 2005 ehrenamtlich Tätige und bürgerschaftlich Engagierte unter Unfallversicherungsschutz stellen. Vorraussetzung: Die Tätigkeiten sind freiwillig und unentgeltlich, sie liegen im öffentlichen Interesse und erfolgen für eine Organisation, deren Gemeinnützigkeit anerkannt ist. Für die Versicherten ist der Versicherungsschutz beitragsfrei.
Auf Antrag können seit 2005 im Wege der Freiwilligen Versicherung gewählte Ehrenamtsträger gemeinnütziger Organisationen versichert werden.
ERWEITERUNG:
Ab voraussichtlich Oktober 2008 wird diese Möglichkeit auch auf ehrenamtlich Tätige in gemeinnützigen Organisationen erstreckt, die nicht gewählt, aber beauftragt sind. Die Versicherung ist beitragspflichtig.

Dr. Thomas Molketin (BMAS) hat dies auf einer Fachtagung gemeinsam mit der VBG am 4.9.08 angekündigt. Dort hieß es pro Person und Jahr sei mit einem Beitrag von 2,73 Euro zu rechnen.
Weitere Informationen folgen sicher im Oktober….

Informationen zum bisherigen Stand von 2005 gibt in Form einer Broschüre beim BMAS:
http://www.bmas.de/coremedia/generator/9924/zu__ihrer__sicherheit__unfallversichert__im__ehrenamt.html

Donnerstag, September 04, 2008

Sei ein Held und mach mit!

Unter diesem Motto finden Jugendliche ab 15 Jahren unter http://www.platz-fuer-helden.de wertvolle Tipps wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren wollen oder dies bereits tun.

Die Seite bezieht sich auf die Dokumentation „ Platz für Helden“, die in KiKa (Kinderkanal von ARD und ZDF) jeden Donnerstag ab 6. Oktober läuft.
In der sechsteiligen Staffel wird jedes Mal eine Gruppe von Jugendlichen vorgestellt, die sich ehrenamtlich engagiert, z. B. Schüler, die beim Projekt „Schüler Helfen Leben“ in einer vom Balkankrieg besonders betroffenen Region eine Grundschule renovieren und ausstatten helfen.

Aber auch Online werden Projekte vorgestellt und darüber berichtet, diese Möglichkeit haben bereits 2500 Zuschauer genutzt und sich angemeldet.
Neben den Projektvorstellungen gibt es für Interessierte Informationen zu den Themen Geld, Presse, Werbung, Sponsoring und in einem Forum kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen.

In kurzer und für Jugendliche angemessener Sprache ausgedrückt, heißt es dann:

Zeig, wofür du dich einsetzt!
Tausch dich mir anderen aus!
Lerne neue Freunde kennen!
Entdecke viele spannende Aktionen!
Bringe dein Projekt ins Fernsehen!
Mach mit bei Platz für Helden!

Was sollen wir da noch hinzufügen…. außer: super, bitte mitmachen!

Donnerstag, August 28, 2008

Von wegen Semesterferien… - Studentisches Sozialprogramm ist angesagt

http://sozialprogramm.studentenwerk-dresden.de/index.php
Was im amerikanischen Studentenalltag Gang und Gebe ist, hat sich auch das Studentische Hilfswerk Dresden auf die Fahnen geschrieben.
Mit ihrem studentischem Sozialprogramm möchten Studenten ihre Mitstudierenden zum ehrenamtlichen Engagement motivieren und gleichzeitig vermitteln zwischen denen, die tätig werden wollen und den 40 verschiedenen Vereinen, die Unterstützung suchen.
Das hehre Ziel dreht sich um soziale Kompetenzen und die persönliche Weiterentwicklung, aber auch um den Aufbau eines Netzwerkes, über das u. a. Praktika und Diplom-, Magister- bzw. Seminararbeiten vergeben werden können.

Ein Zertifikat wird vom Studentenwerk versprochen und eine kleine Aufwandsentschädigung.
Im Gegenzug wird ein Zeitfenster von mind. drei Monaten erwartet, eine Rückmeldung bei Beginn des Einsatzes und ein kurzer Erfahrungsbericht. Das ist klingt unkompliziert und überschaubar.

Und wer erstmal in den eigenen „Gewässern“ fischen will, schaue sich im Tauschring um.
„Hier kannst Du das anbieten, was Dir Spaß macht und gegen das eintauschen, was Du nicht kannst oder nicht so gern machst.“
http://tausch.studentenwerk-dresden.de/

Wenn das nicht „guter Stoff“ für die Semesterferien ist.

Donnerstag, August 21, 2008

Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun

Bei der Durchsicht der Zeitungen, die sich während meines Urlaubs angesammelt hatten, fand ich einen nicht unwichtigen Artikel mit dem Thema „Sicherheit im Ehrenamt“.

Wie wir wissen, engagieren sich viele Bürger ehrenamtlich und denken sicher nicht immer über die eigene Absicherung nach. Doch was passiert eigentlich, wenn der Freiwillige im Ehrenamt einen Unfall erleidet oder einem anderen einen Schaden zufügt? Wer kommt dafür auf?...

Antwort auf diese und andere Fragen gibt die im April 2008 neuaufgelegte Broschüre „Sicherheit im Ehrenamt - Gut gesichert Gutes tun“. Sie richtet sich sowohl an die ehrenamtlichen Helfer als auch an die Trägerorganisationen mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:

- Haftung im Ehrenamt
- Wann Haftpflicht- und private Unfallversicherung greifen
- Wie Ehrenamtliche sich privat absichern
- Wie Träger ihre Mitarbeiter schützen
- Versicherungscheckliste für Ehrenamtliche

Die kostenlose Broschüre ist erhältlich beim Informationzentrum der deutschen Versicherer „ZUKUNFT klipp und klar“ unter der Telefonnummer 0800 – 33 99 399 oder im Internet unter der Adresse http://www.klipp-und-klar.de

Sonntag, August 17, 2008

Forum freiwilligenarbeit.ch - benevolat.ch - volontariato.ch

Es ist Urlaubszeit und viele Bürger fahren zur Erholung in den deutschsprachigen ausländischen Alpenraum. Da haben wir gedacht, wir schauen uns mal in der Schweiz um, was es da so an Unterstützungsmöglichkeiten für ehrenamtliche Arbeit im Internet gibt. Fündig geworden sind wir unter der Adresse:


Das ist die Adresse des Freiwilligenportals in der Schweiz. Es wird von 83 Mitgliedsorganisationen betrieben, die über die gesamte Schweiz verteilt sind. Auf einer Menüleiste am linken Seitenrand kann man verschiedene Teile der Seite erreichen. 

Unter Aktuelles werden einem Informationen zur Freiwilligenarbeit in der Schweiz aus den letzten Jahren angeboten.


Hinter dem Link Weiterbildung findet sich ein breites und interessantes Angebot zur Freiwilligenarbeit von verschiedenen Bildungsträgern in der Schweiz.


Die 83 Mitglieder sind mit Namen aufgeführt, Referenten und Vorstand des Forum Freiwilligenarbeit stellen sich mit Bild vor.

Mitglieder

Referenten

Vorstand

Es werden Links zu den deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Fachdiensten im Bereich der schweizer Freiwilligenarbeit angeboten.

Deutsch

Französich

Italienisch

Richtig spannend wird es noch einmal zum Ende des Angebots. Dort findet sich eine interessante und umfangreiche Linkliste zu verschiedenen Organisationen; gegliedert nach Themenbereichen, in denen diese in der Schweiz Freiwilligenarbeit leisten. 


Und eine umfangreiche Information zum schweizerischen Sozialzeitausweis. Mit ihm wird in der Schweiz ehrenamtliche Arbeit individuell dokumentiert wird.


Also, wer zu Hause sitzt und virtuell in die Freiwilligenarbeit der Schweiz reisen will, für den ist diese Seite eine gute Möglichkeit sich zu orientieren und anzuschauen, welche Organisationen in welchen Arbeitsbereichen in der Schweiz tätig sind.





Donnerstag, August 07, 2008

Ehrenamt in Nationalparks….

….und nicht nur dort.

Naturinteressierte finden auf der Seite http://www.freiwillige-in-parks.de über ganz Deutschland verteilt vielfältige Einsatzmöglichkeiten sich in Nationalparks, Naturparks, und Biosphärenreservaten – den nationalen Naturlandschaften – ehrenamtlich zu engagieren.

Auf der übersichtlich gestalteten Homepage finden sich neben den ca. 37 Einsatzorten, den News, den FQA (eine Zusammenstellung der häufig gestelltesten Fragen), auch internationale Einsatzmöglichkeiten und interessant zu lesenden Erfahrungsberichte von Feiwilligen. Neben Menschen, denen ihre unmittelbare Umgebung am Herzen liegt, gibt es auch ausländische Engagierte, die hier ihr Wissen erweitern und eigenen Erfahrungen einbringen möchten, wie eine Forstwirtschaftsstudentin aus Chile.

Die ehrenamtlichen Helfer arbeiten in Teamarbeit mit hauptamtlichen Schutzgebietsbetreuerinnen und –betreuern. Ihr Ziel ist es wertvolle Ökosysteme, Pflanzen und Tiere zu erhalten.

In diesem Freiwilligenprogramm der Schutzgebiete sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Alter und Qualifikation herzliche willkommen, schauen Sie doch auch mal rein, es lohnt sich.

Donnerstag, Juli 31, 2008

Ehrenamt zum Aufkleben

Sonderbriefmarke erschienen
Das Bundesfinanzministerium hat eine 55 Cent-Sondermarke mit einem Motiv „Textliche und bildliche Aussagen zum Thema „Ehrenamt““ herausgegeben. Mitte Juni erschien die Marke in der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“. Die erhobenen Zuschläge kommen der Deutschen Wohlfahrtspflege zugute, Wohlfahrtsmarken gibt es in Deutschland bereits seit 1949. Jedes Jahr wird eine Serie von vier Marken mit Zuschlägen herausgegeben. Seit 1969 erscheinen darüber hinaus noch jährlich zwei Weihnachtsmarken. Neben diesen gibt es noch weitere Sondermarken wie Jugendmarken, Sportmarken Umweltmarken und Philateliemarken. In den vergangenen 5 Jahren wurden Zuschlagserlöse von rund 100 Mio. EUR erzielt. Seit 1949 waren es rd. 900 Mio. EUR.
Wer mehr erfahren möchte, schaut nach unter:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_48746/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Sondermarken/Programm__2008/06/Bildergalerie_20zu_20Juni_202008/Juni08Bildergalerie.html?__nnn=true
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_62570/DE/Buergerinnen__und__Buerger/Briefmarken/Wohlfahrtsmarken/node.html?__nnn=true

Freitag, Juli 25, 2008

Junge Leute in Aktion

Wer jetzt noch dem Müßiggang fröhnt, kann doch eigentlich im September wieder ordentlich loslegen.

Die Freiwilligenagentur der Stadt Oldenburg ruft zum Aktionstag für Jugendliche auf. Bedingung ist eigentlich, dass Schule und Ausbildung Vorrang haben. Dennoch gibt es einen Bonbon: teilnehmende Schülerinnen und Schüler werden von den Schulen für diesen Tag vom Unterricht befreit. Die Stadt Oldenburg stellt ihre Auszubildenden (bis 21 Jahre), die sich am 26. September beteiligen, vom Dienst frei.

Aber jetzt sind Sommerferien und es ist genügend Zeit, sich aufzuraffen und mitzumachen. Es geht darum, Neues kennenzulernen und auszuprobieren, vielleicht sogar berufliche Perspektiven zu entdecken.

Bist Du dabei?

Dann melde Dich vom 3. bis 21. September bei der Agentur :ehrensache
Tel.: 235 2020
E-Mail: ehrensache@stadt-oldenburg.de
Ansprechpartnerin: Gabriela Kaboth-Freytag

Eine Übersicht über die Projekte und Aktionen, die am 26.09.2008 zum Mitmachen angeboten werden, gibt’s ab September unter http://www.oldenburg.de/stadtol/index.php?id=3494

Donnerstag, Juli 17, 2008

Ehrenamtliche Weinköniginnen haben wenig Nachwuchs

Nach und nach weniger Kandidatinnen

Der Traum, einmal Prinzessin oder Königin zu sein kann für Töchter von Winzern wahr werden – allerdings bewerben sich immer weniger Mädchen dafür!
Einerseits wegen allgemein weniger Winzerfamilien mit wenigen Kindern (damit weniger potentielle Kandidatinnen) andererseits haben eben diese mehr andere Interessen oder möchten ihren Beruf nicht vernachlässigen. Teilweise ist die Amtszeit von Weinköniginnen schon verlängert worden….
Zum Glück haben bisher nicht alle Gebiete haben diese Sorgen, so hat die Wahl zur Miss Ludwigshafen oder zur Mosel-Gebietsweinkönigin immer genügend Nachwuchs. Alle Kandidatinnen werden vor der Wahl die jungen Frauen in einem "Queenie-Seminar" auf die mögliche neue Aufgabe vorbereitet.

Weiteres dazu unter:
http://www.agrarheute.com/landleben/dorf_und_familie/weniger_nachwuchs_f%FCr_ehrenamt_der_weink%F6nigin.html?redid=216149

Donnerstag, Juli 10, 2008

"Kinder in die Mitte"

Dieses Motto ist mehr als der Name eines Projekts, das vor 10 Jahren mit einem Brief begann, den der damalige Pastor der Emk-Gemeinde in der Schröderstrasse in Berlin an Diakonissen-Schwestern in Wuppertal schrieb und um Unterstützung bat.

Ihm war aufgefallen, dass auf dem Spielplatz nahe der Kirche oft Kinder allein, ohne Betreuung, sich selbst überlassen viele Stunden verbrachten.
Die Wuppertaler Diakonissen-Schwestern Bethesda nahmen sich der Aufgabe an und schickten 2 Schwestern nach Berlin, die sich um die Kinder kümmern sollten.
Aus der kleinen anfänglichen Spielplatzarbeit mit Bollerwagen hat sich ein Programm entwickelt, dass vielen Kindern und Jugendlichen Förderung bietet und ihnen eine Zukunft weist.


Die gesunde gemeinsame Mahlzeit am Tag, die Hausaufgabenbetreuung, die Unterstützung der Familien, Spielen, Basteln, Musizieren, Reden, Zuhören, biblische Geschichten, Kuscheln, Lachen, Feste feiern, die jährlichen Fahrten in die Ferienfreizeit und vieles mehr wird den Kindern zwischen 4 und 15 Jahren geboten. Die Tür steht jedem Kind stets offen. Die Kinder erfahren eine Wärme, Geborgenheit und Achtung, die sie häufig in Ihren Familien nicht bekommen können.

All diese Dinge könnten nicht in dieser Intension durchgeführt werden, wenn es nicht die vielen Spenden und vor allem die ehrenamtlichen Mitarbeiter geben würde, die die Arbeit der Schwestern montags bis freitags unterstützen. Durch ihre Tätigkeit ist es möglich, die Kinder in die Mitte rücken zu lassen. Sie scheuen die oft weiten Wege nicht, weil Sie die Freude in den Augen der Kinder sehen, die sie schon verloren glaubten, da die Sorgen dieser Kinder oft besonders groß sind.

Die Projektidee hat schon einige Nachahmer gefunden, ist jedoch in Berlin-Mitte einmalig.

Wer mehr lesen oder unterstützen möchte, findet weitere Infos im Internet:http://www.bethesda-diakonissen.de

Donnerstag, Juli 03, 2008

„Engel in Berlin“

Unter dem Motto „Engel in Berlin“ läuft erneut eine schöne Initiative der Stiftung Gute-Tat.de.
Sie hat einen Fotowettbewerb initiiert, um das Interesse für soziales Engagement in Berlin zu fördern, auf ehrenamtliche Tätigkeiten aufmerksam machen und diese angemessen zu würdigen.

Stiftungskoordinatorin Juliane Fischer sagt: „Wir wollen noch mehr Bürger für ein soziales Engagement begeistern. Mit dem Fotowettbewerb können wir bildlich zeigen, wie viel Spaß bürgerschaftliches Engagement macht. Wir freuen uns schon jetzt auf die vielen verschiedenen Fotos über engagierte Engel in Berlin.“
Der Fotowettbewerb beginnt am 1. Juli 2008. Bis zum 22. August können alle Berliner und Berlinerinnen ihre Wettbewerbsbeiträge einsenden an: info@gute-tat.de.

Nähere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: http://www.berlin.de/buergeraktiv/magazin/aktuell080630.html
oder persönlich:
Juliane Fischer
Stiftungskoordinatorin
Tel.: 030/ 390 88 222
E-Mail: j.fischer@gute-tat.de

Der Fotowettbewerb ist ebenso wie die Initiative „Heute ein Engel“ über die wir im Blog vom 6. April 2007 berichteten eine gelungene Idee der Stiftung.
Seit Mitte 2003 dem Start der Initiative vor fünf Jahren konnten über 1800 „Engel“ für zeitlich befristete Einsätze im Freiwilligen-Engagement gewonnen werden.
Berlin kann noch viele "Engel" brauchen, wir finden diese Aktion ist eine schöne Bereicherung für die Stadt.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.Gute-Tat.de zu finden.

Freitag, Juni 27, 2008

Der Stuttgarter Kindertaler – Ehrenamt, Politik und Wirtschaft im Einklang

In den Zeiten von Pisa und der gesellschaftlichen Diskussionen über schlechte Bildungschancen geht die Stuttgarter Bürgerschaft neue Wege, um Kinder besser und nachhaltiger zu fördern.

Das Prinzip des Stuttgarter Kindertalers, initiiert von der Bürgerstiftung Stuttgart ist simpel und vielleicht deshalb so erfolgreich. Jeder gespendete Euro wird durch die Stadt Stuttgart und Dr. Stephan von Holtzbrinck (Geschäftsführer der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrink) verdreifacht.
Bisher sind 144.000€ gespendet worden, mit diesem Geld werden Kinderprojekte unterstützt.

Für den Stuttgarter Kindertaler gibt es in jedem Jahr ein zentrales Thema: 2008 ist das Jahr der Bildung. Deswegen unterstützt der Kindertaler in diesem Jahr schwerpunktmäßig das Projekt „Leseohren“.
Diese Stuttgarter Vorleseprojekt will die Freude am Lesen vermitteln, dafür stehen die 230 ehrenamtlichen Vorlesepatinnen und Vorlesepaten, wenn sie in Stadtteilbüchereien, Schulen und Kindertagesstätten unterwegs sind. Der Lesepate sitzt in der Mitte, rundherum ein halbes Dutzend Kinder. Sobald die „Leseohren aufgeklappt“ sind, klappt der Pate sein Buch auf und entführt die Kinder in die Welt der Hexen, Ritter, Elfen, Fußballspieler oder Astronauten. Das Universum der Bücher ist unermesslich groß.
Damit nicht irgendwer, irgendwie, irgendwas vorliest, kümmert sich der Verein Leseohren e.V. um die Auswahl und Betreuung der Vorlesepaten, organisiert Fortbildungsveranstaltungen und berät in Kooperation mit der Kinderbücherei bei der Auswahl geeigneter Literatur.

Die Verbindung von Bildung und ehrenamtlichen Engagement unterstützt durch Politik und Wirtschaft macht den Stuttgarter Kindertaler zu einem Erfolgsprojekt, dass sich sehen lassen kann und vor allem unabhängig von Bildungsreformdiskussionen, den Kindern Spaß am Lesen bringt.

Montag, Juni 23, 2008

Nicht nur zeitweise gute Ideen

Die Freiwilligenagentur zeitweise aus Bremen zeigt, wie man auch Arbeitslosigkeit und unentgeltliche Tätigkeit auf einen Nenner bringen kann. Das Thema wird ja oft umschifft oder als unvereinbar abgetan – ein eigene Rubrik im Rahmen eines Projektes entwickelten die Leute der Bremer Agentur. Tolle Idee wie wir finden! Hier gibt es einen Ansprechpartner, der spezielle Unterstützung und Rat bei der Suche nach einem passenden Tätigkeitsbereich an für Erwerbslose bietet.
für dieses Thema.
http://www.zeitweise.info/zwischenzeit.php?span=10&log=zw
Auch sonst finden wir die Homepage übersichtlich, abwechslungsreich und informativ – obwohl momentan umgebaut wird! http://www.zeitweise.info/?span=26

Viel Spass beim Stöbern!

Donnerstag, Juni 12, 2008

Ehrenamt und Naturschutz

Viel Menschen fragen sich was kann ich sinnvolles für den Erhalt meiner Umwelt tun?
Eine Möglichkeit ganz praktisch und in unmittelbarer Wohnumgebung tätig zu werden ist das Ehremamt „Naturschutzberater“ z.B. beim NABU e.V. (Naturschutzbund) .

Was machen Naturschutzberater?
Naturschutzberater sollten Menschen wie Du und ich sein:

  • Sie helfen ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, etwas über die Natur und die Bedeutung der biologischen Vielfalt für den Menschen zu lernen!
  • Sie helfen, vor Ort in Zusammenarbeit mit Betroffenen Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu entdecken!
  • Sie teilen ihre Erfahrungen und Erfolge den Medien und der Öffentlichkeit mit!
  • Sie informieren über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und ihre Lebensräume bei Umweltbildungsangeboten oder Beratungsgesprächen!
  • Sie stehen Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei Fragen und Problemen zum Naturschutz mit Rat und Tat zur Seite!

Die dazu erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sollte die Ausbildung zum Naturschutzberater vermitteln.

  • Sie ergänzte die vorhandenen naturschutzbiologischen Kenntnisse der Teilnehmer!
  • Sie vertieften das Wissen in Fragen des Natur- und Umweltrechts!
  • Sie zeigte, wie die Fertigkeiten zur Öffentlichkeits- und Pressearbeit sowie zur Natur- und Umweltbildung weiterentwickelt werden könnenn.

Die NABU-Akademie Gut Sunder hat mit Unterstützung von BINGO-LOTTO das Projekt „Naturschutzberater“ schon vor einigen Jahren ins Leben gerufen und dadurch viele Menschen für dieses Feld des ehrenamtlichen Engagements finden können.

Eine gute Sache für die Umweltu und damit für uns alle.

Nähre Informationen hierzu finden sie auf den Seiten des NABU unter http://www.nabu.de/
und unter http://www.nabu-akademie.de/berater/index.htm

Donnerstag, Juni 05, 2008

Wohlstand verpflichtet?

Unternehmen engagieren sich für sozialen Ausgleich

Bekanntlich wächst ja die Kluft zwischen Arm und Reich. Doch gleichzeitig engagieren sich immer mehr Menschen für einen sozialen Ausgleich. Auch Wirtschaftsunternehmen erkennen die Bedeutsamkeit des Themas und setzen auf Aktionen oder Strategien, die eine soziale Verantwortung betonen sollen. Wobei einige Unternehmen hier bereits aus Tradition handeln! Natürlich geht es auch um Marktorientierung und Polierung des Firmenimages – wie erfolgreich dies aber für alle sein kann, ist durchaus bemerkenswert!
Über solch Unternehmensengagement wird immer mal berichtet – diesmal unter dem Titel "Wohlstand verpflichtet" beim ZDF. Man zeigte in der Sendung "sonntags" am 25.05.2008 einen Beitrag über die zunehmende Bedeutung unternehmerischer sozialer Verantwortung.
Wer dazu nachlesen möchte, findet hier einen sehr informativen Artikel:
sonntags.zdf.de/.../0,1872,7244346,00.html

Freitag, Mai 30, 2008

Helden von nebenan

NDR Info stellt in der Serie: „Ehrenamt“ engagierte Norddeutsche vor. Über den Link http://www.ndrinfo.de/programm/ehrenamtserie4.html kommen Sie auf die Seite des NDR und können sich über die bisher vorgestellten Ehrenamtlichen informieren.

Die Ehrenamtlichen werden sehr gut vorgestellt und man bekommt einen guten Einblick in die Tätigkeiten der Ehrenamtlichen.

Eine gelungene Wertschätzung und Anerkennung der Ehrenamtlichen und gleichzeitig auch eine gute Werbemöglichkeit, um weitere Ehrenamtliche zu gewinnen.

Schauen Sie mal auf die Seite – es lohnt sich!

Donnerstag, Mai 22, 2008

„Berliner Unternehmen zeichnen sich aus“

Wirtschaft und Ehrenamt – ein Wettbewerb und eine Auszeichnung

Bereits zum vierten Mal werden IHK und Handwerkskammer die „Franz-von-Mendelssohn-Medaille“ verleihen. An wen – das bleibt natürlich noch ein Geheimnis und entscheidet sich nach Auslosung des ausgeschriebenen Wettbewerbs, der unter dem Motto steht: „Unternehmen bewegen Berlin“.

An dem Wettbewerb können und sollen sich Berliner Unternehmen beteiligen, die wirtschaftlich erfolgreich sind und das ehrenamtliche Engagement ebenso erfolgreich in ihre Unternehmenskultur einbeziehen.

Sie gehören zu einem solchen Unternehmen oder kennen eines, dem unbedingt eine Ehrung gebührt? Dann machen Sie mit und informieren sich unter:

http://www.berlin.ihk24.de/servicemarken/presse/presseinfo/pressemeldungen/Mendelssohn_Preis.jsp

Die „Berliner Morgenpost“ begleitet das Wettbewerbsverfahren und wird regelmäßig dazu berichten.

Donnerstag, Mai 15, 2008

Altersdiskriminierung im Ehrenamt

Zum Thema Ehrenamt und Alter bin ich auf die Seite des Büros gegen Altersdiskriminierung gekommen.

Hier im Land gibt es ein Gesetz gegen Diskriminierung (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, abgekürzt AGG), das aber lediglich vor Altersdiskriminierung im Arbeits- und Berufsleben, beim Abschluss von privaten Versicherungen und bei Massengeschäften schützt. Daraus resultiert, dass im Bereich EHRENAMT ANDERE darüber entscheiden, ob Ehrenamtliche das „richtige“ oder „falsche“ Alter haben.

Auf dieser Seite werden Betroffene dazu eingeladen ihrem Ärger Luft zu machen, in dem Sie die Öffentlichkeit darüber informieren. Nicht nur im Bereich des Ehrenamtes – auch in anderen Bereichen wie Gesundheit, Finanzen, Image und noch weitere.

Die Fallbeispiele sind wirklich interessant und informieren u.a. darüber, wie Sie auf keinen Fall mit Ehrenamtlichen umgehen sollten. Da aus der Sicht der Betroffenen geschrieben wird hat es meiner Meinung nach noch mal eine andere Wirkung.

Beispiele:
- Ehrenamtliches Vorelsen nur bis 50...
- Telefonseelsorge: Altersbegrenzung im Ehrenamt...
- Wer über 50 ist wird nicht mehr eingeladen...



Also einfach mal reinschauen und Sie werden sich wundern, wie Menschen, vor allem die über 50 jährigen diskriminiert werden. Heutzutage nur schwer nachvollziehbar, nach dem doch bekannt ist, welch gesellschaftlicher Schatz diese Personengruppe darstellt, mal davon abgesehen, was eine solche Diskriminierung für Menschen bedeutet.